Publikationen, Projekte, Persönliches

15.10.2018

Gespräche mit der Muse. Oder auch: Talk to the Hand! (Zwischenstände und Lebenweisheiten)

Wie ihr wisst, gab's da vor einiger Zeit diese etc Folge* zum Thema "Dranbleiben", die wie Arsch auf Eimer passte, weil wir beide in einem akkuten bis abflauenden "Schreiben nervt und alles ist Mist" Tief steckten ... also so würde ich es formulieren, Tine nennt es "Lebensblockade"**, was natürlich der viel schönere Ausdruck ist und einen viel besseren Hashtag abgibt. ;-)

Lebensblockade oder "generelle Zweifel am Projekt/Universum/dem ganzen Rest" fällt dabei nicht wirklich unter Schreibblockade, by the way, das ist "zum Glück" nochmal eine ganze andere Dose Würmer...wie Jenna schon in dem schönen Video hier sagt: Welcome to the Club...I don't know why we joined...;-)
Der eigentliche Tenor des Videos ist aber ein Lieblingssatz von mir und zwar: Der Autor unterscheidet sich vom angehenden Schriftsteller dahingehend, dass der Autor das verfickte Buch Zuende geschrieben hat.
Es ist die Philosophie nach der ich lebe, also geht es heute um Unlust, Zweifel, Zwischenstände und warum die Muse mal mit meiner Hand reden kann.



12.10.2018

Lirael. Oder: The Art of Sequel

Wie man an der seit Ewigkeiten ungeänderten Seitenleiste erkennen konnte, war der Sommer was Literatur angeht nicht unbedingt mein Freund. Schneckentempo-Lesen ist so ein wiederkehrendes Problem und der To Read Stapel vom letzten Weihnachtsurlaub ist noch nicht richtig kleiner geworden...Bevor uns aber jetzt wieder der Turm aus "was ich noch lesen wollte" erschlägt, konzentrieren wir uns lieber auf das Erfolgserlebnis und erzählen was zur Bettlektüre der letzten Wochen:
Lirael, oder auch Abhorsen II...sorry ich kann diesen Namen immer noch nicht aussprechen ohne zu lachen...schnell, worum geht's??;-)


 Lirael has never felt like a true daughter of the Clayr. Abandoned by her mother, ignorant of her father's identity, Lirael resembles no one else in her large extended family living in the Clayr's glacier. She doesn't even have the Sight—the ability to see into possible futures—that is the very birthright of the Clayr. Nevertheless she must undertake a desperate mission under the growing shadow of an ancient evil—one that opposes the Royal Family, blocks the Sight of the Clayr, and threatens to break the very boundary between Life and Death itself. With only her faithful companion, the Disreputable Dog, to help her, Lirael must find the courage to seek her own hidden destiny.

08.10.2018

Anfängerfehler, die man nicht machen/wiederholen muss - etc Folge 021

Unser Thema heute:
Welche Fehler man (aka wir) so gemacht haben und wie man das vermeidet und seine Lernkurve etwas weniger steil getstaltet. Außerdem: Wie man Spannung und Interesse ausbalanciert, wie das so mit Klischees ist und warum Zufall ein Gewürz ist, das man mit Vorsicht genießen sollte.

Enjoy! :-)



05.10.2018

Miss Fisher, Romance und die Verlockung von Fan-Fiction

Ich gebe es zu, ich bin was Finktionalen Input angeht nicht einfach zufriedenzustellen und die meisten Geschichten (egal ob in Buch, Film, Serien, Spiel oder sonstiger Form) fallen in 3 Kategorien:
1. Irgendwas an Charakterisierung oder Plot ärgert mich so sehr, dass ich schon wieder mental oder körperlich ausgestiegen bin, bevor die Geschichte überhaupt zu Ende oder sogar losgegangen ist.
2. Ich finds lustig/interessant/spannend, aber nicht so richtig berührend oder tiefsinnig. Unterhaltsam mit Einschlägen von "hmm das hätte ich aber anders gelöst/gemacht".
3. Oder irgendwas an Geschichte oder Charakteren greift so tiefgründig in mein Hirn ein, dass ich leicht obsessiv werde, auch wenn ich etwas finde, das ich anders gemacht hätte.
Diese letzte Phase erreichen nur sehr wenige Erzeugnisse, aber z.B. most things Bioware haben diesen Effekt des Komplettinvestments in Figuren und/oder Geschichten, die meistens mentale Kapazitäten auf Tage und Wochen hinaus binden und zu stundenlangen Mono- und Dialogen führen - ich habe das Glück, dass der Ehemann da ein guter "Sparringspartner" ist, wenn ich mal wieder unbedingt meinen Fan-Girl-Gush irgendwo loswerden muss.;-)

Und ich stelle fest, dass diese Obsessionsgeschichten meistens eines besonders auszeichnet: Sie haben wirklich! gute! Romance-Subplots.
Das kann daran liegen, dass Romance, wie schon mehrfach besprochen, ein dorniges Feld ist, in dem eine schöne Blüte besonders positiv auffällt, aber vielleicht bin ich auch einfach nur hopelessly sentimental und möchte die Charaktere, die mir so ans Herz gewachsen sind gerne glücklich sehen - also nachdem sie ein bißchen gelitten haben natürlich, Sadistic Authors Club und so...;-)

Ein neures Obsessionsobjekt in meinem Repertoire ist Miss Fisher's Murder Mysteries und oh boy werden wir heute Fan-Girly! You have been warned.




01.10.2018

Kreative Nachlassverwaltung - a cruisade

So heute wird's mal ernst und wir lassen das Sarkasmus-Schild in der Schublade.

Wer sich die Seitenleiste öfter mal genauer anschaut, wird wissen, dass ich außer Freunden und Familie, auch die Blogs von einigen "Berühmten Leuten" verfolge, unter anderem den von Neil Gaiman.
Dieser Blog an sich ist nicht nur immer wieder eine reiche Quelle für tiefsinnige Gedanken zum Jahreswechsel, sondern auch gelegentlich überraschend, aufrüttelnd und was zum drüber Nachdenken - so wie heute.

Neil Gaiman befindet sich - selbsterklärt - auf einem Kreuzzug für die kreative Nachlassverwaltung, sprich, was passiert mit unserem kreativen Eigentum, wenn wir mal nicht mehr sind? Sollten, müssen, dürfen unsere Erben damit anstellen was sie wollen und wer sind unsere Erben eigentlich genau?

Nun redet "man" in unserer Kultur nicht gerne über Tod und Sterben, was aber nicht verhindert, dass es passiert und wenn man sich nicht selbst darum kümmert, solange man noch kann, dann hat man eben auch keine Kontrolle darüber was mit den eigenen Hirngespinsten dann so passiert.

28.09.2018

Listening to: A Brief History of Time. Oder: Mein Hirn, die Physik & ich

Es gibt Dinge, die ich einfach nicht kann, aber mich immer wieder mal nicht damit abfinden will - Zeichnen for one...;-)
Sciency Things ist auch so ein ein Ding. Mein Hirn will sowas einfach nicht speichern oder irgendwie verarbeiten, ich glaube wenn es zu meiner Schulzeit sowas wie Diskalkulie schon gegeben hätte, wäre ich ganz vorne in der Fördergruppe dabei gewesen.^^
Mathe, Physik, Chemie und alles was dazu gehört sind daher für mich böhmische Dörfer, es ist nicht so, dass es mich nicht interessiert - wer die Über Mich Seite aufmerksam gelesen hat, wird wissen, dass "interessiert micht nicht" in meinem Universum höchst selten ist;-) - aber ich verstehe es einfach nicht, egal wie ich es drehe und wende...

Trotzdem gebe ich nicht auf und versuche von den Besten zu lernen - in diesem Fall von Steven Hawking, einem Mann, der nicht nur schlau, sondern auch sehr weise war (nein, das ist nicht dasselbe, trust me) und einen Sinn für Humor hatte, was ihn schonmal von meinen Schul-Physik-Lehrern unterscheidet!
Daher unser Exkurs Thema heute: A Brief History of Time, geschrieben von Steven Hawking und gelesen von John Sackville.

Was there a beginning of time? Could time run backwards? Is the universe infinite, or does it have boundaries? These are just some of the questions considered in an internationally acclaimed masterpiece by one of the world's greatest thinkers.
It begins by reviewing the great theories of the cosmos, from Newton to Einstein, before delving into the secrets which still lie at the heart of space and time, from the big bang to black holes, via spiral galaxies and string theory.
To this day A Brief History of Time remains a staple of the scientific canon, and its succinct and clear language continues to introduce millions to the universe and its wonders.

24.09.2018

Ein bißchen Technik für Autoren - etc Folge 020

Unser Thema heute:
Kranzhistorie zum Schreibhandwerk - oder auch, was könnte mal als Autor oder angehender Schriftsteller sonst noch so brauchen?
Angefangen mit der "richtigen" Schreibsoftware, über Visualisierungshilfen, Back-Up Paranoia und Cover Design, bis zu Social Media und den Segnungen der Götter des Internets.

Enjoy! :-)


21.09.2018

Evil Genius, das Profiler Paradox oder: Mein Killer ist hochbegabt!



So. Hm. Was kukst du grade bei Netflix? Ehrlich, ich weiß es nicht. Diese Doku war so verwirrent wie der Fall, den sie angeblich "behandelt". Nun bin ich eigentlich nicht so überzeugt davon, dass man Dokus wie Filme oder Serien behandeln sollte, weil die Darreichungsform doch andere Prioritäten setzt.
Aber eine Doku, die sich zum Ziel setzt eine verwirrende Reihe von Events in eine koheränte Erzählung zu bringen - zumindest habe ich die Intention so verstanden^^ - muss sich gefallen lassen, dass man die Koheränz ihrer Erzählung betrachtet. Und oh my...dabei kommt Evil Genius mal so gar nicht gut weg.

Aber mal der Reihe nach - worum geht es? Ich habe mal Wikipedia bemüht, denn die Details dieses merkwürdigen Raub-Mord-Verschwörungs-Wasauchimmer alleine sind schon verwirrend genug ein ganzes Buch zu füllen:
Brian Douglas Wells (November 15, 1956 – August 28, 2003) was an American man who died after becoming involved in a complex plot involving a bank robbery, a scavenger hunt, and a homemade explosive device. He was killed when the explosive collar that had been forcibly locked onto his neck, as part of the plot, detonated while he was in police custody in his hometown of Erie, Pennsylvania. Investigated by a task force led by the Federal Bureau of Investigation in conjunction with the Bureau of Alcohol, Tobacco and Firearms and the Pennsylvania State Police, it was described as "one of the most complicated and bizarre crimes in the annals of the FBI". The Wells story was the subject of significant attention in the mass media, and the extent to which Wells was a willing participant has been debated. (Ich empfehle den Aritkel ganz zu lesen, ich warte dann solange...)

17.09.2018

Textilfarben matschen - eine Langzeitstudie

Alle Jahre wieder kommt es vor, dass der Kleiderschrank keine brauchbaren Basisteile mehr hergibt, entweder weil kontinuiertliches Waschen seinen Tribut fordert, oder weil sich Löcher und Flecken einstellen, die sich irgendwann nicht mehr auszubessern lohnen.

Ich habe daher letztlich einen Schwung unifarbene T-Shirts geordert und - weil man ja auch Erfahrung klug wird - gleich eine neue Charge Textilfarbe, weil unifarbene Shirts auf Dauer langweilig sind und es nie zu Lieblingsteilen bringen.
Eigentlich hatte ich aber nicht gedacht dazu einen Blogpost zu machen, weil es ja schon einen gibt und das Prinzip immer dasselbe ist. Dann ist mir aber doch noch eingefallen warum diese Information einen Nutzen ahben könnte, außerhalb von "was ich grade so mache" - ich habe noch ein paar Shirts aus dem letzten Färbwahn, die inzwischen in den "Unterwäsche und Gassi/Sportklamotten" Stapel gewandert, aber noch nicht aussortiert sind.

Und weil mich damals und dann auch immer wieder Menschen gefragt haben wie lange sich denn Selbstfärben wohl hält und ob sich der Aufwand also wirklich lohnt, kann ich die "3 Jahre später" Langzeitstudie und den Voher-Nacher-Vergleich bieten. Wenn das nicht News-worthy ist...;-)

14.09.2018

The Giver. Oder: Science Magic und Coincivenience

Herzlich willkommen zur nächsten Runde von "Filme, die niemanden interessieren und die ich auch nur so zufällig gesehen habe"...es ist immer schon ein schlechtes Zeichen, wenn es über deinen Film keinen Honest Trailer gibt. Etwas, das nichtmal populär genug war, um darüber Witze im Internet zu machen, muss sich echte Sorgen um seine Existenzberechtigung machen...;-)

Ich wollte aber trotzdem nochmal was dazu sagen, denn "auf dem Papier" klingt The Giver eigentlich erstmal gut - der Cast ist gut, die Prämisse ist Dystopische Zukunft vs The Chosen One, also eigentlich das Geschnittene Brot der momentanen Filmwelt und es ist eine Verfilmung eines beliebten Romans. Also was zu Hölle ist da schief gelaufen...? Weeeellll...it's complicated!



10.09.2018

Erste Hilfe für Motivation, Dranbleiben & Frust - etc Folge 019

Unser Thema heute:
Writing is fucking hard. Das war's eigentlich...;-)
Nein im Ernst, heute erzählen wir mal aus eigener Erfahrung wie das mit der Marathon-Distanz Roman so aussehen kann und was man tut, wenn es grade nicht so läuft - Denkblase #worstfailever, #aufhalbemWegverreckt, #Strg-A-Entf - oder das Leben einfach im Weg ist.

Enjoy! :-)


07.09.2018

Zeichnen für Menschen ohne Talent (aka me). Oder: Elysion Porträts I

Ich bin ziemlich sicher, dass ich es schonmal erwähnt habe, aber ich kann wirklich nicht zeichnen - immer mal wieder überkommt mich die feste Überzeugung, dass man das bestimmt lernen kann und immer wieder werde ich schnell daran erinnert, dass, ja man kann bestimmt alles lernen, aber mit der Hand-Auge-Koordination einer durchschnittlichen Würfelqualle und einem räumlichen Vorstellungsvermögen, das beständig und zuverlässig "Ich dachte der Schrank passt dahin" Momente provoziert, wäre das wohl eher eine Titanische Anstrengung...
Und dafür fehlt mir einfach die Geduld, auch wenn die Bilder in meinem Kopf immer soooo gut aussehen.

Trotzdem war ich sehr fasziniert von dem Konzept des Charakterporträts - wie auch bei "Buch-Trailern" wusste ich nicht, dass das ein Ding ist außerhalb von Rollenspielbänden und Graphic Novels... - und wer mich kennt, weiß: Ich würde nie jemanden für sowas bezahlen, bevor ich nicht selbst vor mich hindiletiert habe. Wenn es dann am Ende nicht so aussieht wie ich will, ist wenigstens kein Anderer Schuld...;-)

Also kam mir die Idee Porträts zu meinen Elysion-Charakteren zu versuchen; und trotz wenig Talent und hohen Hürden wurde mir das erleichtert durch 2 Dinge:
1. Photoshop Magic ist viel weniger Koordinationsabhängig und endlose Mühen vieler Menschen, die Pinselkollektionen im Netz zur freien Verfügung stellen*, sind eine gute Krücke für artistically challanged people.;-)

2. Ich habe tatsächlich für meine 2. Beta-Runde anno dazumal schon "Porträt" Photos aus dem Internet gezogen (die natürlich irgendwie Urheberrechte haben und echte Menschen zeigen, weswegen ich sie hier bestimmt nicht posten werde).** Mit dem Wunder des Durchpausens konnte mir also zumindest in den Grundproportionen schonmal nichts passieren. Jetzt kann ich nur Schattierung und Lichtreflexe immer noch nicht, aber naja...;-)

Wer sich das mal ansehen will, wie das funktioniert (von jemandem, der das viiieeeel besser kann als ich...;-):


03.09.2018

Stranger than Fiction - Netflix für Naturfreunde

Es mag nicht so aufgefallen sein, wenn man eine kurze Aufmerksamkeitsspanne hat, aber ich gebe mir Mühe die Einträge im Blog ein wenig gehaltvoller zu gestalten.;-)
Das bedeutet allerdings auch, dass einige Einträge länger werden und das wiederum bedeutet, dass es ab und zu lange dauert sie zu schreiben. Ich glaube mein persönlicher Rekord liegt bei 2500+ Worten, das würde schon die meisten Beschränkungen für Kurzgeschichten sprengen....
Andererseits habe ich eine Menge "liegen lassen" über den Sommer, was wiederum zur Folge hat, dass ich mit meinem "1 Post pro Woche" Publikations-Rhytmus schon irgendwo in Richtung Jahresende angekommen war, bis mir auffiel, dass Posts schreiben, die viel Arbeit machen, dann aber erst in 3 oder 4 Monaten veröffentlicht werden iiiiirgendwie unbefriedigend ist.

Kurzfristig werden wir also 2 Dinge tun - ein paar kürzere Posts einstreuen und 2x die Woche veröffentlichen (was allerdings die etc Folgen mitzählt, man muss es ja nicht übertreiben;-).
Ich weiß nicht, ob das sustainable ist - vielleicht ist mein Leben doch zu langweilig - und eventuell gehen wir wieder im Winter, oder nächstes Jahr, oder wenn der Backlog aufgeräumt ist, zurück zu 1x-pro-Woche, vielleicht auch nicht.
Wir werden es erleben!

31.08.2018

Listening to: The Furthest Station & A Rare And Cunning Device. Oder: Befreit vom Komplikationsteppich

So nachdem wir letzte Woche noch darüber sprachen warum man nicht alles konsumieren muss, das einem empfohlen wird, kommen wir mal nahtlos zu einer Medien-Empfehlung, weil das grad so schön passt.;-)

Man hat vielleicht ein Eindruck gewonnen, dass ich der Rivers of London Reihe inzwischen eher unter Meh So Naja abgelegt habe, was aber eigentlich nicht stimmt - ich fand nur die letzten 2 Bücher der offiziellen Reihe lassen etwas nach, was nach meiner Theorie daran liegt, dass man sich mit immer mehr offenen Fragen und Verwicklungen belastet, deren Wiederholung langweilig und deren Voraussetzung beim Leser schonmal verwirrent sein kann.

Ich erlebe gerade dasselbe Dilemma in der Alpha der Versammlung, vielleicht ist es also ein feature von Kriminalromanen, aber nur weil ich mich damit herumschlage, darf ich ja trotzdem anmerken, dass es mich nervt, wenn andere es auch nicht hinkriegen, no?;-)

Da war es quasi eine reine Freude mal wieder ein paar "außer der Reihe" Geschichten wahrzunehmen, die der Autor - so zumindest mein Eindruck - vermutlich auch als Verschnaufpause empfunden hat:

27.08.2018

Romance Pet-Peeves die Zweite - etc Folge 18

Unser Thema heute:
Warum so viele fiktionale Beziehungen scheiße sind und wie man verhindert aus seinen Charakteren "aus Versehen" gruselige Stalker oder Schlimmeres zu machen.

Enjoy! :-)



24.08.2018

Kennst du schon...? Eine Reflektion über Medien-Müdigkeit.

So, heute wird's mal persönlich, das heißt heute reden wir mal über Dinge, die in meinem Hirn so stattfinden - ok, zugegebenermaßen tun wir das auch, wenn wir über Bücher, Filme oder sonstwas reden, aber heute geht's ausnahmsweise mal nur und hauptsächlich um Dinge, die in meinem Hirn stattfinden.
Wer sich jetzt also denkt 'Oh nein, wen soll das denn interessieren? Mein Todesstern steht kurz vor der Perfektion & ich muss noch das Doodle auswerten, in dem alle meine bösen Schergen darüber abstimmen durften welchen Planeten wir als erstes zerstören!' der sei entschuldigt. Wer aber beim Lesen des Titels so das diffuse Gefühl hatte, das das auch ihn betreffen könnte, sei herzlichst eingeladen zur Expedition mit dem Arbeitstitel "Warum 'Was kukst du grade bei Netflix?' anfängt mich tierisch zu nerven." ;-)

17.08.2018

Gärtnern mit Monty

Man merkt es dem Blog immer nicht so richtig an, weil ich meistens einen komfortablen "Veröffentlichungs-Puffer" von mehreren Wochen einplane, aber Anfang diesen Sommers war Schreib-Technisch auf so ziemlich allen Kanälen Sendepause angesagt, weil das große "Wir gestalten einen Garten" Projekt, das wir vor uns hergeschoben haben, seit wir vor 5 Jahren eingezogen sind, endlich anlaufen sollte.

Ich will dazu gar nicht soviel erzählen, weil es natürlich in der Kategorie von "was ich grade so mache, aber was niemand sonst interessieren muss" läuft, aber ich wollte kurz 2 Netflix Shows erwähnen, die man eventuell gesehen haben sollte, wenn man darüber nachdenkt sein eigenes Balkonien ein bißchen zu pimpen:

1. Love your Garden mit Alan Titchmarsh
und noch relevanter, wenn man grade keine Profis zur Hand hat, die einem die ganze Arbeit abnehmen...;-)

2. Big Dreams, Small Spaces mit Monty Don



13.08.2018

Kooperatives Schreiben - etc Interview Folge 17

Unser Thema heute:
Tine erzählt uns was dazu warum man nicht unbedingt ein einsamer Autor sein muss, wenn man nicht will und wie man Kooperatives Schreiben praktisch umsetzt.

Enjoy! :-)



10.08.2018

Jumanji. Oder: How to turn a bug into a feature

Ich finde ja manchmal fault mit dem Honest Trailer, weil das Format an sich natürlich vor allem bei Filmen zieht, die ernste erzählerische oder technische Schwächen haben - und entgegen dem "früher war alles besser" Gemunkel gibt es ja noch Filme, die keine wirklich stichhaltige Angriffsfläche bieten. Um dann doch irgendwas Satirewürdiges zu finden, werden daher (meiner Meinung nach) oft kleinere Schwächen hochgepustet, oder auch einfach erfunden (im Sinne von "Dinge absichtlich falsch verstehen wollen") was mich ärgert, wenn ich den Film mochte.

In seltenen Fällen allerdings finden die Macher die Kurve zwischen ein wenig Nit-Picking und dem ernsthaften "hmm jetzt hab ich total Bock diesen Film zu sehen" Effekt. So zu sehen bei Jumanji, den ich zuerst in derselben "The Rock Filme Welle" wie Baywatch abgelegt hatte und nicht wirklich daran interessiert war, bis ich den Honest Trailer sah und mir dachte. Uhh das sieht spaßig aus!
QED...;-)



Tatsächlich war Jumanji der erste Film in diesem Jahr, den ich auch beim 2. Mal sehen noch lustig oder sehenswert fand. Heute also mal kein Gemotze, sondern die große Kunst des Meta-Kommentars!

03.08.2018

The Worst Book, Clickbait Titel und Romance Pet-Peeves

Ok, ich gebe es zu, manchmal bin ich nicht zu 100% konsequent in allem was ich tue - I know, alle hatten gedacht ich wäre so der einzige Mensch auf der Welt, der das irgendwie hinbekommt, ich hoffe wir lernen mit der Enttäuschung umzugehen...;-)

Manchmal ist Inkonsequenz aber auch ganz unterhaltsam, wie in diesem Fall - eigentlich hasse ich alles an diesem Video-Titel, den Clickbait, das Book-Bashing und überhaupt...
Hier schnell ein niedliches Katzenfoto, damit wir alle vergessen über was wir uns grade aufregen wollten!

Ich hab' voll raus wie das mit diesem Internet-Content funktioniert...;-)
Aber ich muss zugeben die Umsetzung dieser...hmm...ist es eine Review? Ein Rant?...eigentlich ist es eine dramatische Lesung, wenn man es genau nehmen will...anyway dieser Darstellung ist so lustig, dass ich vor Kichern beinahe vom Sofa gefallen bin und das nicht nur einmal...Man kann den Ehemann fragen, wenn man mir nicht glaubt, er durfte/musste das miterleben...



Und weil man nicht aus seinem eigenen Hirn aussteigen kann, habe ich natürlich sofort darüber nachgedacht, wie wir daraus jetzt was für den Blog und den Podcast basteln können.

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