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25.01.2019

Was man für (m)ein Cover braucht - Stock-Photos & YouTube

Wie man eventuell mitbekommen haben könnte *husthust;-)* - habe ich mich ziemlich viel mit Photoshop und Buchcovern beschäftigt Ende des letzten Jahres.
Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden, aber was mich natürlich noch mehr freut, andere Menschen auch, zumindest habe ich sehr viele nette Dinge über die 2. Auflage der Gesammelten Werke gehört - da hat sich die 80 Stunden Woche Layouten und Photoshop doch glatt gelohnt.:-)

2 FAQ, die ich aber erhalten habe, waren:
1. Wo hast du die Bilder her?
2. Wie kann man das lernen?
Das sind natürlich gute und nachvollziehbare Fragen und wäre ich nicht so verklatscht überarbeitet gewesen im Dezember hätte ich die vermutlich auch da schon beantwortet...aber naja besser spät als nie!;-)

Tatsächlich ist nicht nur mein Photoshop-Kung-Fu besser geworden (ich habe sogar noch 1 Elysion Porträt auf Halde, das ich bei Gelegenheit nachliefern muss), ich hatte auch ein bißchen verfügbares Einkommen rumliegen und habe mir daher für die 2. Auflage ein paar Stock-Photos in vernünftiger Auflösung geleistet.
Und das an sich klingt doch total einfach, no? Sah aber erstmal nicht danach aus...

Meine bisherige Erfahrung mit Stock-Photos war ja bekanntlich PlaceIt, ein Online-Tool, das jedes Baby bedienen kann so intuitiv und einfach ist es damit herzustellen, was man will. Ich habe speziell für den Blog und meine 2. Auflage Werbeseiten sehr viel mit PlaceIt gemacht und ich kann nur immer wieder sagen...tut das, wenn ihr euch nicht die Mühe machen wollt, alles in Grafik Design von der Pike auf zu lernen, es hilft wirklich und es ist wirklich nicht teuer.

Bei Stockphotos im Allgemeinen war ich allerdings erstmal etwas überfordert, denn viele Seiten arbeiten mit Credit-Systemen oder monatlichen Abos, oder all dem Mist, den man nicht haben will, wenn man nur ein "interessierter Amateur" ist, der alle 3-4 Jahre mal ein paar Bilder für ein Buchcover braucht.

Zum Glück habe ich eine (ausnahmsweise sogar mal deutsche) Seite gefunden, die es mir einfacher gemacht hat. ShotShop
Auf dieser Seite gibt es genau 2 Lizenz-Modelle:
-  Bebilderung von Content (also Bücher, Magazine, CDs etc)
- Verkauf des Bildes an sich (auf T-Shirts, Kalendern etc.)
Abos muss man gar nicht abschließen und der Preis staffelt sich außerdem noch nach Auflösung, so dass man für ein 4x4cm großes Bild nicht 20€ bezahlt.

Ich fand die Datenbank erstaunlich umfangreich - sogar für Eylsion hab' ja was Fantasy-eskes und Zutreffendes gefunden und das war ja fast schon die Aufgabe für Fortgeschrittene.;-)

Wenn ihr mal was braucht, was sich nicht bei den Wikimedia Commons findet, oder ganz sicher gehen wollt, was die Lizensierung angeht, kann ich das nur empfehlen. Gute Fotos, ohne Fotografieren können zu müssen, kann man ja für diverse Dinge immer mal wieder brauchen.;-)

Was uns zu Frage 2 bringt: Wie kann ich sowas lernen?
Wozu meine Antwort ist: Trial and Error und YouTube....underwhelming, I know...;-)

Aber im Ernst, es ist keine Dragon Magic mit Photoshop umzugehen, es gibt hunderte, tausende, millionen von How Tows auf YouTube und wenn man (wie ich) auch nur seine Mittagspausen für 1-2Wochen damit verbringt, kann man so viel lernen, es ist schon fast unheimlich.;-)

Das Meiste, das ich für meine Cover gebraucht habe, habe ich in diesem Video gelernt und es ist bei Weitem nicht das detailierteste out there!



Ich hoffe das hat geholfen - falls nicht, die Götter des Internets haben die Kommentarfuntion erfunden, lasst es mich wissen!;-)

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