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05.01.2018

Backen & Basteln für Anfänger. Weihnachten 2017

Vielleicht sage ich es hier im Blog seltener als im RL, aber ich hasse backen. Es macht unendlich Dreck und Arbeit und das Ergebnis ist (meistens zumindest in meiner Erfahrung) auch nicht so überragend, dass sich eine Packung Kekse im Supermarkt kaufen nicht gelohnt hätte - ja, ich mache mich gerne bei vielen Menschen gleichzeitig beliebt.;-)

Aber ich halte es auch für einen meiner besseren Charakterzüge, dass ich zugeben kann Unrecht gehabt zu haben und daher muss ich sagen: Die Idee in diesem Jahr selbstgebackene Plätzchen zu Weihnachten zu verschenken, hat dann doch im Nachhinein gut funktioniert und Dreck bzw Arbeit hielten sich dann auch mehr in Grenzen, als ich gedacht hätte.

Das mag daran liegen, dass ich genau eine Sorte Teig "gemeistert" habe, aber hey, Pizza ist auch immer desselbe Prinzip und man kann trotzdem viele schöne Dinge damit machen.;-)
Und ein paar Tricks ohne backen kenne ich ja inzwischen auch.



Hier also ein paar Beobachtungen zum Experiment Mürbeteig:
    1. Es hätte geholfen vorher nachzusehen, ob man ein Nudelholz besitzt, aber im Spirit of Christmas tut's die Glühweinflasche genauso...;-)


    2. Eier im Mürbeteig sind arg optional muss ich feststellen. Eine Charge habe ich mit Butter & Ei gemacht, nur um dann festzustellen, dass das Zeug so fies klebt, dass Ausstecher Plätzchen nur nervig sind. Zum Glück sind Marmeladenkekse meine Lieblinge und eine Kugel formen, Loch rein drücken und mit leckerem Obstzeug vollstopfen kann nun wirklich jeder.;-)


    3. Wenn man keine Marmelade mag, gehen Nüsse aug super - oder auch ganz viel Kakaopulver, Zimt, Zucker, Schokosplitter, was man auch immer so findet.:-)


    4. Veganer Mürbeteig war dann auch gar nicht mehr so schwierig, Eier nerven sowieso und Margarine statt Butter zu verwenden ist jetzt auch keine große Geistesleistung mehr - meine Variante backt sich mit ein bißchen dunklem Kakaopulver und Lebkuchengewürz. Ich fand's gut.




    5. Zur Verpackung (so las ich zumindest im Internet) sollte man besser Papier als Plastik verwenden, ist scheinbar gut für den Geschmack, auch wenn die Kekse ein wenig ausfetten. Punktmuster raten könnte man ja auch spielen.;-)



    Und dann noch ein Bastel-Tip für Kurzentschlossene:
    Ich hatte ein paar alte Fotos herumliegen, für die ich keine Rahmen mehr hatte - mit ein bißchen hübschem Papier macht sich aus sowas im Handumdrehen ein netter Geschenkanhänger, den man auf der Rückseite sogar beschriften kann.



    Dann muss man die Dinge nur noch zusammensetzen und schon kann die Geschenkerunde starten - und man weiß ja: Nach den Feiertagen ist vor den Feiertagen und so.;-)



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