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17.09.2018

Textilfarben matschen - eine Langzeitstudie

Alle Jahre wieder kommt es vor, dass der Kleiderschrank keine brauchbaren Basisteile mehr hergibt, entweder weil kontinuiertliches Waschen seinen Tribut fordert, oder weil sich Löcher und Flecken einstellen, die sich irgendwann nicht mehr auszubessern lohnen.

Ich habe daher letztlich einen Schwung unifarbene T-Shirts geordert und - weil man ja auch Erfahrung klug wird - gleich eine neue Charge Textilfarbe, weil unifarbene Shirts auf Dauer langweilig sind und es nie zu Lieblingsteilen bringen.
Eigentlich hatte ich aber nicht gedacht dazu einen Blogpost zu machen, weil es ja schon einen gibt und das Prinzip immer dasselbe ist. Dann ist mir aber doch noch eingefallen warum diese Information einen Nutzen ahben könnte, außerhalb von "was ich grade so mache" - ich habe noch ein paar Shirts aus dem letzten Färbwahn, die inzwischen in den "Unterwäsche und Gassi/Sportklamotten" Stapel gewandert, aber noch nicht aussortiert sind.

Und weil mich damals und dann auch immer wieder Menschen gefragt haben wie lange sich denn Selbstfärben wohl hält und ob sich der Aufwand also wirklich lohnt, kann ich die "3 Jahre später" Langzeitstudie und den Voher-Nacher-Vergleich bieten. Wenn das nicht News-worthy ist...;-)



1. Neue Schablone
Bevor wir aber zu dem kommen, was uns eigentlich interessiert, müssen wir noch reinpacken was evt. niemanden interessiert - sorry so läuft das mit dem Internet Content...;-)
Das eigentlich teure an dem Textil Programm von Marabu sind die Schablonen, die aber trotzdem nett sind, wenn man nicht zu 100% auf Batik steht. Wie man einen Schmetterling selber macht, hatte ich ja 2015 schon erläutert, dieses Mal wollte ich den Fortgeschrittenenkurs belegen und eine Lotusblume versuchen.
Hat funktioniert, aber auch eine Stunde gedauert...zum Glück hatte ich ja The Furthest Station als Begleitung...;-)

2. Vorher-Nacher
Hier also die schon erwähnten Shirts aus 2015 wie sie heute aussehen + die frisch gefärbten als Kontrast - ein wenig gelitten haben die Farben schon, vor allem im Ton-in-Ton, aber ich gebe zu, dass ich mich auch nicht immer an das "nicht über 40 Grad waschen" gehalten habe und die armen Stücke sicherlich einige Mal in der 60 Grad Trommel waren...und dafür hat es sich doch gut gehalten, oder?
Wir halten also fest, der Aufwand lohnt sich. :-)



3. Neue und alte Ideen
Ich wollte für Diejenigen, die es dringend interessiert noch darauf hinweisen, dass man Farben mit ein wenig anfeuchten ineinanderlaufen lassen kann, dass sich das ständige Tropfen und die daraus resultierenden Flecken vermeiden lassen, wenn man die überschüssige Farbe mit einem Taschentuch oder Küchenrolle von den Schablonen abnimmt, bevor man sie vom Stoff hebt und dass bei den Marabu Sets auch Textilmarker mitgeliefert werden, mit denen man Malen kann, wenn man will.
Wie lange sich dieses Glitzer-Gel Zeugs dann allerdings in der Waschmaschine hält, ist wohl das Thema für die nächste Langzeitstudie, irgendwann in 2021 oder so...;-)









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