Manche Bücher muss man einfach wegen ihrer Titel schon ins Herz schließen, oder?;)
Da ich aus eigener Erfahrung weiß, wie schwer es sein kann einen vernünftigen Buchtitel zu finden, bin ich immer sehr disponiert meine Freizeitlektüre danach auszusuchen. So auch in diesem Fall: Ich wollte ein Buch über Maria Theresia lesen - eine Figur, mit der sich meine Diss nicht wirklich beschäftigt, die aber offensichtlich interessant ist - und dabei ein wenig mehr Spaß haben, als bei den durchschnittlichen Promotions-Schinken, die ich so lesen muss. Und da kam mir Kinder, Kirche und Korsett von Hannes Etzlstorfer gerade recht.
Als Biographie ein wenig ungewöhnlich dechronologisch aufgebaut, bekommt man hier einen Eindruck was im Barock-Österreich so wichtig war: Theater und Kirche, Korsetts und Kinderstube, politische Ehen und Erziehungsversuche. Man könnte vielleicht monieren, dass die "große" Politik - also alles was mit bewaffneten Truppen zu tun hat;) - hier einfach zu kurz kommt, aber mir war das eigentlich ganz lieb. Die Kriege und Aufstände kann man bei Wikipedia nachlesen, aber wenn es um die Person Maria Theresia geht, ist man hier eigentlich ganz gut aufgehoben, was auch die exessiven Briefzitate zeigen.
Ich vergebe mal 3,5 von 5 Fischbeinstäbchen für ein solides, wenn auch nicht wirklich fesselndes Buch.
19.03.2011
18.03.2011
Neue Musik
an glaube es oder nicht, aber es begab sich letzte Woche tatsächlich, dass ich einen Artikel in einer der Visions las, die seit einiger Zeit in unserer Wohnung viele, kleine Ablegerstapel produzieren.
Normalerweise habe ich keine Gewissensbisse zuzugeben, dass mich Musik nur sehr am Rande interessiert - ich glaube meine Playlisten haben sich in den letzten 10Jahren nicht großartig verändert;) - aber manchmal ist ein bißchen was Neues eben doch ganz nett.
Und da ich ja im letzten Jahr die Dropkick Murphys für mich entdeckt habe, weil sie zwei Elemente verbinden, die bei mir eigentlich immer gehen (Punk und Dudelsäcke;), konnte ich mich tatsächlich aufraffen mir einen Artikel über das neue "Konzeptalbum" zu Gemüte zu führen.
Spaßmusik und Konzeptalbum schließen sich ja in meiner vorurteilsbehafteten Einschätzung schon fast aus, aber die Hörproben bei iTunes waren nicht verkehrt, also habe ich mal meinen Obulus zur Unterstützung der Musikindustrie geleistet und mir das Album zugelegt.
Und weil es das gerade im 2-für-15€ Paket gab, ist das Live on Lansdowne 2010 Album auch gleich noch mit auf der Festplatte gelandet, auch wenn ich die meisten Songs schon in der Studioversion hatte.
Ich sag' mal zuerst was zum Live Album, weil das einfacher ist: Meiner Meinung nach kann eine Band, oder ein Musiker im Studio noch so gut sein, vor Publikum entscheidet sich dann eben doch, ob man es bringt oder nicht - und das Album bringts!;) Ich habe das bei den Ärzte-Live-Alben schon festgestellt, dass es sich durchaus lohnen kann einen Song sowohl in der Studio, als auch in der Live Fassung zu haben - gut bei BelaFarinRod kommt noch dazu, dass die Live-Texte teilweise nicht mehr viel mit den Originalen zu tun haben.;) So extrem sind die Unterschiede bei den Murphys nicht, aber trotzdem lohnt es sich die Live-Atmosphäre mitzunehmen. Meine besonderen Highlights sind die Live-Versionen von State of Massachusetts und das Baba O'Riley Cover (die CSI NY Titelmusik, für alle, die mit dem Titel nix anfangen können;).
Was das vielgerühmte Konzeptalbum Going Out in Style angeht, musste ich mich daran erstmal gewöhnen - im Gegensatz zu den Live-Songs kann man hier durchaus die Songs erst bei 2. oder 3. Mal Hören gut finden.;) Ich will mir nicht anmaßen ich könnte feststellen woran das liegt, aber ich denke teilweise ist der "Aufbau" der Songs ein wenig komplexer als bei früheren Alben - zum Glück aber nicht zu komplex, soll ja noch Spaßtauglich sein!;)
Meine bisherigen Favoriten sind Deeds not Words und der Headtrack Going Out in Style, den ich glücklichweise dann auch mal bei youtube gefunden habe - es ist schnell und irisch, was will man mehr?!?
Ich will mir mal völlig unbeleckt von Geschmack und Ahnung kein zu großartiges Urteil zumuten, aber in meinem subjektiven Erleben bekommt das Live-Album für den Ich-glaub-ich-will-auch-mal-auf-so-ein-Konzert-Effekt 5 Dudelsäcke und das Studioalbum 4. Is ja keine schlechte Ausbeute für 15€, oder?;)
Normalerweise habe ich keine Gewissensbisse zuzugeben, dass mich Musik nur sehr am Rande interessiert - ich glaube meine Playlisten haben sich in den letzten 10Jahren nicht großartig verändert;) - aber manchmal ist ein bißchen was Neues eben doch ganz nett.
Und da ich ja im letzten Jahr die Dropkick Murphys für mich entdeckt habe, weil sie zwei Elemente verbinden, die bei mir eigentlich immer gehen (Punk und Dudelsäcke;), konnte ich mich tatsächlich aufraffen mir einen Artikel über das neue "Konzeptalbum" zu Gemüte zu führen.Spaßmusik und Konzeptalbum schließen sich ja in meiner vorurteilsbehafteten Einschätzung schon fast aus, aber die Hörproben bei iTunes waren nicht verkehrt, also habe ich mal meinen Obulus zur Unterstützung der Musikindustrie geleistet und mir das Album zugelegt.
Und weil es das gerade im 2-für-15€ Paket gab, ist das Live on Lansdowne 2010 Album auch gleich noch mit auf der Festplatte gelandet, auch wenn ich die meisten Songs schon in der Studioversion hatte.
Ich sag' mal zuerst was zum Live Album, weil das einfacher ist: Meiner Meinung nach kann eine Band, oder ein Musiker im Studio noch so gut sein, vor Publikum entscheidet sich dann eben doch, ob man es bringt oder nicht - und das Album bringts!;) Ich habe das bei den Ärzte-Live-Alben schon festgestellt, dass es sich durchaus lohnen kann einen Song sowohl in der Studio, als auch in der Live Fassung zu haben - gut bei BelaFarinRod kommt noch dazu, dass die Live-Texte teilweise nicht mehr viel mit den Originalen zu tun haben.;) So extrem sind die Unterschiede bei den Murphys nicht, aber trotzdem lohnt es sich die Live-Atmosphäre mitzunehmen. Meine besonderen Highlights sind die Live-Versionen von State of Massachusetts und das Baba O'Riley Cover (die CSI NY Titelmusik, für alle, die mit dem Titel nix anfangen können;).Was das vielgerühmte Konzeptalbum Going Out in Style angeht, musste ich mich daran erstmal gewöhnen - im Gegensatz zu den Live-Songs kann man hier durchaus die Songs erst bei 2. oder 3. Mal Hören gut finden.;) Ich will mir nicht anmaßen ich könnte feststellen woran das liegt, aber ich denke teilweise ist der "Aufbau" der Songs ein wenig komplexer als bei früheren Alben - zum Glück aber nicht zu komplex, soll ja noch Spaßtauglich sein!;)
Meine bisherigen Favoriten sind Deeds not Words und der Headtrack Going Out in Style, den ich glücklichweise dann auch mal bei youtube gefunden habe - es ist schnell und irisch, was will man mehr?!?
Ich will mir mal völlig unbeleckt von Geschmack und Ahnung kein zu großartiges Urteil zumuten, aber in meinem subjektiven Erleben bekommt das Live-Album für den Ich-glaub-ich-will-auch-mal-auf-so-ein-Konzert-Effekt 5 Dudelsäcke und das Studioalbum 4. Is ja keine schlechte Ausbeute für 15€, oder?;)
Hallooo Springfield!
Eigentlich müsste ich ganz tief in meiner Literaturrecherche stecken, aber gerade laufen die Simpsons im Fernsehen, da kann man nicht einfach abschalten.;)
Also zum Zeitvertreib erstmal der Freitags-Füller:
1. Die Ereignisse in Japan zeigen wieder einmal, dass Restrisiko eben auch Risiko ist.
2. Zum Glück hab' ich nicht mehr soviel Kopfweh wie gestern.
3. Energiesparen ist leichter gesagt als getan - unsere Stromrechnung verstehe ich schon lange nicht mehr...
4. Sunshine Highway von den Dropkick Murphys ist mein aktueller Lieblingssong im Radio (ich nix hören Radio, Musik zu schlecht;).
5. Zur Einstimmung auf den Frühling habe ich mir ein neues Notizbuch gekauft - jetzt kann ich intellektuell wertvoll im Café schreiben!;)
6. Essen sollte man immer mit Leib und Seele.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Rückkehr meines WLAN, morgen habe ich Tappas&Cocktails geplant und Sonntag möchte ich einfach tun wonach mir gerade ist!
Ein schönes Wochenende allerseits!:)
Also zum Zeitvertreib erstmal der Freitags-Füller:
1. Die Ereignisse in Japan zeigen wieder einmal, dass Restrisiko eben auch Risiko ist.
2. Zum Glück hab' ich nicht mehr soviel Kopfweh wie gestern.
3. Energiesparen ist leichter gesagt als getan - unsere Stromrechnung verstehe ich schon lange nicht mehr...
4. Sunshine Highway von den Dropkick Murphys ist mein aktueller Lieblingssong
5. Zur Einstimmung auf den Frühling habe ich mir ein neues Notizbuch gekauft - jetzt kann ich intellektuell wertvoll im Café schreiben!;)
6. Essen sollte man immer mit Leib und Seele.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Rückkehr meines WLAN, morgen habe ich Tappas&Cocktails geplant und Sonntag möchte ich einfach tun wonach mir gerade ist!
Ein schönes Wochenende allerseits!:)
10.03.2011
Nachtruhe revisited
So und jetzt versuche ich das mit der Nachtruhe nochmal und diesmal nehme ich mir ein gutes, historisches Sachbuch mit - bestimmt voller leckerer Fremdworte und Adjektive!:)
Aber den Guten Vorsätzen gemäß erstmal noch ein Klassiker der sprachlichen Missverstädnisse:
Enjoy!:)
Aber den Guten Vorsätzen gemäß erstmal noch ein Klassiker der sprachlichen Missverstädnisse:
Enjoy!:)
08.03.2011
Making Money
Meine Güte, mit diesen Hörbuchrezis hab ich mir ja was aufgebürded - mir was bisher nicht so ganz klar, dass ich teilweise 2-3 von denen in einer Woche durchnudle, wenn ich grade viel Trainiere, Haushalte oder Handarbeite...oder einfach mal 2-3Stunden geistigen Leerlauf brauche.;)
Andererseits wird das ja nur in der Anfangszeit anstrengend, da ich auch oft dieselben Bücher immer und immer wieder hören kann.;)
Jetzt aber erstmal die Beschallung meines Wochenendes (Nähen, Bügeln, Sims2 spielen;):
Making Money von Pratchett&Briggs als logische Fortsetzung von Going Postal
Ich will mich mal kurzfassen, da Vieles was man (ich) über den ersten Band sagen kann, auch auf die Fortsetzung zutrifft. Mit persönlich gefällt der erste Band ein ganz winzig kleines bißchen besser, weil die Kuriositätensammlung an Charakteren in der Poststelle ein wenig mehr persönlichen Appeal hat, als die harte Realität von Bänkern - aber dieser Abzug ist so minimal, dass ich dafür nicht mal einen halben Punkt veranschlagen möchte.
In diesem Fall ist also die Fortsetzung mit 4 von 5 Sparschweinen genauso gut, wie das "Original" - und das an sich findet man ja auch nicht immer!;)
Andererseits wird das ja nur in der Anfangszeit anstrengend, da ich auch oft dieselben Bücher immer und immer wieder hören kann.;)
Jetzt aber erstmal die Beschallung meines Wochenendes (Nähen, Bügeln, Sims2 spielen;):
Making Money von Pratchett&Briggs als logische Fortsetzung von Going Postal
Ich will mich mal kurzfassen, da Vieles was man (ich) über den ersten Band sagen kann, auch auf die Fortsetzung zutrifft. Mit persönlich gefällt der erste Band ein ganz winzig kleines bißchen besser, weil die Kuriositätensammlung an Charakteren in der Poststelle ein wenig mehr persönlichen Appeal hat, als die harte Realität von Bänkern - aber dieser Abzug ist so minimal, dass ich dafür nicht mal einen halben Punkt veranschlagen möchte.
In diesem Fall ist also die Fortsetzung mit 4 von 5 Sparschweinen genauso gut, wie das "Original" - und das an sich findet man ja auch nicht immer!;)
07.03.2011
Jane Austen
Um eine wirklich gute Biographie zu schreiben, muss man die Veranlagung haben, sich in einen lange verstorbenen Menschen zu verlieben. Ich weiß nicht, wo ich das mal gehört habe, aber ich denke es stimmt - und ist vermutlich der Grund warum ich noch nie den Impuls hatte eine Biographie über irgendwen zu schreiben, auch wenn ich gerne welche lese!;)
Warum ich mir ausgerechnet Jane Austen ausgesucht habe, weiß ich aber ehrlich nicht mehr genau - außer einer fond memory für unsere Inzenierung von Pride&Prejudice habe ich eigentlich nicht viel für die englische Regency Provinz übrig - die Leute sind mir zu wohlerzogen.;)
Trotzdem muss man der Biopgraphie von Elsemarie Maletzke (ob das ein Künstlername ist? ich glaube nicht, Tim...) lassen, dass sie die notwendigen Begeisterung für ihr Thema in jedem Fall mitbringt.
Der Funke beim Lesen ist bei mir allerdings nicht wirklich übergesprungen - trotz aller kreativen Erzählversuche, für dich ich aber zugegebenermaßen bei Sachbüchern auch wenig empfänglich bin...
Jane Austen war scheinbar ihr eigenes Rollenvorbild - nett, adrett und rational mit ironischen Einschlägen, aber wenig Spannungskurven in ihrem Leben.
Vielleicht hätten ein paar Gerüchte dem Buch ganz gut getan - unglückliche Liebesgeschichten, Familienauseinandersetzungen oder tragische Affären, sowas in der Art. Statt dessen hällt sich die Autorin an die überlieferten - und von den Nachkommen teilweise gnadenlos zensierten - Quellen, ohne auch nur die leiseste Andeutung hinzuzufügen, dass das Leben der Jane Austen irgendwann mal nicht aus einer endlosen Reihe von Teegesellschaften und alten Tanten bestanden haben könnte.
Von mir gibt es dafür leider nur 2 von 5 Schreibfedern.
Warum ich mir ausgerechnet Jane Austen ausgesucht habe, weiß ich aber ehrlich nicht mehr genau - außer einer fond memory für unsere Inzenierung von Pride&Prejudice habe ich eigentlich nicht viel für die englische Regency Provinz übrig - die Leute sind mir zu wohlerzogen.;)
Trotzdem muss man der Biopgraphie von Elsemarie Maletzke (ob das ein Künstlername ist? ich glaube nicht, Tim...) lassen, dass sie die notwendigen Begeisterung für ihr Thema in jedem Fall mitbringt.
Der Funke beim Lesen ist bei mir allerdings nicht wirklich übergesprungen - trotz aller kreativen Erzählversuche, für dich ich aber zugegebenermaßen bei Sachbüchern auch wenig empfänglich bin...
Jane Austen war scheinbar ihr eigenes Rollenvorbild - nett, adrett und rational mit ironischen Einschlägen, aber wenig Spannungskurven in ihrem Leben.
Vielleicht hätten ein paar Gerüchte dem Buch ganz gut getan - unglückliche Liebesgeschichten, Familienauseinandersetzungen oder tragische Affären, sowas in der Art. Statt dessen hällt sich die Autorin an die überlieferten - und von den Nachkommen teilweise gnadenlos zensierten - Quellen, ohne auch nur die leiseste Andeutung hinzuzufügen, dass das Leben der Jane Austen irgendwann mal nicht aus einer endlosen Reihe von Teegesellschaften und alten Tanten bestanden haben könnte.
Von mir gibt es dafür leider nur 2 von 5 Schreibfedern.
06.03.2011
Kreatives Arbeiten, Alternativen zu
Der Karneval hat uns erreicht und heute durfte ich schon in den Genuss kommen von einer dieser enthusiastischen Blaskapellen geweckt werden, die das kulturelle Leben in Deutschland bereichern.
Das kann morgen eigentlich nur noch schlimmer werden und daher war es an der Zeit sich eine Beschäftigung im stillen Kämmerlein zu suchen.
Das mit dem Kreativen Arbeiten und der Motivation hatte ich ja schon angerissen - heute stellte sich mir noch ein verwandtes, aber nicht grundsätzlich zusammenhängendes Problem:
Was tun, wenn der Umgebungslärm die notwendige Konzentration unmöglich macht?
Wie ich gerade bereits sagte, habe ich manchmal das dringende Bedürfnis mich mit einem guten Hörbuch in ein stilles Eckchen zu verziehen und Dauerbeschallung mit Karnevalsmusik ist genau so ein Auslöser dieser Crusoesken Impulse. Nun lässt es sich aber dummerweise nicht gut schreiben oder lernen mit einem kleinen Vorlese-Mann im Ohr, also musste ein anderes Projekt her, dass ja nun auch schon seit Ewigkeiten vor sich hindümpelt - der Arbeitstitel ist bisher "Miss Melly" und man muss glaube ich zumindest den Film Gone with the Wind gesehen haben, um wirklich zu wissen worum es geht.;)
Civil-War Kleider haben gleich mehrere Vor- und Nachteile: Zum einen bestehen sie aus vielen Einzeleilen (Kragen, Ärmel, Oberteil, Rock, Petticoat, Reifrock und evt. Kopfbedeckung) und ersparen es einem daher 10m Stoff auf seinem Schoss zu balancieren, um einen Kopf anzunähen. Zum anderen bestehen sie aber - und da gerade der Rock - aus Metern und Metern von meist unifarbenem Stoff, der einfach ziemlich langweilig ist...
Die große Glockenform macht zwar eine nette Taille - auch wenn man nicht auf die legendären 50cm kommt;) - aber trotzdem ist die Frage zu lösen, wie sich 6-8m Umfang irgendwie interessant aufhübschen lassen.
Ich muss gestehen, dass es sich in diesem Fall für mich nicht gelohnt hat mir die Stoffe, Miederstäbchen etc. zu besorgen und 50Stunden Arbeit in das Simplicity Schnittmuster zu investieren - statt dessen konnte ich davon profitieren eine "Grundgerüst" Kleid beim Kostüm-Shop (siehe Linkliste) meines Vertrauens zu ersteigern und kann mich jetzt sofort mit den entscheidenden Änderungen anfangen - wie ja bei Miss Tudor schon demonstriert!;)
Schritt 1 ist daher: Resteverwertung
Wer irgendwelche Handarbeiten mag und/oder schonmal Kostüme genäht hat, wir schnell feststellen, dass man irgendwann unglaubliche Fundgruben von Resten und/oder Dingen ansammelt, die man mal gekauft, aber dann doch nicht verwendet hat.
Von Miss Tudor war z.B. dieses hübsche Stück Spitze übriggeblieben, dass eigentlich eine Verzierung für die Haube werden sollte, dann aber doch nicht passte. Leider kann man mit 10cm Laufspitze ansonsten auch nicht viel anfangen, aber wer ein wenig Geduld aufbringt, kann aus floraler Spitze tatsächlich ein paar schöne Verzierungen machen - es ist ein bißchen fiddlig, aber es lohnt sich!:)
Schritt 2: Klein aber fein
Das Gerüstkleid, mit dem ich arbeite ist in großen Teilen aus schokobraunem Taft mit weißer Spitze, was einen recht schönen Kontrast gibt, aber doch ein wenig eintönig aussieht - und wohl auch bleiben sollte, nimmt man das Motto zu ernst, aber ein wenig Glamour muss dann doch sein;) - und daher ein paar stilvolle Glanzreflexe bekommen soll. Borte und Spitze ist dazu natürlich prädestiniert, aber vermutlich kann man auch über Perlen nochmal nachdenken. Bisher gefällt mir der Kragen schonmal ganz gut und auch die Ärmel sind, denke ich auf einem guten Weg!:)
Nun brauche ich nur noch eine Idee für den Hut...ein großer Hut zu einem großen Kleid versteht sich ja wohl irgendiwe von selbst, oder?!?;)
Das kann morgen eigentlich nur noch schlimmer werden und daher war es an der Zeit sich eine Beschäftigung im stillen Kämmerlein zu suchen.
Das mit dem Kreativen Arbeiten und der Motivation hatte ich ja schon angerissen - heute stellte sich mir noch ein verwandtes, aber nicht grundsätzlich zusammenhängendes Problem:
Was tun, wenn der Umgebungslärm die notwendige Konzentration unmöglich macht?
Wie ich gerade bereits sagte, habe ich manchmal das dringende Bedürfnis mich mit einem guten Hörbuch in ein stilles Eckchen zu verziehen und Dauerbeschallung mit Karnevalsmusik ist genau so ein Auslöser dieser Crusoesken Impulse. Nun lässt es sich aber dummerweise nicht gut schreiben oder lernen mit einem kleinen Vorlese-Mann im Ohr, also musste ein anderes Projekt her, dass ja nun auch schon seit Ewigkeiten vor sich hindümpelt - der Arbeitstitel ist bisher "Miss Melly" und man muss glaube ich zumindest den Film Gone with the Wind gesehen haben, um wirklich zu wissen worum es geht.;)
Civil-War Kleider haben gleich mehrere Vor- und Nachteile: Zum einen bestehen sie aus vielen Einzeleilen (Kragen, Ärmel, Oberteil, Rock, Petticoat, Reifrock und evt. Kopfbedeckung) und ersparen es einem daher 10m Stoff auf seinem Schoss zu balancieren, um einen Kopf anzunähen. Zum anderen bestehen sie aber - und da gerade der Rock - aus Metern und Metern von meist unifarbenem Stoff, der einfach ziemlich langweilig ist...
Die große Glockenform macht zwar eine nette Taille - auch wenn man nicht auf die legendären 50cm kommt;) - aber trotzdem ist die Frage zu lösen, wie sich 6-8m Umfang irgendwie interessant aufhübschen lassen.
Ich muss gestehen, dass es sich in diesem Fall für mich nicht gelohnt hat mir die Stoffe, Miederstäbchen etc. zu besorgen und 50Stunden Arbeit in das Simplicity Schnittmuster zu investieren - statt dessen konnte ich davon profitieren eine "Grundgerüst" Kleid beim Kostüm-Shop (siehe Linkliste) meines Vertrauens zu ersteigern und kann mich jetzt sofort mit den entscheidenden Änderungen anfangen - wie ja bei Miss Tudor schon demonstriert!;)
Schritt 1 ist daher: Resteverwertung
Wer irgendwelche Handarbeiten mag und/oder schonmal Kostüme genäht hat, wir schnell feststellen, dass man irgendwann unglaubliche Fundgruben von Resten und/oder Dingen ansammelt, die man mal gekauft, aber dann doch nicht verwendet hat.
Von Miss Tudor war z.B. dieses hübsche Stück Spitze übriggeblieben, dass eigentlich eine Verzierung für die Haube werden sollte, dann aber doch nicht passte. Leider kann man mit 10cm Laufspitze ansonsten auch nicht viel anfangen, aber wer ein wenig Geduld aufbringt, kann aus floraler Spitze tatsächlich ein paar schöne Verzierungen machen - es ist ein bißchen fiddlig, aber es lohnt sich!:)Schritt 2: Klein aber fein
Das Gerüstkleid, mit dem ich arbeite ist in großen Teilen aus schokobraunem Taft mit weißer Spitze, was einen recht schönen Kontrast gibt, aber doch ein wenig eintönig aussieht - und wohl auch bleiben sollte, nimmt man das Motto zu ernst, aber ein wenig Glamour muss dann doch sein;) - und daher ein paar stilvolle Glanzreflexe bekommen soll. Borte und Spitze ist dazu natürlich prädestiniert, aber vermutlich kann man auch über Perlen nochmal nachdenken. Bisher gefällt mir der Kragen schonmal ganz gut und auch die Ärmel sind, denke ich auf einem guten Weg!:)Nun brauche ich nur noch eine Idee für den Hut...ein großer Hut zu einem großen Kleid versteht sich ja wohl irgendiwe von selbst, oder?!?;)
Going Postal (schon wieder;)
Es mag vielleicht ein wenig eintönig erscheinen, aber ja, manchmal bringt mich eine Buch-VerFilmung dazu, das eigentliche Buch nochmal lesen zu wollen - oder mir zumindest vorlesen zu lassen!;)
Leider kämpfe ich immer noch mit meinem Konzentrations- und Motivationstief - siehe unten - aber immerhin habe ich eine gute Alternativbeschäftigung gefunden - siehe oben.
Und ich empfinde es als unglaublich entspannend mich in eines meiner kleinen Arbeitsnester zurückzuziehen (ich glaube ich muss da demnächst wirklich nochmal Fotos machen;), mir ein Hörbuch vorlesen zu lassen und ein paar Stündchen einfach meine Ruhe zu haben. Es gibt Menschen, die sich Hörbücher zum Einschlafen vorlesen lassen, aber für mich ist das eher eine quasi-meditative Beschäftigung.
Diese Woche also auf meinen Ohren: Going Postal geschrieben von Terry Pratchett und gelesen von Stephen Briggs.
Letztlich musste ich auf einer Party noch darüber diskutieren, ob Pratchett tatsächlich so tiefsinnig und/oder lustig ist - ich finde schon, aber man muss dem nicht zustimmen. Es gibt auch Menschen, die den Humor der Simpsons für flach halten, da kann man einfach nichts machen.;)
Sollte man aber den Stil und die Zwischentöne der Scheibenwelt mögen, wird man Going Postal einfach lieben müssen. Von den tieferen Wahrheiten über Wirtschaft und Finanzwesen mal ganz abgesehen, bilden der Hauptcharakter, sein Love-Interest und sein Golem-Bewährungshelfer einfach ein wunderschönes Ensemble gut durchdachter, witziger Figuren.
Auch wenn ich prinzipiell die etwas düsteren Pratchetts noch ein wenig lieber mag, ist die Lipwig Mini-Reihe doch einer meiner Hörbuch-Favoriten. Man merkt Stephen Briggs als Performer vor allem an, dass er in seiner Amateur Theatertrupper den Lord Vetenari Part gepachtet hat, aber auch viele andere Charaktere sind sehr schön moduliert.
Nigel Planer, oder Tony Robinson (Baaldrik!) mögen ein wenig mehr Variationen hinbekommen, aber die sind ja nun auch ausgebildete Sprecher und Schauspieler und mit 10 Jahren Amateur-Theater Background kann man da nur ein gnädiges Auge zudrücken!;)
Buch und Hörbuch bekommen daher von mir 4 von 5 Kakadus!
Leider kämpfe ich immer noch mit meinem Konzentrations- und Motivationstief - siehe unten - aber immerhin habe ich eine gute Alternativbeschäftigung gefunden - siehe oben.
Und ich empfinde es als unglaublich entspannend mich in eines meiner kleinen Arbeitsnester zurückzuziehen (ich glaube ich muss da demnächst wirklich nochmal Fotos machen;), mir ein Hörbuch vorlesen zu lassen und ein paar Stündchen einfach meine Ruhe zu haben. Es gibt Menschen, die sich Hörbücher zum Einschlafen vorlesen lassen, aber für mich ist das eher eine quasi-meditative Beschäftigung.
Diese Woche also auf meinen Ohren: Going Postal geschrieben von Terry Pratchett und gelesen von Stephen Briggs.
Letztlich musste ich auf einer Party noch darüber diskutieren, ob Pratchett tatsächlich so tiefsinnig und/oder lustig ist - ich finde schon, aber man muss dem nicht zustimmen. Es gibt auch Menschen, die den Humor der Simpsons für flach halten, da kann man einfach nichts machen.;)
Sollte man aber den Stil und die Zwischentöne der Scheibenwelt mögen, wird man Going Postal einfach lieben müssen. Von den tieferen Wahrheiten über Wirtschaft und Finanzwesen mal ganz abgesehen, bilden der Hauptcharakter, sein Love-Interest und sein Golem-Bewährungshelfer einfach ein wunderschönes Ensemble gut durchdachter, witziger Figuren.
Auch wenn ich prinzipiell die etwas düsteren Pratchetts noch ein wenig lieber mag, ist die Lipwig Mini-Reihe doch einer meiner Hörbuch-Favoriten. Man merkt Stephen Briggs als Performer vor allem an, dass er in seiner Amateur Theatertrupper den Lord Vetenari Part gepachtet hat, aber auch viele andere Charaktere sind sehr schön moduliert.
Nigel Planer, oder Tony Robinson (Baaldrik!) mögen ein wenig mehr Variationen hinbekommen, aber die sind ja nun auch ausgebildete Sprecher und Schauspieler und mit 10 Jahren Amateur-Theater Background kann man da nur ein gnädiges Auge zudrücken!;)
Buch und Hörbuch bekommen daher von mir 4 von 5 Kakadus!
Wachablösung
Jedes Jahr kommen irgendwelche Vögel auf die Idee, dass das alte Nest vor unserem Fenster doch ein super Nistplatz wäre...
Vielleicht machen sie das auch absichtlich, um sich an dem Cat-tainment zu erfreuen - was auch immer der Grund sein mag, eine Scheibe Glas und 50cm Luftlinie zwischen einer Taube und 2-3Katzen ist tatsächlich mehr als unterhaltend!
Wie immer weiß ich nicht, wie Menschen ohne Haustiere überhaupt Spaß haben können!;D
Vielleicht machen sie das auch absichtlich, um sich an dem Cat-tainment zu erfreuen - was auch immer der Grund sein mag, eine Scheibe Glas und 50cm Luftlinie zwischen einer Taube und 2-3Katzen ist tatsächlich mehr als unterhaltend!
Wie immer weiß ich nicht, wie Menschen ohne Haustiere überhaupt Spaß haben können!;D
05.03.2011
Kreative Motivationslöcher - schlimmer als Schreibblockade!
Eigentlich hasse ich Menschen, die auf hohem Niveau Jammern, aber ab und zu muss ich mir auch mal eine Selbstdisziplin Pause gönnen...;)
Interessanterweise ist ja das Thema "Writer's Block" eine große, viel diskutierte Kontroverse in Literatur und Pop-Kultur - was allerdings kaum mal jemand beleuchtet: Was tue ich denn, wenn ich eigentlich total viele Ideen habe, aber mein Leben irgendwie im Weg ist?!?
Autoren in den Schreibblockade Geschichten sind irgendwie immer seltsame, sozial wenig angepasste Individuen, die sich in die Wildness zurückziehen, um ihren Kreativen Flow wiederzufinden. Aber wo ist denn bitte die Selbsthilfegruppe für "Menschen, die zuviel anderen Kram zu tun haben und nicht zum Schreiben kommen"? Das würde mir mal weiterhelfen!;)
Seit ungefähr über 2 Wochen befinde ich mich jetzt schon in dem Dilemma, dass sowohl das Background Processing, als auch das eigentliche Aufschreiben von Ideen (ich will jetzt nicht behaupten es wären hunderte, aber immerhin ein paar;) in meinem "Zuviel Arbeit, Parties, Freunde und Müde" Motivationsloch verschwindet...was tut man da?
Weniger Arbeit haben ist nicht einfach, weniger Freunde haben irgendwie nicht meine bevorzugte Option und weniger müde sein eine bisher lebenslange Aufgabe, an der ich regelmäßig scheitere!;)
Prioritäten setzen wäre vielleicht ein nachvollziehbarer Ratschlag, aber weder Arbeit, noch Freunde, noch Schlaf lassen sich manchmal so einfach auf nächste Woche verschieben...Also muss das kreative Arbeiten wohl drunter leiden, denn zumindest habe ich noch keinen Ansatzpunkt gefunden wirklich irgendwas Brauchbares zu produzieren, wenn ich eigentlich keine Lust habe. Vielleicht ist das der Unterschied von kreativer Arbeit zu...Arbeit!;D
Bisher habe ich den festen Vorsatz morgen was gegen das Motivationsloch zu tun - aber diesen Vorsatz habe ich schon seit 2 Wochen, wir werden es also erleben.;)
Interessanterweise ist ja das Thema "Writer's Block" eine große, viel diskutierte Kontroverse in Literatur und Pop-Kultur - was allerdings kaum mal jemand beleuchtet: Was tue ich denn, wenn ich eigentlich total viele Ideen habe, aber mein Leben irgendwie im Weg ist?!?
Autoren in den Schreibblockade Geschichten sind irgendwie immer seltsame, sozial wenig angepasste Individuen, die sich in die Wildness zurückziehen, um ihren Kreativen Flow wiederzufinden. Aber wo ist denn bitte die Selbsthilfegruppe für "Menschen, die zuviel anderen Kram zu tun haben und nicht zum Schreiben kommen"? Das würde mir mal weiterhelfen!;)
Seit ungefähr über 2 Wochen befinde ich mich jetzt schon in dem Dilemma, dass sowohl das Background Processing, als auch das eigentliche Aufschreiben von Ideen (ich will jetzt nicht behaupten es wären hunderte, aber immerhin ein paar;) in meinem "Zuviel Arbeit, Parties, Freunde und Müde" Motivationsloch verschwindet...was tut man da?
Weniger Arbeit haben ist nicht einfach, weniger Freunde haben irgendwie nicht meine bevorzugte Option und weniger müde sein eine bisher lebenslange Aufgabe, an der ich regelmäßig scheitere!;)
Prioritäten setzen wäre vielleicht ein nachvollziehbarer Ratschlag, aber weder Arbeit, noch Freunde, noch Schlaf lassen sich manchmal so einfach auf nächste Woche verschieben...Also muss das kreative Arbeiten wohl drunter leiden, denn zumindest habe ich noch keinen Ansatzpunkt gefunden wirklich irgendwas Brauchbares zu produzieren, wenn ich eigentlich keine Lust habe. Vielleicht ist das der Unterschied von kreativer Arbeit zu...Arbeit!;D
Bisher habe ich den festen Vorsatz morgen was gegen das Motivationsloch zu tun - aber diesen Vorsatz habe ich schon seit 2 Wochen, wir werden es also erleben.;)
Frühling!
Ist es nicht herrlich? Grade haben wir Lichtfest gefeiert, schon werden die Tage heller, die Luft - zumindest in der Sonne - wärmer und die Blumen und Bäume bunter. Jahreszeiten - ist works!;)
Trotz der unvermeidlichen bald einsetzenden Triefnase, muss ich mich doch einfach mal freundlich über den Frühling äußern - wie wir letztlich bei Bier und Obstsalat feststellten: Winter macht nur bis Silvester Spaß, wenn alles heimelig und voller Weihnachtslichter ist. Ab Januar reicht's dann auch!;)
Also willkommen Frühling und hallo Wochenende!
1. Es riecht nach frisch gewaschener Wäsche - es ist Samstag!;)
2. Morgen früh werden wir wieder von Karnevalsmusik geweckt, ich kann das nicht ausstehen!
3. Wie habe ich es geschafft so viele Tafeln Schokoladen anzusammeln? Wer beim Vernichten helfen möchte, immer melden!;)
4. Dass ich irgendwann mal so gut-bürgerlich sein würde, hätte ich mir nicht träumen lassen.
5. Ich freu mich auf mein erstes Spaghetti-Eis!
6. Mit meiner Motivation geht es wie immer rauf und runter.;)
7. Was das Wochenende angeht,heute gestern Abend freue ich mich habe ich mich auf gutes Essen in guter Gesellschaft gefreut, morgen heute habe ich Billard spielen geplant (wir werden grandios verlieren!;) und Sonntag möchte ich mein kreatives Motivationsloch bekämpfen!
Trotz der unvermeidlichen bald einsetzenden Triefnase, muss ich mich doch einfach mal freundlich über den Frühling äußern - wie wir letztlich bei Bier und Obstsalat feststellten: Winter macht nur bis Silvester Spaß, wenn alles heimelig und voller Weihnachtslichter ist. Ab Januar reicht's dann auch!;)
Also willkommen Frühling und hallo Wochenende!
1. Es riecht nach frisch gewaschener Wäsche - es ist Samstag!;)
2. Morgen früh werden wir wieder von Karnevalsmusik geweckt, ich kann das nicht ausstehen!
3. Wie habe ich es geschafft so viele Tafeln Schokoladen anzusammeln? Wer beim Vernichten helfen möchte, immer melden!;)
4. Dass ich irgendwann mal so gut-bürgerlich sein würde, hätte ich mir nicht träumen lassen.
5. Ich freu mich auf mein erstes Spaghetti-Eis!
6. Mit meiner Motivation geht es wie immer rauf und runter.;)
7. Was das Wochenende angeht,
01.03.2011
Lost in a Good Book
Ja, ich weiß, so langsam wird es unübersichtlich mit den ganzen Büchern, aber ich habe eine einfache Erklärung:
Prinzipiell "lese" ich immer mind. 3 Dinge gleichzeitig: Mein Nachttisch-Buch, mein aktuelles Hörbuch auf dem iPod und unser gemeinsames "Vorlese" Buch.
Nun mag man das spießig finden, wenn sich erwachsene Menschen noch Geschichten vorlesen, aber ich kann dem nicht zustimmen. Vorlesen ist eine kultivierte Alternative zu sinnlosem Fernsehkonsum und in einer Frendsprache vorlesen tut dabei auch noch was für die Bildung - so!;)
Momentan lesen wir - auch weil es bei so unterschiedlichen Geschmäckern manchmal schwierig ist, einen gemeinsamen Nenner zu finden... - die Thursday Next Reihe und sind (oh Wunder!) in 6 Monaten tatsächlich schon bei Ende Buch 2 angekommen. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, aber was tut man nicht alles für den gemeinsamen Zeitvertreib!;)
Lost in a Good Book ist also die Fortsetzung von Eyre Affair und knüpft eigentlich genau da an, wo Buch 1 aufgehört hat. Der Krim-Krieg ist 1985 mal vorbei, aber der Big Brother Konzern immer noch sauer und Thursday Next plötzlich ein Medienstar. Außerdem erwartet sie ein Baby, dessen Vater aber dummerweise gerade aus der Zeit radiert wurde...
Und dann kommen noch wandernde Mammuts, depressive Neanderthaler, und mysteriöse Mordanschläge dazu - man gönnt sich ja sonst nichts!;)
Auch um Literatur geht es natürlich wieder, aber statt dem grummelig, gutausehenden Rochester, ist diesmal die skurile Miss Havisham aus Great Expectations die Nebenheldin der Geschichte. Die kann nicht nur nach Belieben in Büchern und Realität aus- und einsteigen, sondern rast nebenher auch gerne mit fremdem Autos durch Tempo 50 Zonen und verfolgt ihre Blutsfeindschaft mit der Roten Königin aus Alice in Wonderland.
Und wem das immer noch nicht schräg genug ist, der addiere noch einen fiktionalen Präsidentschaftskandidaten, eine endlose Bibliothek unter Aufsicht der Grinsekatze und die verschlugenen Pfade der Jurisfiction dazu und ich bin sicher man wird sich amüsieren!;)
Ich würde gerne wieder 5 von 5 Dodoeiern vergeben, aber weil Band 2 im Verleich zum ersten Band dann doch ein paar winzig kleine Längen hat, muss ich mich auf 4,5 verlegen.
Band 3 liegt schon bereit, es kann sich also nur noch um Monate handeln!;)
Prinzipiell "lese" ich immer mind. 3 Dinge gleichzeitig: Mein Nachttisch-Buch, mein aktuelles Hörbuch auf dem iPod und unser gemeinsames "Vorlese" Buch.
Nun mag man das spießig finden, wenn sich erwachsene Menschen noch Geschichten vorlesen, aber ich kann dem nicht zustimmen. Vorlesen ist eine kultivierte Alternative zu sinnlosem Fernsehkonsum und in einer Frendsprache vorlesen tut dabei auch noch was für die Bildung - so!;)
Momentan lesen wir - auch weil es bei so unterschiedlichen Geschmäckern manchmal schwierig ist, einen gemeinsamen Nenner zu finden... - die Thursday Next Reihe und sind (oh Wunder!) in 6 Monaten tatsächlich schon bei Ende Buch 2 angekommen. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, aber was tut man nicht alles für den gemeinsamen Zeitvertreib!;)
Lost in a Good Book ist also die Fortsetzung von Eyre Affair und knüpft eigentlich genau da an, wo Buch 1 aufgehört hat. Der Krim-Krieg ist 1985 mal vorbei, aber der Big Brother Konzern immer noch sauer und Thursday Next plötzlich ein Medienstar. Außerdem erwartet sie ein Baby, dessen Vater aber dummerweise gerade aus der Zeit radiert wurde...
Und dann kommen noch wandernde Mammuts, depressive Neanderthaler, und mysteriöse Mordanschläge dazu - man gönnt sich ja sonst nichts!;)
Auch um Literatur geht es natürlich wieder, aber statt dem grummelig, gutausehenden Rochester, ist diesmal die skurile Miss Havisham aus Great Expectations die Nebenheldin der Geschichte. Die kann nicht nur nach Belieben in Büchern und Realität aus- und einsteigen, sondern rast nebenher auch gerne mit fremdem Autos durch Tempo 50 Zonen und verfolgt ihre Blutsfeindschaft mit der Roten Königin aus Alice in Wonderland.
Und wem das immer noch nicht schräg genug ist, der addiere noch einen fiktionalen Präsidentschaftskandidaten, eine endlose Bibliothek unter Aufsicht der Grinsekatze und die verschlugenen Pfade der Jurisfiction dazu und ich bin sicher man wird sich amüsieren!;)
Ich würde gerne wieder 5 von 5 Dodoeiern vergeben, aber weil Band 2 im Verleich zum ersten Band dann doch ein paar winzig kleine Längen hat, muss ich mich auf 4,5 verlegen.
Band 3 liegt schon bereit, es kann sich also nur noch um Monate handeln!;)
Inception
Tag 1 meiner To Do Liste in Punkto Oscar Filme nachholen, ist erfolgreich beendet - mal ehrlich ich bin ja an sich nicht so der Film Fan, aber das ich von den diesjährigen Oscar Filmen so eigentlich gar keinen gesehen habe, dem musste dann doch mal angeholfen werden.;)
Also gab es gestern zur entspannten Abendunterhaltung also Inception, den 2. Film innerhalb von 2 Wochen, in dem Leo di Caprio einen kaputten Typen mit kaputter Familie spielt...mal ehrlich, er sollte sich über seine Rollenauswahl echt mal Gedanken machen, mich würde das nachdenklich stimmen!;)
Ich habe ja durchaus geteilte Vormeinungen zu Inception gehört, das reichte von "Noch verwirrender als Matrix" bis zu "Sinnlose Aneinanderreihung von Action Szenen". Eins mal vorneweg: Ich mag Actionszenen! Große Kaliber, Explosionen und Feuerwalzen sind genau mein Ding, Baby.;)
Ich kann aber verstehen, wie man auf den Matrix-Vergleich kommt, allerdings gibt es ein paar Punkte, die Inception tatsächlich besser macht:
1. Die Idee hinter dem Film ist tatsächlich clever und nicht nur aufgewärmter 80ger Jahre Skeptizismus.
2. Man braucht hier keine schlecht animierten Aliens oder Weisheiten aus dem Hausfrauen-Aphorismen-Kalender - die Untiefen der rein menschlichen Psyche sind tief und böse genug.;)
3. Die visuelle Umsetzung kommt ganz ohne schwarzes Lackmantel-Gepose aus und wirkt trotzdem noch besser!
4. Leonardo di Caprio ist tatsächlich ein guter Schauspieler und nicht nur ein Gesicht, auf dem eine Sonnenbrille hält.
Schwer zu verstehen fand ich die Storyline im Übrigen eigentlich nicht, solange man noch weiß wer gerade auf welcher Ebene rumturnt und die Sache mit der Zeitverschiebung im Hinterkopf behält, ist eigentlich alles in Butter.;) Einen einzigen Abstrich muss ich dann allerdings doch machen und zwar beim Aufbau der Spannungskurve - wer sein Publikum schon gegen Mitte des Films so angespannt auf den Erfolg oder Misserfolg der Mission warten lässt, sollte gegen Ende vielleicht auf die eine oder andere Schießerei doch verzichten. Sonst fällt man aus der schönen Erwartungshaltung irgendwann raus und kann sich nicht einmal mehr richtig an den Explosionen erfreuen, weil man nur noch denkt "Wie zur Hölle geht es denn nun aus?!?!".;)
Das Ende - und ich will mal nicht zuviel verraten, falls ich doch nicht die Letzte gewesen sein sollte, die den Film noch nicht gesehen hatte;) - war dagegen ganz schön gemein. Ich bin der Überzeugung, dass das Ding noch umfällt, weil ich an Happy Ends glauben möchte, aber ich bin vermutlich sehr naiv...;)
Insgesamt komme ich also auf 4 von 5 Schachfiguren für gut durchdachted Popcorn-Kino mit dem "Ooooh ich will auch mal ein ganzes Set in die Luft jagen dürfen!" Bonus!:)
Als nächstes auf der Liste warten jetzt unter anderem noch Alice in Wonderland, Tangled, Black Swan und The King's Speech...es wird also noch Einiges zu berichten geben!
Also gab es gestern zur entspannten Abendunterhaltung also Inception, den 2. Film innerhalb von 2 Wochen, in dem Leo di Caprio einen kaputten Typen mit kaputter Familie spielt...mal ehrlich, er sollte sich über seine Rollenauswahl echt mal Gedanken machen, mich würde das nachdenklich stimmen!;)
Ich habe ja durchaus geteilte Vormeinungen zu Inception gehört, das reichte von "Noch verwirrender als Matrix" bis zu "Sinnlose Aneinanderreihung von Action Szenen". Eins mal vorneweg: Ich mag Actionszenen! Große Kaliber, Explosionen und Feuerwalzen sind genau mein Ding, Baby.;)
Ich kann aber verstehen, wie man auf den Matrix-Vergleich kommt, allerdings gibt es ein paar Punkte, die Inception tatsächlich besser macht:
1. Die Idee hinter dem Film ist tatsächlich clever und nicht nur aufgewärmter 80ger Jahre Skeptizismus.
2. Man braucht hier keine schlecht animierten Aliens oder Weisheiten aus dem Hausfrauen-Aphorismen-Kalender - die Untiefen der rein menschlichen Psyche sind tief und böse genug.;)
3. Die visuelle Umsetzung kommt ganz ohne schwarzes Lackmantel-Gepose aus und wirkt trotzdem noch besser!
4. Leonardo di Caprio ist tatsächlich ein guter Schauspieler und nicht nur ein Gesicht, auf dem eine Sonnenbrille hält.
Schwer zu verstehen fand ich die Storyline im Übrigen eigentlich nicht, solange man noch weiß wer gerade auf welcher Ebene rumturnt und die Sache mit der Zeitverschiebung im Hinterkopf behält, ist eigentlich alles in Butter.;) Einen einzigen Abstrich muss ich dann allerdings doch machen und zwar beim Aufbau der Spannungskurve - wer sein Publikum schon gegen Mitte des Films so angespannt auf den Erfolg oder Misserfolg der Mission warten lässt, sollte gegen Ende vielleicht auf die eine oder andere Schießerei doch verzichten. Sonst fällt man aus der schönen Erwartungshaltung irgendwann raus und kann sich nicht einmal mehr richtig an den Explosionen erfreuen, weil man nur noch denkt "Wie zur Hölle geht es denn nun aus?!?!".;)
Das Ende - und ich will mal nicht zuviel verraten, falls ich doch nicht die Letzte gewesen sein sollte, die den Film noch nicht gesehen hatte;) - war dagegen ganz schön gemein. Ich bin der Überzeugung, dass das Ding noch umfällt, weil ich an Happy Ends glauben möchte, aber ich bin vermutlich sehr naiv...;)
Insgesamt komme ich also auf 4 von 5 Schachfiguren für gut durchdachted Popcorn-Kino mit dem "Ooooh ich will auch mal ein ganzes Set in die Luft jagen dürfen!" Bonus!:)
Als nächstes auf der Liste warten jetzt unter anderem noch Alice in Wonderland, Tangled, Black Swan und The King's Speech...es wird also noch Einiges zu berichten geben!
28.02.2011
And the Oscar goes to...
Bin ich eigentlich die Einzige, die (ich weiß, man fragt das nicht, aber trotzdem;) es aufgegeben hat ihren wohlverdienten Nachtschlaf gegen die Liveübertragung einer 5Stunden Oscarverleihung einzutauschen?
Ich habe das früher - in meinen Zeiten der jugendlichen Freiheit ;P - mal gemacht, aber mal ehrlich: Von den 5 Stunden sind vielleicht 20Minuten irgendwie spannend und/oder witzig. Meist geht es nur um Leute, die andere Leute kurz ankündigen, die dann eine kurze Rede vorlesen, dabei würdig in die Kamera kucken und dann wieder gehen, während alle 5 Minuten ein Werbeblock dazwischen geschaltet wird.
Meine letzte Oscar Nacht war daher 2008 - und das auch nur, weil ich Hugh Jackman singen und tanzen sehen wollte - vermutlich war ich auch mal wieder die Einzige, die nicht wusste, dass der eigentlich mal Musical-Star war.;)
Also gab es für mich heute "nur" die letzten 2 Stunden der Pro7 Wiederholung als Hintergrundbeschallung zu "Soziologische Studien der Höfischen Gesellschaft im 17. Jahrhundert". Und eigentlich war ich froh, dass ich nicht aufgeblieben bin.;)
Einen Presentor Auftritt muss ich dann aber doch würdigen: Robert Downey Jr. und Jude Law, oder auch, der Grund warum Sherlock Holmes mein Film 2010 war!;) Diese beiden Menschen sind einfach ein großartiges Team.
Für alle nicht-englischsprachigen Leser: Leider gibt es keine Untertitel, aber bei genügend Interesse, kann ich mal eine Übersetzung versuchen.;)
Heute Abend gibt es aber passend zum Thema den ersten Film auf meiner "To See Oscar List" zu Pizza und Bier - einen schönen Abend allerseits!:)
Ich habe das früher - in meinen Zeiten der jugendlichen Freiheit ;P - mal gemacht, aber mal ehrlich: Von den 5 Stunden sind vielleicht 20Minuten irgendwie spannend und/oder witzig. Meist geht es nur um Leute, die andere Leute kurz ankündigen, die dann eine kurze Rede vorlesen, dabei würdig in die Kamera kucken und dann wieder gehen, während alle 5 Minuten ein Werbeblock dazwischen geschaltet wird.
Meine letzte Oscar Nacht war daher 2008 - und das auch nur, weil ich Hugh Jackman singen und tanzen sehen wollte - vermutlich war ich auch mal wieder die Einzige, die nicht wusste, dass der eigentlich mal Musical-Star war.;)
Also gab es für mich heute "nur" die letzten 2 Stunden der Pro7 Wiederholung als Hintergrundbeschallung zu "Soziologische Studien der Höfischen Gesellschaft im 17. Jahrhundert". Und eigentlich war ich froh, dass ich nicht aufgeblieben bin.;)
Einen Presentor Auftritt muss ich dann aber doch würdigen: Robert Downey Jr. und Jude Law, oder auch, der Grund warum Sherlock Holmes mein Film 2010 war!;) Diese beiden Menschen sind einfach ein großartiges Team.
Für alle nicht-englischsprachigen Leser: Leider gibt es keine Untertitel, aber bei genügend Interesse, kann ich mal eine Übersetzung versuchen.;)
Heute Abend gibt es aber passend zum Thema den ersten Film auf meiner "To See Oscar List" zu Pizza und Bier - einen schönen Abend allerseits!:)
26.02.2011
Die Gefahren der Ehe
Wie ich letztlich glaube ich schon mal erwähnte, hat es tatsächlich seine guten Seiten mehrere Bücher zu einem Thema zu lesen - zumindest, wenn sie sich mit verschiedenen Aspekten beschäftigen.
Daher konnte ich - aus vielleicht verständlichen Gründen - an diesem kleinen Büchlein hier unmöglich vorbei gehen:
Die Gefahren der Ehe. Elisabeth von England und Maria Stuart. von Anka Muhlstein
Schon alleine diesen Titel muss man doch einfach lieben, oder?;)
Neben dem originellen Ansatz, bekommt man für sein Geld allerdings auch eine recht solide historische Darstellung geliefert, die sich wohltuend wenig einer Seite der Geschichte verschreibt. Denn wie so oft im Leben muss man sich bei den beiden dargestellten Damen an irgendeinem persönlichen Punkt für ein Team entscheiden - und ein Buch, dass das eigentlich nicht tut, aber erklärt, warum man es eigentlich zu tun gedrängt ist, hat einen guten Job gemacht!;)
Ein bißchen feministische Analyse - die sich aber jeder Polemik zum Glück verschließt - ein bißchen europäische Hintergrundgeschichte, ein bißchen Doppelbiographie und ein bißchen Meinungsforschung der Autorin ergiebt alles in allem eine brauchbare Bett- oder Urlaubslektüre mit Weiterbildungsfaktor.
Ein paar mehr Details wären mir ganz lieb gewesen - auch wenn sie natürlich die Urlaubstauglichkeit wieder vermindert hätten;) - und daher vergebe ich voller Überzeugung 4,5 von 5 Keuschheitsgürteln!;)
Daher konnte ich - aus vielleicht verständlichen Gründen - an diesem kleinen Büchlein hier unmöglich vorbei gehen:
Die Gefahren der Ehe. Elisabeth von England und Maria Stuart. von Anka Muhlstein
Schon alleine diesen Titel muss man doch einfach lieben, oder?;)
Neben dem originellen Ansatz, bekommt man für sein Geld allerdings auch eine recht solide historische Darstellung geliefert, die sich wohltuend wenig einer Seite der Geschichte verschreibt. Denn wie so oft im Leben muss man sich bei den beiden dargestellten Damen an irgendeinem persönlichen Punkt für ein Team entscheiden - und ein Buch, dass das eigentlich nicht tut, aber erklärt, warum man es eigentlich zu tun gedrängt ist, hat einen guten Job gemacht!;)
Ein bißchen feministische Analyse - die sich aber jeder Polemik zum Glück verschließt - ein bißchen europäische Hintergrundgeschichte, ein bißchen Doppelbiographie und ein bißchen Meinungsforschung der Autorin ergiebt alles in allem eine brauchbare Bett- oder Urlaubslektüre mit Weiterbildungsfaktor.
Ein paar mehr Details wären mir ganz lieb gewesen - auch wenn sie natürlich die Urlaubstauglichkeit wieder vermindert hätten;) - und daher vergebe ich voller Überzeugung 4,5 von 5 Keuschheitsgürteln!;)
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Bettlektüre,
Lesen bildet...
25.02.2011
Anna Karenina
Irgendwann fiel mich letztlich auf, dass in meiner "Was ich gerade gelesen habe." Blog History die Hälfte fehlt.
Warum?
Weil ich "nur" abends und am Wochenende tatsächlich dazu komme aktiv Bücher zu lesen - aber teilweise Stunden am Tag damit verbringe mir Bücher vorlesen zu lassen. Spätestens seit mein Symbiose iPod Einzug gehalten hat, sind Hörbücher mein ständiger Begleiter. Unterwegs, im Bus, bei der Hausarbeit, beim Training, beim Nähen, Kochen, Malen - eine gute Geschichte passt eigentlich zu Allem. Ausser zum Schreiben und Lernen übrigens, da stört dann das Hintergrundgemurmel doch!;)
Also möchte ich mal dazu übergehen von den Hörbüchern zu erzählen, die ich so höre - denn tatsächlich kann man auf dem Weg vom Roman zum Hörbuch noch das Eine oder Andere richtig bzw. falsch machen!
Und ganz klassisch muss man doch gleich mit einem Klassiker anfangen:
Anna Karenina geschrieben von Leo Tolstoj, ungekürzt (Englisch) gelesen von Wanda McCaddon
Man kann viele Dinge gegen russische Bücher sagen: Sie haben viele, teilweise unübersichtliche Charaktere, die gesellschaftlichen Verwicklungen sind kompliziert, die russische Mentalität zwischen Jubel und Depression schwer (be)greifbar und die Storylines oft defocussiert und detailverliebt.
Ich kann daher verstehen, wenn man nicht die Gedult aufbringt 1000Seiten zu lesen, die so ganz anders aufgebaut sind, als unsere focussierte, auf Spannung bedachte Literatur (wobei auch das bei Tolstojs Zeitgenossen variiert - Fontane z.B. ist tödlich langweilig;).
Aber Anna Karenina muss man eigentlich tortzdem zumindest einmal gelesen haben - es gibt wenige Geschichten, die so zu Herzen gehen, wenn man sich erstmal durch die undurchsichtigen Details gewühlt hat!
Natürlich werden die Charaktere oft von allen Seiten beleuchtet, wir erfahren nicht nur was gerade für die Geschichte essentiell ist, sondern hören den handelnden Personen auch beim philosophieren über Gott und die Welt zu, erleben ihr Leben ausserhalb der Kernhandlung und müssen uns teilweise auf die Stimmungsschwankungen einlassen, die Liebe und Schuld so mit sich bringen.
Aber alles in allem ist die Geschichte und ihre Protagonisten so zeitlos wie tragisch und ich könnte das immer wieder lesen!;)
Das ungekürzte Hörbuch ist natürlich eine Herausforderung (ich glaube 40Stunden Laufzeit, oder sogar noch mehr), aber ich verabscheue Kürzungen, in 99% der Fälle machen sie damit meiner Meinung nach die Geschichte kaputt. Ausnahmen bestätigen hier natürlich auch die Regel *hustMobyDickhust*.
Nadja May andererseits macht ihren Job sehr gut, auch wenn bei einem hauptsächlich männlichen Klientel die weibliche Stimme teilweise ganz lustig ist. Die Variation der Charaktere in der wörtlichen Rede ist aber gelungen und der britische Akzent für Liebhaber bestimmt hörenswert!;)
Ich vergebe daher für eines meiner all-time-Lieblingsbücher und das durchaus brauchbare Hörbuch dazu 5 von 5 Zugtickets.
Warum?
Weil ich "nur" abends und am Wochenende tatsächlich dazu komme aktiv Bücher zu lesen - aber teilweise Stunden am Tag damit verbringe mir Bücher vorlesen zu lassen. Spätestens seit mein Symbiose iPod Einzug gehalten hat, sind Hörbücher mein ständiger Begleiter. Unterwegs, im Bus, bei der Hausarbeit, beim Training, beim Nähen, Kochen, Malen - eine gute Geschichte passt eigentlich zu Allem. Ausser zum Schreiben und Lernen übrigens, da stört dann das Hintergrundgemurmel doch!;)
Also möchte ich mal dazu übergehen von den Hörbüchern zu erzählen, die ich so höre - denn tatsächlich kann man auf dem Weg vom Roman zum Hörbuch noch das Eine oder Andere richtig bzw. falsch machen!
Und ganz klassisch muss man doch gleich mit einem Klassiker anfangen:
Anna Karenina geschrieben von Leo Tolstoj, ungekürzt (Englisch) gelesen von Wanda McCaddon
Man kann viele Dinge gegen russische Bücher sagen: Sie haben viele, teilweise unübersichtliche Charaktere, die gesellschaftlichen Verwicklungen sind kompliziert, die russische Mentalität zwischen Jubel und Depression schwer (be)greifbar und die Storylines oft defocussiert und detailverliebt.
Ich kann daher verstehen, wenn man nicht die Gedult aufbringt 1000Seiten zu lesen, die so ganz anders aufgebaut sind, als unsere focussierte, auf Spannung bedachte Literatur (wobei auch das bei Tolstojs Zeitgenossen variiert - Fontane z.B. ist tödlich langweilig;).
Aber Anna Karenina muss man eigentlich tortzdem zumindest einmal gelesen haben - es gibt wenige Geschichten, die so zu Herzen gehen, wenn man sich erstmal durch die undurchsichtigen Details gewühlt hat!
Natürlich werden die Charaktere oft von allen Seiten beleuchtet, wir erfahren nicht nur was gerade für die Geschichte essentiell ist, sondern hören den handelnden Personen auch beim philosophieren über Gott und die Welt zu, erleben ihr Leben ausserhalb der Kernhandlung und müssen uns teilweise auf die Stimmungsschwankungen einlassen, die Liebe und Schuld so mit sich bringen.
Aber alles in allem ist die Geschichte und ihre Protagonisten so zeitlos wie tragisch und ich könnte das immer wieder lesen!;)
Das ungekürzte Hörbuch ist natürlich eine Herausforderung (ich glaube 40Stunden Laufzeit, oder sogar noch mehr), aber ich verabscheue Kürzungen, in 99% der Fälle machen sie damit meiner Meinung nach die Geschichte kaputt. Ausnahmen bestätigen hier natürlich auch die Regel *hustMobyDickhust*.
Nadja May andererseits macht ihren Job sehr gut, auch wenn bei einem hauptsächlich männlichen Klientel die weibliche Stimme teilweise ganz lustig ist. Die Variation der Charaktere in der wörtlichen Rede ist aber gelungen und der britische Akzent für Liebhaber bestimmt hörenswert!;)
Ich vergebe daher für eines meiner all-time-Lieblingsbücher und das durchaus brauchbare Hörbuch dazu 5 von 5 Zugtickets.
Held der Arbeit!
Es gibt Tage, an denen kann man sich einfach nur zurücklehnen und sich gut fühlen. Die laaange und vollgestopfte Woche ist vorbei, ein sehr entspanntes Wochenende steht vor der Tür, ein riesiger Berg Arbeit im Büro ist abgearbeitet und für 1,5Stunden Training und ein heißes Bad hat es dann sogar auch noch gereicht. Wenn das keine zufriedenstellende Bilanz ist, dann weiß ich es auch nicht!;)
Und als krönenden Abschluss gönnen wir uns jetzt den 100sten Freitags-Füller:
1. Eigentlich wäre es schön, wenn man sich immer so warm und zufrieden fühlen könnte.
2. Manche Leute, die so im Fitness-Studio rumlaufen, sind leider ziemlich lächerlich.
3. Gestern abend habe ich eine neue Medizin gegen Migräne entdeckt - Bier und Supernatural!;)
4. Warum ist eigentlich der Sommerurlaub noch so weit weg?
5. Ich könnte niemals komplett auf Süßigkeiten verzichten. Jeder, der behauptet der Mensch bräuchte keinen Zucker, lügt!!!;)
6. Ich könnte sicher in kurzer Zeit 20kg weniger wiegen, wenn ich einen eigenen Koch hätte.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf bloggen und dann schlafen, morgen habe ich Freunde treffen geplant und Sonntag möchte ich mir ein paar Gedanken machen!
Ein wunderschönes Wochenende allerseits!
1. Eigentlich wäre es schön, wenn man sich immer so warm und zufrieden fühlen könnte.
2. Manche Leute, die so im Fitness-Studio rumlaufen, sind leider ziemlich lächerlich.
3. Gestern abend habe ich eine neue Medizin gegen Migräne entdeckt - Bier und Supernatural!;)
4. Warum ist eigentlich der Sommerurlaub noch so weit weg?
5. Ich könnte niemals komplett auf Süßigkeiten verzichten. Jeder, der behauptet der Mensch bräuchte keinen Zucker, lügt!!!;)
6. Ich könnte sicher in kurzer Zeit 20kg weniger wiegen, wenn ich einen eigenen Koch hätte.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf bloggen und dann schlafen, morgen habe ich Freunde treffen geplant und Sonntag möchte ich mir ein paar Gedanken machen!
Ein wunderschönes Wochenende allerseits!
20.02.2011
Schöner Wohnen II
Was lange währt wird endlich gut - warum geht man eigentlich immer davon aus, dass sich neue Möbel einfach kaufen und aufstellen lassen? Inzwischen müsste man doch eigentlich gelernt haben, dass es immer irgendwo einen Haken gibt!;)
So hat es statt der von mir in meinem jugendlichen Leichtsinn angepeilten 2 Nachmittage dann mal eben eine ganze Woche gedauert, bis unser Arbeitszimmer wieder vorzeigbar ist - auch wenn die letzten Aufräumarbeiten immer noch ausstehen...eine undendliche Geschichte? Ich will es mal nicht hoffen!
Was war aber das Problem?
Wer sich noch in Erinnerung ruft, wie sich unser Arbeitszimmer nach der letzten Umräumaktion gestaltete, wird sich vielleicht noch an die ökologisch wertvollen Gorm Regale erinnern, die unseren gesammelten Arbeitszimmer-Kram verstauen sollten. Das hat leider nicht so wirklich funktioniert, denn der gute Gorm ist glaube ich mehr als Vorrats- oder Werkzeugregal konzipiert worden und war daher mehr oder minder unhilfreich beim verstauen von Ordnern und losen Papierbergen (von denen mein Göttergatte leider gerne Ableger züchtet). Nachdem wir also zum dritten oder vierten Mal wichtige Dokumente hinter, unter oder neben den besagten Regalen suchen mussten, weil sie durch sämtliche Ritzen rutschen und sich gut verstecken können, war der Beschluss gefasst: Zu Weihnachten gibt's wieder Billy!
Nun hat sich die Weihnachtszeit für uns in diesem Fall unfreiwilligerweise bis in den Februar gezogen, denn für so einen Großeinkauf, muss ja auch erstmal ein passendes Gefährt gefunden werden - also Papas großes Auto geschnappt und eine Runde durch den IKEA Heerlen (inklusive Köttbullar und viel mehr Kleinkram kaufen, als man eigentlich wollte - gehört ja nun irgendwie dazu;) und nach 4Stunden Fahr- und Schlepparbeit waren 5 neue Schränke plus Türen in unserem Hausflur geparkt. Was übrigens dazu führte, dass es im Flur tagelang nach IKEA Lager gerochen hat - achtet mal drauf, IKEA-Pressspan-Eigengeruch!;)
Den 2. Nachmittags hatte ich zum Ab- und Aufbauen der Regale veranschlagt, was sich aber nicht wirklich durchführen ließ, da ich leider vernachlässigt hatte, dass die Götter vor das Abbauen erstmal das Ausräumen gesetzt haben...und meine Güte kann man viel Kram haben! Nachdem also der Rest unserer Wohnung unter den Kästen, Ordnern und Papierbergen verschwunden war, konnte man grade noch die Hälfte der Ab- und Aufbauarbeiten leisten, bis sowohl Zeit also auch Lust versagten...
Natürlich hätte man annehmen können, dass die 2. Hälfte des Umbaus und das Wiedereinräumen daher in den 3. Tag passen sollte - aber leider kamen uns Kater und Laminat in die Quere.
Merke also: Wer seine Wohnung im Chaos versinken sieht, sollte sich nicht in den Alkohol flüchten, auch wenn das natürlich sehr verlockend ist und man sollte auch nie davon ausgehen, dass sich Möbel einfach so aufstellen lassen, wie man das so geplant hat...;)
So begab es sich nämlich, dass wir feststellen durften, dass das Lamiat in der geplanten Schrank Ecke leider so unregelmäßig verlegt ist, dass die Schrankwand am Ende ein wenig an das World Trade Center kurz vor dem Einsturz erinnerte - zumindest war ich der Meinung, dass Schränke nicht Vförmig auseinanderstehen sollten...
Wie immer bei Rückschlägen im Leben lohnte es sich aber auch in diesem Fall einfach mal einen mentalen Schritt zurück zu machen, um sich seine Handlungsoptionen bewußt zu machen.;)
Nachdem das also beim Sonntagskaffee (pun not intended) geschehen war, musste die Entscheidung fallen "einfach" das Zimmer an den neuen Schränken auszurichten und nicht umgekehrt - also musste die Schrankecke in die gegenüberliegende Zimmerecke (ohne Laminatwellen) umziehen und das Sofa umgestellt werden, was zu Folge hatte, dass ein Schreibtisch umziehen musste, was zur Folge hatte, dass 2 Rechner komplett neu verkabelt werden mussten, was zur Folge hatte, dass Netzwerkkabel durch das ganze Zimmer gelegt werden musste, was zur Folge hatte, dass man über anderthalb Tage länger für das einfache umschichten der Möbel gebraucht hat, als eigentlich geplant waren...und dann musste man ja noch das Einräumen koordinieren UND wichtige Dinge wie Dekofragen klären!;)
Und die Moral von der Geschicht? Möbel umräumen ist erstaunlich symbolisch für das Leben an sich - nachdem mal einmal festgestellt hat was geht und was nicht und viel Energie in eine Umräumaktion investiert hat, stellt man schließlich fest: Was als Notlösung angefangen hat, ist eigentlich die bessere Lösung!
Wer sich das Vorher-Nacher ins Gedächtnis rufen kann, wird mir zweifelsfrei zustimmen müssen, dass die neue Zimmeraufteilung viel klarer strukturiert ist und die neue Schränke einfach gut aussehen - ohne mich jetzt selber loben zu wollen...;)
Im Leben wie im Schöner Wohnen gibt es eben doch noch Happy Ends! Soviel Wort zum Sonntag musste sein, jetzt wünsche ich noch ein schönes Restwochenende und viel Spaß beim Einrichten!:)
So hat es statt der von mir in meinem jugendlichen Leichtsinn angepeilten 2 Nachmittage dann mal eben eine ganze Woche gedauert, bis unser Arbeitszimmer wieder vorzeigbar ist - auch wenn die letzten Aufräumarbeiten immer noch ausstehen...eine undendliche Geschichte? Ich will es mal nicht hoffen!
Was war aber das Problem?
Wer sich noch in Erinnerung ruft, wie sich unser Arbeitszimmer nach der letzten Umräumaktion gestaltete, wird sich vielleicht noch an die ökologisch wertvollen Gorm Regale erinnern, die unseren gesammelten Arbeitszimmer-Kram verstauen sollten. Das hat leider nicht so wirklich funktioniert, denn der gute Gorm ist glaube ich mehr als Vorrats- oder Werkzeugregal konzipiert worden und war daher mehr oder minder unhilfreich beim verstauen von Ordnern und losen Papierbergen (von denen mein Göttergatte leider gerne Ableger züchtet). Nachdem wir also zum dritten oder vierten Mal wichtige Dokumente hinter, unter oder neben den besagten Regalen suchen mussten, weil sie durch sämtliche Ritzen rutschen und sich gut verstecken können, war der Beschluss gefasst: Zu Weihnachten gibt's wieder Billy!
Nun hat sich die Weihnachtszeit für uns in diesem Fall unfreiwilligerweise bis in den Februar gezogen, denn für so einen Großeinkauf, muss ja auch erstmal ein passendes Gefährt gefunden werden - also Papas großes Auto geschnappt und eine Runde durch den IKEA Heerlen (inklusive Köttbullar und viel mehr Kleinkram kaufen, als man eigentlich wollte - gehört ja nun irgendwie dazu;) und nach 4Stunden Fahr- und Schlepparbeit waren 5 neue Schränke plus Türen in unserem Hausflur geparkt. Was übrigens dazu führte, dass es im Flur tagelang nach IKEA Lager gerochen hat - achtet mal drauf, IKEA-Pressspan-Eigengeruch!;)
Den 2. Nachmittags hatte ich zum Ab- und Aufbauen der Regale veranschlagt, was sich aber nicht wirklich durchführen ließ, da ich leider vernachlässigt hatte, dass die Götter vor das Abbauen erstmal das Ausräumen gesetzt haben...und meine Güte kann man viel Kram haben! Nachdem also der Rest unserer Wohnung unter den Kästen, Ordnern und Papierbergen verschwunden war, konnte man grade noch die Hälfte der Ab- und Aufbauarbeiten leisten, bis sowohl Zeit also auch Lust versagten...
Natürlich hätte man annehmen können, dass die 2. Hälfte des Umbaus und das Wiedereinräumen daher in den 3. Tag passen sollte - aber leider kamen uns Kater und Laminat in die Quere.Merke also: Wer seine Wohnung im Chaos versinken sieht, sollte sich nicht in den Alkohol flüchten, auch wenn das natürlich sehr verlockend ist und man sollte auch nie davon ausgehen, dass sich Möbel einfach so aufstellen lassen, wie man das so geplant hat...;)
So begab es sich nämlich, dass wir feststellen durften, dass das Lamiat in der geplanten Schrank Ecke leider so unregelmäßig verlegt ist, dass die Schrankwand am Ende ein wenig an das World Trade Center kurz vor dem Einsturz erinnerte - zumindest war ich der Meinung, dass Schränke nicht Vförmig auseinanderstehen sollten...
Wie immer bei Rückschlägen im Leben lohnte es sich aber auch in diesem Fall einfach mal einen mentalen Schritt zurück zu machen, um sich seine Handlungsoptionen bewußt zu machen.;)
Nachdem das also beim Sonntagskaffee (pun not intended) geschehen war, musste die Entscheidung fallen "einfach" das Zimmer an den neuen Schränken auszurichten und nicht umgekehrt - also musste die Schrankecke in die gegenüberliegende Zimmerecke (ohne Laminatwellen) umziehen und das Sofa umgestellt werden, was zu Folge hatte, dass ein Schreibtisch umziehen musste, was zur Folge hatte, dass 2 Rechner komplett neu verkabelt werden mussten, was zur Folge hatte, dass Netzwerkkabel durch das ganze Zimmer gelegt werden musste, was zur Folge hatte, dass man über anderthalb Tage länger für das einfache umschichten der Möbel gebraucht hat, als eigentlich geplant waren...und dann musste man ja noch das Einräumen koordinieren UND wichtige Dinge wie Dekofragen klären!;)
Und die Moral von der Geschicht? Möbel umräumen ist erstaunlich symbolisch für das Leben an sich - nachdem mal einmal festgestellt hat was geht und was nicht und viel Energie in eine Umräumaktion investiert hat, stellt man schließlich fest: Was als Notlösung angefangen hat, ist eigentlich die bessere Lösung!
Wer sich das Vorher-Nacher ins Gedächtnis rufen kann, wird mir zweifelsfrei zustimmen müssen, dass die neue Zimmeraufteilung viel klarer strukturiert ist und die neue Schränke einfach gut aussehen - ohne mich jetzt selber loben zu wollen...;)Im Leben wie im Schöner Wohnen gibt es eben doch noch Happy Ends! Soviel Wort zum Sonntag musste sein, jetzt wünsche ich noch ein schönes Restwochenende und viel Spaß beim Einrichten!:)
18.02.2011
Und wieder mal...
... ist eine Woche rum - nicht dass sie mir im Vorbeiziehen nicht aufgefallen wäre;) - und es ergeben sich nur 1,5 winzige Lebenszeichen blogtechnischer Art.
Ich gelobe Besserung, denn bald habe ich bestimmt auch wieder was Interessantes zu erzählen!
Und bis dahin...haben wir ja den Freitags-Füller!;)
1. Es kommt mir vor wie gestern, da hing ich noch an einem halbfertigen IKEA Regal...war aber schon vor-vor-vorgestern!;)
2. Wenn sich jetzt spontan mein Abendessen vor mir manifestierte, ich hätte nichts dagegen.
3. Wann hat eigentlich Scrubs aufgehört witzig zu sein? Die neue Staffel ist nur zum einschlafen geeignet...
4. Da sitzt eine kleine, schwarze Amsel vor meinem Fenster - Cat-Tainment!;)
5. Mein Bauch ist mein bester Freund!
6. Oh mein Gott, wie mir die kleine Katze auf die Nerven geht...Konzert in Motz-Dur...oder vielleicht auch Jaul-Moll.^^
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Frühlingsauftakt mit den Stammtisch-Mädels, morgen habe ich noch nichts fest geplant und Sonntag möchte ich meine Kurzgeschichten mal wieder besuchen!;)
Einen schönen Frühlingsanfang allerseits!
Ich gelobe Besserung, denn bald habe ich bestimmt auch wieder was Interessantes zu erzählen!
Und bis dahin...haben wir ja den Freitags-Füller!;)
1. Es kommt mir vor wie gestern, da hing ich noch an einem halbfertigen IKEA Regal...war aber schon vor-vor-vorgestern!;)
2. Wenn sich jetzt spontan mein Abendessen vor mir manifestierte, ich hätte nichts dagegen.
3. Wann hat eigentlich Scrubs aufgehört witzig zu sein? Die neue Staffel ist nur zum einschlafen geeignet...
4. Da sitzt eine kleine, schwarze Amsel vor meinem Fenster - Cat-Tainment!;)
5. Mein Bauch ist mein bester Freund!
6. Oh mein Gott, wie mir die kleine Katze auf die Nerven geht...Konzert in Motz-Dur...oder vielleicht auch Jaul-Moll.^^
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Frühlingsauftakt mit den Stammtisch-Mädels, morgen habe ich noch nichts fest geplant und Sonntag möchte ich meine Kurzgeschichten mal wieder besuchen!;)
Einen schönen Frühlingsanfang allerseits!
14.02.2011
Vielen Dank für die Blumen...
...und einen schönen Valentinstag allerseits!:)
P.S. Ja diese Vase hat auch früher schon schöne Dinge beinhaltet!;)
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