Kennt ihr das auch? Der erste Arbeitstag nach dem Urlaub (oder bei mir nach Urlaub und Krankmeldung) kommt einem immer so vor, als hätte man sich grade so schön daran gewöhnt nicht morgens früh aufstehen zu müssen...
Immerhin kann ich empfehlen den Urlaub immer so zu legen, dass man erst Mittwoch oder Donnerstag wieder ins Büro muss, das federt den Ferienende-Blues etwas ab, weil ja eigentlich schon gleich wieder Wochenende ist!;)
Bei mir hat das heute nur bedingt funktioniert, was aber daran liegt, dass ich tierisch genervt davon bin jetzt schon den 3. Donnerstag in Folge mit Zahnschmerzen rumzulaufen...naja gut jetzt sind's ja eher Kieferschmerzen, weil der Zahn seit Dienstag de facto nicht mehr existiert, aber besser macht es das nicht unbedingt...
Ist es normal, dass OP-Narben (scheinbar hab ich so Grabsteinzähne, dass die Chirurgin 3 Stiche gebraucht hat das Loch im Kiefer wieder zu flicken^^) am 2. Tag mehr wehtun, als am ersten? Ich werde gerade ein wenig paranoid, weil ich echt gar keine Lust darauf habe noch eine weitere Woche nur Brei und zu weich gekochte Nudeln zu essen, weil sich dieser Sch**** jetzt auch noch wieder entzünden muss...nicht mal das von meinem Schatz frei Büro gelieferte Frühstück (Erdbeerjoghurt mit Schokosplittern) konnte mich bisher wirklich aufheitern, ich maaaag einfach keinen Brei mehr essen! *sfz*
Naja gut, aber genug gejammert und selbst-bemittleided, das macht's auch nicht besser!;) Kommen wir zu meinem Erfolgerlebniss des Tages:
Nachdem ich den kleinen Papierberg und die gefühlten 1000 Emails durchgegangen war, die sich letzte Woche so angesammelt hatten, stellte ich fest, dass ich ein Online Meeting gestern verpasst hatte was sich scheinbar auf Probleme mit den XML-Datenmodulen bezog, die ich in der Woche vor meinem Urlaub so schön akkordartig abgearbeitet hatte.
Meldung lautete: 130 bearbeitete Dateien, erfolgreich in Datenbank aufgenommen davon 13...^^
Jetzt fragt man sich, wie daraus noch ein Erfolgserlebnis werden konnte, aber es geht!;) Nach einem neu angesetzen Meeting heute und einer halben Stunde Ursachenforschung zwischen Paris und Aachen, stellten wir irgendwann fest, dass das eigentliche Problem folgendes ist: Ich benutze einen XML-editor mit der Option Hyperlinks mit copy und paste zu ändern, während die Leute, die sich damit auskennen die Codes von Hand ändern.
Wie das im Fall der Verlinkungen geht weis ich zwar (Danke J.!;) war aber einfach zu faul und dachte mir...warum mit der Hand tippen, wenns mit Rechtsklick auch geht? Das Problem: Natürlich funktioniert der editor nicht wie er soll und ändert teilweise nur die Beschriftung des Links, nicht aber die Linkadresse...nach dieser schweren Geburt war auch klar, warum genau 13 Dateien funktioniert hatten - das waren die 13 die in meinem editor nicht vernünftigt dargestellt wurden und die ich mit Notepad geändert habe.^^ (für Menschen ohne Ahnung von tags übrigens nicht zu empfehlen, editor stellen die wenigstens noch farbig dar, damit man sieht was tag und was text ist;)
On the down side: Jetzt muss ich die Dinger doch noch alle per Hand ändern - mit dem von Fachmann empfohlenen Tool!;)
On the up side: Ich hab zumindest das System verstanden und wieder was über Computersprache gelernt!;)
Demnächst muss sich T. vermutlich nicht mal mehr Gefahrenzulage auszahlen lassen, wenn er wieder abgestellt wird, der deutschen Historikerin was über Datenbanken beizubringen!;D
23.07.2009
21.07.2009
Renaissance-Klatsch. Oder: Warum eigentlich immer Doppelnamen?
Es ist geschafft!
Theater ist wieder mal für ein Semester abgehakt und bei allem Spaß, den die Hell-Week trotz Stress und Hektik doch immer so mit sich bringt - es tut unheimlich gut mal wieder Zeit zu haben um endlich ein gutes Buch zu lesen!:)
Ein solches las ich daher gestern aus und kann damit endlich die dazugehörige Rezi liefern, die dann in einem Aufwasch auch erklärt, warum mein Blog in den letzten zwei Wochen so très français daher kommt! (Für alle, die Versailles und Mme Pompadour nicht erkannt haben...macht ja dann auch nix mehr, tut einfach so als hättet ihr das Thema voll durchschaut ich frag dann einfach nicht weiter nach!;)
Es ist ein weitverbreitetes Phänomen, dass Frauen, die über Frauengeschichte schreiben meist Doppelnamen tragen, die einen an schlimmstes Alice Schwarzer Syndrom denken lassen.
Ich habe keine Ahnung woran das liegt, stelle aber immer wieder zu meiner immensen Beruhigung fest, dass Namen manchmal auch irreführen und Bücher nicht immer nach dem Einband beurteilt werden sollten (frei nach Frank'n Furter;)!
Nach dem Europa der Aufklärung ist mein neuer Lesetipp daher diesmal von der guten Frau Sylvia Jurewitz-Freischmidt (mal ehrlich, warum eigentlich Doppelnamen? Mädels, ihr habt bei der Hochzeit die freie Auswahl, wirklich!^^):
Titel und Thema verraten schon, was die ersten Seiten eindeutig beweisen: Hier liest man keine wissenschaftliche Arbeit im engeren Sinne! Ich persönlich bin zwar ein Fan der Populärwissenschaft, da ich Geschichts-Geek, aber auch Autor bin und ein gut gewähltes Stilmittel für mindestens genauso wertvoll halte, wie einen gut recherchierten Fakt, aber wer auf halbseitige Fußnoten unter jeder Seite oder bis ins Detail belegbare historische Nachprüfbarkeit besteht, der ist hier falsch!
Statt dessen liest man eine, meiner Meinung nach, sehr gelungene Symbiose aus Sachbuch und Roman, Renaissance-Klatsch auf hohem Niveau eben!;)
Die Historie kommt dabei aber nicht wirklich zu kurz, recherchiert ist das Ganze, glaubt man der umfangreichen Literaturliste trotz allem sehr eingehend!
Natürlich kann man sich jetzt fragen: Warum muss man die Skandale und Skandälchen von Sonnenkönig und Co. interessanter finden, als die heutigen Royals und was die Bunte so über sie schreibt?
Meine Antwort wäre: Man muss nicht, man kann aber!
Der springende Punkt an Frauengeschichte im allgemeinen und dem Umgang mit Königinnen, dem Mätressenwesen und "Weiberregimentern" der frühen Neuzeit im Besonderen ist eben, dass damals im Gegensatz zu heute von Sex-Skandalen noch Kriege ausgelöst wurden, Gunst und Missgunst ganzer Familien an einer Hochzeit hing und es für Frauen außer der vorrübergehenden Regentschaft oder der Hintertreppe der Mätresse eigentlich keine politische Betätigung gab.
Außerdem kann wohl niemand behaupten an ein bißchen Klatsch nicht seine Freude zu haben und ich bin der Meinung, wenn man dabei noch was lernt...umso besser!;)
Mal sehen was sich als nächstes zur entspannenden Bettlektüre anbietet...ich hab noch ein Tudor-Blog-Theme...;)
Theater ist wieder mal für ein Semester abgehakt und bei allem Spaß, den die Hell-Week trotz Stress und Hektik doch immer so mit sich bringt - es tut unheimlich gut mal wieder Zeit zu haben um endlich ein gutes Buch zu lesen!:)
Ein solches las ich daher gestern aus und kann damit endlich die dazugehörige Rezi liefern, die dann in einem Aufwasch auch erklärt, warum mein Blog in den letzten zwei Wochen so très français daher kommt! (Für alle, die Versailles und Mme Pompadour nicht erkannt haben...macht ja dann auch nix mehr, tut einfach so als hättet ihr das Thema voll durchschaut ich frag dann einfach nicht weiter nach!;)
Es ist ein weitverbreitetes Phänomen, dass Frauen, die über Frauengeschichte schreiben meist Doppelnamen tragen, die einen an schlimmstes Alice Schwarzer Syndrom denken lassen.
Ich habe keine Ahnung woran das liegt, stelle aber immer wieder zu meiner immensen Beruhigung fest, dass Namen manchmal auch irreführen und Bücher nicht immer nach dem Einband beurteilt werden sollten (frei nach Frank'n Furter;)!
Nach dem Europa der Aufklärung ist mein neuer Lesetipp daher diesmal von der guten Frau Sylvia Jurewitz-Freischmidt (mal ehrlich, warum eigentlich Doppelnamen? Mädels, ihr habt bei der Hochzeit die freie Auswahl, wirklich!^^):
Titel und Thema verraten schon, was die ersten Seiten eindeutig beweisen: Hier liest man keine wissenschaftliche Arbeit im engeren Sinne! Ich persönlich bin zwar ein Fan der Populärwissenschaft, da ich Geschichts-Geek, aber auch Autor bin und ein gut gewähltes Stilmittel für mindestens genauso wertvoll halte, wie einen gut recherchierten Fakt, aber wer auf halbseitige Fußnoten unter jeder Seite oder bis ins Detail belegbare historische Nachprüfbarkeit besteht, der ist hier falsch!Statt dessen liest man eine, meiner Meinung nach, sehr gelungene Symbiose aus Sachbuch und Roman, Renaissance-Klatsch auf hohem Niveau eben!;)
Die Historie kommt dabei aber nicht wirklich zu kurz, recherchiert ist das Ganze, glaubt man der umfangreichen Literaturliste trotz allem sehr eingehend!
Natürlich kann man sich jetzt fragen: Warum muss man die Skandale und Skandälchen von Sonnenkönig und Co. interessanter finden, als die heutigen Royals und was die Bunte so über sie schreibt?
Meine Antwort wäre: Man muss nicht, man kann aber!
Der springende Punkt an Frauengeschichte im allgemeinen und dem Umgang mit Königinnen, dem Mätressenwesen und "Weiberregimentern" der frühen Neuzeit im Besonderen ist eben, dass damals im Gegensatz zu heute von Sex-Skandalen noch Kriege ausgelöst wurden, Gunst und Missgunst ganzer Familien an einer Hochzeit hing und es für Frauen außer der vorrübergehenden Regentschaft oder der Hintertreppe der Mätresse eigentlich keine politische Betätigung gab.
Außerdem kann wohl niemand behaupten an ein bißchen Klatsch nicht seine Freude zu haben und ich bin der Meinung, wenn man dabei noch was lernt...umso besser!;)
Mal sehen was sich als nächstes zur entspannenden Bettlektüre anbietet...ich hab noch ein Tudor-Blog-Theme...;)
17.07.2009
Die Ruhe vor dem Sturm

Sorry daran musste ich gerade denken, weil die Bäume vor unserem Fenster so schön windgepeitscht aussehen...ein Hauch von Herbst?
Vielleicht liegt es ja am Wetterumschwung (ich bin ja ein Fan von Regen, Sturm und Gewitter;) aber heute Vormittag war einfach völlig entspannt und wohlfülig (ja ich beschließe jetzt, dass das ein Adjektiv ist!;)! Laaange schlafen, laaange frühstücken, Duschen mit Musik und noch immer 2 Stunden Zeit zum Nichts-Tun bis es zum Theater geht. Wenn das nicht entspannsam ist, weis ich's auch nicht...
Sogar Haut und Haare sind bisher relativ relaxt, obwohl sie den Schmink- und Toupierstress jetzt schon 3 Tage mitmachen. Ein bißchen Peeling, Creme und Kur werd ich ihnen aber trotzdem glaube ich gönnen, bevor A. mich nacher wieder in Frank'n Furter's alte Tante verwandeln darf (man glaubt gar nicht welche Tonnen an Make-Up es braucht um auf der Bühne "geschminkt" auszusehen!!!^^).
Man sagt mir jedenfalls, dass es im Scheinwerferlicht nicht so schlimm aussieht, wie hinter der Bühne, was mich beruhigt, denn ansonsten könnte ich wirklich den Time Warp anführen!
Da gestern unsere fleißigen Rechenzentrums-Jungs mit ihrem Filmequipment da waren, werde ich mich wohl in ein paar Wochen vom Effekt überzeugen dürfen...ich bin gespannt!;)
12.07.2009
Hell-Week Has Begun...
...and already after TWO days my feet are KILLING me!!!
Vielleicht liegt es ja an meiner momentan genrell etwas geschwächten Konstitution - siehe unten - aber ich hab wirklich nur Pudding in den Knien und meine Füße sind so dick geschwollen, ich glaube die wollen sich durch Zellteilung forpflanzen!^^
Dafür haben wir seit Samstag ein Set - es ist komplett, es funktioniert, ich liebe es! Ich weis ich sage das häufig, aber es ist immer wahr!;)
Die Wochenendprobe heute hätte auch schlechter laufen können - ich wurde nur fast von einem viel zu niedrigen Sessel gefressen!^^
Ehrlich, wenn du hohe Absätze trägst, schon an sich nicht immer weist, wo du deine Beine unterbringen sollst und von T***** bis A**** in ein Stahlkorsett gewickelt bist, ist das üb-ber-haupt nicht komisch! Leider war ich also viel zu sehr damit beschäftigt trotz allem zu atmen und nicht von den 10mm Sitzfläche zu fallen auf denen ich noch sitzen konnte, so dass der Text hat wieder mal nicht funktioniert hat...aber was soll's dafür sind Proben ja da und eins weis ich sicher, nächte Probe steht der Sessel woanders!!!
Außerdem gab es eine nette Premiere: Den kommentierten Bühnenumbau!
Sowas braucht man wenn von den Anwesenden nur 1/3 weis wie das finale Set überhaupt aussieht (also die die beim Aufbau dabeiwaren;) und von den 6 Leuten, die für die Set-changes zuständigt sind nur 2-3 anwesend sind. Also macht man einfach zwischendurch das Saallicht an und alles strömt auf die Bühne damit man's einmal zusammen gemacht hat. Der Effekt ist hoffentlich, dass die Leute, die jetzt schon wissen wie es geht, es denen erklären können, die noch nicht da waren...ein Perpetuo Mobile quasi dass es mir erspart mir den Mund fusselig zu reden...ich bin gespannt!;)
Es haben sich jedenfalls alle bemüht - wenn ich eine Strichliste gemacht hätte wie oft heute irgendwer meinen Namen gerufen hat, müsste ich vermutlich jetzt auf dem 2. Kilometer anfangen...
But it has been worth it...I hope!;)
Vielleicht liegt es ja an meiner momentan genrell etwas geschwächten Konstitution - siehe unten - aber ich hab wirklich nur Pudding in den Knien und meine Füße sind so dick geschwollen, ich glaube die wollen sich durch Zellteilung forpflanzen!^^
Dafür haben wir seit Samstag ein Set - es ist komplett, es funktioniert, ich liebe es! Ich weis ich sage das häufig, aber es ist immer wahr!;)
Die Wochenendprobe heute hätte auch schlechter laufen können - ich wurde nur fast von einem viel zu niedrigen Sessel gefressen!^^
Ehrlich, wenn du hohe Absätze trägst, schon an sich nicht immer weist, wo du deine Beine unterbringen sollst und von T***** bis A**** in ein Stahlkorsett gewickelt bist, ist das üb-ber-haupt nicht komisch! Leider war ich also viel zu sehr damit beschäftigt trotz allem zu atmen und nicht von den 10mm Sitzfläche zu fallen auf denen ich noch sitzen konnte, so dass der Text hat wieder mal nicht funktioniert hat...aber was soll's dafür sind Proben ja da und eins weis ich sicher, nächte Probe steht der Sessel woanders!!!
Außerdem gab es eine nette Premiere: Den kommentierten Bühnenumbau!
Sowas braucht man wenn von den Anwesenden nur 1/3 weis wie das finale Set überhaupt aussieht (also die die beim Aufbau dabeiwaren;) und von den 6 Leuten, die für die Set-changes zuständigt sind nur 2-3 anwesend sind. Also macht man einfach zwischendurch das Saallicht an und alles strömt auf die Bühne damit man's einmal zusammen gemacht hat. Der Effekt ist hoffentlich, dass die Leute, die jetzt schon wissen wie es geht, es denen erklären können, die noch nicht da waren...ein Perpetuo Mobile quasi dass es mir erspart mir den Mund fusselig zu reden...ich bin gespannt!;)
Es haben sich jedenfalls alle bemüht - wenn ich eine Strichliste gemacht hätte wie oft heute irgendwer meinen Namen gerufen hat, müsste ich vermutlich jetzt auf dem 2. Kilometer anfangen...
But it has been worth it...I hope!;)
10.07.2009
Dinge, die einfach unnötig sind II
Die Geschichte geht weiter, genauso unnötig, wie sie angefangen hat.
Heute war ich also bei der Kieferchirurgin, die mein Zahnarzt empfohlen hatte und habe a) einen neuen lustigen Vornamen gelernt (die gute Frau heißt Erdmuthe...wenn da mal nicht Hippie Eltern am Werk waren!^^) und b) ein neues Wort für meine "Dinge, die man von seinem Arzt nich hören will" Liste.
Bisheriger Spitzenreiter war da ja meine alte Hausärztin mit ihrer aufbauenden Telefonbegrüßung "Ach ja, hallo Frau Sonntag, na Ihnen geht's ja wohl nicht so gut momentan, oder?"...äh ja...
Getoppt wird das allerdings seit heute durch: "Ach du gute Güte, das ist ja mal eine Entzündung...ja also wir können den Zahn heute ziehen, aber ich sage Ihnen, das wird ein ziemliches Massaker!"...äh...danke nein?
Zum Glück war sie auch der Meinung man müsse es mir nicht zumuten bei fast unwirksamer Betäubung (scheinbar wirkt die durch die Entzündungsstoffe nicht, keine Ahnung^^) einen Zahn aus dem Kiefer fräsen...war ich jetzt nicht ganz traurig drüber, das klang alles ziemlich gruselig. Außerdem bestände die große Wahrscheinlichkeit dass sich die OP-Stelle direkt wieder entzünded und damit läge ich mindestens eine Woche flach, was ja jetzt nun eben nicht im Sinne des Erfinders war.
Problem nur: Der Zahn muss ja unbedingt raus bevor der Nervenkanal direkt drunter von der Entzündung angegriffen wird, weil was dann passieren kann, klang auch alles wieder ziemlich unschön...
Ich glaube aber die arme Frau hatte etwas Mitleid mit mir, als ich etwas panisch auf ihren Vorschlag reagierte den Zahn doch Dienstag oder Mittwoch zu ziehen...das passte jetzt nicht so in meine Terminplanung!!!!!;) Also darf ich jetzt Antibiotika nehmen für die nächsten Tage (und dann vermutlich die ganze Woche über) und mich an meinem letzten Urlaubstag nochmal unter's Messer legen.
Wenn ich nicht so Schmerzen hätte, könnte ich mich ja fast drüber freuen, dass sich damit heute und dann in 2 Wochen mein "Urlaub" um 2 Tage verlängert, aber irgendwie würd ich lieber wieder arbeiten gehen und mir keine Zähne aus dem Kiefer rupfen lassen!!!^^
Mal ganz davon abgesehen, dass ich jetzt schon keinen Bock mehr auf Brei und Joghurt habe...ich wiiiilll Fleeiiiisch und Brooooot! *schnief* Und alkoholfreie Wrap-Party....suuuuper!*SEUFZ*
Das Leben ist manchmal echt kein Ponyhof, oder wenn, dann nur der Misthaufen!!!;)
Heute war ich also bei der Kieferchirurgin, die mein Zahnarzt empfohlen hatte und habe a) einen neuen lustigen Vornamen gelernt (die gute Frau heißt Erdmuthe...wenn da mal nicht Hippie Eltern am Werk waren!^^) und b) ein neues Wort für meine "Dinge, die man von seinem Arzt nich hören will" Liste.
Bisheriger Spitzenreiter war da ja meine alte Hausärztin mit ihrer aufbauenden Telefonbegrüßung "Ach ja, hallo Frau Sonntag, na Ihnen geht's ja wohl nicht so gut momentan, oder?"...äh ja...
Getoppt wird das allerdings seit heute durch: "Ach du gute Güte, das ist ja mal eine Entzündung...ja also wir können den Zahn heute ziehen, aber ich sage Ihnen, das wird ein ziemliches Massaker!"...äh...danke nein?
Zum Glück war sie auch der Meinung man müsse es mir nicht zumuten bei fast unwirksamer Betäubung (scheinbar wirkt die durch die Entzündungsstoffe nicht, keine Ahnung^^) einen Zahn aus dem Kiefer fräsen...war ich jetzt nicht ganz traurig drüber, das klang alles ziemlich gruselig. Außerdem bestände die große Wahrscheinlichkeit dass sich die OP-Stelle direkt wieder entzünded und damit läge ich mindestens eine Woche flach, was ja jetzt nun eben nicht im Sinne des Erfinders war.
Problem nur: Der Zahn muss ja unbedingt raus bevor der Nervenkanal direkt drunter von der Entzündung angegriffen wird, weil was dann passieren kann, klang auch alles wieder ziemlich unschön...
Ich glaube aber die arme Frau hatte etwas Mitleid mit mir, als ich etwas panisch auf ihren Vorschlag reagierte den Zahn doch Dienstag oder Mittwoch zu ziehen...das passte jetzt nicht so in meine Terminplanung!!!!!;) Also darf ich jetzt Antibiotika nehmen für die nächsten Tage (und dann vermutlich die ganze Woche über) und mich an meinem letzten Urlaubstag nochmal unter's Messer legen.
Wenn ich nicht so Schmerzen hätte, könnte ich mich ja fast drüber freuen, dass sich damit heute und dann in 2 Wochen mein "Urlaub" um 2 Tage verlängert, aber irgendwie würd ich lieber wieder arbeiten gehen und mir keine Zähne aus dem Kiefer rupfen lassen!!!^^
Mal ganz davon abgesehen, dass ich jetzt schon keinen Bock mehr auf Brei und Joghurt habe...ich wiiiilll Fleeiiiisch und Brooooot! *schnief* Und alkoholfreie Wrap-Party....suuuuper!*SEUFZ*
Das Leben ist manchmal echt kein Ponyhof, oder wenn, dann nur der Misthaufen!!!;)
09.07.2009
Dinge, die einfach unnötig sind...
Es ist eine Woche vor Premiere und seit gestern habe ich eine ganze Liste von Dingen gesammelt, die einfach zu diesem Zeitpunkt völlig unnötig sind!!!
1. Am Abend der vorletzten Probe (in 104) Zahnschmerzen bekommen
2. Das Gefühl einen Kugelfisch im Hals zu haben, weil alles um den rechten unteren Weisheitszahn herum rot, geschwollen, schmerzhaft ist
3. In der Nacht 4 Stunden schlafen, weil die Schmerztabletten nicht mehr gegen die Zahn-, Kiefer- und Halsschmerzen helfen
4. Morgens um kurz nach 8 zum Zahnarzt hetzen (sonst kein Termin)
5. 5 Minuten still liegen während gefühlte 100Liter Eiter aus dem Kiefer abgesaugt werden, fiese Salbe schlucken, die Worte "Notfall", "am besten sofort raus" und "bevor der ganze Hals vereitert" mind. 5x zu oft hören
6. Von den Arzthelferinnen mitleidig angekukt werden...macht kein gutes Gefühl^^
7. Ein "Notfall-Zahnzieh-Termin" 6 Tage vor der Premiere
8. Sich heute und die nächsten Tage von Pudding, Eis und Ibuprofen 600 ernähren...
Noch Fragen? Ich denke nicht...
Das einzig Positive an der ganzen Geschichte: Ich bin einmal im Leben sofort zum Arzt gegangen, ansonsten hätte ich mir eine schöne Kehlkopfvereiterung holen können, oder noch schöner eine Nervenentzündung im Gesicht...klingt super, oder? Warum müssen an so dummen Stellen, wie Weisheitszähnen auch noch soviele wichtige Nerven liegen?
Ich finde das, wie schon gesagt, völlig unnötig!!!
1. Am Abend der vorletzten Probe (in 104) Zahnschmerzen bekommen
2. Das Gefühl einen Kugelfisch im Hals zu haben, weil alles um den rechten unteren Weisheitszahn herum rot, geschwollen, schmerzhaft ist
3. In der Nacht 4 Stunden schlafen, weil die Schmerztabletten nicht mehr gegen die Zahn-, Kiefer- und Halsschmerzen helfen
4. Morgens um kurz nach 8 zum Zahnarzt hetzen (sonst kein Termin)
5. 5 Minuten still liegen während gefühlte 100Liter Eiter aus dem Kiefer abgesaugt werden, fiese Salbe schlucken, die Worte "Notfall", "am besten sofort raus" und "bevor der ganze Hals vereitert" mind. 5x zu oft hören
6. Von den Arzthelferinnen mitleidig angekukt werden...macht kein gutes Gefühl^^
7. Ein "Notfall-Zahnzieh-Termin" 6 Tage vor der Premiere
8. Sich heute und die nächsten Tage von Pudding, Eis und Ibuprofen 600 ernähren...
Noch Fragen? Ich denke nicht...
Das einzig Positive an der ganzen Geschichte: Ich bin einmal im Leben sofort zum Arzt gegangen, ansonsten hätte ich mir eine schöne Kehlkopfvereiterung holen können, oder noch schöner eine Nervenentzündung im Gesicht...klingt super, oder? Warum müssen an so dummen Stellen, wie Weisheitszähnen auch noch soviele wichtige Nerven liegen?
Ich finde das, wie schon gesagt, völlig unnötig!!!
07.07.2009
Schlaf-Freiraum wird stark überbewertet!;)
Man mag es kaum glauben, aber mir ist gestern wieder einmal aufgefallen:
Mit das Schlimmste daran zur arbeitenden Bevölkerung zu gehören (abgesehen vom dem frühen Aufstehen, der eingeschränkten Freizeit, der Unflexibilität der Zeiteinteilung...ach lassen wir das!;), ist tatsächlich, dass ich jetzt fast immer alleine schlafen gehe...erstens muss ich ja morgens früher raus als mein Angetrauter, zweitens brauche ich scheinbar genetisch bedingt einfach mehr Schlaf und drittens bin ich momentan dank Allergie und Tabletten eh ständig müde...
Ich will ja nicht jammern, aber ich bemerke schon, dass das einen negativen Einfluss auf meine Einschlafzeiten hat, ich habe mir in 6Jahren zusammen wohnen einfach abgewöhnt ohne Körperkontakt einzuschlafen...kennt ihr die Friends Folge wo es um die "Cuddly-Sleepers" geht? That's me!;D
Mich erstaunt es daher immer wieder, dass soviele Menschen scheinbar auf riesige Betten - oder gleich auf getrennte Schlafzimmer - schwören...ich jedenfalls finde das ganz schrecklich, ich brauche doppelt solange, wenn ich alleine Einschlafen will und dann habe ich auch noch das Gefühl, dass ich unruhiger schlafe...vielleicht ändert sich das ja mit zunehmender Gewöhnung....aber eiiigentlich hoffe ich nicht!;)
Mit das Schlimmste daran zur arbeitenden Bevölkerung zu gehören (abgesehen vom dem frühen Aufstehen, der eingeschränkten Freizeit, der Unflexibilität der Zeiteinteilung...ach lassen wir das!;), ist tatsächlich, dass ich jetzt fast immer alleine schlafen gehe...erstens muss ich ja morgens früher raus als mein Angetrauter, zweitens brauche ich scheinbar genetisch bedingt einfach mehr Schlaf und drittens bin ich momentan dank Allergie und Tabletten eh ständig müde...
Ich will ja nicht jammern, aber ich bemerke schon, dass das einen negativen Einfluss auf meine Einschlafzeiten hat, ich habe mir in 6Jahren zusammen wohnen einfach abgewöhnt ohne Körperkontakt einzuschlafen...kennt ihr die Friends Folge wo es um die "Cuddly-Sleepers" geht? That's me!;D
Mich erstaunt es daher immer wieder, dass soviele Menschen scheinbar auf riesige Betten - oder gleich auf getrennte Schlafzimmer - schwören...ich jedenfalls finde das ganz schrecklich, ich brauche doppelt solange, wenn ich alleine Einschlafen will und dann habe ich auch noch das Gefühl, dass ich unruhiger schlafe...vielleicht ändert sich das ja mit zunehmender Gewöhnung....aber eiiigentlich hoffe ich nicht!;)
29.06.2009
Fiesta Mexicana
Nein bevor gleich jemand fragt, ich bin nicht unter die Schlagerfans gegangen!!!;)
Ich wollte nur kurz erzählen, dass das mexikanische Essen gestern sehr lecker war und außerdem - man glaubt es kaum bei der Hitze - absolut partytauglich!
Der erste Gang war ein bißchen Fingerfood - es gab noch Geburtstagskuchen, daher wollte ich die Vorspeise nicht gleich so üppig ausfallen lassen - schwarze Oliven, gefüllte Pepperoni und mit ein bißchen Käse überbackene Nacho-Chips. Im Backofen werden die Chips noch ein bißchen knuspriger und außerdem schmeckt diese Nacho-Gewürzmischung auch besser warm *find*.
Dazu gabs selbstgemachte Sour-Cream (zu gleichen Teilen Quark&Schmand mit Salz, Pfeffer und Knoblauch).
Als Hauptgericht gab es Fajitas - Tortillas mit Paprika-Hähnchen Füllung, Sour-Cream, frischen Tomaten und geraspeltem Käse. Die Tortillas und das Fajita Gewürzpulver für die Hänchenpfanne gibts am leckersten und günstigsten übrigens beim Xenos. Einfach Hänchenfleisch und dann nach Geschmack rote/gelbe/grüne Paprika und Zwiebeln anbraten, das Zeug drüber, solange einkochen bis ein Brei entsteht, fertig. Je flüssiger die Masse ist, desdo mehr kleckerts natürlich beim Essen später!;) Wer keine Gewürztütchen nehmen möchte, kann wahrscheinlich auch einfach unmengen Paprikapulver, Chilipaste und Speisestärke nehmen, hab ich aber noch nie ausprobiert...Das Zeug ist jedenfalls schon ziemlich scharf, aber durch die Sour-Cream und den Käse verliert sich die Schärfe etwas, so dass das dann auch Weicheier wie meiner Einer essen können.
Bei einem mexikanischen Dessert war ich ja zuerst überfragt, aber Internet und Chef wiesen mich auf den Brotpudding hin...so eine Art Auflauf aus Weißbrotwürfeln, Obst, Frischkäse und geschmolzenem Zucker/Zimt...on the down-side sah das Zeug aus wie Hundefutter als es aus dem Ofen kam und hatte auch eine ähnliche Konsistenz, on the up-side war es eigentlich sehr lecker!;) Schmeckte mit Apfel und Birnenstückchen, sowie ganzen Bio-Walnüssen und Vanilleeis ein bißchen wie Apfelstrudel. Vielleicht wurde der in Mexiko trotz österreichischer Besatzerzeit einfach nie erfunden und das ist jetzt der Ersatz? Der Historiker fragt sich, der Gast isst nur!;)
Alles in Allem aber ein gelungenes Essen und jetzt frag ich mich schon, welche Nationalgerichte es dann zu Weihnachten gibt...letztes Jahr bin ich ja mit den Schweden (da gabs Köttbullar und Lachssalat;) ganz gut angekommen, aber das dieses Jahr wieder machen, wäre ja laaangweilig!
Vielleicht versuch ich's ja mal mit Holland, da könnt man Frikandell spezial machen!;D
Zum Glück hab ich noch 6Monate Zeit mir da was zu überlegen...
Ich wollte nur kurz erzählen, dass das mexikanische Essen gestern sehr lecker war und außerdem - man glaubt es kaum bei der Hitze - absolut partytauglich!
Der erste Gang war ein bißchen Fingerfood - es gab noch Geburtstagskuchen, daher wollte ich die Vorspeise nicht gleich so üppig ausfallen lassen - schwarze Oliven, gefüllte Pepperoni und mit ein bißchen Käse überbackene Nacho-Chips. Im Backofen werden die Chips noch ein bißchen knuspriger und außerdem schmeckt diese Nacho-Gewürzmischung auch besser warm *find*.
Dazu gabs selbstgemachte Sour-Cream (zu gleichen Teilen Quark&Schmand mit Salz, Pfeffer und Knoblauch).
Alles in Allem aber ein gelungenes Essen und jetzt frag ich mich schon, welche Nationalgerichte es dann zu Weihnachten gibt...letztes Jahr bin ich ja mit den Schweden (da gabs Köttbullar und Lachssalat;) ganz gut angekommen, aber das dieses Jahr wieder machen, wäre ja laaangweilig!
Vielleicht versuch ich's ja mal mit Holland, da könnt man Frikandell spezial machen!;D
Zum Glück hab ich noch 6Monate Zeit mir da was zu überlegen...
23.06.2009
Dear Octopus
Da ich gerade festgestellt habe, dass es zum neuen Stück "Dear Octopus" tatsächlich sowenig im Netz gibt, dass mein Kostümblogeintrag tatsächlich schon unter die ersten 5-10Hits bei Google kommt, dachte ich ein wenig Werbung könnte an dieser Stelle nicht schlecht sein!;)
Zudem ist jetzt endlich unser Poster fertig, in vollerer Lebensgröße mit Pressetext zu sehen auf der Actors Nausea Homepage (s. Linkliste):

Ich muss sagen seit die Poster im Institut hängen, melden sich die ersten Anzeichen von steigender Anspannung...einerseits ist noch soviel zu tun bis zur Hellweek, aber andererseits freue ich mich auch schon wieder total auf dieses kreative, anstrengende, verrückte, nervige, lustige Chaos!;D
Zudem ist jetzt endlich unser Poster fertig, in vollerer Lebensgröße mit Pressetext zu sehen auf der Actors Nausea Homepage (s. Linkliste):

Ich muss sagen seit die Poster im Institut hängen, melden sich die ersten Anzeichen von steigender Anspannung...einerseits ist noch soviel zu tun bis zur Hellweek, aber andererseits freue ich mich auch schon wieder total auf dieses kreative, anstrengende, verrückte, nervige, lustige Chaos!;D
18.06.2009
Die große Leere...

Es gibt Tage im Leben da fühlt man sich geistig auf dem Niveau eines durchschnittlichen Blumekohls...und vermutlich hat man nur halb soviele Inhaltstoffe!^^
Ich finde es besonders interessant an solchen Tagen - wie heute zum Beispiel - zu beobachten, wohin Gedanken nicht so abdriften können, wenn die Konzentrationsfähigkeit auf Null gesunken ist. Natürlich leistet es auch noch seinen Beitrag, wenn man, so wie ich gerade, in einem stillen Raum sitzt und sich nicht durch die übliche Schallberieselung ablenken kann. Zen-Meister wären vermutlich stolz auf die völlig wabernde, formlose Gedankenmasse, die sich in meinem Kopf sofort einstellt, auch wenn teilweise schon Gedankenansätze in der grauen Brühe treiben, wie Fettaugen auf der Suppe. Habt ihr euch zum Beispiel schonmal gefragt:
- Wie oft der Mensch wohl in seinem Leben "Ja" oder "Nein" sagt und ob das Verhältnis der Zahlen was über den Charakter aussagt?
- Warum ihr euch an Songs erinnert, die ihr seit Ewigkeiten nicht gehört habt, aber die Überschrift von dem letzten Zeitungsartikel schon nach 2min vergessen habt?
- Was passieren würde, wenn wir einfach mal auf einen 27Std. Tag umstellen würden und ob man dann wirklich länger schlafen dürfte?
- Ob man sich wirklich langweilein würde, wenn man ein Baum oder eine Katze wäre?
- Ob irgendwann endlich mal jemand ein System erfindet, mit dem ich die Bilder projezieren kann, die ich beim Lesen oder Musik hören in meinem Kopf sehe...das wäre echt spannend!;)
Abschließend lässt sich also festhalten...wer immer schonmal geistige Leere und Abgeschiedenheit erreichen wollte: Allergietabletten und Schmerzmittel sind der Weg zur Erleuchtung!;D
15.06.2009
Katzenjammer...
Da wollte ich eigentlich einen Post machen um fröhlich zu verkünden, dass die Suche nach dem Ballkleid erfolgreich war und ich jetzt ein schönes schwarzes Samtkleid aus vernünftiger Qualität bekomme - early birthday present:) - dass ich bestimmt im Laufe des Jahres nochmal für irgendwas brauchen kann, aber...
Unser Kätzchen ist krank...wieder mal, muss man ja leider sagen. Ich weis nicht wie sie das immer schaft, aber alle 5-6Wochen schiebt unsere "Jüngste" einen Tag ein an dem sie nichts bei sich behalten kann, mit schöner Regelmäßigkeit die leicht abwischbaren Bodenflächen verfehlt (Vanish Oxi Action Teppich&Polsterreiniger - its a life-saver!) und stundenlang aphatisch in der Ecke hockt...letztes Mal hat sie 20 Stunden unterm Sofa verbracht, jetzt hockt sie schon seit heute morgen im Bad neben der Badewanne...Vielleicht hat sie sich das ja von mir abgekukt, wenn mir schlecht ist, hock ich da auch immer, ist am nächsten zur Kloschüssel.;)
Bisher war es immer so, dass abends wieder alles ok war, da wird dann Futter quasi inhaliert und am nächsten Tag nervt sie für 5 - hat ja was aufzuholen.^^
Trotzdem leidet man jedes Mal mit und fragt sich vor allem voran es liegt...Tierarzt will man dem armen Vieh ja nur antun, wenns nicht besser wird und da am nächsten Morgen immer alles vergessen ist, bleibt die Frage bisher ungeklärt...*sfz*
Unser Kätzchen ist krank...wieder mal, muss man ja leider sagen. Ich weis nicht wie sie das immer schaft, aber alle 5-6Wochen schiebt unsere "Jüngste" einen Tag ein an dem sie nichts bei sich behalten kann, mit schöner Regelmäßigkeit die leicht abwischbaren Bodenflächen verfehlt (Vanish Oxi Action Teppich&Polsterreiniger - its a life-saver!) und stundenlang aphatisch in der Ecke hockt...letztes Mal hat sie 20 Stunden unterm Sofa verbracht, jetzt hockt sie schon seit heute morgen im Bad neben der Badewanne...Vielleicht hat sie sich das ja von mir abgekukt, wenn mir schlecht ist, hock ich da auch immer, ist am nächsten zur Kloschüssel.;)
Bisher war es immer so, dass abends wieder alles ok war, da wird dann Futter quasi inhaliert und am nächsten Tag nervt sie für 5 - hat ja was aufzuholen.^^
Trotzdem leidet man jedes Mal mit und fragt sich vor allem voran es liegt...Tierarzt will man dem armen Vieh ja nur antun, wenns nicht besser wird und da am nächsten Morgen immer alles vergessen ist, bleibt die Frage bisher ungeklärt...*sfz*
14.06.2009
Dear Octopus Stylecheck. Oder: Wie ich ein Kleid totnähte!
Hallo liebe Liebenden!
Da ich mich an diesem langen Wochenende endlich mal um die Kostüme für unser neues Theaterstück Dear Octopus kümmern wollte - im Groben stand das ja alles schon, aber eben nur grob - erfreue ich euch jetzt mal mit einer kleinen Fotostory, da unsere Kostümabteilung ja eh alles mal gesehen haben will, was wir so anziehen wollen.;) Nach 30 Arbeitsstunden und 3 Tagen sieht das Ergebnis nicht ganz so aus, wie ich mir das vorgestellt habe, aber ich will nicht zuviel verraten...
Schritt 1: Outfit suchen für Akt 1 /Ankunft und Akt 2 / Vormittag
Geschätzte Arbeitszeit: 30min
Invesition: 8€ für den Hut
Soweit so gut, der Kleiderschrank gibt halt doch immer noch erstaunlich viel her!;)
Schritt 2: Outfit aufhübschen für Akt 3 / Dinner
Geschätzte Arbeitszeit: Zum Nähen von diesem ganzen Ding gefühlte 5 Jahre, immerhin wollte ich das schon für Lady Catherine fertig haben. Für die letzten Schönheitsreparaturen (Borte und Spitze) ca. 8 Arbeitsstunden (die Borte musste man von Hand machen *sfz*;)
Investition: ca 20m Stoff, 6m Spitze und 8m Borte (Kostenpunkt insegesamt ca. 60€)
Das war schon um Einiges aufwendiger (vor allem weil ich diese Borte irgendwann nicht mehr sehen konnte;) aber da ich durchaus finde, dass es sich gelohnt hat, war das noch akzeptabel...immerhin ist es auch ein gutes Gefühl wenn man endlich was fertig hat!;)
Schritt 3: The trial that failed....Outfit No. 4 Akt 2 / Ball
Geschätzte Arbeitszeit bisher: ca. 20 Stunden mit ausprobieren, ändern, fluchen, wieder ändern, noch mehr fluchen und geschätzen 95 Planänderungen
Investition: ca. 17€ für das Kleid bei Ebay, 3,5m Satin und 5m Borte (nochmal so 10€ schätze ich)
Eigenlich sollte ja das hier das Ballkleid für Belle werden:

Fand ich sah auf dem Foto gut aus und für 17€ kann man ja eigentlich nicht soviel falsch machen. Die angegebenen Maße stimmten auch, heißt das Ding war mir erwartungsgemäß ein wenig zu klein, aber man denkt sich ja, man hat ja noch ein bißchen weißen Stoff da und so ein oder 2 Keile sind ja schnell eingesetzt...tja denkste!
Zunächst einmal lässt sich chinesischer Plastik-Strechstoff nicht mit anderen Stoffarten so zusammennähen, dass das Ergebnis nicht aussieht, als hätte man versucht einen Schmetterlingskokon samt Inhalt zu reproduzieren.
Zum Anderen ist der Stoff nach dem ersten Auftrennen an der Naht schon so mitgenommen, dass man ihn auch nicht mehr zusammenbekommt. Der Rettungsversuch: Ein komplettes Unterkleid mit Ärmeln aus dem Satin machen, statt nur Einsatze und Ärmelansätze und das Plastikding nur noch als Formgebenden Überwurf verwenden.
Schritt 4: Wie nähe ich ein Kleid ohne Ahnung und Schnittmuster?
Also Nähmaschiene auf Anfang, Maßband raus und Stoff ausgerollt. Eigentlich ist so ein Kleidähnliches Sackding zusammenzuschustern gar nicht so schwierig, zumindest wenn man so unnötige Dinge wie Taille und Schultern einfach weglässt.;) Das Resultat sieht dann immer ein bißchen nach Mittelaltermarkt aus, was wohl darauf zurückzuführen ist, dass im Mittelalter Schnittmuster auch noch nicht erfunden waren?
Naja wenn man dann die krummen Nähte noch mit Borte umwickelt, sieht das schon irgendwie gut aus, nur eben mit soviel Form wie der durchschnittliche Kartoffelsack. Aber wozu haben die Götter den Gürtel erfunden? Den macht man dann aus ein paar Resten, schmeißt die Bortereste noch mit drauf und fertig ist die einfachste Mode der Welt!;)
Das also erledigt kam heute der entscheidene Moment: Passt es denn nun auch zusammen?
Und die Antwort ist: Nö!
Leider haben die ganzen Änderungsversuche das Billigkleid so mitgenommen, dass nichts mehr geht, allen Rettungsversuchen zu Trotz. Die Moral von der Geschichte: Qualität hat ihren Preis.
Schritt 5: Was mache ich jetzt mit dem Kleid in das ich 1,5 Tage Arbeit investiert habe?

Zuerst dachte ich ja noch daran, dass ich mit dem MA Look zu Halloween einfach als HuiBu oder Zombie Eowyn gehen könnte - immerhin sind mir zumindest die Schleppe und die Ärmel ganz gut gelungen;) - aber dafür ist der weiße Satin dann leider doch nicht blickdicht genug. Aber...die nächste Mottoparty kommt bestimmt und als Unterkleid lässt sich das Ding bestimmt noch weiterverwenden, oder?;)
Bis dahin allerdings mag ich erstmal keine Nähmaschienen mehr sehen!;)
Schritt 6: Die Suche nach einem neuen Ballkleid...the Story continues...
Da ich mich an diesem langen Wochenende endlich mal um die Kostüme für unser neues Theaterstück Dear Octopus kümmern wollte - im Groben stand das ja alles schon, aber eben nur grob - erfreue ich euch jetzt mal mit einer kleinen Fotostory, da unsere Kostümabteilung ja eh alles mal gesehen haben will, was wir so anziehen wollen.;) Nach 30 Arbeitsstunden und 3 Tagen sieht das Ergebnis nicht ganz so aus, wie ich mir das vorgestellt habe, aber ich will nicht zuviel verraten...
Schritt 1: Outfit suchen für Akt 1 /Ankunft und Akt 2 / Vormittag
Geschätzte Arbeitszeit: 30min
Invesition: 8€ für den Hut
Schritt 2: Outfit aufhübschen für Akt 3 / Dinner
Geschätzte Arbeitszeit: Zum Nähen von diesem ganzen Ding gefühlte 5 Jahre, immerhin wollte ich das schon für Lady Catherine fertig haben. Für die letzten Schönheitsreparaturen (Borte und Spitze) ca. 8 Arbeitsstunden (die Borte musste man von Hand machen *sfz*;)
Investition: ca 20m Stoff, 6m Spitze und 8m Borte (Kostenpunkt insegesamt ca. 60€)
Das war schon um Einiges aufwendiger (vor allem weil ich diese Borte irgendwann nicht mehr sehen konnte;) aber da ich durchaus finde, dass es sich gelohnt hat, war das noch akzeptabel...immerhin ist es auch ein gutes Gefühl wenn man endlich was fertig hat!;)
Schritt 3: The trial that failed....Outfit No. 4 Akt 2 / Ball
Geschätzte Arbeitszeit bisher: ca. 20 Stunden mit ausprobieren, ändern, fluchen, wieder ändern, noch mehr fluchen und geschätzen 95 Planänderungen
Investition: ca. 17€ für das Kleid bei Ebay, 3,5m Satin und 5m Borte (nochmal so 10€ schätze ich)
Eigenlich sollte ja das hier das Ballkleid für Belle werden:

Fand ich sah auf dem Foto gut aus und für 17€ kann man ja eigentlich nicht soviel falsch machen. Die angegebenen Maße stimmten auch, heißt das Ding war mir erwartungsgemäß ein wenig zu klein, aber man denkt sich ja, man hat ja noch ein bißchen weißen Stoff da und so ein oder 2 Keile sind ja schnell eingesetzt...tja denkste!
Zunächst einmal lässt sich chinesischer Plastik-Strechstoff nicht mit anderen Stoffarten so zusammennähen, dass das Ergebnis nicht aussieht, als hätte man versucht einen Schmetterlingskokon samt Inhalt zu reproduzieren.
Zum Anderen ist der Stoff nach dem ersten Auftrennen an der Naht schon so mitgenommen, dass man ihn auch nicht mehr zusammenbekommt. Der Rettungsversuch: Ein komplettes Unterkleid mit Ärmeln aus dem Satin machen, statt nur Einsatze und Ärmelansätze und das Plastikding nur noch als Formgebenden Überwurf verwenden.
Schritt 4: Wie nähe ich ein Kleid ohne Ahnung und Schnittmuster?
Also Nähmaschiene auf Anfang, Maßband raus und Stoff ausgerollt. Eigentlich ist so ein Kleidähnliches Sackding zusammenzuschustern gar nicht so schwierig, zumindest wenn man so unnötige Dinge wie Taille und Schultern einfach weglässt.;) Das Resultat sieht dann immer ein bißchen nach Mittelaltermarkt aus, was wohl darauf zurückzuführen ist, dass im Mittelalter Schnittmuster auch noch nicht erfunden waren?
Naja wenn man dann die krummen Nähte noch mit Borte umwickelt, sieht das schon irgendwie gut aus, nur eben mit soviel Form wie der durchschnittliche Kartoffelsack. Aber wozu haben die Götter den Gürtel erfunden? Den macht man dann aus ein paar Resten, schmeißt die Bortereste noch mit drauf und fertig ist die einfachste Mode der Welt!;)
Das also erledigt kam heute der entscheidene Moment: Passt es denn nun auch zusammen?
Und die Antwort ist: Nö!
Leider haben die ganzen Änderungsversuche das Billigkleid so mitgenommen, dass nichts mehr geht, allen Rettungsversuchen zu Trotz. Die Moral von der Geschichte: Qualität hat ihren Preis.
Schritt 5: Was mache ich jetzt mit dem Kleid in das ich 1,5 Tage Arbeit investiert habe?

Zuerst dachte ich ja noch daran, dass ich mit dem MA Look zu Halloween einfach als HuiBu oder Zombie Eowyn gehen könnte - immerhin sind mir zumindest die Schleppe und die Ärmel ganz gut gelungen;) - aber dafür ist der weiße Satin dann leider doch nicht blickdicht genug. Aber...die nächste Mottoparty kommt bestimmt und als Unterkleid lässt sich das Ding bestimmt noch weiterverwenden, oder?;)
Bis dahin allerdings mag ich erstmal keine Nähmaschienen mehr sehen!;)Schritt 6: Die Suche nach einem neuen Ballkleid...the Story continues...
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Life on Stage,
Nähen und Kostüme
04.06.2009
Von der Befriedigung To-Do Listen abzuhaken...
Ich weis es ist nich gerade ein neuer Gedanke, aber heute fiel mir wieder einmal auf, wie unglaublich befriedigend es ist Listen abzuhaken...
Ich mache das ständig, ich schreibe teilweise sogar Dinge auf meine To-Do Listen, die ich schon lange erledigt habe, nur um sie nochmal abhaken (am besten sowieso abhaken UND durchstreichen!;) zu können. Das gibt einem das Gefühl schon unglaublich viel getan zu haben, auch wenn man gerade erst mal festgehalten hat, was eigentlich noch zu tun ist...klingt komisch, is' aber so!:D
Auf der Arbeit nutzen wir für die Datenbankarbeit eine Excel Tabelle, da wird festgehalten welche Datein noch zu "reviewen" sind, wer dafür zuständig ist und wie der Status der Datei ist. Der Übersichtlichkeit halber filtert man natürlich erstmal nur nach seinem Namenskürzel (was interessiert's mich was die anderen machen müssen?!?;) aber voreingestellt ist immer auch ein Filter, der nur die Dateien ohne Status (sprich ohne "OK") Vermerk anzeigt. Heute habe ich die letzten Dateien auf meiner Liste abgearbeitet und mir einfach nur so den Luxus gegönnt diesen Filter mal rauszunehmen und mit die ellenlange Liste von Dateien anzukuken, die ich seit März abgearbeitet hab....und schon hat man wieder dieses wunderschöne, zufriedene Abhak-Gefühl und fühlt sich mindestens 2cm größer!:)
Ich mache das ständig, ich schreibe teilweise sogar Dinge auf meine To-Do Listen, die ich schon lange erledigt habe, nur um sie nochmal abhaken (am besten sowieso abhaken UND durchstreichen!;) zu können. Das gibt einem das Gefühl schon unglaublich viel getan zu haben, auch wenn man gerade erst mal festgehalten hat, was eigentlich noch zu tun ist...klingt komisch, is' aber so!:D
Auf der Arbeit nutzen wir für die Datenbankarbeit eine Excel Tabelle, da wird festgehalten welche Datein noch zu "reviewen" sind, wer dafür zuständig ist und wie der Status der Datei ist. Der Übersichtlichkeit halber filtert man natürlich erstmal nur nach seinem Namenskürzel (was interessiert's mich was die anderen machen müssen?!?;) aber voreingestellt ist immer auch ein Filter, der nur die Dateien ohne Status (sprich ohne "OK") Vermerk anzeigt. Heute habe ich die letzten Dateien auf meiner Liste abgearbeitet und mir einfach nur so den Luxus gegönnt diesen Filter mal rauszunehmen und mit die ellenlange Liste von Dateien anzukuken, die ich seit März abgearbeitet hab....und schon hat man wieder dieses wunderschöne, zufriedene Abhak-Gefühl und fühlt sich mindestens 2cm größer!:)
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Der Ernst des Lebens,
Thoughts about...
30.05.2009
Marie Antoinette
Tja manchmal kommen eben doch noch Filme im Fernsehen,
die man immer schonmal gesehen haben wollte, aber irgendwie nie dazu gekommen ist.
Obwohl im Trailer zum Kinofilm damals sämtliche bunt-pinken Szenen verwuschtet wurden, was mir den Film fast verleidet hätte, wollte ich Sophia Coppola doch eine Chance geben mir zu beweisen, dass sie mehr kann als Maria Antoinette als Paris Hilton der Renaissance zu inszenieren...was zwar der Wahrheit nahekommt, aber doch ein wenig zu kurz gegriffen und einseitig wäre. Und siehe da...sie kann!;)
Auch wenn der Film teilweise etwas gestückelt wirkt - viele kurze Szenen, die nur eine Hauptaussage treffen und dann direkt zum nächsten Großereignis überleiten - ist die "modernisierte" Fassung durchaus gelungen (man soll mir ja nicht immer nachsagen ich fände sowas immer schlecht;). Nun ist ja Kostümfilm + moderne Musik nicht wirklich noch originell, mir gefiel aber vor allem, dass die unheimlich bunten, "I want Candy" unterlegten Shoppaholic Szenen als Kontrast auf Sequenzen folgten, die die junge Königin als einsames, überfordertes und vernachlässigtes Mädchen darstellen - gut vielleicht nicht das tiefsinnigste psychologische Porträit, aber immerhin eine Fallstudie zu Verdrängungstaktiken, die sogar amerikanische Kinogänger verstehen dürften, die von Europa nur wissen, dass es neben Russland liegt.
Für Historiker findet sich das eine oder andere verbürgte Zitat: "Es sind heute viele Menschen in Versailles." oder auch mein persönlicher Favorit "Herr hilf uns, wir sind zu jung, um zu herrschen."
Man kann über Kirsten Dunst als Besetzung sicher streiten (mir persönlich gefällt sie ja immer noch als Vampirblag am besten ;) was ihre Fähigkeiten als Charakterdarstellerin angeht, aber im Laufe des Film schafft sie es doch überraschend gut weder das dumme Blondchen, noch die dramatische Heldin zu spielen und eine junge Frau zu verkörpern, die einfach die meiste Zeit über keinerlei Ahnung hat, was um sie herum passiert - was glaube ich der historischen Realität wohl am nächsten kommt!;)
Die Episode "von Fersen" ist kurz aber schmalzig, was ebenfalls der historischen Wahrheit einigermaßen nahekommen dürfte,
auch wenn die "Affaire" der beiden vermutlich nicht halb so wild war, wie im Film - obwohl man es der armen Frau nach 7 Jahren jungfräulicher Ehe wirklich gönnt...
Zwichendurch plätschert der Film leider ewig dahin, ein bißchen wie die langen Tage in Versailles, wodurch man einen Eindruck bekommt, wie schwer es sein kann sich nicht zu langweilen, was aber für den Zuschauer ruhig weniger eindrucksvoll hätte dargestellt werden dürfen.
Ein wenig zu kurz kommt dafür dann Louis Auguste, der doch etwas mehr was als sexueller Versager und Marionettenkönig, aber mit den politischen Ein- und Übersichten zum vorrevolutionären Frankreich tut sich der Film ohnehin schwer. Die Revolution kommt harsch und überraschend - vielleicht dem Umstand geschuldet, dass man es hier mit Marie Antoinettes Perspektive zu tun hat - nichtsdestoweniger wäre ein bißchen mehr Geschichte und ein paar weniger Versailles Aufnahmen auch da bestimmt nicht verkehrt gewesen. Wobei ich Originalschauplatz Auswahl und Kostümdesign an dieser Stelle meine Hochachtung aussprechen möchte.
Auch andere inszenatorische Einspielungen - wie das Verschwinden des Babys aus dem Portrait, dass den Kindstot des jüngsten Sohnes andeutet - können sich durchaus sehen lassen.
Insgesamt ist der Film kritisch, unsentimental, atmosphärisch gelungen und schauspielerisch überraschend gut umgesetzt. Die größte Kritik in Richtung Regie kann nur sein, dass sich Sophia Coppola um die Revolution herumdrückt und den Film mit dem Abtransport der Königsfamilie nach Paris und der Aufnahme des zerstörten Versailles enden lässt. Ich weis nicht, ob sie damit ihrer Titelheldin einen Gefallen getan hat, die man während der "Plätscherszenen" zwar "erwachsen werden" sieht, deren Aufstieg zur tragischen Königin unter der Guillotine man dem Zuschauer meiner Meinung nach ruhig hätte zumuten können.
Wer sich für das Ende der Geschichte interessiert und keine Hemmungen hat die Illusion an die glorreiche französische Revolution zu verlieren (wenn man das heutzutage überhaupt noch kann?!;) dem empfehle ich Joan Haslips Biographie - nicht zu trocken geschrieben, aber gut recherchiert! Und auch ein bißchen bunt...bleibt eben bei Popstars nicht aus, auch nicht bei denen aus der Renaissance.;)

die man immer schonmal gesehen haben wollte, aber irgendwie nie dazu gekommen ist.
Obwohl im Trailer zum Kinofilm damals sämtliche bunt-pinken Szenen verwuschtet wurden, was mir den Film fast verleidet hätte, wollte ich Sophia Coppola doch eine Chance geben mir zu beweisen, dass sie mehr kann als Maria Antoinette als Paris Hilton der Renaissance zu inszenieren...was zwar der Wahrheit nahekommt, aber doch ein wenig zu kurz gegriffen und einseitig wäre. Und siehe da...sie kann!;)
Auch wenn der Film teilweise etwas gestückelt wirkt - viele kurze Szenen, die nur eine Hauptaussage treffen und dann direkt zum nächsten Großereignis überleiten - ist die "modernisierte" Fassung durchaus gelungen (man soll mir ja nicht immer nachsagen ich fände sowas immer schlecht;). Nun ist ja Kostümfilm + moderne Musik nicht wirklich noch originell, mir gefiel aber vor allem, dass die unheimlich bunten, "I want Candy" unterlegten Shoppaholic Szenen als Kontrast auf Sequenzen folgten, die die junge Königin als einsames, überfordertes und vernachlässigtes Mädchen darstellen - gut vielleicht nicht das tiefsinnigste psychologische Porträit, aber immerhin eine Fallstudie zu Verdrängungstaktiken, die sogar amerikanische Kinogänger verstehen dürften, die von Europa nur wissen, dass es neben Russland liegt.
Für Historiker findet sich das eine oder andere verbürgte Zitat: "Es sind heute viele Menschen in Versailles." oder auch mein persönlicher Favorit "Herr hilf uns, wir sind zu jung, um zu herrschen."
Man kann über Kirsten Dunst als Besetzung sicher streiten (mir persönlich gefällt sie ja immer noch als Vampirblag am besten ;) was ihre Fähigkeiten als Charakterdarstellerin angeht, aber im Laufe des Film schafft sie es doch überraschend gut weder das dumme Blondchen, noch die dramatische Heldin zu spielen und eine junge Frau zu verkörpern, die einfach die meiste Zeit über keinerlei Ahnung hat, was um sie herum passiert - was glaube ich der historischen Realität wohl am nächsten kommt!;)
Die Episode "von Fersen" ist kurz aber schmalzig, was ebenfalls der historischen Wahrheit einigermaßen nahekommen dürfte,
auch wenn die "Affaire" der beiden vermutlich nicht halb so wild war, wie im Film - obwohl man es der armen Frau nach 7 Jahren jungfräulicher Ehe wirklich gönnt...Zwichendurch plätschert der Film leider ewig dahin, ein bißchen wie die langen Tage in Versailles, wodurch man einen Eindruck bekommt, wie schwer es sein kann sich nicht zu langweilen, was aber für den Zuschauer ruhig weniger eindrucksvoll hätte dargestellt werden dürfen.
Ein wenig zu kurz kommt dafür dann Louis Auguste, der doch etwas mehr was als sexueller Versager und Marionettenkönig, aber mit den politischen Ein- und Übersichten zum vorrevolutionären Frankreich tut sich der Film ohnehin schwer. Die Revolution kommt harsch und überraschend - vielleicht dem Umstand geschuldet, dass man es hier mit Marie Antoinettes Perspektive zu tun hat - nichtsdestoweniger wäre ein bißchen mehr Geschichte und ein paar weniger Versailles Aufnahmen auch da bestimmt nicht verkehrt gewesen. Wobei ich Originalschauplatz Auswahl und Kostümdesign an dieser Stelle meine Hochachtung aussprechen möchte.
Auch andere inszenatorische Einspielungen - wie das Verschwinden des Babys aus dem Portrait, dass den Kindstot des jüngsten Sohnes andeutet - können sich durchaus sehen lassen.
Insgesamt ist der Film kritisch, unsentimental, atmosphärisch gelungen und schauspielerisch überraschend gut umgesetzt. Die größte Kritik in Richtung Regie kann nur sein, dass sich Sophia Coppola um die Revolution herumdrückt und den Film mit dem Abtransport der Königsfamilie nach Paris und der Aufnahme des zerstörten Versailles enden lässt. Ich weis nicht, ob sie damit ihrer Titelheldin einen Gefallen getan hat, die man während der "Plätscherszenen" zwar "erwachsen werden" sieht, deren Aufstieg zur tragischen Königin unter der Guillotine man dem Zuschauer meiner Meinung nach ruhig hätte zumuten können.
Wer sich für das Ende der Geschichte interessiert und keine Hemmungen hat die Illusion an die glorreiche französische Revolution zu verlieren (wenn man das heutzutage überhaupt noch kann?!;) dem empfehle ich Joan Haslips Biographie - nicht zu trocken geschrieben, aber gut recherchiert! Und auch ein bißchen bunt...bleibt eben bei Popstars nicht aus, auch nicht bei denen aus der Renaissance.;)
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Bettlektüre,
Hollywood calls...,
Lesen bildet...
24.05.2009
Dein Rabe ist 'ne Amsel...
...jaja so kann es einem ergehen, wenn man das Beste für seine Freunde im Sinn hat! Da steht man mit Allergie Matschaugen und Triefnase mitten in Pollen und Staub beim Umzug - also in anderen Worten: voll verklatscht und des logischen Denkens nicht mehr ganz so fähig;) - und hebt so einen Schrank aus der Ecke, irgendwer ruft, man stellt das Ding ab, dreht sich um und 2 Sekungen später macht's RUMS und Schrank nebst Türen landen auf deinem Fuß...
Apropos Fuß, kann ich ja nicht wissen, dass besagter Schrank (Sparren Hochschrank von IKEA, in intakt noch in unserem Bad zu bewundern) nur noch drei Füße hat und nur deswegen seit 4 Jahren noch steht, weil zwischen Kühlschrank und Wand kein Platz zum umkippen war...^^
Das Ende vom Lied nach 8 Stunden Schleppen und Schwitzen sitzt man so beim Italiener und lässt sich seine Käsenudeln schmecken und als man aufstehen will, geht's fast nicht, weil Fuß und Knöchel dann endlich beschlossen haben den Dienst zu quitteren und einfach mal auf das 2,5facher der normalen Größe anzuschwellen. Immerhin war's noch für die Umstehenden lustig, denn das Ei sitzt genau auf der Brust von meinem Vogel (also der auf dem Fuß, schon klar,ne?;) so dass der momentan eher nach Dompfaff als Rabe aussieht. Wieder ein Grund mehr sich nie an Stellen tätowieren zu lassen, die größeren Umfangsschwankungen ausgesetzt sein könnten!!!
Soviel Wort zum Sonntag für diese Woche, ich geh jetzt mal meinen Amselpfaffenraben weiter kühlen...
Cheerio Miss Sophie!;)
Apropos Fuß, kann ich ja nicht wissen, dass besagter Schrank (Sparren Hochschrank von IKEA, in intakt noch in unserem Bad zu bewundern) nur noch drei Füße hat und nur deswegen seit 4 Jahren noch steht, weil zwischen Kühlschrank und Wand kein Platz zum umkippen war...^^Das Ende vom Lied nach 8 Stunden Schleppen und Schwitzen sitzt man so beim Italiener und lässt sich seine Käsenudeln schmecken und als man aufstehen will, geht's fast nicht, weil Fuß und Knöchel dann endlich beschlossen haben den Dienst zu quitteren und einfach mal auf das 2,5facher der normalen Größe anzuschwellen. Immerhin war's noch für die Umstehenden lustig, denn das Ei sitzt genau auf der Brust von meinem Vogel (also der auf dem Fuß, schon klar,ne?;) so dass der momentan eher nach Dompfaff als Rabe aussieht. Wieder ein Grund mehr sich nie an Stellen tätowieren zu lassen, die größeren Umfangsschwankungen ausgesetzt sein könnten!!!
Soviel Wort zum Sonntag für diese Woche, ich geh jetzt mal meinen Amselpfaffenraben weiter kühlen...
Cheerio Miss Sophie!;)
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Ewige Weisheiten,
Gesundes und Gesundheit
20.05.2009
Eine kleine Küchenodyssee...
Sage mir, Muse, die Taten des viel sich wendenden Mannes,
Welcher so viel geirrt, nach der heiligen Troia Zerstörung,
Vieler Menschen Städte gesehn, und Sitte gelernt hat,
Und auf dem Meere so viel' unnennbare Leiden erduldet,
[...]
Sage hievon auch uns ein weniges, Tochter Kronions...
Und so zogen unsere Helden aus einen Ersatz für Ihre alte, arg mitgenommene Küche zu finden! Mit frohem Herz und hohem Mut schritten sie voran und...
Jaja es hätte sooo schön werden können. Wie ja vielleicht bereits bekannt versuchen wir schon seit 2 Monaten unsere bescheidene Behausung etwas gemütlicher zu machen und vor allem die ganzen Möbelerbstücke auszusondern, die nach 20 Jahren endlich mit Würde in die großen Möbeljagdgründe eingehen können, wo Sofas noch frei und wild leben und Kleiderschränke noch Raubtiere sein dürfen...oder so ähnlich...
Nun sollte sich in dieser Woche der Höhepunkt dieses Möbelabenteuers ergeben, dass uns bisher schon so manche Muskel- und Nervenkraft gekostet hat - Die Küche!
Vielleicht bin ich ja in dieser Hinsicht ein wenig traumatisiert - als meine Eltern ihre neue Küche bekamen, musste ich fast drei Wochen von Toast mit Nutella überleben und konnte beides bis vor wenigen Jahren daher nicht mehr essen;) - aber ich finde eine neue Küche aufzubauen, ist das Schlimmste was man in punkto schöner Wohnen überhaupt machen kann. Kein anderer Raum - mit Ausnahme Badezimmer vielleicht, aber wer baut schon in einer Mietwohnung ein neues Bad? - lässt bei Nicht-Vorhandensein die Lebensqualität so rapide sinken. Kein Sofa im Wohnzimmer? So what man hat ja ein Bett. Kein Schreibtisch? Ne Tür auf vier Pollern tuts auch...
Nun sollte es sich begeben, dass heute unsere neuen Schränke etc. geliefert werden sollten, damit uns unsere aufopferungsvollen Freunde am Feier- und Brückentag beim Aufbauen derselben zur Hand gehen können. Doch der Meeresgoot hatte scheinbar was dagegen und verwirrte den Geist der sowieso schon leicht mental überforderten Neckermann Mitarbeiter, so dass uns gestern ein Anruf erreichte, um uns zu sagen, dass leider nur erstmal unsere Vorratsschränke (und VIELLEICHT der Kühlschrank??!?!) geliefert werden könnten - der Rest käme dann erst in 4 Wochen...oder 10 Jahren man weiss ja nie.^^
Gut so einen Schrank kann ich jetzt auch ohne Schwadron Helfer, Elektriker und Wasserinstallateur aufbauen, es wäre also nett gewesen dass vielleicht ein wenig früher mitzuteilen als 24Stunden vorher, aber vermutlich war's ja auch unsere eigene Schuld, weil wir noch keine Boten zum Orakel von Delphi geschickt hatten...^^
Heute nun kündigt sich der fulminante Epilog des Dramas an, denn mit unseren Voratsschränken erreichte uns die Mähr von einer sagenumwobenen Möbellieferung NÄCHSTEN Dienstag. Manchmal können einem 4 Wochen vorkommen wie 4 Tage ob da Morpheus und die Unterwelt im Spiel war? Man weis es nicht, man munkelt nur...
Nun müssen wir noch unsere Herolde entsenden den netten Speditör großzügigst zu bitten doch an einem anderen Tag als Dienstag vorbeizukommen, der uns leider jetzt so logistisch gar nicht in den Kram passt.
Und dann bleibt zu hoffen, dass unsere Schränke nicht wieder auf eine mysteriöse Reise ohne Wiederkehr gehen...ich glaub ich geh schonmal was Weben, auf dass ich heute Nacht was zu tun habe...Ihr dürft mich Penny nennen!;)
Welcher so viel geirrt, nach der heiligen Troia Zerstörung,
Vieler Menschen Städte gesehn, und Sitte gelernt hat,
Und auf dem Meere so viel' unnennbare Leiden erduldet,
[...]
Sage hievon auch uns ein weniges, Tochter Kronions...
Und so zogen unsere Helden aus einen Ersatz für Ihre alte, arg mitgenommene Küche zu finden! Mit frohem Herz und hohem Mut schritten sie voran und...
Jaja es hätte sooo schön werden können. Wie ja vielleicht bereits bekannt versuchen wir schon seit 2 Monaten unsere bescheidene Behausung etwas gemütlicher zu machen und vor allem die ganzen Möbelerbstücke auszusondern, die nach 20 Jahren endlich mit Würde in die großen Möbeljagdgründe eingehen können, wo Sofas noch frei und wild leben und Kleiderschränke noch Raubtiere sein dürfen...oder so ähnlich...
Nun sollte sich in dieser Woche der Höhepunkt dieses Möbelabenteuers ergeben, dass uns bisher schon so manche Muskel- und Nervenkraft gekostet hat - Die Küche!
Vielleicht bin ich ja in dieser Hinsicht ein wenig traumatisiert - als meine Eltern ihre neue Küche bekamen, musste ich fast drei Wochen von Toast mit Nutella überleben und konnte beides bis vor wenigen Jahren daher nicht mehr essen;) - aber ich finde eine neue Küche aufzubauen, ist das Schlimmste was man in punkto schöner Wohnen überhaupt machen kann. Kein anderer Raum - mit Ausnahme Badezimmer vielleicht, aber wer baut schon in einer Mietwohnung ein neues Bad? - lässt bei Nicht-Vorhandensein die Lebensqualität so rapide sinken. Kein Sofa im Wohnzimmer? So what man hat ja ein Bett. Kein Schreibtisch? Ne Tür auf vier Pollern tuts auch...
Nun sollte es sich begeben, dass heute unsere neuen Schränke etc. geliefert werden sollten, damit uns unsere aufopferungsvollen Freunde am Feier- und Brückentag beim Aufbauen derselben zur Hand gehen können. Doch der Meeresgoot hatte scheinbar was dagegen und verwirrte den Geist der sowieso schon leicht mental überforderten Neckermann Mitarbeiter, so dass uns gestern ein Anruf erreichte, um uns zu sagen, dass leider nur erstmal unsere Vorratsschränke (und VIELLEICHT der Kühlschrank??!?!) geliefert werden könnten - der Rest käme dann erst in 4 Wochen...oder 10 Jahren man weiss ja nie.^^
Gut so einen Schrank kann ich jetzt auch ohne Schwadron Helfer, Elektriker und Wasserinstallateur aufbauen, es wäre also nett gewesen dass vielleicht ein wenig früher mitzuteilen als 24Stunden vorher, aber vermutlich war's ja auch unsere eigene Schuld, weil wir noch keine Boten zum Orakel von Delphi geschickt hatten...^^
Heute nun kündigt sich der fulminante Epilog des Dramas an, denn mit unseren Voratsschränken erreichte uns die Mähr von einer sagenumwobenen Möbellieferung NÄCHSTEN Dienstag. Manchmal können einem 4 Wochen vorkommen wie 4 Tage ob da Morpheus und die Unterwelt im Spiel war? Man weis es nicht, man munkelt nur...
Nun müssen wir noch unsere Herolde entsenden den netten Speditör großzügigst zu bitten doch an einem anderen Tag als Dienstag vorbeizukommen, der uns leider jetzt so logistisch gar nicht in den Kram passt.

Und dann bleibt zu hoffen, dass unsere Schränke nicht wieder auf eine mysteriöse Reise ohne Wiederkehr gehen...ich glaub ich geh schonmal was Weben, auf dass ich heute Nacht was zu tun habe...Ihr dürft mich Penny nennen!;)
18.05.2009
Stell dir vor es ist Montag...
17.05.2009
Bond...Horst Bond!
Wußtet ihr, dass die Stasi schon Kameras entwickelt hatte, mit denen man durch ein 1mm Durchmesser Loch filmen konnte? Also theoretisch aus Motoradhelmen, oder Polzeimarken, Blumentöpfen, Briefkästen usw.? Es gab sogar eine voll automatisierte "Tonne" ( wirklich!) die auf drei Ebenen irgendwelches Aufnahmequipment unterbringen konnte...mit P. Erlaubnis stell ich mal das Bild aus ihrer Staatsarbeit dazu:
Gut in irgendeinem Nobel-Vorort würde so ein Ding jetzt schon auffallen, aber ansonsten gar nicht schlecht für die 70iger Jahre DDR, oder?
Bleibt nur zu hoffen, dass kein Penner versucht in dem Ding ein Feuer in Gang zu bringen...Oder hießen die im Sozialismus nicht Penner, sondern zivilgesellschaftliche Elemente ohne Beitrag zum sozialbürgerlichen Klassenkampf?
Ich will mir ja hier nicht politische Inkorrektheiten vorwerfen lassen...;)
Gut in irgendeinem Nobel-Vorort würde so ein Ding jetzt schon auffallen, aber ansonsten gar nicht schlecht für die 70iger Jahre DDR, oder?Bleibt nur zu hoffen, dass kein Penner versucht in dem Ding ein Feuer in Gang zu bringen...Oder hießen die im Sozialismus nicht Penner, sondern zivilgesellschaftliche Elemente ohne Beitrag zum sozialbürgerlichen Klassenkampf?
Ich will mir ja hier nicht politische Inkorrektheiten vorwerfen lassen...;)
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