Publikationen, Projekte, Persönliches

20.01.2011

Es gibt nichts, das es nicht gibt!

Böse Zungen behaupten ja immer wieder, dass die Informationsflut, die uns heute jeden Tag aus dem Internet entgegenschwappt zurReizüberflutung der Menscheit führt und ausserdem das gute, alte Serendipity Prinzip (Nein, nicht die Muse aus Dogma, das "Ich finde etwas interessantes, während ich etwas ganz anderes suche" Phänomen;) zum Aussterben verurteilt.
Was aber dabei niemand berücksichtigt: Wenn es jede erdenkliche Information im Netz gibt, dann heißt das eben auch, dass ich mich - ob nun durch Zufall oder nicht - über jedes erdenkliche Thema, das mir so in den Sinn kommt, interessieren kann, auch wenn es in unserem Breitengraden vielleicht grade mal kein Buch greifbar gibt.

Ich bin jedenfalls immer baff erstaunt, was man alles so findet, wenn man Tante Google fragt - und wie schnell das geht! "Bin ich eigentlich der Einzige, der..." war gestern, heute kann man davon ausgehen, dass man gar nicht mehr so abwegig sein kann, dass nicht irgendwer vor einem schon auf die Idee gekommen ist...Vielleicht ist das auch das große Problem vieler Menschen: Jetzt müssen sie einsehen, dass sie so individuell und Randgruppe sein können wie sie wollen, irgendwo war irgendwer immer schon schneller!;)

Warum erzähle ich das aber alles wieder? Weil ich einfach gerne meine unausgegorenen Ideen dem Maelstrom des Internets hinzufüge? Klar! Aber auch, weil ich heute rausgefunden habe, dass es genau 10Min Internet-Surfing braucht, um sich ein neues Hobbie zuzulegen bzw. eine neue Herausforderung zu finden.
Nun könnte man ja einwenden, dass ich was die Hobbiefront angeht eh schon überfordert bin - mal ganz abgesehen von den 100 Dingen, die ich noch gerne tun würde, wenn ich die Zeit, das Geld oder die Gelegenheit hätte - aber öfter mal was Neues kann nie schaden! (Auf meine alten Tage möchte ich nun auch nicht mehr rausfinden, wie sich Langeweile anfühlt - wer also damit zu kämpfen hat, ich hätte noch diverse Hobbies abzugeben!;)

Nachdem ich also gestern zufällig bei Sixx (ja, keine Ahnung warum wir das empfangen, fragt mich nicht...) über Memoirs of a Geisha stolperte - der Film ist übrigens nicht so gut wie das Buch, aber voller hübscher Kostüme:) - bin ich wieder total angefixt von dieser Fächer-QuiGong-TaiChi-Tanz-Idee, die ich ja schon ewig mal ausprobieren will!

Und was tut man, wenn man herausfinden will, wie etwas funktioniert? Richtig, man fragt Google!

Nach 10minütiger Recherche während meiner Mittagspause hatte ich also nicht nur herausgefunden, dass eine eine Akademie für Traditionellen Japanischen Tanz in Tacoma, Washington gibt (wenn DAS nicht Serendipity ist, was dann?!?;), sondern auch ein Tutorial für japanischen Fächertanz bei youtube gefunden:



Und die entsprechenden Übungsfächer bei Amazon und Ebay gefunden, Preise verglichen und gleich mal ein Paar gekauft! Der Übungsstunde Fächerkunde kann also demnächst nichts mehr im Wege stehen!:)
Übrigens noch eine interessante Info am Rande: Asiatische Sport/Tanzfächer sollte man tatsächlich besser im Set kaufen, denn man braucht einen Linkshand und einen Rechtshand Fächer - öffnen zu verschiedenen Seiten - und die einzeln angebotenen Modelle sind fast immer Rechtshand Fächer.

Also wenn das keine Randgruppen-Bildung für Individualisten ist, dann weiss ich es auch nicht!;)
Wenn sonst noch jemand Lust hat, ich werde das in den nächsten Wochen bestimmt mal ausprobieren mit dem Fächerschleudern - einfach Bescheid sagen, dann geb' ich mal einen Erfahrungsbericht!

Und nun weiss ich auch endlich wozu ich meinen neuen Kimono anziehen kann!;)
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