Publikationen, Projekte, Persönliches

31.07.2026

Der Leopard. Oder auch: Öfter mal nichts Neues?

Ich war weiterhin in meiner Konzentrations-Flaute und suchte trotzdem nach irgendeiner Beschäftigung, um mein Hirn zwischen den vielen, vielen ... vielen ... Überarbeitungsdurchgängen ein wenig zu belustigen. Die 3. Staffel Lydia Poet hatte mir Netflix Italien schon spendiert, also dachte ich, warum nicht ein zeitlich verwandtes Format nachschieben? ;-)

(Tatsächlich ist das nur die halbe Wahrheit, Der Leopard war meine 2. Wahl, nachdem ich von Winter Palace nur 1,5 Folgen durchgestanden habe. Selbe Zeitepoche, also durchaus Potential für Kostümneid, auch wenn an Lydia nichts rankommt, aber die Stakes der Serie "oh nein, werde ich es schaffen diesen ganzen ekligen, reichen Menschen genug in den Arsch zu kriechen, um sie von meinem Luxushotel zu überzeugen" waren ... a choice in 2024 ... but maybe that is just me und andere wollen die Reichen nicht essen, I don't know.)

Bevor ich mich jetzt aber zu unserer kryptisch negativen Überschrift äußere, lasst uns kurz den Trailer einfügen, damit wir wissen worum es geht, no?


 

27.07.2026

Workshop Talk Juli 2026 - etc Folge 186

Unser Thema heute:

Wir sprechen mal über Hitzewellen, Soundscapes, Ambience und wie verjüngend es sein kann sich wieder auf den Spaß am Schreiben einzulassen - Deadlines passieren anderen Menschen und so. ;-)

Aber ein paar Nuggets über die neuen Projekte an sich gibt es schon auch, also ...

Enjoy! :-)


 

 

24.07.2026

A Curious History of Sex. Oder auch: Nischengeschichte ist die beste Geschichte

Ich komme nicht wirklich gut voran mit meiner Leseliste von Anfang des Jahres, es fing so gut an und ich habe gar nicht mal sooo lange gebraucht für Sword of Kaigen (was ein ziemlich dickes Buch ist, wie man zugeben wird;-), aber danach hat meine Konzentrationsfähigkeit so arg nachgelassen, dass der Stapel immer noch ziemlich unangetastet aussieht ...

Da ergab es sich zwischendurch immerhin vorteilhaft, dass das 1 erwartete Sachbuch endlich als Paperback verfügbar war, dann  A Curious History of Sex geschrieben von Kate Lister war so ungefähr das einzige Sachbuch, das in dieser Denkflaute eine Chance hatte ... und das ist nicht negativ gemeint, absolut nicht, aber manchmal braucht man auch in Geschichte einfach ein bisschen Humor. ;-)

Bevor wir also zu meinen überschaubaren Beobachtungen kommen, hier erstmal worum es geht: 

This is not a comprehensive study of every sexual quirk, kink and ritual across all cultures throughout time, as that would entail writing an encyclopaedia. Rather, this is a drop in the ocean, a paddle in the shallow end of sex history, but I hope you will get pleasantly wet nonetheless.

The act of sex has not changed since people first worked out what went where, but the ways in which society dictates how sex is culturally understood and performed have varied significantly through the ages. Humans are the only creatures that stigmatise particular sexual practices, and sex remains a deeply divisive issue around the world. Attitudes will change and grow - hopefully for the better - but sex will never be free of stigma or shame unless we acknowledge where it has come from.

Based on the popular research project Whores of Yore, and written with her distinctive humour and wit, A Curious History of Sex draws upon Dr Kate Lister's extensive knowledge of sex history. From medieval impotence tests to twentieth-century testicle thefts, from the erotic frescoes of Pompeii, to modern-day sex doll brothels, Kate unashamedly roots around in the pants of history, debunking myths, challenging stereotypes and generally getting her hands dirty.
This fascinating book is peppered with surprising and informative historical slang, and illustrated with eye-opening, toe-curling and meticulously sourced images from the past.
You will laugh, you will wince and you will wonder just how much has actually changed.

17.07.2026

Juli 2026 SchreibVlog Teil 1

Unser Thema heute: 

Mein Hirn ist ziemlich frittiert von der Hitze, dem Überarbeitungsmarathon und 1000 anderen Dingen - also machen wir in diesem Schreibmonat einfach mal radikal nur das was gerade Spaß macht. Auch wenn das heißt schon wieder eine neue Baustelle aufzumachen ... ;-) 

Enjoy!


 

10.07.2026

Ein Sammelsurium aus kleinen Nähprojekten

Ich habe noch ein paar kleine Nähprojekte vom Anfang des Jahres nachzutragen (spätestens seit Mai ist es viiiel zu heiß, um irgendwas mit Stoff oder Bügeleisen zu tun, #sorrynotsorry), die alle keinen eigenen Post rechtfertigen würden, also machen wir das jetzt in einem Aufwasch. ;-)

1. Was nicht passt, wird passend gemacht Teil 1

Die geheime Superkraft eine Nähmaschine zu besitzen, auf einem Nähtisch, in einem Zimmer, wo man sie nicht wirklich ab- und wieder aufbauen muss, liegt ja schlicht und ergreifend darin, dass man sich selten damit abfinden muss, dass Kleidung einfach nicht richtig passt.

Bei manchen Dingen ist es so einfach wie einen Saum auftrennen, auslassen und wieder festnähen und schon muss ich mich nicht mehr darüber ärgern, dass Standardgrößen nicht zu meiner Bein- & Armlänge passen. Manchmal ist es etwas aufwendiger, wie zum Beispiel ein Kleid, das so graaaaade eben passt einfach an beiden Seiten aufzutrennen und mit Keilen zu spielen.

Meine beste Investition an dieser Stelle ist übrigens eine Garnrolle "Jeans Gold", was dieses dickere, orangegelbbraune Nähgarn ist, mit dem die Ziernähte auf 90% von Jeans gemacht zu sein scheinen. Es ist fast nie möglich genau dieselbe Jeansfarbe und Stoffdichte zu finden, dafür gibt es Denim einfach in 10.000 Varianten zuviel.

Aber wenn man ein paar Taschen versetzt und ein paar (leicht schiefe, aber das sieht nacher keiner mehr;-) Ziernähte anbaut, sieht es am Ende wie Absicht aus und man kann endlich auch atmen in dem Oberteil - außerdem kann fast jeder Rock ein wenig mehr Swoosh vertragen, no?


 

 2. Was nicht passt Teil 2

Manchmal - und Hosen sind so ein gutes Beispiel - passt einfach ein Ding an Bauch, Hüfte, Po, Länge, Breite etc. so wenig, das man es besser aufgeben sollte. Aber was, wenn das Ding, das einfach nirgendwo passt, so eine hübsche Applikation hat, die man nicht wegwerfen will...? Rausschneiden und in ein passenden Kleidungsstück einfügen, war so meine Idee - die meisten Hosenbeine könnten auch ein wenig weiter sein und mit ein paar "thematisch passenden" Aufnähern kaschiert man die unschönen Nähte und die Tatsache, dass auch hier die Jeansfarben 2 unterschliedliche Schwarze (Schwärze?;-) sind.

Die Pfauenfeder-Aufnäher gab es beim bösen A und sie waren voller Palietten, was man vielleicht noch dazu erwähnen muss - zumindest war der Aufwand die ganzen nutzlosen Glitzerdingsis zu entfernen größer, als die 4 Hosennähte. ;-)


 

3. Transformers

Eine andere Hose, die nur in den Beinen zu eng und zu kurz war, haben wir "kurzerhand" aufgetrennt, abgeschnitten und aus den abgeschnittenen Hosenbeinen Keile hergestellt, um einen Rock daraus zu machen (es empfiehlt sich die aufgetrennen Nähte ein wenig nachzuschneiden, Röcke sind im Gegensatz zu Hosennähten ja zum Glück einfach gerade;-). 

Ich habe mir das Leben ein wenig schwerer gemacht, weil ich feststellte, dass wenn man einen Keil aus einem Rechteck schneidet, dabei kleinere Keile als Reste entstehen ... und weil ich nichts verschwenden wollte, sind diese kleinen Keile jetzt auch noch eingearbeitet und ich musste 6 Nähte auf jeder Seite machen statt nur 2 ... aber manchmal sticht einen ja einfach der Ehrgeiz, auch die Entscheidung die kleinen Keile erst auf halber Höhe von den großen anzusetzen, war hochgradig unnötig, aber es sieht so cool aus, was soll ich sagen?? 

Ein zusätzlicher Arbeitsschritt, den man allerdings für Jeans und Cord niemals auslassen sollte, jede Naht muss nochmal versäumt werden, dieser Scheiß franst, es ist zum Weinen! ;-) 


 

4. Resteverwertung Deluxe

Und apropos Stoffe, die man nicht sich selbst überlassen kann, weil sie ausfransen wie die Hölle, ich hatte einen Meter blaues Leinen übrig, mit dem ich ein Latzkleid ändern wollte, das aber vor dem "Ändern oder Aussortieren" Vlog rausgeflogen ist. Außerdem besitze ich ungesunde Mengen an Borte und schleppe seit 2010 (!!!) diesen aus Versehen verfärbten Futterstoff mit mir herum, den ich jetzt endlich mal aufbrauchen wollte.

Es erwies sich als etwas stückelig, weil ich zwischendurch (z.B. 2012) immer schonmal Teile davon für andere Dinge rausgeschnitten hatte ... ist es nicht schön, wenn man seit fast 20 jahren bloggt und alle diese Fehler und Improvisationen noch nachschauen kann?? ;-)  

Aber für ein "ich muss vor allem irgendwie Kram aufbrauchen" Projekt, ist das Ergebnis am Ende doch ganz nett - ich muss es noch ausführen in die Welt, es war zu heiß für dicke Stoffe, die einfach knittern, aber das kommt dann noch! 


 

03.07.2026

Zirkelchroniken Release Party + Lesung

Unser Thema heute:

Das neue Buchbaby ist da und zwar eigentlich schon seit Anfang Juni - aber aus Gründen feiern wir erst jetzt und dafür dann richtig. 

Hier also das lange fällige Unboxing + Lesung, eine Party ganz ohne Katerstimmung!  ;-)

Enjoy!