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17.09.2011

The King's Speech

Ja, ich weiss ich bin vermutlich mal wieder die Letzte, die sich noch die Oskar-Filme aus dem letzten Jahr anschaut, aber ich stehe dazu!;)

Ich denke einer der Gründe warum man für diesen Film länger brauchen könnte - zumindest wenn man (wie) ich ist;) - ist vielleicht die prinzipielle Gemütshaltung, die man für solche Geschichten erstmal einnehmen muss.
Ein Winterabend mit heißer Schokolade ist eine gute Voraussaetzung für Autorenkino, ein Freitagabend nach einer langen Woche voller Überstunden für mich eher nicht...;)

Aber über kurz oder lang haben wir es ja dann doch noch geschaft uns entsprechend in Stimmung zu bringen - und ich muss sagen es lohnt sich durchaus.
Mich hat zwar ein wenig verstört, dass man Geoffrey Rush und Helena Bonham Carter zuletzt ja eher in...sagen wir mal weniger britischen Rollen...gesehen hat, aber das tut der Qualität der Darstellung keinerlei Abbruch. Und auch der Oskar für Colin Firth ist wohl verdient - man kann so wunderbar Mitleid mit ihm haben und ihn gleichzeitg anschmachten.;)

Natürlich klingen dabei auch negative Töne zu vergangenen Erziehungsmethoden, medizinischen "Erkenntnissen" und der generellen Auslegung und Auslebung von Königtum an - mir hätte der Film aber gern noch ein wenig kritischer sein dürfen. Man sagt zwar auch Darstellung allein kann schon eine Form von Kritik sein, aber bei einigen Dingen darf man auch mal sagen "Kinder, das war sch****!". Geflucht wird im Film schließlich schon genug!;)

Und weil es mir furchtbar symphatisch ist, wenn Menschen fluchen, gibt es auch nur einen minimalen Abzug und somit 4,5 von 5 Grammophonen!
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