Ich hatte es angekündigt und habe es wahr gemacht, nachdem Hail Mary mich (im Großen und Ganzen) nicht enttäuscht hat, habe ich mich dann auch mal an das Buch mit den "mixed reviews" rangetraut. ;-)
Bevor ich allerdings meine überschaubaren Gedanken zu dem Thema zum Besten gebe, erstmal kurz die Basics: Worum geht es in Artemis geschrieben von Andy Weir, gesprochen von Rosario Dawson?
Jazz Bashara is a criminal. Well, sort of. Life on Artemis, the first and only city on the moon, is tough if you're not a rich tourist or an eccentric billionaire. So smuggling in the occasional harmless bit of contraband barely counts, right? Not when you've got debts to pay and your job as a porter barely covers the rent.
Everything changes when Jazz sees the chance to commit the perfect crime, with a reward too lucrative to turn down. But pulling off the impossible is just the start of her problems, as she learns that she's stepped square into a conspiracy for control of Artemis itself - and that now her only chance at survival lies in a gambit even riskier than the first.
Bringing to life Weir's brash, whip-smart protagonist is actress Rosario Dawson (Marvel's The Defenders, Sin City, Death Proof). With the breathless immediacy of one realizing they're one cracked helmet visor away from oblivion, Dawson deftly captures Jazz's first-person perspective – all while delivering sarcastic Weir-ian one-liners and cracking wise in the face of death. And with a cast of diverse characters from all walks of life calling Artemis home, Dawson tonally somersaults to voice Kenyan prime ministers, Ukrainian scientists, and Saudi welders. It's a performance that transports listeners right alongside Jazz, matching her step for step on every lunar inch of her pulse-pounding journey.
So bleibt sie auf dem Niveau von dieser einen Freundin, die icht dumm ist, aber immer wieder unfassbar schlechte Entscheidungen trifft, was einen schonmal zur Verzweiflung treibt, die man aber trotzdem irgendwie mag.;-) Und was das angeht, fand ich viele der negativen Reviews auch wieder unfassbar lustig, die sich darüber beschweren, dass man hier einem "villain on a hero's journey" folgen muss, so als wäre das irgendwie ein handwerklicher Fehler, oder ein Versehen...? Ich meine, es ist buchstäblich der erste Satz des Klappentextes, but ok...
Auch hier, wer nicht mit chaotic good, oder lawful evil als Charakterkonzept umgehen kann, sollte vielleicht lieber bei Superman und Captain America bleiben, das ist völlig legitim, aber dann könnte man vielleicht aufmerksamer wahrnehmen was dir das Buch über sich erzählt. So oft sind Klappentexte einfach irreführend, aber hier kann ich nur fehlgeschlagenes Erwatungsmanagement beim Konsumenten unterstellen.;-)
Ich einige mich mit mir selbst einfach mal auf 4 von 5 Hamsterkugeln - ich hatte 3,5 überlegt, weil manchmal ist die Story mir einfach schon zu "drüber" für meine Erwartung an hard sci-fi, aber ich gebe einen Extrapunkt, weil ich immerhin lernen durfte, dass Kaffee auf dem Mond zwangsläufig scheiße schmeckt. Den Urlaub kann man also mal von der Bucketlist streichen, denn wer will schon irgendwo sein, wo der Kaffee nicht schmeckt?! Haben wir also Geld gespart, danke Andy!;-)
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