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11.10.2010

Der Kreuzworträtsel-Mörder

Ich glaube, ich habe es letztlich schonmal erwähnt: Ich mag eigentlich keine Krimis.
Eigentlich ist aber nunmal eigentlich, daher musste ich doch dem Krimi eines meiner Lieblingsautoren doch eine Chance geben - auch wenn ich mich jetzt erstmal wieder auf meine schönen Sachbücher und historischen Romane freue!;)
Diese Woche daher auf meinem Nachttisch: Der Kreuzworträtsel-Mörder von Kai Meyer.
Dieses Frühwerk aus der Schreibmaschiene - ja so früh;) - von Kai Meyer lief in seiner alten Ausgabe (die leider ein ziemlich hässliches Cover hat, daher oben die Neuauflage!;) in der Kategorie "True Crime".
Diese Genre-Beschreibung sagt auch schon eigentlich fast alles, was man über das Buch wissen muss - hier liest man eine mit literarischen Mitteln aufgearbeitete journalistische Recherche zu einem tatsächlichen Mordfall aus der ehemaligen DDR. (Zum Land of Truth  hier entlang)

Die Suche nach dem Kreuzworträtsel-Mörder ist weder ein Roman, noch ein journalistischer Artikel, sondern eine seltsame Mischform aus nüchternen Fakten und angedeuteten Spannungsbögen.
Den eigentlichen Creepy-Faktor bekommt die Geschichte aber leider erst durch die graue Realität des Ermittlungsweges im real-existierenden Sozialimus - bei "True Crime" kann man sich leider nicht damit trösten, dass der Autor einfach eine seltsame Fantasie hatte.;)

Für eine gut zu lesende, aber nicht unerträglich spannende Freizeitlektüre vergebe ich trotzdem mal 2,5 von 5 Kinokarten.
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