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30.09.2017

Listening to: Mythology

So, ein Buch zur "Inspirationsfindung" hatte ich noch - brauche ich jetzt zu dem Zweck eigentlich gar nicht mehr, aber es passte auch so nett zur Norse Mythology, die ich ja letztlich vornahm.:-)

Allerdings hat Mythology von Edith Hamilton, gelesen von Suzanne Toren noch einen anderen Fokus:
Since its original publication by Little, Brown and Company, in 1942, Edith Hamilton's Mythology has sold millions of copies throughout the world and established itself as a perennial best-seller in its various available formats. Mythology succeeds like no other audiobook in bringing to life for the modern listener the Greek, Roman, and Norse myths and legends that are the keystone of Western culture - the stories of gods and heroes that have inspired human creativity from antiquity to the present.
Man wird sich noch erinnern, dass ich in der nordischen Variante ein wenig enttäuscht war, dass keine Neu-Erzählung dabei herausgekommen ist, sondern mehr oder minder eine Nach-Erzählung, die um die üblichen Wiederholungen, Sinnloigkeiten und Redundanzen bereinigt worden ist, die Abschriften von mündlichen Überlieferungen  so ausmacht. Aber gut, meine verfehlten Erwartungen sind ja nun mein Problem.;-)

Die griechische Mythologie, die uns hier zu 4/5 präsentiert wird, wird auch nach-erzählt, allerdings mag ich den Ansatz der Autorin uns vorher zu verraten aus welchen Quellen sie ihr Material gezogen hat und warum. Außerdem gibt es ein paar nette Eingaben zu wiederkehrenden Themen, interessante Ausführungen dazu was die Geschichten, die wir uns über unsere Götter ausdenken über uns aussagen und dazu welcher Autor wohl welche Vorliebe hatte was die Auswahl und Abänderung seiner Geschichten angeht.;-)
Und da sich in diesem Gebiet auch nicht mehr viel ändert - alle erwähnten Personen sind seit hunderten von Jahren tot, oder haben nie existiert;-) - macht es eigentlich auch nichts, dass das Buch aus den 1940ern ist, kann man heute noch genausogut lesen.

Mein einziger Kritikpunkt ist daher der, dass die Römer und Nordmänner im Vergleich absolut zu kurz kommen. Bei den Römern mag das noch daran liegen, dass die eh alles von den Griechen geklaut haben und man den ganzen Kram nicht nochmal mit lateinischen Namen erzählen muss, aber die Eingaben zur Edda beschränken sich auf ein Kapitel am Ende, in dem es hauptsächlich darum geht wie unlesbar und un-literarisch diese Aufzeichnungen im Vergleich zu den großen Götterdramen der Griechen sind...hmja, dann hätte man es vielleicht auch einfach weglassen können?

Weil der Rest mir aber gut gefiel, vergebe ich trotzdem mal 4 von 5 Flügelpferden. Kann man gut zur Berieselung beim Spaziergang nutzen, griechische Götter machen viel mehr Spaß als diese langweiligen Monotheisten.;-)

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