Natürlich bleibt der Charity-Effekt erhalten, tortzdem nutzt sich für mich da die Uneigennützigkeit ab - siehe Spendenaktionen, Kinderadoptionen oder sonstige PR unserer lieben Stars.
Trotzdem möchte ich zwei oder fünf Worte darüber verlieren, was man auch als Nicht-Star so Gutes tun kann, denn vielleicht interessiert sich ja der Eine oder die Andere dafür.
Ich persönlich bin durch meine Kindheit geradezu zum Tierschützer praedestiniert, denn trotz späterer Tierhaar- und Heuallergie sind meine frühesten Erinnerungen fast ausschließlich mit unserem Heimtierzoo verbunden.;) Ich glaube, ich habe mehr Haustiere und Haustierarten "durchprobiert", als die meisten anderen Kinder in ihrem ganzen Leben zu Gesicht bekommen - Hunde und Katzen natürlich, Hamster, Meerschweinchen, Kaninchen, Rennmäuse (oder waren das Zwerghamster? Jedenfalls klein;), Schildkröten, Warmwasserfische, Kaltwasserfische, Wellensittiche, Kanarienvögel, Zebrafinken, Nymphensittiche, Zwergpapageien...ich denke ihr seht, was ich meine.
Daher war ich, glaube ich, auch sehr früh für Themen wie "Tierheim" und "Tierschutz" sensibilisiert und hatte schon mit 15 oder 16 mein erstes "Patentier" - einen kanadischen Wal - zu dem monatlich 5€ meines Taschengeldes flossen.
Nur um das aber gleich zu Anfang klarzustellen - ich bevorzuge den Tier- und Artenschutz als Spendenstelle, weil ich möchte, das meine noch Enkelkinder erleben können, was Wale oder Tiger sind, das soll aber nicht heißen, dass ich Spenden für lokale soziale Einrichtungen oder Kinder in Afrika doof finde! Das ist eine Sache der persönlichen Einstellung.
Natürlich habe ich mich damals noch nicht mit den diversen Argumenten und Hintergründen von Artenschutz beschäftigt - es gibt ja auch sogar das eine oder andere berechtigte Gegenargument, der Wikipedia Artikel dazu ist übrigens wirklich gut - und konnte diese finanzielle Verantwortung auch nicht durchhalten (spätestens mit erster eigenen Wohnung und Studium stehen eben nun mal erstmal andere Dinge im Vordergrund). Nachdem ich allerdings letztlich meine erste vollwertige Steuererklärung abgeben durfte - oh ja und zwar fristgerecht, so ein Spießbürger wird aus einem, wenn man erstmal kein Student mehr ist;) - entwickelte sich spontan bei mir die Erkenntnis, dass ich mich eigentlich gern wieder in so einem Projekt engagieren würde. Und das nicht nur, weil man vom Staat dafür mit weniger Steuern belohnt wird - obwohl dem Staat kein Geld schenken zu wollen schon ein starkes Argument ist...;)

Den NABU als Anlaufstelle kann ich ohnehin empfehlen, sollte man es mit den exotischen und/oder Wassertieren nicht so haben, denn hier kann man auch Patenschaften für einheimische Landschaften, wie die Havel, oder die deutschen Wälder übernehmen und die montalichen Spendensätze ausserdem selber festsetzen, ohne an einen Mindestbetrag gebunden zu sein.

Einen finaniellen "Verlust" hat man natürlich trotzdem - was wäre sonst der Sinn von "Spenden"?;)

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