Publikationen, Projekte, Persönliches

31.12.2022

Berühmte letzte Worte 2022


 
Irgendwie wollte ich eigentlich keine Blogpost mehr mit irgendwie anfangen, aber was soll man machen? Irgendwie sind wir schon wieder am Ende von 2022 angekommen, obwohl ich mir nicht wirklich erklären kann, wie das so schnell passieren konnte. ;-)

Aber egal wie es dazu kommen konnte, wie haben wieder ein Jahr überlebt und daher wird es Zeit sich ein paar Gedanken dazu zu machen!

Vorherrschendes Gefühl für 2023?
Letztes Jahr hatte ich hier "vorsichtig optimistisch" geschrieben und das hat sich vollends bewährt - ich weiß zwar nicht wo die Wochen und Monate geblieben sind, aber jetzt wo ich so drüber nachdenke, war das Jahr durchaus erfolgreich und das trotz einiger Hürden (dazu gleich).
Von daher würde ich "Zuversichtlich" als neue Parole für 2023 ausgeben.

2022 zum ersten Mal getan?
Tja, dann fangen wir mal an: In diesem Jahr hatte ich das zweifelhafte Vergnügen zum ersten Mal "medical leave" in meinen Arbeitsstundenzettel einzutragen, weil ich 3 Wochen zur Reha durfte, um den Bandscheibenvorfall in meiner Halswirbelsäule in den Griff zu kriegen - ja, das war die Hürde, von der wir gerade sprachen. ;-) Ich würde jetzt nicht sagen, dass das ein "1. Mal" war, das ich dringend gebraucht hätte, aber andererseits hatte ich wochenlang Annekdoten zum Besten zu geben - wie meine Oma immer gesagt hat: Wenn nichts schief geht, dann hat man auch nichts zu erzählen.
 
2022 nach langer Zeit wieder getan?
Kinder, wir waren am Meer dieses Jahr! Zwar nur ein paar Tage, aber am Meeeer! Das war nach so vielen Jahren so unglaublich nötig, das es schwer in Worte zu fassen ist ... falls man sich mein Happy Face live ansehen will, kann ja mal in den Camp Juli Vlog reinschauen. ;-)


 
2022 leider nicht getan?
Hmm...ausnahmsweise fällt mir spontan ausnahmsweise nicht viel ein, was ich in diesem Jahr versäumt hätte (und das allein ist ja schon ein Fortschritt, no?). Sicher, ich hätte gerne weniger Zeit mit meinen Zipperlein und mehr mit Hobbies und Freunden verbracht, aber das ist vermutlich ein Umstand, den Viele nachvollziehen können - Adulting under Capitalism hält einen zu oft von schönen Dingen ab und so.

(Un)wort des Jahres?
Ich merke mir (zum Glück!!) ja nicht alles, worüber ich mich das Jahr über so ärgere, mein Hirn ist dankenswerterweise sehr gut darin sowas zu vergessen, aber die ganze Chose mit der "Klima RAF" war schon großes, absurdes Kino, oder? Ich meine, offensichtlich sind unsere Armee und Polizei immer noch genug rechts unterwandert, dass sich Pappnasen wie die Reichsbürger tatsächlich einbilden sie könnten einen erfolgreichen Putsch durchführen, aber lasst uns lieber ein paar Aktivist:innen vorbeugend einsperren, weil sonst die wertvollen Autos behindert werden könnten? Ich glaube nicht, Tim.

In der Berichterstattung zu diesen Aktionen paarte sich soviel Unverständnis mit Fehlinformation und Polemik, dass man als Historiker wirklich nur noch lachen konnte, weil es sonst zu traurig war. Ich könnte dazu jetzt weiter ausholen, aber eigentlich wird in diesem Video das meiste gesagt, was ich anzubringen hätte - wen es also nicht interessiert, der kann einfach weiterlesen.
 
 
Allgemeinzustand?
Naja, das mit den Nacken- und Kopfschmerzen war natürlich wenig erfreulich und hat das Jahr über auch allem was ich gerne getan hätte einen Dämpfer versetzt. Und pünktlich zu Weihnachten lag ich außerdem mit einer fetten Erklätung flach - ich versuche mir einzureden, dass mein Organismus mich nur in seiner unsubtilen Art darauf hinweisen wollte, dass "nichts tun" zu wenig Raum auf meiner Uralubsplanungsliste hatte. ;-) Aber wenn man schon das verdammte Positive sehen möchte, dann hätte das alles schlimmer sein können.

Urlaub und Partys?
Vom Urlaub schrob ich ja bereits und das war auch dringend notwendig - der nächste Schritt wäre jetzt die Hundetiere auch mal mit an den Strand zu nehmen (wir trafen auch eine kleine Bulldogge mit Schwimmweste, das wäre also möglich;-), aber nur mit Bus und Bahn ist das leider ein größeres Unterfangen, das man vielleicht in Zukunft anpacken muss. Halloween musste ich dieses Jahr allerdings leider in Reha verbringen, daher gab es nur ein kleines Kostümexperiment. 
 

Haare länger oder kürzer?
Nachdem ich es immer noch nicht geschafft habe mir einen neuen Friseur zu suchen, wächst das Kopfgemüse jetzt einfach so lang, wie es will - für die volle Sissi Frisur wird es wohl nicht mehr reichen, aber wer weiß, vielleicht bin ich auch zu pessimistisch? Wir werden es erleben!

Kurzsichtiger oder Weitsichtiger?
Ich finde es witzig, dass ich hier letztes Jahr behauptet habe, ich würde mir zeitnah eine neue Brille kaufen...Dieser Vorsatz hat sich so wenig in meinem Hirn festgesetzt, dass er mir das ganze Jahr über nicht einmal untergekommen ist. Aber andererseits heißt das ja wohl, dass ich immer noch gut sehe, von daher was solls?;-)

Mehr Kohle oder weniger?
Naja weniger, wie wir alle, no? Inflation lässt grüßen. Heutzutage muss man sich fast schon einen Hocker in den ALDI mitnehmen, damit man sich an der Kasse erstmal hinsetzen kann, wenn man die Rechnung bekommt. Das darf nächstes Jahr gerne wieder besser werden.^^

Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr wohl oder übel - und es begab sich außerdem noch, dass wir kurz vor Weihnachten mehr oder minder gezwungen waren endlich mal neue Küchengeräte anzuschaffen. Das reißt natürlich erstmal ein Loch in die Budgetplanung, aber andererseits waren unser Herd und unsere Spülmaschine jeweils 20 Jahre alt, von daher sollten die neuen Modelle hoffentlich an der Energiefront sparen und so den Anschaffungspreis ein wenig ausgleichen. Man kann ja mal Hoffnung haben.

Mehr bewegt oder weniger?
So! viel! mehr! Ohne Witz, ich hatte ja schon im Frühjahr wieder mit Kraftsport und Yoga angefangen, aber da meine Reha mehr oder minder aus 2-3 Stunden Sport pro Tag bestand, hab ich mich vermutlich in den 3 Wochen alleine schon mehr bewegt, als im ganzen letzten Jahr zusammengenommen. Und auch wenn ich es nur ungerne zugebe, man fühlt sich schon besser, wenn man sich regelmäßig bewegt. Ich wünschte es wäre nicht so, aber was soll man tun... ;-)

Film des Jahres?
Soviele Filme habe ich dieses Jahr gar nicht gesehen, stelle ich fest - Netflix und YouTube sind vermutlich "Schuld", aber irgendwie auch die Tatsache, dass mir über weite Strecken des Jahres die Energie und Bandbreite für neue Dinge fehlte. Trotzdem - oder grade deshalb - entscheide ich mich für No Way Home, was jetzt vermutlich überraschend kommt, wenn man das Gemotze aus meiner Review noch im Ohr hat. Aber wie ich schon sagte, wir regen uns nicht auf über Dinge, die uns nicht berühren, von daher macht es schon auch Sinn. ;-)

Buch des Jahres?
Kann es sein, dass ich das ganze Jahr über ausschließlich Sachbücher gelesen habe? Wow, ich wusste ja, dass mir die Bandbreite für neue Geschichten fehlte, aber das war dann doch überraschend. Bei den Sachbüchern allerdings war einiges dabei, das ich gerne empfehlen möchte - am Ende habe ich mich aber für Savage Summit entschieden, einfach weil es so weit außerhalb meiner eigentlichen Komfortzone liegt und mir ein ganzes Kaninchenloch aufgetan hat, das mich den Winter über beschäftigt hat.

Für das Hörbuch des Jahres habe ich auch wieder mal viele gute Kandidaten, aber ich denke ich gehe mal ganz an den Anfang des Jahres zurück und entscheide mich für die Habsburger (who's suprised?!;-). Aber In the Shadow of the Empress hat einfach den Mix aus guter Recherche und unterhaltsamem Schreibstil (mit ein wenig Historikersarkasmus, wo er angebracht ist), der mir gefällt.

Erkenntnis des Jahres?
Ich sprach in unserem Jubiläums-Podcast schon darüber, aber ich wiederhole es gern nochmal, denn manchmal muss man sich auch einfach selber loben. ;-) So schwierig das Jahr in mancher Hinsicht war und so sehr ich grade im Sommer vor meiner Reha (und auch danach) noch mit mir und meinem Mangel an Produktivät gehadert habe, ich muss am Ende doch festhalten, dass ich inzwischen besser darin bin diese "Löcher" zu managen und nicht ständig gegen mich selbst und meine Gesundheit anzurennen. Und das ist immer dann viel wert, wenn man mit Dingen beworfen wird, die man nicht hat kommen sehen und auf die man nur sehr geringen Einfluss nehmen kann, no? ;-)

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Ok, also dieses Jahr hatte ich wirklich nicht viel Inspiration übrig - ich habe allerdings einige Pflanzen unter Freunden und Familie verteilt, das ist zumindest ein wachsendes Geschenk, das hoffentlich das Jahr über immer größer wird.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Ich habe wie immer viele spannende Bücher zu Weihnachten bekommen, aber nach den letzten 2 Jahren ist es eigentlich (und war es eigentlich auch immer schon;-) das schönste Geschenk, dass man Zeit mit lieben Menschen verbringen konnte, oder?
 
Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Der Ehemann hat da letztlich so einen rausgehauen:
Ich so: "Tja, da habe ich dann wohl nix von." [Es ging um irgendeine Förderung für Kinder.]
Und darauf er so: "Du bist halt nicht das Wertvollste was wir haben." [Pause] "Nur das Wertvollste, das ich habe."

Da sag nochmal einer nach 20 Jahren Beziehung wäre die Romantik tot. ;-)
 
Die größte Enttäuschung?
Auch hier fällt mir spontan nicht viel ein - auf dem "Papier" war mein Jahr ziemlich erfolgreich, es wäre nur schön gewesen das Ganze wäre mit weniger (mentaler) Anstrengung verbunden gewesen, aber Enttäuschung würde ich das jetzt nicht nennen.
 

Beste Idee/Entscheidung des Jahres?
Die Wiederentdeckung der kreativen Schreibpausen - ob jetzt gezwungenermaßen oder nicht, es ist manchmal gut sich daran zu erinnern, dass die Hauptarbeit des Schreibens nichts mit Tippen auf einer Tastatur zu tun hat. ;-)

Vorsatz fürs neue Jahr?
Letztes Jahr hatte ich mir vorgenommen mehr mit Leuten zu unternehmen - da können wir also mal einen fetten Haken hinter setzen. Für's neue Jahr möchte ich daher wieder ein wenig meine kreative Arbeit in den Vordergrund stellen - 3 von 5 Rohfassungen für meine Barock-Spioninnen sind noch zu schreiben und dank meiner Pausen habe ich auch richtig Lust das anzupacken. Jetzt muss nur noch diese blöde Erkältung die Segel streichen, aber das schaffen wir schon.

2022 war mit einem Wort?
Hmm...sagen wir: Ereignisreich? Ich bin neugierig wie das weitergeht. ;-)

In diesem Sinne, auf ein gutes Neues!

26.12.2022

5 Jahre Podcast - etc Jubiläumsfolge

Unser Thema heute:

Das Podcast-Baby wird schon 5 Jahre alt, da ist es langsam an der Zeit sich als Eltern ein wenig zurückzulehnen, weil das Kind aus dem Gröbsten raus ist, oder...? Vielleicht auch nicht, ich habe wenig Ahnung von Kindern, liebe gestresste Eltern, bitte nicht übel nehmen den hinkenden Vergleich. ;-)

Heute steht jedenfalls die alljährliche Rück- und Vorausschau an. Was waren unsere Highlights 2022 und was wollen wir im nächsten Jahr tun? Und ein kleines Spielchen haben wir natürlich auch wieder erdacht.

Enjoy! :-)



19.12.2022

Sleep - Rest - Relax!

Es geht in großen Schritten auf das Jahresende zu und wie schon angekündigt, nehme ich in diesem Jahr auch über die Winterferien eine kleine Blog-Auszeit, um die Battarien wieder aufzuladen.

Natürlich wird es trotzdem noch das Podcast-Jubiläum geben und die berühmten letzten Worte, so ganz verwaisen wird der Blog also bis Anfang Januar nicht. ;-)

Macht euch eine gemütliche, entspannte und vor allem gesunde Feiertagszeit und lasst euch so wenig wie möglich stressen!



16.12.2022

Savage Summit. Oder auch: Unerwartete Fragestellungen

Man müsste ja eigentlich annehmen nach Radium Girls wäre mein Bedarf an Medical Horror erstmal gedeckt, aber aus irgendeinem Grund bin ich über Savage Summit geschrieben von Jennifer Jordan gestolpert und da ich ja bekanntlich Frauenbiographien ziemlich spannend finde, musste ich hier zumindest mal reinlesen:


 

12.12.2022

Erste-Hilfe-Kasten: Formulierungen - etc Folge 131

Unser Thema heute:

Heute beschäftigen wir uns mal ganz grundlegend mit dem was eine geschriebene Geschichte am Ende ausmacht - Worte und wie man sie zu Sätzen formt. ;-) Ein bisschen sprechen wir auch über Stil und Pacing auf Satzebene, aber vor allem stellt uns Tine ihre Idee der Formulierungsbubbles vor.

Enjoy! :-)



09.12.2022

Listening to: Napoleon. Oder auch: Kein Binge-Material

So, wir müssen kurz eine Hörbuch-Woche draus machen, denn in meiner Reha hatte ich *sehr* viele Anwendungen, die quasi erforderten auditiv bespaßt zu werden, weil ich die 24/7 Radiobeschallung nicht ertragen konnte - vor allem am 11/11 war ich kurz davor mal beim Personal zu erfragen, ob Folter durch Karnevalsmusik nicht gegen irgendeine Genfer Konvention verstößt.^^

Aber apropos Genfer Konvention, da wir ja letztlich erst über die Anfänge internationaler Kongresse sprachen, dachte ich, mache ich das Tripple (dieses Autors) mal perfekt und lade mir sein neustes Buch runter: Napoleon: The Man Behind the Myth geschrieben von Adam Zamoysky, gesprochen von Leighton Pugh.


A landmark new biography that presents the man behind the many myths. The first writer in English to go back to the original European sources, Adam Zamoyski’s portrait of Napoleon is historical biography at its finest.

Napoleon inspires passionately held and often conflicting visions. Was he a godlike genius, a romantic avatar, a megalomaniac monster, a compulsive warmonger or just a nasty little dictator?

Whilst he displayed elements of these traits at certain times, Napoleon was none of these things. He was a man and, as Adam Zamoyski presents him in this landmark biography, a rather ordinary one at that. He exhibited some extraordinary qualities during some phases of his life, but it is hard to credit genius to a general who presided over the worst (and self-inflicted) disaster in military history and who single-handedly destroyed the great enterprise he and others had toiled so hard to construct. A brilliant tactician, he was no strategist.

But nor was Napoleon an evil monster. He could be selfish and violent, but there is no evidence of him wishing to inflict suffering gratuitously. His motives were mostly praiseworthy and his ambition no greater than that of contemporaries such as Alexander I of Russia, Wellington, Nelson, Metternich, Blucher, Bernadotte and many more. What made his ambition exceptional was the scope it was accorded by circumstance.

Adam Zamoyski strips away the lacquer of prejudice and places Napoleon the man within the context of his times. In the 1790s, a young Napoleon entered a world at war, a bitter struggle for supremacy and survival with leaders motivated by a quest for power and by self-interest. He did not start this war but dominated his life and continued, with one brief interruption, until his final defeat in 1815.

Based on primary sources in many European languages, this magnificent audiobook examines how Napoleone Buonaparte, the boy from Corsica, became ‘Napoleon’, how he achieved what he did and how it came about that he undid it. It does not justify or condemn but seeks instead to understand Napoleon’s extraordinary trajectory.

05.12.2022

Listening to: Murder isn't Easy. Oder auch: Bitte ignoriert meine Browserhistorie...

So einen "Halloween ist irgendwie immer"-Post habe ich noch, bevor wir dann irgendwann in die Weihnachtsferien verschwinden und uns 2 Wochen lang nur mit Essen und Schlafen beschäftigen. In den letzten Jahren habe ich diese winterliche Blogpause ja oft übersprungen, aber da ich gerade erst eine mehrwöchige Reha auf dem Buckel (im wahrsten Sinne des Wortes) habe und wir nicht gleich wieder in den alten toxic productivity Trott verfallen wollen, nehmen wir uns einfach ein bisschen Zeit für's kreative Nichtstun.;-)

Bevor es aber soweit ist, habe ich noch eine sehr nette (Hör)Buchempfehlung für die Hobby-Kriminologen unter uns und die, die es vielleicht noch werden wollen. Worum geht es also in Murder Isn't Easy: The Forensics of Agatha Christie, geschrieben von Carla Valentine, gesprochen von Imogen Church?


 

Agatha Christie is one of our most beloved authors - a storyteller unparalleled in her clever plots and twisting tales. But Agatha was also a forensic expert; in each of her books she employs an expert weaving of human observation, ingenuity and genuine science of the era.

In Murder Isn't Easy Carla Valentine illuminates all of Agatha's incredible knowledge, showing how she stayed at the cutting edge of forensics from ballistics to fingerprint analysis, as seen through much-loved characters such as Poirot and Miss Marple.

From the glamour and grit of Agatha Christie's stories, to the real-life cases that inspired them, Murder Isn't Easy will immerse you in the forensics that influenced generations of writers and scientists alike.

02.12.2022

NaNoWriMo Vlog 2022

Unser Thema heute: 

Es ist NaNoWriMo und ich habe keine Zeit, aber viel Motivation und noch mehr Schlabberklamotten! Und außerdem den dringenden, inneren Wunsch endlich wieder irgendwas zu schreiben und die Unendliche Rohfassung endlich (endlich!!) abzuschließen. 

All das führt uns zwangsläufig zu einem recht langsamen Build-Up, der in einer völlig irren Finishing Frenzy ended... 

 Enjoy! ;-) 

 


TIMESTAMPS 

00:00 Intro
01:03 1. November - Vorsichtige Pläne
07:04 - 8. November - Unboxing Time! 
12:00 - 13. November - Rosen im Winter
15:28 - 23. November - Finishing Frenzy!!
27:11 - 27. November - GRTAWM & Final Toughts
41:50 - Outro

28.11.2022

Workshop Talk November 2022 - etc Folge 130

Unser Thema heute:

Wir reden ein wenig über den Post-Publication-Blues, die Freuden (und Probleme) daran seinen Charakteren Haustiere zu gönnen und natürlich auch über den NaNoWriMo.

Enjoy! :-)

25.11.2022

1815. Oder auch: Der Kongress tanzt

2022 ist irgendwie wieder mal so ein Jahr des extremen Langsamlesens, weswegen wir immer noch den (dazu auch noch sehr überschaubaren) Stapel Bücher abarbeiten, die ich mir in diesem Jahr von meinem Geburtstagsgeld gekauft habe.

Und nach meiner extremen Nichtstun-Kur, dachte ich, steigen wir mal mit einem extremen Special Interest Thema ein, das man entweder sehr spannend, oder super dröge finden wird. ;-)

Worum geht es also in 1815: Napoleons Sturz und der Wiener Kongreß von Adam Zamoysk, falls der Titel noch nicht selbsterklärend genug ist?

Der Wiener Kongress war einer der ersten Friedenskongresse der Neuzeit. Die damaligen Großmächte England, Russland, Österreich, Preußen und auch Frankreich verhandelten die politische Neuordnung Europas nach dem Sturz Napoleons. Es sollte eine stabile Friedens- und Staatenordnung geschaffen werden, aber letzten Endes wurde es ein Geschacher um Gebietsgewinne und Einflusssphären. Intrigen, Bestechung, Spionage gehörten unerlässlich dazu. Daneben sorgten Tanz, Theater, Sex und ausschweifende Bankette für Entspannung. Doch Napoleon floh von Elba und stellte eine Armee auf. So traf man sich zwei Wochen nach dem Ende des Kongresses bei Waterloo, um ihn endgültig zu besiegen. Anschaulich erzählt Zamoyski anhand vielfältigster Quellen das Geschehen und lässt den Leser an der schillernden Atmosphäre in Wien hautnah teilhaben.

21.11.2022

YouTube für Cosplay (und anderes lustiges Basteln)

Wir haben ja schon öfter festgehalten, dass Halloween eher so eine Lebenseinstellung, als nur ein einziger Tag im Jahr ist, daher ist es Mitte November noch nicht zu spät, um sich mit Kostümen und Cosplay zu beschäftigen!

Und vielleicht gibt es ja auch noch mehr Menschen, die wie ich sind und anderen ab und zu gerne einfach dabei zusehen, wie sie großartige Kostüme basteln, auch wenn es mir selbst viel zu aufwendig wäre das nachzumachen.

Solltet ihr euch also in diesem statement wiederfinden, schaut doch mal bei Ariel vorbei, die sehr viele, sehr bunte und glitzerige Dinge bastelt, die ich selber vielleicht nicht tragen oder machen wöllte, aber irgendwie finde ich trotzdem ihre Videos sehr entspannend - und das kann nicht nur am französischen Akzent liegen...? ;-)

Und falls euch danch ist ganz viel Halloween-Flair aufzusaugen, würde ich euch empfehlen bei Rachel reinzuschauen, die das mit dem Lebensstil definitiv verstanden hat - und im Gegensatz zu Menschen, die Kostümdesign studiert und eine riesige Werkstatt haben, kann man bei Rachel auch mehr beim Learning by Doing zusehen, was ich persönlich sehr angenehm finde. Kreativer Dilletantismus ist ja auch so das Credo meiner Nähvideos...

Aber hey, es muss ja auch erstrebenswerte Projekte für diejenigen unter uns geben, die nicht erst ein jahrelanges Studium absolvieren können, um ins Cosplay einzusteigen, no? ;-)

18.11.2022

Love & Thunder. Oder auch: Es muss nicht alles für jeden sein

Ich ertappe mich immer öfter dabei, dass meine Reaktionen zu MCU Filmen dem "mainstream" entgegen zu laufen scheinen - die Filme, die irgendwie jeder feiert, finde ich meh (hallo Civil War) und die Filme, die mir gefallen, werden irgendwie zerrissen. Deswegen gibt es auch heute wieder kein oberflächliches Nitpicking-Video, in dem wir versuchen uns schlauer zu fühlen, weil wir wenig Tiefgang in wenig tiefgängig gemeinten Medien finden konnten, sondern nur den Trailer. 


Vielleicht machen wir das jetzt auch einfach zum Standard, je älter ich werde, desto weniger Geduld habe ich für "lustige" Medienanalyse. Läuft immer öfter doch nur darauf hinaus, dass irgendwer eine Statue gebaut haben will, weil er Ding XY doof findet. Früher war das vielleicht mal prätentiös - was manche ja mit intellektuell verwechseln - aber heute ist es eigentlich auch nur noch mainstream, oder? Und wer will schon mainstream sein ... *ironyoff* ;-)

14.11.2022

Wie rette (oder verkacke) ich meine Hass-/Lieblingstropes? - etc Folge 129

Unser Thema heute:

Wir sprechen zum wiederholten Male über Tropes - aber um die ganze Sache ein wenig spannender zu gestalten, geht es diesmal darum wie man uns unsere Lieblingstropes so richtig versauen kannz. Und ob es tatsächlich Gelegenheiten gibt, zu denen uns Hasstropes plötzlich gar nicht mehr so schlimm erscheinen.

Enjoy! ;-)

11.11.2022

Greedfall. Oder auch: Gebt mir mehr Gunpowder Fantasy!

Wie man sich vielleicht erinnert, gehörte zu meiner radikalen Nichts-Tun-Kur im September auch "keine neuen Spiele". Das hat nur so halb funktioniert, denn ich habe einen 2. Durchlauf von Greedfall angefangen, aber dann fiel mir irgendwann auf, dass ich über meinen ersten Eindruck gar nicht gebloggt hatte, was mich dann wieder in die Leben als Content Falle geführt hat. It's complicated. ;-) Also habe ich statt dessen meinen X. Durchlauf von MEA eingeschoben und erzähle euch von der Gunpowder-Fantasy heute.

Ich habe mich mal für den Cinematic Trailer und nicht den Launch Trailer entschieden, weil interessanterweise letzterer a) einige Filmszenen enthielt, die im Spiel gar nicht zu sehen sind und b) den "wir spielen die Kolonialmacht" Konflikt sehr viel drastischer darstellt, als das Spiel es tut, was ich ein wenig ... unaufrichtig fand?

Um also den Disclaimer vorauszuschicken, dieses Spiel behandelt die Prämisse der Besiedlung eines neuen Kontinents, auf dem schon Menschen wohnen und das ist vermutlich nicht möglich, ohne nicht zumindest an manchen Stellen das "the good colonizer" oder "the noble savage" Trope zu streifen. Wer also darauf absolut keinen Bock mehr hat (fair!), sollte dieses Spiel vielleicht auslassen. Ich werde mich nur sehr am Rande darauf beziehen, weil mir für die tiefere Analyse absolut die Expertiese fehlt.

07.11.2022

Eine kleine Kostümgeschichte

Jaja, ich weiß, Halloween ist inzwischen schon lange vorbei, aber wir bleiben einfach bei der "es ist eine Lebenseinstellung, kein Datum" Sache - und außerdem geht es heute im Recherche und Improvisation und das sind ja nun skills, die man immer brauchen kann, no? ;-)

Ich hatte es im Video ja schon erwähnt, die 1650er sind was die "Kostümifizierung" der Mode ein wenig ein Stiefkind, weil sie genau zwischen den Tudorkleidern und den Rokoko-Paniers liegen, also gegen 2 "erkennt fast jede/r" Epochen antreten müssen.

Aber die Zirkelchroniken spielen nun einmal nach dem Westfälischen Frieden, daher musste ich mir einen Eindruck verschaffen was Frau und Mann damals so trug und kann dafür als großartige Quelle zur Recherche, das Archiv von Fashion History nur wärmstens empfehlen, in dem man verschiedene Epochen vergleichen kann.

Generell waren/sind für mich die Damen ein wenig interessanter, zum einen weil meine Ich-Erzählerin zumindest meistens in Frauenkleidern herumläuft und zum anderen, weil ich ja ein Kostüm für mich improvisieren wollte. Und da gillt es immer zunächst mal 2 wichtige Dinge zu prüfen: Silhouette und Frisur.

Zur Silhouette gehören die Schulter/Dekolletepartie, die Ärmel, die Rockform und alles andere, das den generellen Eindruck umfasst. Wie man an diesem Bild schön sehen kann, suchen wir für die 1650er nach schulterfreien Kleidern, gerne mit Schultertüchern, bauschigen Ärmeln, spitz zulaufenden Miedern und durchaus Volumen in den Röcken, auch wenn es nicht mehr die steifen Tudor-Reifröcke und noch nicht die breiten Hüftpaniers hat.

Bartholomeus van der Helst (Dutch, 1613-1670). Mary Stuart, Princess of Orange, as Widow of William II, 1652.
Außerdem brauchen wir offensichtlich ein Brenneisen - oder einen Lockenstab - denn hier gibt es keine Dame, die etwas auf sich hält, ohne Korkenzieherlocken. Und Schoßhund, aber der ist wohl optional. ;-)

 

Abraham van den Tempel Leeuwarden (Dutch, 1622-1672). Portrait of Odilia van Wassenaar, 1655

Ich habe in meinem Kostümarsenal bekanntlich 2 Optionen, die aber beide 150-200 Jahre zu früh oder zu spät sind. Miss Tudor habe ich damals an diesem Portrait orientiert, aber die Haube für die Haare geht leider gar nicht und auch wenn die Schulterpartie und die Über-Ärmel schon ähnlich sind, habe ich mich am Ende dagegen entschieden - zum einen hätte ich die Unter-Ärmel aus dem Kleid herauslösen müssen, weil ich sie historisch ganz unkorrekt angenäht habe, zum anderen stimmt der sehr eckige Ausschnitt gar nicht und sieht egal was man tut, zu identifizierbar nach Tudor aus.

 Attributed to William Scrots (active 1537-53), Elizabeth I when a Princess c.1546

In der Zeit von Miss Melly stimmen zumindest die Über-Ärmel auch grob und die lange, spitz zulaufende Jacke & bauschigen Röcke haben wir auch. Dummerweise sind die Kleider nur viel zu hochgeschlossen und das ganze noch mit einem Kragen abzusetzen, macht es nur noch schlimmer.
Artist/maker unknown, Woman's Dress with Day and Evening Bodices, c. 1858 


Aber im Geiste der Mary Stuart im ersten Bild (übrigens nicht *die* Mary Stuart, eher ihre Enkelin;-), dachte ich wenn die Form ansonsten stimmt, können wir ja mit einem hübschen, auffälligen Schultertuch die Tatsache verschleihern, dass die Jacke eigentlich an den Schultern enden müsste - hier sind der Kragen und die Ärmel zudem auch optional, also einfach weg damit.;-)

Und der Rock kommt auch so ganz gut hin, zumindest mit 2 Tüll-Unterröcken darunter - und den Schoßhund gab's sogar umsonst dazu! ;-) Und nein, für ein Video, in dem ich nur sitzen musste, habe ich das Riesending nicht gebügelt...

Das lässt noch das Problem mit dem Lockenstab, denn sowas besitze ich nicht und mein Kopfgemüse ist nach 3 Jahren ohne Friseur auch so lang und schwer, dass es sich vermutlich nicht rollen lassen würde, selbst wenn ich die Geduld gehabt hätte zu lernen wie man sowas macht. Lange Rede, kurzer Sinn, meine Korkenziehenlocken kommen aus dem Karton als Haarteile und auch wenn die Farbe nicht wirklich stimmt, fiel es zum Glück nicht so großartig auf, weil mein eigenes Haar den Dutt am Hinterkopf bilden konnte, der zu vielen Frisuren dazugehörte. Dann noch ein Haarband, wie in Bild 2 und schon kommen wir dem Gesamteindruck so nahe, wie es grade ging. Wenn ich die Haarteile nochmal verwenden will, würde ich vorher vielleicht meine eigenen Haare dunkelbraun tönen mit irgendwas, das sich wieder auswäscht, aber das ist jetzt nur der Lerneffekt fürs nächste Mal.

Insgesamt war ich mit dem Allgemeineindruck sehr zufrieden und habe sogar meine weißen Handschuhe und den Fächer aus (echter) Brüsseler Spitze rechtzeitig wiedergefunden. Die sind zwar beide nicht historisch korrekt, aber ich hatte keine Lust meine Tattoos zu überschminken und es war einfach viel zu WARM für Oktober! ;-)

Ich hoffe das war ein wenig aufschlussreich für euch und was immer ihr tut, schaut mal bei Fashion History vorbei, da kann man viele tolle Dinge lernen! :-)

04.11.2022

Von Rokkoko Assasins & Barock Spioninnen. Eine Kurzgeschichte & ihre Entwicklung

Unser Thema heute: 

Wie kam ich eigentlich zu meinem Serien-Kurzroman-Weißichnochnichtgenau-Projekt? Heute lesen wir (endlich) mal die Kurzgeschichte, mit der vor vielen Jahren alles begann und dann sprechen wir noch kurz darüber, warum ich seitdem von der Assassinen-Idee ziemlich angekommen bin. 

 Enjoy! ;-) 


 

TIMESTAMPS: 
00:00 Intro 
02:44 Dame Blanche - eine Kurzgeschichte 
15:16 Die Zirkelchroniken - Experimente ohne Ende 
21:45 Blooper & Outro

31.10.2022

Schreiben was uns Angst macht - etc Bonusfolge 129

Unser Thema heute:

Es ist Halloween, die Zeit der Geister, Zombies und Vampire - und damit auch die perfekte Gelegenheit sich mal darüber zu unterhalten wie wir in Fiktion verpacken was uns Angst macht. Wovor fürchten wir uns eigentlich, wenn wir über Zombies, Pod-People oder Body-Snatcher nachdenken? Wir sprechen heute mal über alles was in Fiktion gruselig sein könnte und woran das vielleicht liegt!

Enjoy! :-)

28.10.2022

Ghostbusters Afterlife. Oder auch: Fanservice the Movie?

Es ist beinahe Halloween, also die beste Zeit für Geistergeschichten, oder? Das ist zumindest die Ausrede, die ich für mich erfunden habe, um zu verschleihern, dass ich seit Monaten diese Review noch nachliefern wollte... ;-)

Gesehen also im heißen Sommer, aber bis jetzt im untoten Entwurf-Zustand gehalten: Ghostbusters Afterlife (bzw. Ghostbusters Legacy, warum eigentlich wieder mal die deutsche Unart einen englischen Titel mit einem anderen englischen Titel zu ersetzen, der nur die Hälfte der Beudeutung einfängt?)

Irgendwie habe ich keine schlauen Videos (und auch keine lustigen) zu dem Film in meiner üblichen YouTube-Kost gefunden und hatte auch nicht die Geduld nach welchen zu suchen, also gibt's halt nur den Trailer. Muss auch mal genug sein. ;-)

24.10.2022

Netflix für Mystery: Cecil Hotel & D.B. Cooper

Inzwischen wissen wir ja hoffentlich alle von meiner Hass-Liebe für True Crime, aber ich muss gestehen, es gibt zwei Unterarten von True Crime, die ich eigentlich immer konsumieren kann: Mysteries und Heists.

Vielleicht ist das nachvollziehbar, weil es bei Einbrüchen und Vermisstenfällen weniger und Blut und Eingeweide geht, aber ich finde das macht es ja nicht zwangsläufig gewaltfrei und/oder weniger deprimierend. Mein Hirn ist aber leider eine sehr basic bitch in der Hinsicht - wenn es keine übers Zimmer verteilte Leiche gibt, halten wir das für verdaubare Jederzeit-Unterhaltung. Keine Ahung, vermutlich sagt das wieder irgendwelche Dinge über mich... ;-)

Anyway, sollte man in einem ähnlichen Mindset gefangen sein, habe ich mal 2 Netflix Funde für euch und wir fangen mal mit dem zumindest potentiell deprimierenderem an: The Vanishing at the Cecil Hotel

Der Fall ist ja nun einigermaßen berühmt (muss es sein, sogar ich habe davon gehört und ich lebe was Social Media unter Internet Culture angeht 9 von 10 Tagen unter einem Stein) und das macht die Geschichte zum einen natürlich interessanter, weil es Menschen gibt, die sich seit Jahren mit diesem Mysteriu beschäftigen. Aber manchmal ist "community brain" halt auch nicht hilfreich und ich fand es sehr nett, dass wir in dieser Serie beides aufarbeiten und uns nicht nur auf "Internet doof", oder "Internet gut" beschränken.

Und wo wir grade bei super berühmten Fällen sind, D.B. Cooper ist vermutlich der berühmteste Heist zumindest im amerikanisch geprägten Kulturraum und ich wollte endlich mal rausfinden woran das liegt. Ja klar, ich hatte so eine vage Ahnung, dass es was mit Geld und einem Fallschirmabsprung zu tun hatte, aber worum ging es wirklich?

Dank dieser Serie weiß ich jetzt nicht nur das, sondern habe auch - und das war so mein Goldener Gummipunkt ;-) - gelernt in welchen Filmen, Serien etc. diese Geschichte schon verwurstet wurde. Wenn man also unblutige crime stories mag, sollte man hier mal reinschauen!

21.10.2022

Goldenhand. Oder auch: Unaufdringliche Erzähler

Nach Clariel musste ich einen kurzen Zwischenstopp einlegen, nachdem ich feststellte, dass Goldenhand nahtlos an Band 3 anschließt und ich keine Ahnung mehr hatte worum es ging. Also habe ich meinen Urlaub genutzt schnell mal 4 Bücher hintereinander wegzulesen und bin jetzt wieder auf dem fast aktuellen Stand (ja, ich weiß, inzwischen gibt es ein neues Prequel, aber ich bin aktuell in der in-time Timeline;-).

Bevor wir jetzt aber genauso kurz darüber sprechen was meine Beobachtungen sind, worum geht es?



Lirael lost one of her hands in the binding of Orannis, but now she has a new hand, one of gilded steel and Charter Magic.

On a dangerous journey, Lirael returns to her childhood home, the Clayr’s Glacier, where she was once a Second Assistant Librarian. There, a young woman from the distant North brings her a message from her long-dead mother, Arielle.

It is a warning about the Witch with No Face. But who is the Witch, and what is she planning? Lirael must use her new powers to save the Old Kingdom from this great danger—and it must be forestalled not only in the living world but also in the cold, remorseless river of Death.