Jaja, ich bin dann doch schwach geworden...ich hatte eigentlich vor niemals, niemals, niemals wieder ein gekürztes Hörbuch anzufassen, aber best layed plans and everything, manchmal halte ich mich einfach nicht an meine eigenen Vorsätze...
Allerdings muss ich gestehen, dass ich nicht für jede Autorin zu so einem Zugeständnis bereit gewesen wäre, aber Marie Antionette geschrieben von Antonia Fraser, gelesen von Lindsay Duncanhat hat diese Chance bekommen, weil ich hoffte, dass sich die angenehm ausgewogene Darstellungsweise der Autorin vielleicht auch in gekürzter Form duchsetzt.
Prinzipiell hat sich das auch bewahrheitet - wenn man auf Quellenkritik steht, ist man hier auf jeden Fall gut aufgehoben und die abschließende Darstellung im Epilog hat mein Historikerherz erfreut.
ABER, jetzt frage ich mich natürlich noch mehr WARUM man da zwischendurch zu kürzen meinen musste und welche Kapitel/Abschnitte, denn nun rausgefallen sind?
Ich habe so meine Theorien, aber der Fakt bleibt bestehen, dass ich einfach nicht einsehen will, warum man ein Hörbuch kürzen muss - und bei einem Sachbuch schon mal gar nicht...*sfz*
Ich tue mich schwer dafür Punkte abzuziehen, weil es ja nicht die Schuld von Buch oder Autorin ist, aber für das "Gesamtwerk" kann ich trotzdem nicht mehr als 3 von 5 Seidenpantoffel vergeben, denn mir fehlt einfach was...
Ich habe jetzt das Buch mal auf meine Wunschlist gesetzt, vielleicht liefere ich also irgendwann die 100% Analyse noch nach - ein Hörbuch als Trailer zum Buch quasi. Ob das so gedacht war? Man weiß es nicht...;-)
Disclaimer: Zeit für
schamlose Eigenwerbung! ;-) Worum geht es? Nach einer ansteigenden
Unzufriedenheit mit den limitierten Vertriebsmöglichkeiten meines alten
Self-Publishers (lulu), habe ich es endlich mal in die Hand genommen
meine Veröffentlichungen nach und nach zum deutschen Self Publisher BoD
"umzuziehen". Die Neuauflagen haben dabei ein kleines Layout Make-Over
erhalten, sind aber ansonsten inhaltlich mit den alten Ausgaben
eigentlich identisch. Trotzdem will ich mal darauf hinweisen, dass jetzt
endlich auch vernünftig gestaltete E-Books verfügbar sind!:-) Bei
Amazon können noch alte lulu Ausgaben bestellt werden - die hatte
Amazon scheinbar noch auf Lager - die allerdings mehr kosten, schon
wegen des shippings aus den USA. Die neuen BoD Ausgaben gelten derzeit
als "Nicht auf Lager", was für frisch erschienene Self-Publishing Titel
aber logisch ist - also im Zweifel nicht vom Bestellen abhalten
lassen.;-)
Was die Perlen immer noch besonders macht, ist ja einfach die Tatsache, dass es die einzige Kooperation ist, die ich je zustande gebracht habe.;-)
Ich muss zugeben, dass das zu 100% an mir liegt, ich bin einfach unheimlich schlecht darin mich auf gemeinsame Projekte festzulegen - ich hab ja schon Probleme mit Deadlines, die ich gar nicht einhalten muss, wenn dann noch dazu kommt, dass irgendwer unter meiner Unlust irgendwas gerade in diesem Moment fertig schreiben zu wollen, leiden könnte, dann stresst mich das schon aus Prinzip so sehr, dass ich's lieber gar nicht erst anfange...psychologisch kompliziert, ich weiß, aber ist leider so.;-)
Im Gegensatz zu den B(r)uchstücken - bei denen ich so schlau war es aufzuschreiben - kann ich mich auch kaum noch daran erinnern, wie viele der Ideen für die Perlen zusammen gekommen sind, was ja eigentlich schade ist. Ich musste oft schmunzeln, weil ich schon fast vergessen hatte, dass ich irgendwann mal meinte ein Theaterstück schreiben zu müssen - das war noch im Schulunterricht, DARAN erinnere ich mich noch sehr genau! - und das nicht mal so ganz verkehrt war.;-)
Was mich aber besonders beruhigt hat, war, dass ich immer noch den Schreibtipps zustimmen kann, die ja nun auch schon 15 Jahre alt sind und 2010 auch das letzte inhaltliche Update erhalten hatten. Kann also nicht ganz falsch gewesen sein, wenn man Jahre später immer noch denkt: Jupp, so isses!:-)
Ich bin sooooo weit davon entfernt meine ganzen Dragon Age Spielstände auf die Reihe zu kriegen - Hundi sei Dank verwaist meine Xbox ziemlich momentan;-) - dass ich jetzt einfach schonmal erzähle, was mir zu den letzten DAI DLCs so einfällt, auch wenn ich gerne zumindest einen Spielstand mal komplett auf der One durgespielt hätte. Aber es will ein Buch abgeschlossen und 4 andere zum neuen Verlag umgezogen werden und die 120 Stunden Lebenszeit fehlen mir grade irgendwo.;-)
Warum ich aber überhaupt erst auf die Idee kam, dass sich eine abschließende Bewertung vielleicht erst anbietet, wenn man das Spiel nochmal komplett auf der Next-Gen Konsole gespielt hat, sagt vielleicht schon etwas über die generelle Spielerfahrung aus.
Auf den Fotos, die ich gefunden habe, sieht es irgendwie nicht so spektakulär anders aus, aber die Grafik und vor allem die Details der Grafik sehen auf der Last-Gen ungefähr so aus, wie Fable vor dem Remastering...
Der Unterschied, jetzt wo man ihn mal so erlebt, ist tatsächlich (meiner Meinung nach) sogar so groß, dass ich mich frage, warum man sich die Arbeit mit der Downgrade Version für die 360 überhaupt noch gemacht hat - die Handlung ist natürlich immer noch dieselbe, aber viele Dinge, die mich irgendwie irritiert haben (das alles aussieht wie in Lack getränkt zum Beispiel^^) wären mir so erspart geblieben.;-)
Ich habe mal das Video verlinkt, damit man sich die Unterschiede in der Grafik vielleicht ein wenig besser vorstellen kann.
Was die letzten DLCs angeht, kann ich also auch irgendwie nachvollziehen, warum man sich die ganze Arbeit mit dem Rendering nicht wirklich machen wollte - warum man das für Jaws of Hakkon dann doch noch getan hat, weiß ich nicht, Konsistenz ist das nicht, aber anyway.;-)
Apropos Jaws of Hakkon - es waren ja alle so aufgeregt darüber, dass man ein bißchen Inquisition Backstory spielen kann und so, aber wenn ich die letzten drei DLCs mal in "Wichtigkeit für die Story" und Atmosphäre gegen die DA2 Add-Ons (Legacy und Mark of the Assassin) aufwiege, dann war ich doch ein bißchen unterwältigt.;-)
Storytechnisch so richtig lustig wurde es eigentlich nur in Trespasser, aber meine Hoffnung, dass hier ein wenig CitadelFeeling aufkommen würde, wurde auch nur so halb erfüllt. Jaws of Hakkon und Descent machen neue Kartenabschnitte auf und geben etliche Collectibles, Waffenzeug und Bla, aber von der Story her muss ich da bei Nett, aber mehr nicht, bleiben. Die Untergrundwelten von The Descent sind allerdings wirklich schön, der Ocean Underground ist ziemlich cool und auch hier kann ich verstehen, dass man das nicht auf der alten Grafik auf die Welt loslassen wollte.
Trespasser hat ein bißchen Down-Time mit dem Team, aber irgendwie eher so nebensächlich und auch wenn da wirklich süße Ideen dabei waren (Vicount of Kirkwall?? Seriously?!?;-) hat der "2 Years Later" Disclaimer schon irgendwie für emotionale Distanz gesorgt. Man hat das Gefühl, dass alles schon abgeschlossen ist, in Mass Effect ist das viel tragischer, weil es ja danach erst auf zum Untergang des Universums geht.
Ich muss jetzt nicht unbedingt immer maximum tragedy haben, ich wollte nur mal drauf hinweisen, dass es vielleicht einfach das Setting ist, ein feature also und kein bug, dass man hier weniger nah am Wasser gebaut ist.;-)
Immerhin kann sich diesmal niemand beschweren, dass man nicht erfährt was aus den Companions wird - ein bißchen weniger Fan-Service in der Richtung hätte den Abspann vielleicht sogar weniger ewig lang gemacht. Ich mag ja persönlich, wenn man nicht alle Fragen beantwortet, aber nach dem Shitstorm von DA2 traut man sich scheinbar nicht mehr irgendwas anders zu machen, als die Mehrheit der Fans das möchte.
Ich finde das weiterhin schade, was Storytelling und "involvement" mit den Charakteren und Companions angeht, war DA2 einfach der beste Teil der Reihe in meinen Augen - ich bin vielleicht zu sehr Erzähler und zu wenig Gamer. Und stolz drauf, by the way.;-)
Trotzdem hat mir Trespasser Spaß gemacht, ein bißchen Politik, neue, wirklich schöne Karten (die Ewige Bibliothek ist so ein Ding, das jeden anfixen muss, der schonmal mit Büchern arbeitet;-) und am Ende darf man noch einen dramatischen Abgang hinlegen.
Mit gefällt es übrigens auch, dass es ziemlich unwahrscheinlich erscheint, dass der Inquisitor nochmal eine spielbare Figur wird (Einarmiger Bandit anyone?;-), auch wenn das wieder alle nervt. Ich mag gerne neue Charaktere kennenlernen, immer dasselbe Zeug ist doch langweilig...
Ich muss also wohl weiter befürchten, dass mein Geschmack einfach nicht dem Mehrheitsfandom entspricht und man weiterhin auf meine Präferenzen keine Rücksicht nimmt, aber ich hoffe trotzdem, dass man sich ein bißchen was bei M:E Andromeda abschaut und sich im nächsten Dragon Age nicht mit 1000 Tonnen Fan-Service belastet. Eine gute, knackig erzählte Story kommt auch ohne 95.000 Charaktere aus früheren Spielen aus, aber das ist ja so eine Fantasy Krankheit, die ich noch nie verstanden habe.;-)
Bevor ich also noch mehr nicht-mehrheitsfähigen-Kram von mir gebe, bewerte ich einfach mal alle Story DLCs mit soliden 4 von 5 Standarten, Hakkon und Descent haben mich etwas weniger und Trespasser etwas mehr unterhalten, also kommt das unterm Strich irgendwo hin.
Und jetzt muss ich nur noch irgendwann mal schaffen die ganzen Spielstände zu sortieren...;-)
Disclaimer: Zeit für schamlose Eigenwerbung! ;-) Worum geht es? Nach einer ansteigenden Unzufriedenheit mit den limitierten Vertriebsmöglichkeiten meines alten Self-Publishers (lulu), habe ich es endlich mal in die Hand genommen meine Veröffentlichungen nach und nach zum deutschen Self Publisher BoD "umzuziehen". Die Neuauflagen haben dabei ein kleines Layout Make-Over erhalten, sind aber ansonsten inhaltlich mit den alten Ausgaben eigentlich identisch. Trotzdem will ich mal darauf hinweisen, dass jetzt endlich auch vernünftig gestaltete E-Books verfügbar sind!:-) Bei Amazon können noch alte lulu Ausgaben bestellt werden - die hatte Amazon scheinbar noch auf Lager - die allerdings mehr kosten, schon wegen des shippings aus den USA. Die neuen BoD Ausgaben gelten derzeit als "Nicht auf Lager", was für frisch erschienene Self-Publishing Titel aber logisch ist - also im Zweifel nicht vom Bestellen abhalten lassen.;-)
Ich gehe bei den Vorstellungen der Neuauflagen mal halbwegs chronologisch vor und fange mit dem Rosenfriedhof an - ein Erstling, der zwar 2010 mal überarbeitet wurde, aber dessen Ur-Skript immerhin aus den späten 90ern ist...
Ich muss sagen, ich habe eine vermutlich ziemlich nostalgierte Beziehung zu meinem ersten Buch - vielleicht ist das normal ;-) - auch wenn ich heute viele Dinge vielleicht anders machen würde, bin ich bei der Überarbeitung 2010 doch irgendwie davor zurückgeschreckt das ganze Buch auf einen "20 Jahre später" Stand zu bringen, was Stil, Vorlieben und Storytelling Präferenzen angeht. Hauptsächlich vermutlich auch, weil es dann nicht mehr dasselbe Buch gewesen wäre und das wäre allen Schwächen und Entwicklungen zum Trotz dann doch auch schade gewesen.;-)
Als Retrospektive war für mich aber immer spannend, wie sehr sich Arbeitsprozesse verändern - der Rosenfriedhof war die erste Romanlange Geschichte, an die ich mich rangetraut habe und das bewaffnet mit - man höre und staune - einer ganzen Schnellhefter Mappe von handgeschriebenen Notizen. Ganz ehrlich, ich hatte alles von a bis z in dieser Mappe, jede Szene, was wer sagt, was wann passiert, ich musste das eigentlich nur noch runtertippen (hat lange genug gedauert, siehe die 450Seiten Publikation;-).
Ich habe leider keinerlei Erinnerungen mehr daran wie lange es gedauert hat, diese ewigen Notizen anzulegen, aber eigentlich ist das auch nicht so schade - 20 Jahre später habe ich mich vom Mit-der-Hand-Schreiben und von ewigen Notizen soweit entfernt, dass ich das gar nicht nachvollziehen will!
Ich weiß aber noch, dass ich die ersten Korrekturen aus dem Beta-Lauf in Spanien auf einem Campingplatz am Meer getippt habe - Schreib-Ferien sind so ein Thing of the Past, das auf jeden Fall zu dem Nostalgie-Faktor beiträgt.
Und irgendwie ist Nostalgie als Hintergrund für Historisch Angehauchte Familien/Liebesgeschichte ja auch nicht so verkehrt.;-D
Ja, ich lese wieder mal im Schneckentempo, aber mühsam ernährt sich das Eichhörnchen und irgendwann kommt man ja dann doch immer an.
Insofern ja eigentlich gar nicht unklug sich auf Kurzgeschichten zu werfen, von denen kann man sich immer vorm Schlafengehen eine gemütlich vornehmen und dann immer noch genug Heiah abgreifen, um am nächsten Tag trotz Allergietabletten nicht den Walking Dead beizutreten.;-)
Eis und Dampf ist dabei nicht nur aus dem Grund interessant, das die Geschichten eine Alternate-Reality weiter ausbauen, die mir schon im Original gut gefiel, sondern es ist auch eine Steampunk Anthologie finanziert durch Crowd Funding.
In irgendeiner Diskussion über das Für und Wider von Selbstverlag stolperte ich mal über das Argument, dass man sich ja nicht fühlen kann, als ob man es "geschafft" hätte, wenn man nicht durch den Auswahlprozess eines Verlages gekommen ist. Dieses Sentiment war mir fremd auf viele verschiedene Arten und Weisen, schon angefangen bei dem Punkt, dass ich keine Validierung von Außen brauche, um Spaß am Schreiben zu haben oder irgendwas gut zu finden, was ich tue, aber was noch viel wichtiger ist: Ich bin von einem tiefen Mißtrauen durchdrungen, was die "Türwächter" Funktion von Verlagen angeht.
Die etlichen Absagen, die spätere Bestseller einstecken müssen, wäre da so ein Argument meinerseits, aber lass uns das nicht weiter ausbauen, sonst kommt nur wieder ein Rant dabei raus.;-)
Festzuhalten sei einfach, dass ich es großartig finde, dass es heutzutage die Möglichkeit gibt sich über das Internet direkt an eine Fangemeinschaft zu wenden und einfach mal zu fragen: "Wir haben da eine Idee, wollt ihr das kaufen?" ohne sich mit irgendwelchen Pfortenbiestern jeglicher Art herumschlagen zu müssen!
Was das Buch selber angeht, muss ich mal wieder mit dem Punkt anfangen: Ich liebe das Cover! Hat mir dem literarischen Inhalt mal wieder nichts zu tun, aber muss trotzdem mal gesagt werden.:-)
Die Idee eine Welt in Zusammenarbeit mit anderen Autoren weiter auszubauen, gefällt mir außerdem sehr gut - ich hatte die Unterhaltung gerade erst zu Elysion, es kommt einem so wie Verschwendung vor eine ganze Welt zu denken, um dann nur eine Geschichte drin spielen zu lassen.;-)
Prinzipiell ist die "Bewertung" von Anthologien - schon gar wenn jede Geschichte einen anderen Autor hat - sowieso schwierig, also habe ich mir einfach mal überlegt eine Lieblingsgeschichte zu küren. Lange, lange Zeit lag Das Aegyptische Axiom dabei vorne, ich mag Kurzgeschichten, die sich nicht wie Kurzgeschichten anfühlen - dann wurde ich aber von der Auflösung und der Boy-Meets-Girl Abkürzung so überrannt, dass ich etwas desorientiert zurückbleiben musste mit so einem großen "huh?" über meinem Kopf. Nur eine persönliche Erfahrung natürlich, aber ausschlaggebend dafür, dass meine Lieblingsgeschichte dann doch Der Gipfel geworden ist - die Spy vs. Spy Dynamik ist wunderbar und die Beschreibungen von Wäldern & Gebirge im Winter hat es mir seit Elysion auch angetan, da kann man sooo viel Schönes machen!;-)
Man muss sich (finde ich) ein wenig einlesen, wenn man Die zerbrochene Puppe nicht kennt und/oder nicht soviel Ahnung von Steampunk und anhängiger Technik hat, aber wer in das Genre mal reinschnuppern will oder sich einfach an Alternative History erfreut, der ist hier auch als (noch) nicht Genre-Insider gut aufgehoben und das ist doch jeden Tag 4,5 von 5 Schiffsschrauben wert!;-)
Wie ich vielleicht schon mal erwähnt habe - oder auch nicht, dann tu ich's jetzt ;-) - haben wir in den Osterferien ein wenig das Arbeitszimmer ausgemistet, in dem sich, aus welchen Gründen auch immer, mehrere Jahrzehnte Kram angesammelt hatten, die man fast vergessen hatte und auch zu großen Teilen nicht braucht...;-)
Ein paar alte "Schätzchen" wollte ich dann aber doch nicht wegschmeißen, zum Beispiel die alte ABI-Zeitung (und sei es auch nur, um meinen evt. Kindern irgendwann mal beweisen zu können, dass ich immer schon so aussah wie jetzt;-) oder ein paar alte Zettelchen aus dem Unterricht - hatte gar nicht mehr im Kopf, dass wir zwischendurch so kreativ waren, wenn es nicht um Unterrichtsstoff ging!;-P
Die kleine Sammlung Eulen unten ist irgendwann mal aus T.s Feder entschlüpft und weil es sich grade so ergab, dachte ich es wäre ein nettes Geburtstagsgeschenk - allerdings habe ich mir ein wenig den Kopf darüber zerbrochen, wie man eine fast DinA4 große doppelseitige Zeichnung in einen Rahmen bekommt? Und am Ende habe ich einfach beschlossen, dass das mit ein bisschen Pappe einer Klarsichthülle und Farbe bestimmt ganz einfach geht:
1. Diese 4 Teile aus Pappe herstellen - und dabei darauf achten, dass die Klarsichthülle größer ist, als der Bildausschnitt.
2. Spaß mit Farbenmatsch! :-) Hier Acrylfarbe, weils einfach so schön deckt, aber Wasserfarbe, Abtönfarbe oder sonstiges tut's bestimmt auch.
3. Zusammenkleben was zusammen gehört - die Füße sind nur angesteckt und die Klarsichthülle + Pappe ist am oberen Rand offen, damit man das Bild auch mal austauschen kann, wenn man denn unbedingt will.^^ ;-)
4. Ein bisschen Spaß mit Origami (optional), weil ich meine neuen "Viktorianisches Design" Origami-Papiere mal ausprobieren wollte. Die Seerose haben wir schon öfter gehabt, hier ist das Video dazu.
Dann einfach ein hübsches Band durch eine große Stopfnadel fädeln, den Boden der Blumen mit Tesa verstärken - dann reißt nichts aus - und auffädeln.
Funktioniert als Geschenkanhänger:
Oder auch nur einfach so, als Deko für Tische, Fenster/Gardinen, Pflanzen oder oder oder...
Ein bissen Staubfänger kann man immer gebrauchen!;-D
Ich hatte ja angedroht, dass noch ein paar Filme nachzuholen sind, die ich in meiner prinzipiellen Verpeiltheit irgendwas Termingerecht wahrzunehmen, das nicht lebenwichtig ist, im Kino verpasst habe.;-)
Den Anfang mache ich mal mit Guardians of the Galaxy, der wie ich feststellte tatsächlich schon fast 2 Jahre alt ist, also spare ich mir mal das rudimentäre Rücksichtnehmen auf Spoiler-Sensible, denn wer das so unbedingt sehen wollte, hatte jetzt echt genug Zeit.
Prinzipiell war ich relativ unbeeinflusst, trotz oder sogar wegen des langem Vorlaufs - man hatte schon so viele Stimmen zu dem Film gehört oder wenigstens wahrgenommen, dass man Erwartungsgemäß eigentlich wieder bei 0 angekommen war, weil von "totaler Müll", bis "total super" war eigentlich alles dabei.;-)
Ich muss sagen, es war ein wenig von Spalte A und ein wenig von Spalte B - ich mag Filme, die ihre Figuren und sich selbst nicht so schrecklich ernst nehmen. Damit war Guardians zum Beispiel (für mich) schon mal unterhaltsamer als Star Wars, weil mehr bekloppte Aliens und weniger epischer Schwermut. Es gibt genug Leute, die das mit genau derselben Begründung 180Grad anders begründen und das sollen sie ja machen, ich mag einfach Explosionen mit Rock Musik.;-)
Natürlich sind die üblichen Disclaimer anzubringen - irgendwie sind wir alle die besten Freunde 5Minuten nachdem wir uns kennengelernt haben und so richtig unvorhergesehe Charakterdinge sind jetzt auch nicht zu erwarten. Die Theorie dass Guardians nur eine Vision eines P&P-Rollenspiels ist, das die Avengers spielen, kam mir irgendwann ziemlich plausibel vor. Das kann man negativ bemerken, wenn man will, aber hat mich jetzt in Form und Funktion in einem Witzige-Aliens-und-Explosionen-Film nicht wirklich gestört und Optik und Effekte haben mich positiv überrascht, Blockbuster hin oder her, das hat man bei teuren Filmen auch schon weit schlechter gesehen!
Zwei halbe Punkte Abzug gibt es von mir aber trotzdem, denn a) der Bösewicht ist langweilig (ja, ich weiß, ich motze immer über die Bösewichte, aber die sind halt auch irgendwo wichtig und so der 0815-Abzieh-Terrorist mit Allmachtsphantasien war mir zu lahm, auch mit komischem Make-Up) und b) die plötzliche Beförderung des All-American-Nice-Guys zum heldenhaften Anführer am Ende war mir zu blöd.
Mich hätte es überhaupt nicht gestört, dass die große Bedrohung durch simples Teamwork abgewendet wird und sich selbiges Team danach dazu entscheidet zusammen die Galaxie unsicher zu machen. Das es aber unbedingt notwendig ist, dass der langweiligste Charakter eine Special Snowflake ist (dass sein Vater ein Alein war, war mir beim 2. Satz der Mutter am Anfang schon klar, a Storytellers Mind is a bitch;-) und am Ende noch die vormals Badass-Assasinen-Prinzessin im "alles was du willst, Gebieter"-Stewardessen-Outfit mitbekommt, kam mir reichlich gewzungen vor.
Man mag es Motzen auf hohem Niveau nennen, oder auch Kleinlichkeit, ist mir egal, von mir gibt's dafür einen Punkt Abzug und es bleiben 4 von 5 Walkmans übrig. Kann man sich eigentlich nicht drüber beschweren, oder?;-)
Ich weiß nicht, ob es aufgefallen ist, aber der "Sommer" war bisher eher nass und lautstark?
Ich denke man darf sich in Aachener Gefilden darüber nicht wirklich beschweren, wenn man sich die Fotos aus anderen Regionen so ansieht, aber auch hier macht es sich bemerkbar, dass man (aka ich) plötzlich viel mehr Zeit draußen "in den Elementen" verbringt - so ein aufziehendes Gewitter ist im Wald tatsächlich zu 100% besorgniserregender als Zuhause auf dem Sofa, wo ich Blitz und Donner eigentlich ganz gerne mag (sofern es denn dabei bleibt und keine größeren Schäden hinterlässt...).
Trotzdem möchte ich mal darauf hinweisen, dass das Licht vor und nach einem Gewitter-Guß einfach interessant ist - achtet vielleicht mal daruf, aber Regen-Licht (was auch schöne Fotos machen kann btw), ist noch was ganz anderes als Gewitter-Licht, vielleicht weil es oft gewittert, wenn es warm ist, inklusive Nebel/Dampfschwaden und so? Die zumindest sind im Wald auch sehr atmosphärisch, aber leider hatte ich für "Kühe im Nebel" mein Handy grade nicht da.;-)
Deswegen heute statt dessen Burtscheid im schönsten Gewitter-Licht - immer positiv denken!;-)
Nur eine kleine Abheil-Geschichte zwischendurch - das hübsche kleine Flattervieh, das jetzt meinen Kirschblüten auf dem Unterarm Gesellschaft leistet.
Einfach so, weil's hübsch ist - oder?!?;-)
Ich kann mich immer nicht entscheiden, ob es ein Vor- oder Nachteil ist, das Buch schon zu kennen, bevor man den Film sieht.
Bei World War Z oder so wäre ich vermutlich mit dem Film noch 1000x ungnädiger gewesen, wenn ich das Buch vorher gekannt hätte, aber bei den Monuments Men wäre es tatsächlich für die Filmbesprechung ein Vorteil gewesen - wenn ich mich richtig erinnere, waren meine Abzugspunkte des Films vor allem die merkwürdig eiernde, unstringente Erzählweise und die halbherzige Auseinandersetzung mit dem "Kunst vs. Menschenleben Dilemma".
Wie man aber an dem wenig subtilen Untertitel (ich will mal glauben, dass das wieder so ein Marketing Ding ist, für das der Autor nicht zwangsläufig was kann^^) schon merkt, findet die Auseinandersetzung mit dem "Held oder Liability" Thema der Monuments Men im gleichnamigen Buch The Monuments Men: Allied Heroes, Nazi Thieves and the Greatest Treasure Hunt in History geschrieben von Robert M. Edsel nicht nur wenig, sondern einfach gar nicht statt.
Die Monuments Men sind halt Helden und alle, die ihnen immer keine War Assets zur Verfügung stellen wollten, waren halt blöd, bums.
Das kann man ja nun von mir aus gerne so sehen - großteilig würde ich das sogar unterschreiben - aber ein wenig mehr Reflektion darüber, dass Militärkommandeure vielleicht auch mal zu Recht andere Prioritäten haben könnten (so das Überleben möglichst vieler Soldaten zum Beispiel) als alte Kirchen und Gemälde, hat mit trotzdem gefehlt.
Da hat der Film also schon mehr geleistet, als die Vorlage, aber ich habe es ihm trotzdem als halbherzig angekreidet, was es auch war, aber hätte ich das vorher gewußt, hätte ich es lobender erwähnt...soviel hätte, wäre, könnte, aber ich hoffe man sieht was ich meine!;-)
Kritikpunkt Film 2, die unstringente Handlungsführung will ich trotzdem nicht damit entschuldigen, dass das Buch eigentlich gar keiner erkennbaren Chronologie folgt. Alle Monuments Men arbeiten eigentlich als 1-2Mann Zellen und es wird halt immer mal wieder von der einen oder anderen Aktion berichtet. Das macht als Sachbuch jetzt nicht so viel aus, aber für den Film hätte man das trotzdem straffen sollen - es gibt genug was der Film geändert hat (das "Rennen" mit den Sovjets lag eigentlich 2Monate auseinander und es waren auch nie mehr als 3 leute aus dem Cast gleichzeitig vor Ort um mal das Offensichtliche zu nennen;-), da hätte man sich auch an einer Geschichte nach Motiven von versuchen können, die tatsächlich einen Roten Faden hat.
Unterm Strich muss ich trotzdem festhalten, dass ich in dem Fall mit dem Film gnädiger gewesen wäre, wenn ich das Buch schon gekannt hätte, aber ich vergebe trotzdem mal 3 von 5 Dynamitstangen, weil die eigentliche Geschichte einfach schon spannend ist - auch und vor allem in der Reflektion des Buches, dass es seitdem nie wieder irgendeinen konzertierten Effort gegeben hat die Kunstschätze irgendeines Kriegsschauplatzes irgendwie zu berücksichtigen. Und das kann ja nun wirklich auch keine Lösung sein!
Ich weiß nicht, ob man sich noch an meine bisher ziemlich mediokeren Erstversuche erinnert ein Fantasycover zu entwerfen, das sich nicht "Ein Schwert steck irgendwo drin" oder "Ein Drache fliegt irgendwo drüber" Klischees erschöpft? Falls nicht habe ich nochmal die "besten" Versionen
rechts und links zur Ansicht eingestellt.;-)
Für mich krankte der ganze Versuch auch daran, dass ich nicht wirklich weiß was ich tue, wenn ich Photoshop aufmache - trial and error brint einen schon auch weiter, aber es kostet eine Menge Lebenszeit und am Ende sind die Ergebnisse irgendwo in der Kategorie "Ok", will sagen: Kann man so machen, wenn man nicht noch mehr Zeit verschwenden will, aber ein Profi würde sich drüber kaputt lachen.;-)
Für Elysion habe ich mir daher bei TeamViewer ein paar Tipps von T. geben lassen, damit ich mir am Ende nicht jahrelang Arbeit mit dem Text mache und jedesmal die Krise kriege, wenn ich das Cover anschaue.;-)
Das löst natürlich noch nicht meine Probleme mit der Karte und/oder dem Klappentext, aaaaber ein Schritt nach dem anderen...
Dank einiger Filter, Farbbalance Korrekturen, Spielereien mit Ebenenmasken und vermutlich noch 50 anderen Zwischenschritten, an die ich mich nicht mehr erinnere, sieht das Endergebnis nun so aus:
Ich denke damit kann ich wirklich gut leben - man hat mir zwar gesagt, dass es sehr friedlich aussieht für ein Buch, das "Krieg" im Titel hat, aber ich nehme das mal als Feature auf und nicht als Bug, vor allem, weil der Drache mich am meisten Arbeit gekostet hat - sollte man nicht glauben was für Aufwand ein kleiner Pixelhaufen in der oberen Ecke machen kann, wenn er genau so und nicht anders mit 8 anderen Bildebenen verbunden werden soll. Fun with Photoshop, es geschehen noch Zeichen und Wunder....;-)
Als frühes Geburstagsgeschenk liegt außerdem jetzt ein Zeichen-Tablet auf meinem Basteltisch, auf dem dann demnächst hoffentlich mal eine Druck-geeignete Karte entstehen wird, aber dafür wird es vermutlich noch ein paar Sitzungen mit dem TeamViewer brauchen...;-)
Bis dahin freue ich mich über mein Grünes Cover - vielleicht wird das nächste Buch mal Lila, so langsam gehen mir die Grundfarben aus...Gelb hatte ich noch nicht, aber Gelb...?
Eine andere Geschichte und muss ein anderes Mal erzählt werden!;-)
Lo and behold, ich habe es endlich mal geschafft herauszufinden (bzw mir das entsprechende Kabel zu suchen;-) meinen Laptop mit unserem Fernseher zu koppeln.
Warum das jetzt super ist? Naja, weil ich es immer nicht ins Kino schaffe und die physische Videothek mich einfach überhaupt nicht anmacht. Für irgendwelche Streaming-Apps oder sowas wie Maxdome Netflix blabla bin ich aber zu geizig, denn eigentlich will ich nicht monatlich für irgendwas zahlen (Filme & Serien), auf das ich dann aber den Monat über keine Lust oder keine Zeit habe - ja, tatsächlich es kommt vor, dass ich absolut keine Lust darauf habe irgendwas konzentriert verfolgen zu wollen und einfach nur schlafen, lesen, oder sonstwas tun will, während der Fernseher die Hintergrundbeschallung liefert. Und für Geräusch bezahle ich so ungern.;-)
Dasselbe Prinzip gillt daher natürlich auch für Amazon Prime, aber da der Buchhändler der Hölle ja auch einmalige Ausleihfilme anbietet, wollte ich das ewig schonmal ausprobieren, aber eben nicht über den Rechner, weil ich auf Laptop-Bildschirme schon den ganzen Tag starre....Lange Rede kurzer Sinn, das war alles total easy und mir fehlte einfach die Motivation und Zeit, aber jetzt haben wir das erfolgreich getestet, juhu.
Und siehe da, sogar unser wackeliges WLAN ist tatsächlich auch mit der HD Auflösung irgendwann zurecht gekommen, es geschehen noch Zeichen und Wunder.;-)
Demnächst könnte es also sein, dass ich ab und zu mal ein paar Filme nachliefere, wenn ich grade Lust dazu habe und den Anfang macht mal Inside Out, weil Pixar Filme eigentlich immer gehen.;-)
Ich bin ja ein großer Fan davon den Stimmen in meinem Kopf Namen zu geben, daher war der Film für mich natürlich hervorragend geeignet. Tatsächlich habe ich mich aber vom Nerdwriter auch schon spoilern lassen und mich mit dem tieferen Theorie-Modell hinter dem Film berieseln lassen, was mich natürlich nahtlos zum 1. positiven Plupunkt bringt:
Es gibt ein zugrunde liegendes Theorie Modell. ;-)
Ja, es ist sehr vereinfacht, ja, es ist ein Kinderfilm, aber grade deswegen!!
Kindern beizubringen, dass sie ihr Leben mit Joy starten, aber Sadness zuzulassen fast noch wichtiger ist, war für mich eine schöne Botschaft, auch wenn ich irgendwo verstehen kann, dass "Vergessen" als so super scary darzustellen vielleicht eine Krankheit der westlichen Daten-Kultur ist. Ich vergesse gerne Dinge, die ich nicht brauche oder mag und bin ganz froh, dass mein Hirn das tut, aber andererseits ist der Film ja aus der Sicht der Dinge erzählt, die da vergessen werden könnten, also ist der Vorwurf vielleicht aus der Erzählperspektive heraus ein wenig unfair.;-)
Ich fand die Ideen und Theorien der Hirnforschung jedenfalls kreativ umgesetzt - mein Favorit waren ja die 4 Phasen der Abstraktion, das hat mir als Kind keiner so nett erklärt;-) - ohne dass ich jetzt das Gefühl hatte einen Animierten Vortrag über Emotionale Intelligenz und Persöhnlichkeitsentwicklung über mich ergehen lassen zu müssen.
Und da ich ein Fan der Message bin und ein Fan der Grundidee und ein Fan von Erwachsenen-Humor in Kinderfilmen ("A Pu-ber-ty Button? What harm can that do?";-) bleibt mir einfach mal nur einen halben Punkt für die etwas klischeehafte Familiendynamik abzuziehen (Väter hören nicht zu, Mütter träumen von Helikopter-Piloten, danke für diese Einschätzung aus dem 21. Jahrhundert^^) und schon bleiben 4,5 von 5 Realitäts-Filtern übrig für einen wirklich süßen Film mit Weiterdenk-Potential.
Irgendwann kommt es noch dahin, dass "neue Rezepte ausprobieren" in dieselbe Kategorie verschwindet, in der "Plätzchen Backen" schon lange ist - Dinge, die ich nur mache, wenn mir jemand dabei hilft, am liebsten jemand, der das besser kann.;-)
Ich würde gerne sagen, dass mich das stört, aber mit Job, Haushalt, 4Viechern, Sport und einigen echt Zeitaufwendigen Hobbies rutscht das Zubereiten und Vertilgen von Essen halt oft hinten durch und die alten "Klassiker", die man so auf einer Arschbacke runterkochen kann, sind einfach attraktiv...
Anyway, heute habe ich aber nochmal ein Rezept, das zwar ein wenig improvisiert war, aber richtig richtig lecker - irgendwann waren ja auch die "Klassiker" mal neu, vielleicht setzt es sich ja in der darwinistischen Menuauswahl durch.;-)
Basiert haben wir das Ganze auf diesem Rezept von Chefkoch, das übrigens auch für Vegetarier geeignet ist (wenn man die Shrimps weglässt, ist unsere Variante das natürlich auch;-).
Wegen meiner Aversion gegen Chili und weil es einige Zutaten einfach nicht gab, haben wir für unsere Variante folgende Zutaten verwendet:
- 500g Nudeln (ich habe Farfalle genommen, weil die so Frühlingshaft aussehen;-)
- 2 Zucchini
- 250g braune Champignons
- 4-6 Cocktailtomaten
- 3 Stangen Frühlingszwiebeln
- 250ml Creme Fine
- 200g geriebenen Parmesan
- 500g King Prawns
- Ein Schuss Weißwein
- Brühe, Salz, Pfeffer
Das Ganze reicht ungefähr für 6-8 Portionen, wir hatten also für 2 Tage genug, mit einem Beilagen Salat reicht es bestimmt auch für eine Party.;-)
Die Nudeln einfach nach Packungsangabe kochen und dann nacheinander Shrimps, Zucchini, Pilze, Tomaten, Zwiebeln andünsten. Mit dem Creme Fine ablöschen, den Parmesan in der Soße auflösen, Wein und Gewürze dazu, Nudeln am Ende untermischen, schon fertig - das Gemüse zu schnippeln ist ein wenig Arbeit (ich bevorzuge Abendessen, die sich in unter 10Min vorbereiten lassen, das ist hier etwas aufwendiger), aber dafür reicht es für mehrere Tage und ist echt lecker!
Ich habe momentan ein wenig Probleme Bettlektüre und Hörbücher zu finden, die mich nicht nerven - was nicht an den Büchern an sich liegt, sondern daran, dass ich an den letzten (hoffentlich) kleinen Problemchen von Elysion knabbere und währenddessen irgendwie mega ungeduldig und unleidlich bin was meinen Wort-Input angeht. Klingt komisch, ist aber so, vielleicht auch wieder eine von diesen kleinen Verhaltensauffälligkeiten, die man einfach aushalten muss.;-)
Aber zum Glück gibt es ja mein Hörbuch-Abo, mit dem ich mir wenigstens 1 Buch im Monat aussuchen kann, auf das ich wirklich Lust habe - in diesem Fall Love and Louis XIV geschrieben von Antonia Fraser, gelesen von Rosalyn Landor.
Ich habe mit einiger Verzweiflung festgestellt, dass die vielen
interessanten Themen, über die Antonia Fraser so geschrieben haben, in
Hörbuch-Form fast alle nur gekürzt existieren - ich verabscheue gekürzte Hörbücher wirklich aus dem kernigsten Kern meines innersten Ichs, aber jetzt bin ich doch hin und her gerissen...
Ich denke ich werde diese Entscheidung noch etwas aufschieben, glücklicherweise gibt es auch mindestens ein ungekürztes Hörbuch, nämlich dieses.;-)
Prinzipiell ist es für mich immer ein wenig komisch, wenn man Frauengeschichte anhand des Mannes nachvollzieht, aber in den starren Patriachalisch-Monarchischen Systemen macht es halt doch irgendwo Sinn, denn wenn sich alles an einem zentralen Punkt ausrichtet, würde es irgendwie die Geschichte verzerren, würde man das ignorieren. Und was die "Frauengeschichten" angeht, ist ja Ludwig 14 beinahe genauso spannende Vorlage, wie Heinrich 8.
Ich hatte das Gefühl, dass die französische Harems-Geschichten-Variante ein wenig blumiger erzählt ist, als die 6 Frauen von Heinrich 8, vielleicht auch weil es hier nicht so sehr um die großen politischen Dramen, abgeschlagenen Köpfe und so geht, sondern eher um die kleinen und großen Leidenschaften und Eifersüchteleien einer Rokkoko Soap.;-)
Trotzdem habe ich wieder Vieles gelernt und mich außerdem auch wieder an der ausgewogenen Quellenkritik erfreut - als Übersichtswerk sind einige Hintergründe und Details natürlich etwas vage (ich glaube die ganze Giftaffäre passt in einen Absatz oder so), aber das ist vermutlich wiedermal ein Feature und kein Bug.
Ein bisschen mehr Original-Quellen hätten mir gut gefallen (ich weiß dass es da Material gibt, ist also kein unfairer Vorwurf;-) und daher ziehe ich mal einen Punkt ab, aber mir 4 von 5 Spitzenfächern liegt das Buch immer noch weit vorne im Rennen 2016.
Als entspannte, gut recherchierte Lektüre absolut zu empfehlen!
Letztlich musste ich mir eine Antwort auf die Frage ausdenken, warum man denn neben Job und Haushalt und Hobbies noch einen Hund braucht. Mal abgesehen, dass man Haustiere in meiner Lebenswelt nicht "braucht", sondern gern hat - ich frage ja auch niemanden, warum er dringend ein Kind oder ein neues Auto "gebraucht hat", oder?^^ - fand ich das folgende Argument sehr einleuchtend:
Weil Personal Trainer weniger flauschig sind.
So. Da soll mir mal jemand ein Gegenargument bringen, ich warte dann hier.;-)
Allerdings muss ich sagen, dass Bewegung an der Frischen Luft tatsächlich nicht nur dafür sorgt, dass man alles essen kann, wonach einem so ist - natürlich kann man das auch ohne, aber ich muss dann so oft neue Hosen kaufen;-) - man bekommt auch irgendwie ein besseres Gefühl für solche Dinge wie Wetter und Jahreszeiten, Dinge, die man in einem Indoor-Zentrierten-Lebenstil irgendwie bisher relativ gut ignorieren konnte.
In Ersatz zu meinem eigentlichen Blog-Projekt für dieses Jahr, für das ich einfach nicht genug kluge Dinge zu erzählen hatte, habe ich mir überlegt einfach ein Fotoprojekt zu machen. Aachen in den Jahreszeiten oder so.
Was man nämlich auch verstärkt feststellt, wenn man Spazierstrecken nicht für sich, sondern fürs Hundi aussucht, ist wie grün es zwischen den Wohngebieten von Aachen tatsächlich sein kann - man findet plötzlich Natur wohin man schaut und da schwafel mir bitte noch mal einer von "brauchen", das finde ich echt unhöflich.;-)
Teil 1 heute ist daher übertitelt mit "Früh-Frühling am Bahnweg", Kirschblüten inklusive, das Vogelgezwitscher muss man sich noch dazudenken:
Ich muss aber sagen, dass mein Hund meine Fotografischen Ambitionen leider nicht teilt, ich wollte ein Foto von ihr mit ihrem weißen Herzchen auf der Brust neben dem Baum mit dem Herzchen am Stamm, aber neeeiiiiin. Stillsitzen ist was für Spießer...
Beim nächsten Mal vielleicht!;-)
Sicherlich erinnert man sich noch, dass ich eigentlich mal sagte, über noch laufende Serien spricht man nicht - das ist soweit richtig, aber Special Episodes sind ja glücklicherweise was Anderes.;-)
Also kann ich tatsächlich was zu der Sherlock Christmas-Special-Folge The Abominable Bride erzählen, ohne mit abschließenden Urteilen zur Serie an sich in Schwierigkeiten zu geraten und außerdem ein paar Worte zum Thema Ort und Zeit im Erzählen verlieren - letzteres muss nicht zwingend interessieren, kann aber.;-)
Auch hier ist ein "Worum geht es?" in offiziell und "was ich glaube" aufzuteilen: Offiziell geht es um eine Zwischenepisode, die den Beginn der nächsten Staffel vorbereiten und ein bisschen was über Sherlocks Innenleben und Problemlösungsstrategien anhand eines historischen Falls erzählen soll.
Inoffiziell ging es glaube ich vor allem darum back to the roots zu kommen, Benedict Cumberbatch in die offizielle Sherlock-Mütze zu stecken und ein bisschen Victorian-Fanservice zu betreiben.
Gegen nichts davon ist natürlich irgendwas einzuwenden, aber es war zwischendurch schon ein wenig obvious wo die "eeeeeeks" der Fangirls ausgelöst werden sollten.;-)
Ich will mich gar nicht so lange mit der eigentlichen "Fall-Geschichte" aufhalten - auch weil ich das Ende ein wenig naja fand. Ja, Suffragetten sind ein historisch passendes Thema für die Zeit, aber der "Krieg, den wir verlieren müssen" Pathos ging mir ein wenig auf den Zeiger - sondern eigentlich nur was zur Erzählstrategie sagen.
Es wäre im Rahmen eines "ausser der Reihe" Specials bestimmt ok gewesen - oder zumindest mir nicht großartig negativ aufgefallen - einfach eine Viktorianische Episode in eine Neuzeit Serie einzufügen. Wenn man denn unbedingt will, kann man das am Ende immer auf "der Hund hat alles geträumt" (ach nee, das war ja Lost;-D) hinauslaufen lassen.
Was mich hier aber viel mehr geflasht hat, als die etwas lahme Story mit geilen Kostümen, war die Lagenförmige Erzählstruktur, die immer wieder zwischen verschiedenen Zeit-, Orts- und Bewußtseinsebenen springt.
Es mag spätestens seit Inception auch in Film und Fernsehen nicht mehr unbedingt so neu sein, aber ich bin ein großer Fan von Geschichten, die mich immer mal wieder irgendwo hinwerfen, wo ich mich erstmal orientieren muss.
Ich weiß, dass das vielen Menschen anders geht, auch und gerade weil ich mich in der Beta von Elysion immer und immer und immer und immer wieder damit beschäftigt habe, wie meine Zeit und Ortsebenen ineinander greifen.;-)
Gerade zuletzt habe ich noch 3 Stunden meiner Lebenszeit damit verbracht 2 ganze Kapitel immer wieder umzuarrangieren, um das "Gehopse" auszudünnen. Für mich hat es absolut nicht funktioniert. Klar, man kann einfach eine klare Linie zwischen "damals" und "heute", "Traum" oder "Realität" ziehen - das wäre dann das Equivalent zu der Voktorianischen Episode, die am Schluss als Traum aufgelöst wird.
Aber es ist doch einfach viel spannender, wenn man immer mal wieder umdenken muss, sich neu umsehen, rausfinden wo man jetzt schon wieder gelandet ist und warum - und genau deswegen hat mir The Abominable Bride soviel Spaß gemacht und genau deswegen ist die Chronologie von Elysion nach den 3 Stunden wieder genau so wie zu Anfang. Weil mir das einfach Spaß macht, der Leser hat dann halt im Zweifel Pech gehabt.;-)
Übersetzt in Punkte würde ich für eine nette Abendunterhaltung für die Zombie-Braut mal 4 von 5 Meerschaumpfeifen vergeben - wie gesagt der Fall-Plot war mir zu mäh und der Moriaty funktioniert für mich einfach nicht. Auch da, viele Menschen sind anderer Meinung und finden diese Art von Milchbubi-Joker-Bösewicht super. Ich nicht so, also Punktabzug, bumms. Über Geschmack lässt sich ja glücklicherweise nicht streiten, man muss halt nur immer hoffen, dass man vielleicht irgendwen findet, der die eigenen Vorlieben und Abneigungen teilt - Lästern allein ist so langweilig.;-D
Man mag mir jetzt wieder Spoilertum vorwerfen, aber ich muss eine Biographie doch irgendwie toll finden, deren Epilog sich komplett der Reise widmet, die Einsteins Gehirn nach seinem Tod noch genommen hat...großes Kino und genau so eine Annekdote (wenn auch von der etwas bizarreren Sorte...;-), die mir bei Niels Bohr so sehr gefehlt hat.
Die merkwürdige Reise von Einsteins Hirn, Einstein und die Frauen, Einstein und seine zeitweilig entfremdeten Söhne, Einstein und die Atombombe, Einstein und die Politik - alles Dinge, die ich in Einstein, geschrieben von Walter Isaacson, gelesen von Edward Herrman, gelernt habe, Mediumsbedingt ohne Fußnoten zwar, aber immerhin. ;-)
Ich bin nicht mal so überzeugt davon, dass der nette, wuschelige Typ auf dem Foto als Mensch einfach so viel interessanter war, als der arme Herr Bohr, aber man hat mir sein Leben in jedem Fall spannender dargelegt - wobei spannend für mich in dem Fall vor allem auch heißt:
Es war nicht soooo furchtbar schlimm, dass ich das mit der Relativitätstheorie immer noch nicht verstanden habe und vermutlich auch nie verstehen werde...
Trotzdem habe ich mich hier ab und zu doch sehr amüsiert, denn zumindest den Humor und die Selbstironie scheint Mr. Einstein seinen Physiker Kollegen Bohr und Tesla voraus gehabt zu haben - und ein sehr nettes Authoritäten-Problem, mit dem ich mich natürlich in keinster Weise identifizieren kann....;-)
Mit der Bohr Biographie noch frisch im Gedächtnis fand ich es etwas schade, dass die größeren Zusammenhänge der Forschungsgebiete mir manchmal etwas unübersichtlich geblieben sind - mag ja sein, dass Einstein die großen Zusammenhänge nicht interessiert haben, aber das muss man als Autor ja nciht nachahmen...;-) - aber mehr als einen halben Punkt würde ich dafür nicht mal abziehen wollen.
Also bleiben 4,5 von 5 Sweatshirts übrig, was ja schonmal nicht verkehrt ist.
Ich weiß, es war meine lang gehegte Ambition als Crazy Cat Lady alt zu werden - dummerweise wird das ab jetzt schwierig, denn seit letztem Monat sind wir offiziell eine "Gemischt-Haustierige-Familie" dank des Neuzugangs mit der Knautschnase..
Demnächst wird es also keinen reinen Cat-Content mehr geben, weswegen auch das entsprechende Label schonmal angepasst ist. Ansonsten bleibt aber alles beim Alten, angefangen mit den netten Schnappschüssen,
über die leicht grenzdebilen Gesichtsausdrücke,
bis zum enthemmten Schlafspagat.;-)
Vielleicht gibt es irgendwann auch mal Fotos von Hund und Katz, daran arbeiten wir aber vermutlich noch ein wenig länger als nur 4 Wochen...;-D
In diesem Sinne ein sonniges Wochenende, wir müssen jetzt mal Gassi gehen.
Ich hatte ja behauptet, dass mir eine ausgewogene, irgendwie Quellenkritische Biographie im Tudor-Frauen Bereich noch fehlt, aber dann ist mir aufgefallen, dass das eigentlich so nicht richtig ist, also möchte ich (bevor das Thema dann wirklich - versprochen;-) - erstmal wieder verschwindet, kurz auf Antonia Fraser hinweisen, die es wahrhaftig ein Buch zu dem Thema geschrieben hat, dass ich für wirklich empfehlenswert halte.
Der einzige Nachteil an der Sache ist hier ein Feature und kein Bug im eigentlichen Sinne, denn wie uns der Titel - The Wives of... - schon verrät geht es hier um alle Frauen von Henry VIII und sonst niemanden. Das ist also weit entfernt von einer "Tudor Frauen" Analyse, dazu fehlen dann doch die beiden Töchter, noch so richtig eine "Biographie", die den einzelnen Personen in dem Maße Zeit widmen kann, wie das so üblich wäre.
Tortzdem kann man nicht behaupten, dass es ein dünnes Büchlein wäre, also kriegt man schon recht viel Info für sein Geld und endlich, endlich, endlich auch mal Zitate von Zeitgenossen mit Wahrscheinlichkeits- und Vorurteilshinweisen, so wie das sein muss.;-)
Hauptfokus ist dann auch ein wenig "Entzerrung" der Tarot-Karten-Archetypen, die man bei den behandelten Damen so gerne unterstellt - die betrogene Ehefrau, das böse Mädchen etc - und auch das ist nicht nur löblich, sondern auch gut gemacht.
Wenn man also erstmal irgendwas in dem Bereich lesen will, das nicht fordert jedes Wort auf die Goldwaage zu legen, weil die Autorin das glücklicherweise tut, dann sollte man das lesen!;-)
4,5 French Hoods mit Minimalabzug für ein paar fehlende Hintergründe kann man da durchaus guten Gewissens ansetzen.
Und jetzt habe ich gleich mal rausgefunden, dass die Autorin auch französische Geschichte kann...mal sehen!;-)
Ich gestehe es gerne ein: Ich bin nicht so der Psycho-Drama Typ.
Die meisten "Oscar" Filme habe ich schon alleine deswegen nicht gesehen, weil sie mit Gewalt, oder Tod und Schmerz und Menschlichen Abgründen zu tun haben und ich mir das in meiner Freizeit eigentlich ungern gebe. Es gibt bestimmt einige "ernste" Filme, bei denen das mein Verlust ist, aber eigentlich neige ich dazu mich eher an Explosionen und so zu halten (was Hollywood heutzutage als Comedy oder RomCom raushaut ist mir dann auch wieder zu blöd, ich weiß, ich bin schwierig;-).
Tatsächlich lief aber Silver Linings im Fernsehen am Wochenende und irgendwie hatte ich im Kopf, dass ich den Trailer damals irgendwie schon interessant fand - nicht so interessant, als das ich dafür Kino-Geld verpulvert hätte, da bin ich auch schon wieder schwierig, aber irgendwie so "hm könnte man mal anschauen".
Also jetzt im Fernsehen, umsonst, wenn auch in deutscher Synchro, warum also nicht?
Ich spare mir mal den Spoiler Disclaimer, bei so uralt Filmen, die schon auf Pro7 laufen, seit ihrs echt selbst Schuld.;-) Also worum geht's?
Erstmal muss ich an der Stelle vermutlich unterscheiden, um was es geht, wenn man der "offiziellen" Beschreibung glauben wöllte, die (ich habe sie nicht gegoogelt) vermutlich sowas wäre, wie "Zwei Menschen, die ihre Probleme überwinden und zusammenfinden blabla". Und dann gibt es noch meine Theorie was der Film uns eigentlich sagen wollte, was in den ersten 3/4 eigentlich mehr oder minder zusammengefasst werden kann mit "Alle sind bekloppt, aber wenn du mal in der Klapse warst, meinen alle du hättest einen größeren Schaden als sie".
Dieses "Alle Bekloppt, aber die "offiziell bekloppten" haben wenigstens ne Diagnose" gefiel mir eigentlich ganz gut, auch wenn der Film mir ein wenig zu dick aufträgt, was die "psychisch labile Menschen haben wenig Impulskontrolle" Masche angeht. Es mag ja sein, dass Amerikaner Psychische Erkrankungen so sehen und vielleicht hat das Klischee auch vereinzelte Berechtigung, aber im Film läuft es doch sehr oft auf Gezeter und Geschrei hinaus, das nervt meine armen Ohren, auch weil ich nicht glaube, dass diese Art von Charakterzeichnung alternativlos ist.^^
Achso und für die Message "Alle bekloppt" hätte man auch ein wenig nuancierter vorgehen können, als einfach eine Figur mit 95 Zwangsneurosen und Co-Abhängigem Partner und einen 100% Depressiven Familienvater zu lauter Wettsüchtigen zu schmeißen, aber die leisen Töne sind in diesem Film nicht so vertreten, was schade ist, denn die vereinzelten Szenen, in denen er es versucht, sind dann wieder gut.
Das waren die ersten 3/4 des Films. Danach ging es doch dramatisch bergab, denn - und hier kommt leider der Schreiberling in mir durch und möchte irgendwas hauen - ich hasse es, wenn eine Geschichte ihre eigene Message sabotiert, ohne dafür einen wirklich guten Grund aufzuführen!
Was passiert?
Die weibliche Hauptrolle (sehr nett rotzig ansonsten), die die ersten 3/4 des Films mit einiger Berechtigung darauf herumgeritten ist, dass die offiziell diagnostiziert bekloppten wenigstens so ehrlich sind sich nicht zu verstellen und hinter irgendwelchen makellosen Fassaden zu verstecken, lügt sich die Hucke voll, um den Typen, den sie mag dazu zu bringen, zu tun was sie will.
Bäm. Muss man erstmal so verdauen, finde ich.
Nun kann man - und wird man vielleicht auch zu Recht - anführen, dass das ja eine prinzipielle Verletzlichkeit darstellt, so auf seine Prinzipien zu verzichten, weil man verzweifelt diese Beziehung irgendwie erhalten/kitten/wasauchimmer will. Hätte ich akzeptiert, wenn man es mir GEZEIGT hätte.
Aber - und Jennifer Lawrence kann sowas spielen! - das Drehbuch macht sich nicht die Mühe. In einem Moment ist Ehrlichkeit noch das höchste Gut, im nächsten haben wir kein Problem mehr damit das unseren Bedürfnissen unterzuordnen und "das Beste für ihn" zu wollen.
Ohne Reflektion darüber, dass "das Beste für andere zu wollen" der Stolperstein auf dem Weg zu Hölle ist oder so...
Ich mag gerne Happy Ends und dass die männliche Hauptrolle am Ende einsieht, dass er mit seiner Ex-Frau wohl nicht so gut bedient war wie gedacht und sich dann doch für die andere Bekloppte entscheidet, hätte mir gut gefallen, wenn dieses große ABER nicht gewesen wäre.
Unterm Strich muss ich also mal wieder festhalten: Gut, dass ich nicht im Kino war, das Geld hätte mich geärgert!;-)
2,5 von 5 Müllsäcken vergebe ich für vereinzelte nette Ideen und die Tanzszene - ich mag Tanzfilme.;-)