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13.12.2019

Listening to: Our Tempestous Days

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich bin inzwischen irgendwie sehr Weihnachts-/Urlaubsreif - Winter mit Weihnachtsbeleuchtung ist zwar besser als grau, nass und kalt ohne Weihnachtsbeleuchtung aber irgendwann ist das mit dem "es ist ständig dunkel" nervig und wir brauchen dringend Sonnenwende...

Anyway, Buchempfehlungen - Vorweihnachtszeit - usw. ein kurzer Blog für Zwischendurch!;-)
Our Tempestuos Day geschrieben von Carolly Erickson, gelesen von Simon Prebble


The tumult and opulence of England’s Regency era burst from the pages in this work of literary nonfiction by acclaimed author Carolly Erickson. When dementia forces King George III to vacate his throne, the kingdom slips into a decade marked with excess, scandal, and riots. King George has suffered bouts of mental instability before, but in 1810 he shows no signs of recovering. Public and government business halts as word of his condition leaks out. Hoping to control the crisis, Parliament appoints the king’s unpopular son Prince George IV as Regent or caretaker. But for the next nine years, this substitute ruler shocks the nation with his drunkenness, his mistresses, and his wanton spending. From seething mobs in the streets to Lucullan feasts in drawing rooms, historian Carolly Erickson vividly captures the nation in a troubled transition. With narrator Simon Prebble’s dramatic performance, the splendor and intrigue of Regency England are as enthralling as the most entertaining novel.


Zuerstmal muss ich dem Klappentext total Recht geben darin, dass Simon Prebble immer ein gutes Verkaufsargument ist, weil er einfach eine sehr angenehme Stimme hat - ich hatte ja schonmal erwähnt, dass Dauerbeschallung mit historischen Sachbüchern während der Plotting Phase für Fantasy Geschichten sehr nett sein kann und eine entspannsame Lesestimme ist definitiv hilfreich! ;-)

Ich habe kaum Dinge zu diesem Hörbuch zu erzählen, die ich nicht auch schon zu anderen Büchern der Autorin beigetragen habe - Chronologie und Charaktere werden verständlich erklärt, man braucht keinerlei Vorwissen, um sich in diesem Buch zurechtzufinden. Küchenpsychologie und "da hat er/sie sich bestimmt soundso gefühlt" werden immer mal wieder eingestreut, aber nicht zu einem (für mich) störenden extend - Dramatisiert, muss nicht stimmen, ist sowieso unsere Grundeinstellung will ich hoffen, ansonsten wären all meine glühenden Erzählungen zu Quellenkritik umsonst gewesen... ;-)

Der einzige Punkt, der mich nachhaltig gestört hat, sind die unfassbar angewiederten/beleidigenden Adjektive, mit der die Autorin über übergewichtige Menschen spricht...ich meine ja, sie möchte darauf hinaus, dass diese Menschen dekadent und selbstverliebt waren und dieses ganze Hunger Games Szenario von "sich vollstopfen, bis man Brechmittel braucht, um sich noch weiter vollzustopfen" ist sicherlich auch nicht geeignet die dargestellten Personen symphatisch zu machen...aber dafür muss man sie nicht beschreiben, als wäre ihre schiere Existenz abstoßend, denn das spielt wieder in ein Mindset, das ich schwierig finde... #fatThor und so...

Ja, ein persönlicher Abzug, aber hey, das hier ist meine Party und 4 von 5 Zylinder sind ja auch ok für ein nettes, aber nicht überragendes Sachbuch für Zwischendurch, no?

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