Wir waren ja letztlich erst bei der Frage warum ich eigentlich erst in letzter Zeit auf die Idee gekommen bin eine Biographie über Matilda zu lesen, aber aus der (immer noch fragwürdigen, no we are not letting this go;-) Auswahl in She-Wolves habe ich außerdem festgestellt, dass ich nicht soviel über die Rosenkriege weiß, wie man vielleicht annehmen könnte, wenn man mein Tudor-Regal kennt. ;-)
Zum Glück ist die beste Investition von Weihnachtsgeld ja eigentlich immer neue Bücher und mir fehlte ganz rein zufällig noch Queens at War geschrieben von Allison Weir, der letzte Band der Medieval Queens Reihe, der uns bis zu den Tudors führt.
The fifteenth century was a turbulent age: the Hundred Years War between England and France, and the Wars of the Roses dominated the lives of people both inside and out of the royal courts.
Joan of Navarre, Katherine of Valois, Margaret of Anjou, Elizabeth Wydeville and Anne Neville were the queens who stood by England's sovereigns, caught up in wars that changed the course of their lives, and the course of history.
They were also formidable women who defied the limitations of their times, often living out the brutal consequences of their determination.
Es ist nicht wirklich eine Errungenschaft dieses Buches im speziellen, dass ich in kurzer Folge zumindest die groben Züge von Königinnen während der Rosenkriege präsentiert bekam, aber es hat schon geholfen die Details besser zu verarbeiten. ;-)
Hier ist das narrativ natürlich leicht anders - die Medieval Queens Serie beschäftigt sich zwar mit den Lebensgeschichten der dargestellten Königinnen, allerdings "nur" in chronologischer Abfolge, wir beschäftigen uns hier nur sehr am Rande mit den Prinzipien der Machtausübung, auch wenn es natürlich immer in die Regentschaften hineinspielt.
An sich habe ich auch nicht viel zu erzählen, es ist ein Übersichtswerk, man kann es gut lesen und es halst sich mit der klaren chronologischen Abfolge auch keine unfreiwilligen philosophischen Auswahlfragen auf. ;-) Trotzdem muss ich ein wenig nitpicken, denn spätestens wenn wir über die Usurpation von Richard III. sprechen, geht der rote Faden, dass wir uns eigentlich mit den Königinnen beschäftigen wollten ein wenig sehr unter ...
Die Autorin spricht schon im Vorwort darüber, dass Quellen zu finden manchmal schwierig ist, weil Chronisten sich nur für Königinnen interessieren, die besonders heilig oder skandalös sind, aber das alleine kann ja eigentlich nicht die einzige Ausrede sein, denn das Problem hat jede Mittelalter-Biographie?
Schlussendlich bekommt man aber schon ziemlich das was auf dem Etikett steht und gelungenes Erwartungsmanagement ist ja nun auch schonmal etwas. ;-) 4 von 5 Kriegsbanner muss das schon wert sein.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Vielen Dank!