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29.08.2025

Apothecary Diaries. Oder auch: Kein Kinkshaming ...

Während ich noch so meiner kleinen Hyperfixierung auf Nostalgie-Anime Content nachgab (dazu dann demnächst noch einen tangentially related post;-), stolperte ich durch den Netflix Algorhytmus über einen "recently added" Beitrag, der da hieß: Tagebücher der Apothekerin

Jetzt kann man sich darüber lustig machen, dass ich wieder mal etwas entdeckt habe, dass Millionen von Menschen schon vor mir kannten, aber nur falls ihr unter demselben Stein wohnt, wie ich und auch noch nie davon gehört hattet, bevor es bei Netflix auftauchte, hier kurz ein Trailer Einblick, damit wir auf ungefähr demselben Nenner sind. ;-) 

Ich glaube, wenn ich versuchen wöllte das Konzept dieses Anime auf das einfachste Grundkonzept runterzubrechen, müsste ich sowas sagen, wie: Es ist Ranma 1/2 ohne Kreischen ... ;-)

Zumindest lassen sich die Ähnlichkeiten der Tropes recht schnell finden, wir haben eine sehr ungewöhnliche Hauptfigur, die sich durch ihre Merkwürdigkeiten immer wieder in seltsame Lagen bringt und ihren "sie mögen sich nicht, aber eigentlich natürlich doch" Freund, mit dem sie wunderschön Bickern kann.

Allerdings muss ich gestehen, dass die "Forensische Chemikerin im Imperialen China" schon eine interessante Prämisse ist - man muss nur damit leben, dass sowohl Maomao, als auch der gute Jinshi einfach sehr seltsame Kinks haben. Sie hat eine morbide Fixierung auf Gifte und Selbstverstümmelung und Jinshi findet sie vor allem deswegen faszinierend, weil die die einzige Frau ist, die ihn abstoßend findet ... das muss man so hinnehmen, kein Kinkshaming. ;-)

Ich gebe zu, meine Entscheidung diese Serie anzuschauen, fiel vor allem, als Maomao in der ersten Folge von Menschenhändlern verschleppt wird und ihre Reaktion ist: Na toll, das kann ich jetzt gar nicht gebrauchen. Diese Art von Dead Pan Charakter muss man können - wir sprechen demnächst vermutlich irgendwann mal über Geralt von Rivia, der ist die weniger clevere Variante von Maomao ;-) -  aber wenn man sie gut schreibt, kommt dabei unübertroffener Humor raus. Und das klappt hier schon meistens. Die Todesfälle, die Maomao so aufklärt, sind schon spannend, aber ich habe mich immer am besten amüsiert, wenn der Anime dann doch Anime sein durfte. 

Also wenn man Anime mag, aber nicht unbedingt so kreischig, wie Ranma, oder so splatterig wie Hellsing oder Devil may Cry, dann versucht doch mal CSI Beijing, könnte ja klappen. ;-)

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