Bin ich eigentlich die Einzige, die (ich weiß, man fragt das nicht, aber trotzdem;) es aufgegeben hat ihren wohlverdienten Nachtschlaf gegen die Liveübertragung einer 5Stunden Oscarverleihung einzutauschen?
Ich habe das früher - in meinen Zeiten der jugendlichen Freiheit ;P - mal gemacht, aber mal ehrlich: Von den 5 Stunden sind vielleicht 20Minuten irgendwie spannend und/oder witzig. Meist geht es nur um Leute, die andere Leute kurz ankündigen, die dann eine kurze Rede vorlesen, dabei würdig in die Kamera kucken und dann wieder gehen, während alle 5 Minuten ein Werbeblock dazwischen geschaltet wird.
Meine letzte Oscar Nacht war daher 2008 - und das auch nur, weil ich Hugh Jackman singen und tanzen sehen wollte - vermutlich war ich auch mal wieder die Einzige, die nicht wusste, dass der eigentlich mal Musical-Star war.;)
Also gab es für mich heute "nur" die letzten 2 Stunden der Pro7 Wiederholung als Hintergrundbeschallung zu "Soziologische Studien der Höfischen Gesellschaft im 17. Jahrhundert". Und eigentlich war ich froh, dass ich nicht aufgeblieben bin.;)
Einen Presentor Auftritt muss ich dann aber doch würdigen: Robert Downey Jr. und Jude Law, oder auch, der Grund warum Sherlock Holmes mein Film 2010 war!;) Diese beiden Menschen sind einfach ein großartiges Team.
Für alle nicht-englischsprachigen Leser: Leider gibt es keine Untertitel, aber bei genügend Interesse, kann ich mal eine Übersetzung versuchen.;)
Heute Abend gibt es aber passend zum Thema den ersten Film auf meiner "To See Oscar List" zu Pizza und Bier - einen schönen Abend allerseits!:)
28.02.2011
26.02.2011
Die Gefahren der Ehe
Wie ich letztlich glaube ich schon mal erwähnte, hat es tatsächlich seine guten Seiten mehrere Bücher zu einem Thema zu lesen - zumindest, wenn sie sich mit verschiedenen Aspekten beschäftigen.
Daher konnte ich - aus vielleicht verständlichen Gründen - an diesem kleinen Büchlein hier unmöglich vorbei gehen:
Die Gefahren der Ehe. Elisabeth von England und Maria Stuart. von Anka Muhlstein
Schon alleine diesen Titel muss man doch einfach lieben, oder?;)
Neben dem originellen Ansatz, bekommt man für sein Geld allerdings auch eine recht solide historische Darstellung geliefert, die sich wohltuend wenig einer Seite der Geschichte verschreibt. Denn wie so oft im Leben muss man sich bei den beiden dargestellten Damen an irgendeinem persönlichen Punkt für ein Team entscheiden - und ein Buch, dass das eigentlich nicht tut, aber erklärt, warum man es eigentlich zu tun gedrängt ist, hat einen guten Job gemacht!;)
Ein bißchen feministische Analyse - die sich aber jeder Polemik zum Glück verschließt - ein bißchen europäische Hintergrundgeschichte, ein bißchen Doppelbiographie und ein bißchen Meinungsforschung der Autorin ergiebt alles in allem eine brauchbare Bett- oder Urlaubslektüre mit Weiterbildungsfaktor.
Ein paar mehr Details wären mir ganz lieb gewesen - auch wenn sie natürlich die Urlaubstauglichkeit wieder vermindert hätten;) - und daher vergebe ich voller Überzeugung 4,5 von 5 Keuschheitsgürteln!;)
Daher konnte ich - aus vielleicht verständlichen Gründen - an diesem kleinen Büchlein hier unmöglich vorbei gehen:
Die Gefahren der Ehe. Elisabeth von England und Maria Stuart. von Anka Muhlstein
Schon alleine diesen Titel muss man doch einfach lieben, oder?;)
Neben dem originellen Ansatz, bekommt man für sein Geld allerdings auch eine recht solide historische Darstellung geliefert, die sich wohltuend wenig einer Seite der Geschichte verschreibt. Denn wie so oft im Leben muss man sich bei den beiden dargestellten Damen an irgendeinem persönlichen Punkt für ein Team entscheiden - und ein Buch, dass das eigentlich nicht tut, aber erklärt, warum man es eigentlich zu tun gedrängt ist, hat einen guten Job gemacht!;)
Ein bißchen feministische Analyse - die sich aber jeder Polemik zum Glück verschließt - ein bißchen europäische Hintergrundgeschichte, ein bißchen Doppelbiographie und ein bißchen Meinungsforschung der Autorin ergiebt alles in allem eine brauchbare Bett- oder Urlaubslektüre mit Weiterbildungsfaktor.
Ein paar mehr Details wären mir ganz lieb gewesen - auch wenn sie natürlich die Urlaubstauglichkeit wieder vermindert hätten;) - und daher vergebe ich voller Überzeugung 4,5 von 5 Keuschheitsgürteln!;)
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Bettlektüre,
Lesen bildet...
25.02.2011
Anna Karenina
Irgendwann fiel mich letztlich auf, dass in meiner "Was ich gerade gelesen habe." Blog History die Hälfte fehlt.
Warum?
Weil ich "nur" abends und am Wochenende tatsächlich dazu komme aktiv Bücher zu lesen - aber teilweise Stunden am Tag damit verbringe mir Bücher vorlesen zu lassen. Spätestens seit mein Symbiose iPod Einzug gehalten hat, sind Hörbücher mein ständiger Begleiter. Unterwegs, im Bus, bei der Hausarbeit, beim Training, beim Nähen, Kochen, Malen - eine gute Geschichte passt eigentlich zu Allem. Ausser zum Schreiben und Lernen übrigens, da stört dann das Hintergrundgemurmel doch!;)
Also möchte ich mal dazu übergehen von den Hörbüchern zu erzählen, die ich so höre - denn tatsächlich kann man auf dem Weg vom Roman zum Hörbuch noch das Eine oder Andere richtig bzw. falsch machen!
Und ganz klassisch muss man doch gleich mit einem Klassiker anfangen:
Anna Karenina geschrieben von Leo Tolstoj, ungekürzt (Englisch) gelesen von Wanda McCaddon
Man kann viele Dinge gegen russische Bücher sagen: Sie haben viele, teilweise unübersichtliche Charaktere, die gesellschaftlichen Verwicklungen sind kompliziert, die russische Mentalität zwischen Jubel und Depression schwer (be)greifbar und die Storylines oft defocussiert und detailverliebt.
Ich kann daher verstehen, wenn man nicht die Gedult aufbringt 1000Seiten zu lesen, die so ganz anders aufgebaut sind, als unsere focussierte, auf Spannung bedachte Literatur (wobei auch das bei Tolstojs Zeitgenossen variiert - Fontane z.B. ist tödlich langweilig;).
Aber Anna Karenina muss man eigentlich tortzdem zumindest einmal gelesen haben - es gibt wenige Geschichten, die so zu Herzen gehen, wenn man sich erstmal durch die undurchsichtigen Details gewühlt hat!
Natürlich werden die Charaktere oft von allen Seiten beleuchtet, wir erfahren nicht nur was gerade für die Geschichte essentiell ist, sondern hören den handelnden Personen auch beim philosophieren über Gott und die Welt zu, erleben ihr Leben ausserhalb der Kernhandlung und müssen uns teilweise auf die Stimmungsschwankungen einlassen, die Liebe und Schuld so mit sich bringen.
Aber alles in allem ist die Geschichte und ihre Protagonisten so zeitlos wie tragisch und ich könnte das immer wieder lesen!;)
Das ungekürzte Hörbuch ist natürlich eine Herausforderung (ich glaube 40Stunden Laufzeit, oder sogar noch mehr), aber ich verabscheue Kürzungen, in 99% der Fälle machen sie damit meiner Meinung nach die Geschichte kaputt. Ausnahmen bestätigen hier natürlich auch die Regel *hustMobyDickhust*.
Nadja May andererseits macht ihren Job sehr gut, auch wenn bei einem hauptsächlich männlichen Klientel die weibliche Stimme teilweise ganz lustig ist. Die Variation der Charaktere in der wörtlichen Rede ist aber gelungen und der britische Akzent für Liebhaber bestimmt hörenswert!;)
Ich vergebe daher für eines meiner all-time-Lieblingsbücher und das durchaus brauchbare Hörbuch dazu 5 von 5 Zugtickets.
Warum?
Weil ich "nur" abends und am Wochenende tatsächlich dazu komme aktiv Bücher zu lesen - aber teilweise Stunden am Tag damit verbringe mir Bücher vorlesen zu lassen. Spätestens seit mein Symbiose iPod Einzug gehalten hat, sind Hörbücher mein ständiger Begleiter. Unterwegs, im Bus, bei der Hausarbeit, beim Training, beim Nähen, Kochen, Malen - eine gute Geschichte passt eigentlich zu Allem. Ausser zum Schreiben und Lernen übrigens, da stört dann das Hintergrundgemurmel doch!;)
Also möchte ich mal dazu übergehen von den Hörbüchern zu erzählen, die ich so höre - denn tatsächlich kann man auf dem Weg vom Roman zum Hörbuch noch das Eine oder Andere richtig bzw. falsch machen!
Und ganz klassisch muss man doch gleich mit einem Klassiker anfangen:
Anna Karenina geschrieben von Leo Tolstoj, ungekürzt (Englisch) gelesen von Wanda McCaddon
Man kann viele Dinge gegen russische Bücher sagen: Sie haben viele, teilweise unübersichtliche Charaktere, die gesellschaftlichen Verwicklungen sind kompliziert, die russische Mentalität zwischen Jubel und Depression schwer (be)greifbar und die Storylines oft defocussiert und detailverliebt.
Ich kann daher verstehen, wenn man nicht die Gedult aufbringt 1000Seiten zu lesen, die so ganz anders aufgebaut sind, als unsere focussierte, auf Spannung bedachte Literatur (wobei auch das bei Tolstojs Zeitgenossen variiert - Fontane z.B. ist tödlich langweilig;).
Aber Anna Karenina muss man eigentlich tortzdem zumindest einmal gelesen haben - es gibt wenige Geschichten, die so zu Herzen gehen, wenn man sich erstmal durch die undurchsichtigen Details gewühlt hat!
Natürlich werden die Charaktere oft von allen Seiten beleuchtet, wir erfahren nicht nur was gerade für die Geschichte essentiell ist, sondern hören den handelnden Personen auch beim philosophieren über Gott und die Welt zu, erleben ihr Leben ausserhalb der Kernhandlung und müssen uns teilweise auf die Stimmungsschwankungen einlassen, die Liebe und Schuld so mit sich bringen.
Aber alles in allem ist die Geschichte und ihre Protagonisten so zeitlos wie tragisch und ich könnte das immer wieder lesen!;)
Das ungekürzte Hörbuch ist natürlich eine Herausforderung (ich glaube 40Stunden Laufzeit, oder sogar noch mehr), aber ich verabscheue Kürzungen, in 99% der Fälle machen sie damit meiner Meinung nach die Geschichte kaputt. Ausnahmen bestätigen hier natürlich auch die Regel *hustMobyDickhust*.
Nadja May andererseits macht ihren Job sehr gut, auch wenn bei einem hauptsächlich männlichen Klientel die weibliche Stimme teilweise ganz lustig ist. Die Variation der Charaktere in der wörtlichen Rede ist aber gelungen und der britische Akzent für Liebhaber bestimmt hörenswert!;)
Ich vergebe daher für eines meiner all-time-Lieblingsbücher und das durchaus brauchbare Hörbuch dazu 5 von 5 Zugtickets.
Held der Arbeit!
Es gibt Tage, an denen kann man sich einfach nur zurücklehnen und sich gut fühlen. Die laaange und vollgestopfte Woche ist vorbei, ein sehr entspanntes Wochenende steht vor der Tür, ein riesiger Berg Arbeit im Büro ist abgearbeitet und für 1,5Stunden Training und ein heißes Bad hat es dann sogar auch noch gereicht. Wenn das keine zufriedenstellende Bilanz ist, dann weiß ich es auch nicht!;)
Und als krönenden Abschluss gönnen wir uns jetzt den 100sten Freitags-Füller:
1. Eigentlich wäre es schön, wenn man sich immer so warm und zufrieden fühlen könnte.
2. Manche Leute, die so im Fitness-Studio rumlaufen, sind leider ziemlich lächerlich.
3. Gestern abend habe ich eine neue Medizin gegen Migräne entdeckt - Bier und Supernatural!;)
4. Warum ist eigentlich der Sommerurlaub noch so weit weg?
5. Ich könnte niemals komplett auf Süßigkeiten verzichten. Jeder, der behauptet der Mensch bräuchte keinen Zucker, lügt!!!;)
6. Ich könnte sicher in kurzer Zeit 20kg weniger wiegen, wenn ich einen eigenen Koch hätte.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf bloggen und dann schlafen, morgen habe ich Freunde treffen geplant und Sonntag möchte ich mir ein paar Gedanken machen!
Ein wunderschönes Wochenende allerseits!
1. Eigentlich wäre es schön, wenn man sich immer so warm und zufrieden fühlen könnte.
2. Manche Leute, die so im Fitness-Studio rumlaufen, sind leider ziemlich lächerlich.
3. Gestern abend habe ich eine neue Medizin gegen Migräne entdeckt - Bier und Supernatural!;)
4. Warum ist eigentlich der Sommerurlaub noch so weit weg?
5. Ich könnte niemals komplett auf Süßigkeiten verzichten. Jeder, der behauptet der Mensch bräuchte keinen Zucker, lügt!!!;)
6. Ich könnte sicher in kurzer Zeit 20kg weniger wiegen, wenn ich einen eigenen Koch hätte.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf bloggen und dann schlafen, morgen habe ich Freunde treffen geplant und Sonntag möchte ich mir ein paar Gedanken machen!
Ein wunderschönes Wochenende allerseits!
20.02.2011
Schöner Wohnen II
Was lange währt wird endlich gut - warum geht man eigentlich immer davon aus, dass sich neue Möbel einfach kaufen und aufstellen lassen? Inzwischen müsste man doch eigentlich gelernt haben, dass es immer irgendwo einen Haken gibt!;)
So hat es statt der von mir in meinem jugendlichen Leichtsinn angepeilten 2 Nachmittage dann mal eben eine ganze Woche gedauert, bis unser Arbeitszimmer wieder vorzeigbar ist - auch wenn die letzten Aufräumarbeiten immer noch ausstehen...eine undendliche Geschichte? Ich will es mal nicht hoffen!
Was war aber das Problem?
Wer sich noch in Erinnerung ruft, wie sich unser Arbeitszimmer nach der letzten Umräumaktion gestaltete, wird sich vielleicht noch an die ökologisch wertvollen Gorm Regale erinnern, die unseren gesammelten Arbeitszimmer-Kram verstauen sollten. Das hat leider nicht so wirklich funktioniert, denn der gute Gorm ist glaube ich mehr als Vorrats- oder Werkzeugregal konzipiert worden und war daher mehr oder minder unhilfreich beim verstauen von Ordnern und losen Papierbergen (von denen mein Göttergatte leider gerne Ableger züchtet). Nachdem wir also zum dritten oder vierten Mal wichtige Dokumente hinter, unter oder neben den besagten Regalen suchen mussten, weil sie durch sämtliche Ritzen rutschen und sich gut verstecken können, war der Beschluss gefasst: Zu Weihnachten gibt's wieder Billy!
Nun hat sich die Weihnachtszeit für uns in diesem Fall unfreiwilligerweise bis in den Februar gezogen, denn für so einen Großeinkauf, muss ja auch erstmal ein passendes Gefährt gefunden werden - also Papas großes Auto geschnappt und eine Runde durch den IKEA Heerlen (inklusive Köttbullar und viel mehr Kleinkram kaufen, als man eigentlich wollte - gehört ja nun irgendwie dazu;) und nach 4Stunden Fahr- und Schlepparbeit waren 5 neue Schränke plus Türen in unserem Hausflur geparkt. Was übrigens dazu führte, dass es im Flur tagelang nach IKEA Lager gerochen hat - achtet mal drauf, IKEA-Pressspan-Eigengeruch!;)
Den 2. Nachmittags hatte ich zum Ab- und Aufbauen der Regale veranschlagt, was sich aber nicht wirklich durchführen ließ, da ich leider vernachlässigt hatte, dass die Götter vor das Abbauen erstmal das Ausräumen gesetzt haben...und meine Güte kann man viel Kram haben! Nachdem also der Rest unserer Wohnung unter den Kästen, Ordnern und Papierbergen verschwunden war, konnte man grade noch die Hälfte der Ab- und Aufbauarbeiten leisten, bis sowohl Zeit also auch Lust versagten...
Natürlich hätte man annehmen können, dass die 2. Hälfte des Umbaus und das Wiedereinräumen daher in den 3. Tag passen sollte - aber leider kamen uns Kater und Laminat in die Quere.
Merke also: Wer seine Wohnung im Chaos versinken sieht, sollte sich nicht in den Alkohol flüchten, auch wenn das natürlich sehr verlockend ist und man sollte auch nie davon ausgehen, dass sich Möbel einfach so aufstellen lassen, wie man das so geplant hat...;)
So begab es sich nämlich, dass wir feststellen durften, dass das Lamiat in der geplanten Schrank Ecke leider so unregelmäßig verlegt ist, dass die Schrankwand am Ende ein wenig an das World Trade Center kurz vor dem Einsturz erinnerte - zumindest war ich der Meinung, dass Schränke nicht Vförmig auseinanderstehen sollten...
Wie immer bei Rückschlägen im Leben lohnte es sich aber auch in diesem Fall einfach mal einen mentalen Schritt zurück zu machen, um sich seine Handlungsoptionen bewußt zu machen.;)
Nachdem das also beim Sonntagskaffee (pun not intended) geschehen war, musste die Entscheidung fallen "einfach" das Zimmer an den neuen Schränken auszurichten und nicht umgekehrt - also musste die Schrankecke in die gegenüberliegende Zimmerecke (ohne Laminatwellen) umziehen und das Sofa umgestellt werden, was zu Folge hatte, dass ein Schreibtisch umziehen musste, was zur Folge hatte, dass 2 Rechner komplett neu verkabelt werden mussten, was zur Folge hatte, dass Netzwerkkabel durch das ganze Zimmer gelegt werden musste, was zur Folge hatte, dass man über anderthalb Tage länger für das einfache umschichten der Möbel gebraucht hat, als eigentlich geplant waren...und dann musste man ja noch das Einräumen koordinieren UND wichtige Dinge wie Dekofragen klären!;)
Und die Moral von der Geschicht? Möbel umräumen ist erstaunlich symbolisch für das Leben an sich - nachdem mal einmal festgestellt hat was geht und was nicht und viel Energie in eine Umräumaktion investiert hat, stellt man schließlich fest: Was als Notlösung angefangen hat, ist eigentlich die bessere Lösung!
Wer sich das Vorher-Nacher ins Gedächtnis rufen kann, wird mir zweifelsfrei zustimmen müssen, dass die neue Zimmeraufteilung viel klarer strukturiert ist und die neue Schränke einfach gut aussehen - ohne mich jetzt selber loben zu wollen...;)
Im Leben wie im Schöner Wohnen gibt es eben doch noch Happy Ends! Soviel Wort zum Sonntag musste sein, jetzt wünsche ich noch ein schönes Restwochenende und viel Spaß beim Einrichten!:)
So hat es statt der von mir in meinem jugendlichen Leichtsinn angepeilten 2 Nachmittage dann mal eben eine ganze Woche gedauert, bis unser Arbeitszimmer wieder vorzeigbar ist - auch wenn die letzten Aufräumarbeiten immer noch ausstehen...eine undendliche Geschichte? Ich will es mal nicht hoffen!
Was war aber das Problem?
Wer sich noch in Erinnerung ruft, wie sich unser Arbeitszimmer nach der letzten Umräumaktion gestaltete, wird sich vielleicht noch an die ökologisch wertvollen Gorm Regale erinnern, die unseren gesammelten Arbeitszimmer-Kram verstauen sollten. Das hat leider nicht so wirklich funktioniert, denn der gute Gorm ist glaube ich mehr als Vorrats- oder Werkzeugregal konzipiert worden und war daher mehr oder minder unhilfreich beim verstauen von Ordnern und losen Papierbergen (von denen mein Göttergatte leider gerne Ableger züchtet). Nachdem wir also zum dritten oder vierten Mal wichtige Dokumente hinter, unter oder neben den besagten Regalen suchen mussten, weil sie durch sämtliche Ritzen rutschen und sich gut verstecken können, war der Beschluss gefasst: Zu Weihnachten gibt's wieder Billy!
Nun hat sich die Weihnachtszeit für uns in diesem Fall unfreiwilligerweise bis in den Februar gezogen, denn für so einen Großeinkauf, muss ja auch erstmal ein passendes Gefährt gefunden werden - also Papas großes Auto geschnappt und eine Runde durch den IKEA Heerlen (inklusive Köttbullar und viel mehr Kleinkram kaufen, als man eigentlich wollte - gehört ja nun irgendwie dazu;) und nach 4Stunden Fahr- und Schlepparbeit waren 5 neue Schränke plus Türen in unserem Hausflur geparkt. Was übrigens dazu führte, dass es im Flur tagelang nach IKEA Lager gerochen hat - achtet mal drauf, IKEA-Pressspan-Eigengeruch!;)
Den 2. Nachmittags hatte ich zum Ab- und Aufbauen der Regale veranschlagt, was sich aber nicht wirklich durchführen ließ, da ich leider vernachlässigt hatte, dass die Götter vor das Abbauen erstmal das Ausräumen gesetzt haben...und meine Güte kann man viel Kram haben! Nachdem also der Rest unserer Wohnung unter den Kästen, Ordnern und Papierbergen verschwunden war, konnte man grade noch die Hälfte der Ab- und Aufbauarbeiten leisten, bis sowohl Zeit also auch Lust versagten...
Natürlich hätte man annehmen können, dass die 2. Hälfte des Umbaus und das Wiedereinräumen daher in den 3. Tag passen sollte - aber leider kamen uns Kater und Laminat in die Quere.Merke also: Wer seine Wohnung im Chaos versinken sieht, sollte sich nicht in den Alkohol flüchten, auch wenn das natürlich sehr verlockend ist und man sollte auch nie davon ausgehen, dass sich Möbel einfach so aufstellen lassen, wie man das so geplant hat...;)
So begab es sich nämlich, dass wir feststellen durften, dass das Lamiat in der geplanten Schrank Ecke leider so unregelmäßig verlegt ist, dass die Schrankwand am Ende ein wenig an das World Trade Center kurz vor dem Einsturz erinnerte - zumindest war ich der Meinung, dass Schränke nicht Vförmig auseinanderstehen sollten...
Wie immer bei Rückschlägen im Leben lohnte es sich aber auch in diesem Fall einfach mal einen mentalen Schritt zurück zu machen, um sich seine Handlungsoptionen bewußt zu machen.;)
Nachdem das also beim Sonntagskaffee (pun not intended) geschehen war, musste die Entscheidung fallen "einfach" das Zimmer an den neuen Schränken auszurichten und nicht umgekehrt - also musste die Schrankecke in die gegenüberliegende Zimmerecke (ohne Laminatwellen) umziehen und das Sofa umgestellt werden, was zu Folge hatte, dass ein Schreibtisch umziehen musste, was zur Folge hatte, dass 2 Rechner komplett neu verkabelt werden mussten, was zur Folge hatte, dass Netzwerkkabel durch das ganze Zimmer gelegt werden musste, was zur Folge hatte, dass man über anderthalb Tage länger für das einfache umschichten der Möbel gebraucht hat, als eigentlich geplant waren...und dann musste man ja noch das Einräumen koordinieren UND wichtige Dinge wie Dekofragen klären!;)
Und die Moral von der Geschicht? Möbel umräumen ist erstaunlich symbolisch für das Leben an sich - nachdem mal einmal festgestellt hat was geht und was nicht und viel Energie in eine Umräumaktion investiert hat, stellt man schließlich fest: Was als Notlösung angefangen hat, ist eigentlich die bessere Lösung!
Wer sich das Vorher-Nacher ins Gedächtnis rufen kann, wird mir zweifelsfrei zustimmen müssen, dass die neue Zimmeraufteilung viel klarer strukturiert ist und die neue Schränke einfach gut aussehen - ohne mich jetzt selber loben zu wollen...;)Im Leben wie im Schöner Wohnen gibt es eben doch noch Happy Ends! Soviel Wort zum Sonntag musste sein, jetzt wünsche ich noch ein schönes Restwochenende und viel Spaß beim Einrichten!:)
18.02.2011
Und wieder mal...
... ist eine Woche rum - nicht dass sie mir im Vorbeiziehen nicht aufgefallen wäre;) - und es ergeben sich nur 1,5 winzige Lebenszeichen blogtechnischer Art.
Ich gelobe Besserung, denn bald habe ich bestimmt auch wieder was Interessantes zu erzählen!
Und bis dahin...haben wir ja den Freitags-Füller!;)
1. Es kommt mir vor wie gestern, da hing ich noch an einem halbfertigen IKEA Regal...war aber schon vor-vor-vorgestern!;)
2. Wenn sich jetzt spontan mein Abendessen vor mir manifestierte, ich hätte nichts dagegen.
3. Wann hat eigentlich Scrubs aufgehört witzig zu sein? Die neue Staffel ist nur zum einschlafen geeignet...
4. Da sitzt eine kleine, schwarze Amsel vor meinem Fenster - Cat-Tainment!;)
5. Mein Bauch ist mein bester Freund!
6. Oh mein Gott, wie mir die kleine Katze auf die Nerven geht...Konzert in Motz-Dur...oder vielleicht auch Jaul-Moll.^^
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Frühlingsauftakt mit den Stammtisch-Mädels, morgen habe ich noch nichts fest geplant und Sonntag möchte ich meine Kurzgeschichten mal wieder besuchen!;)
Einen schönen Frühlingsanfang allerseits!
Ich gelobe Besserung, denn bald habe ich bestimmt auch wieder was Interessantes zu erzählen!
Und bis dahin...haben wir ja den Freitags-Füller!;)
1. Es kommt mir vor wie gestern, da hing ich noch an einem halbfertigen IKEA Regal...war aber schon vor-vor-vorgestern!;)
2. Wenn sich jetzt spontan mein Abendessen vor mir manifestierte, ich hätte nichts dagegen.
3. Wann hat eigentlich Scrubs aufgehört witzig zu sein? Die neue Staffel ist nur zum einschlafen geeignet...
4. Da sitzt eine kleine, schwarze Amsel vor meinem Fenster - Cat-Tainment!;)
5. Mein Bauch ist mein bester Freund!
6. Oh mein Gott, wie mir die kleine Katze auf die Nerven geht...Konzert in Motz-Dur...oder vielleicht auch Jaul-Moll.^^
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Frühlingsauftakt mit den Stammtisch-Mädels, morgen habe ich noch nichts fest geplant und Sonntag möchte ich meine Kurzgeschichten mal wieder besuchen!;)
Einen schönen Frühlingsanfang allerseits!
14.02.2011
Vielen Dank für die Blumen...
...und einen schönen Valentinstag allerseits!:)
P.S. Ja diese Vase hat auch früher schon schöne Dinge beinhaltet!;)
11.02.2011
Encore une foi!
Jaja, ich weiss, jeden Freitag dasselbe, aber was soll ich machen? Ich liebe nunmal Assoziationsspiele und dazu gehört ganz klar auch der Freitags-Füller!
1. Genau heute fahre ich endlich zu IKEA und verprasse mein Weihnachtsgeld - hat ja lang genug gedauert!;)
2. Wenn ich aber das Wetter draußen sehe, packt mich das Grausen.
3. Ich habe es tatsächlich geschafft, mein Geld mal für wichtige, sinnvolle Dinge zurückzulegen - man sei stolz auf mich!;)
4. Morgen muss dann eine ganze Schrankwand zusammen gebaut werden, ich freu mich drauf !
5. Als allererstes muss ich aber gleich was essen - HUNGER!
6. Dass bei uns die Demonstranten noch nicht auf der Straße schlafen, muss eigentlich verwundern, wenn man das politische Geschehen in unserem Lande betrachtet.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Ende eines laaangen Tages, morgen habe ich Spaß haben geplant und Sonntag möchte ich den Valentinstag vorfeiern!;)
Und jetzt auf in den Kampf am IKEA Regal! Wünscht mir Glück!;)
1. Genau heute fahre ich endlich zu IKEA und verprasse mein Weihnachtsgeld - hat ja lang genug gedauert!;)
2. Wenn ich aber das Wetter draußen sehe, packt mich das Grausen.
3. Ich habe es tatsächlich geschafft, mein Geld mal für wichtige, sinnvolle Dinge zurückzulegen - man sei stolz auf mich!;)
4. Morgen muss dann eine ganze Schrankwand zusammen gebaut werden, ich freu mich drauf !
5. Als allererstes muss ich aber gleich was essen - HUNGER!
6. Dass bei uns die Demonstranten noch nicht auf der Straße schlafen, muss eigentlich verwundern, wenn man das politische Geschehen in unserem Lande betrachtet.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Ende eines laaangen Tages, morgen habe ich Spaß haben geplant und Sonntag möchte ich den Valentinstag vorfeiern!;)
Und jetzt auf in den Kampf am IKEA Regal! Wünscht mir Glück!;)
10.02.2011
Virgin Queen?
Eine Frage, die man tatsächlich oft gestellt bekommt, wenn man erzählt, dass man Geschichte studiert hat: Wie kann man sich den ganzen Kram eigentlich merken?
Meine Antwort dazu ist sehr einfach und nachvollziehbar: Man liest Bücher über Bücher zu demselben Thema und irgendwann bleibt auch was hängen!;)
Schön ist es allerdings, wenn sich die Bücher nicht immer gegenseitig zitieren, sondern auch mal ein paar neue Aspekte und Sichtweisen eröffnen, wie zum Beispiel meine Bettlektüre aus den letzten Wochen:
Elisabeth I. - Virgin Queen? von Philippa Jones
Beim Kauf dieses Buches musste ich zuallererst mal an das Romanregal wechseln, um mich zu vergewissern, dass die gute Frau Jones nicht verwandt oder verschwägert ist mit der Schöpfering dieser unsäglichen "The Other Boleyn Girl and Any Other Tudor I Can Remember" Peinlichkeiten.
Nachdem diese Zweifel aus dem Weg geräumt waren, konnte ich das Buch allerdings ganz gut würdigen!;)
Die Spekulationen ob, wann und wenn ja mit wem irgendwer vor 500 Jahren Sex gehabt hätte haben können, ist zwar ein wenig müßig - die Quellenlage und das Für und Wider der einzlenen Legenden wird aber dennoch überzeugend aufbereitet und man versteigt sich auch nicht zu reißerischen Thesen.
Insgesamt nicht das packenste Buch, dass ich je gelesen habe, aber gut recherchiert und für Liebhaber des Tudor Themas sicherlich empfehlenswert!;)
Von mir gibt es 4 von 5 Halskrausen!
Meine Antwort dazu ist sehr einfach und nachvollziehbar: Man liest Bücher über Bücher zu demselben Thema und irgendwann bleibt auch was hängen!;)
Schön ist es allerdings, wenn sich die Bücher nicht immer gegenseitig zitieren, sondern auch mal ein paar neue Aspekte und Sichtweisen eröffnen, wie zum Beispiel meine Bettlektüre aus den letzten Wochen:
Elisabeth I. - Virgin Queen? von Philippa Jones
Beim Kauf dieses Buches musste ich zuallererst mal an das Romanregal wechseln, um mich zu vergewissern, dass die gute Frau Jones nicht verwandt oder verschwägert ist mit der Schöpfering dieser unsäglichen "The Other Boleyn Girl and Any Other Tudor I Can Remember" Peinlichkeiten.
Nachdem diese Zweifel aus dem Weg geräumt waren, konnte ich das Buch allerdings ganz gut würdigen!;)
Die Spekulationen ob, wann und wenn ja mit wem irgendwer vor 500 Jahren Sex gehabt hätte haben können, ist zwar ein wenig müßig - die Quellenlage und das Für und Wider der einzlenen Legenden wird aber dennoch überzeugend aufbereitet und man versteigt sich auch nicht zu reißerischen Thesen.
Insgesamt nicht das packenste Buch, dass ich je gelesen habe, aber gut recherchiert und für Liebhaber des Tudor Themas sicherlich empfehlenswert!;)
Von mir gibt es 4 von 5 Halskrausen!
Nachtrag: Shutter Island
Ein Symptom dafür, dass ich wirklich kein großer Kino-Gänger (mehr) bin, ist die Tatsache, dass ich ständig Filme beworben sehe, bei denen ich mir denke "Oh, den willst du aber unbedingt kuken!" und dann doch zu geizig bin die Kinokarte zu kaufen, weil gleich das nächste Gedanke ist "Naja, aber so dringend, dass du nicht auf die DVD warten kannst, ists jetzt auch nicht...".
So geschehen beispielsweise bei Shutter Island, den ich dann erst Ewigkeiten später (sprich letztes Wochenende) zu sehen bekam.
Ich habe ja lange gebraucht, um von meinem Titanic Trauma loszukommen und tatsächlich zugeben zu können, dass Leo di Caprio wirklich ein guter Schauspieler ist.;)
Aber in Shutter Island spielt er gleich zwei Rollen großartig - sorry das zu erklären wäre der größte Spoiler überhaupt und es mag ja Menschen geben, die den Film noch sehen wollen... - und das in Kombination mit Ben Kingsley und einer wunderschönen kultesken Bedrohungs-Atmosphäre macht wirklich viel Spaß.
Das Ende muss ich besonders loben, auch ohne ins Details zu gehen, denn hier hätte man eine Menge falsch machen können und nur wenig richtig. Dass man trotzdem alles richtig (und logisch) gemacht hat, spricht für eine gute Idee mit guter Umsetzung und einem letzten Satz, der einfach nur großartig ist!;)
Von mir gibt es voller Überzeugung 5 von 5 möglichen Leuchttürmen für einen Blockbusterfilm, mit überraschend viel Tiefgang!
Ich habe ja lange gebraucht, um von meinem Titanic Trauma loszukommen und tatsächlich zugeben zu können, dass Leo di Caprio wirklich ein guter Schauspieler ist.;)
Aber in Shutter Island spielt er gleich zwei Rollen großartig - sorry das zu erklären wäre der größte Spoiler überhaupt und es mag ja Menschen geben, die den Film noch sehen wollen... - und das in Kombination mit Ben Kingsley und einer wunderschönen kultesken Bedrohungs-Atmosphäre macht wirklich viel Spaß.
Das Ende muss ich besonders loben, auch ohne ins Details zu gehen, denn hier hätte man eine Menge falsch machen können und nur wenig richtig. Dass man trotzdem alles richtig (und logisch) gemacht hat, spricht für eine gute Idee mit guter Umsetzung und einem letzten Satz, der einfach nur großartig ist!;)
Von mir gibt es voller Überzeugung 5 von 5 möglichen Leuchttürmen für einen Blockbusterfilm, mit überraschend viel Tiefgang!
05.02.2011
The End of all Things. Oder: Nachtrag Supernatural (vorsicht Spoiler!)
Wie man vielleicht an den bisherigen Serien-Einträgen in diesem Blog (=0;) ablesen kann (oder eben nicht...), bin ich kein so großer Fan von Serien.
Was nicht bedeutet, dass ich keine Serien sehe oder gesehen habe, aber meistens fallen sie dann doch in 3 Kategorien: "Nicht mein Ding", "Seicht und Egal" oder "Murder of the Week"
Unter der ersten Kategorie laufen in Übereinstimmung mit der Anfangsbehauptung viele Serien von LOST, 24 oder solche Unsagbarkeiten wie Buffy, Vampire Diaries, oder so typische "Frauen"-Serien (Gilmore Girls, Desperate Housewifes, und alle diese Doktor-Spielchen in irgendwelchen Krankenhäusern;)
In der 2. Kategorie finden sich tatsächlich Serien, die ich an sich zwar witzig finde (Scrubs, Boston Legal, Two and a Half Men, Simpsons etc.), aber bei denen ich nie auf die Idee kommen würde mir die DVDs eine nach der anderen anzusehen, weil die Handlung dann doch irgendwie egal ist. Und in der 3. Kategorie (Criminal Intend, CSI, Law&Order...) gibt es meistens nicht mel eine irgendwie wichtige folgenübergreifende Handlung und daher kann man das immer kuken, ohne viel "Commitment".;)
Die meisten Serien, die ich versucht habe über einen längeren Zeitraum zu verfolgen, haben früher (2400, Fringe) oder später (X-Files) aufgehört mich zu interessieren, weil Folgen- und Staffelübergreifende Handlungsstränge scheinbar wirklich schwierig zu schreiben sind: Entweder man verwirrt sich in sovielen "offenen Fässern", das die Charaktere und Folgenhandlungen dem völlig zum Opfer fallen, oder beschränkt sich zu lange auf Folgengerechte kryptische Andeutungshäppchen und hat dann das Pech, dass ich nicht soviel Geduld habe.;) Wenn ich ein Buch lese, lege ich das auch wieder weg, wenn nach 100Seiten immer noch nichts interessantes passiert ist - so ist es auch, wenn ich 5 oder 6 Folgen einer Serie sehe und immer noch keine Ahnung habe, worum es eigentlich überhaupt gehen soll...
Daher möchte ich mal eine Lanze brechen für eine Serie, die wir jetzt bis zur (intendierten) letzten Folge gesehen haben und die es tatsächlich großteils geschafft hat, sogar meinen schwierigen Ansprüchen zu genügen.;) Supernatural startet als Monster of the Week und hat daher einen ähnlichen Einstieg wie X-Files und auch ähnliche Charakterdynamik (T. nennt es Harry&Sally Bickering;), was mich persönlich sofort angesprochen hat, auch wenn die "Welt" gleich zu Anfang eine ganze Ecke düsterer angelegt ist. Den Humor hat sich die Serie trotzdem zum Glück auch über die ganzen 5 Staffeln bewahrt, was mich tatsächlich bei der Stange gehalten hat, auch wenn ich mit einigen Handlungssträngen nicht wirklich glücklich war - bespielsweise den furchtbar dominanten Daddy-Issues in Staffel 2, oder dem alles-erdrückenden Engel-Krieg in Staffel 4.
Es gab Momente, in denen ich doch sehr gemosert habe, weil ich befürchtete, dass die eigentlich sehr gelungene Familie vs. Individuum Charakter-Entwicklung von diesen vielen "kosmischen" Konflikten erdrückt werden würde - aber gleich darauf wurden wieder Folgen nachgeliefert, die so wunderschön bescheuert waren, dass man nicht anders konnte, als völlig versöhnt zu sein!;)
Gerade in Staffel 5 - der eigentlich letzten Staffel, da man Staffel 6 jetzt aus Erfolgsgründen anstückeln wird und der Handlungsbogen nach der letzten Folge eigentlich zuende ist - ist diese Mischung aus Konflikt und Comic Relief sehr gut gelungen und auch das Staffelübergreifende Thema hat eine sehr einfache, aber universelle Ausprägung - Gut gegen Böse ist ja schon ein alter Hut, aber Team Free Will gegen Team Destiny? Das hat soviel Humor, wie es ein interessantes philosophisches Thema ist!;)
Besonders lobend erwähnen möchte ich ausserdem noch, dass sich die letzte Folge (und ja, irgendwer zickt immer rum, weil ihm das Ende nicht gefällt;) verkneifen kann ein großes, dramatisches Action-Feuerwerk abzubrennen, in dem dann alle noch verbliebenen Nebenhandlungen auf Teufel komm raus (pun intended!;) aufgelöst werden müssen und auch nicht den lahmen Deus ex Machina Effekt (auch hier pun intended) bemühen mus. Statt dessen dominieren hier die sanften Töne und an Ende gewinnt eigentlich Niemand und Jeder - ganz wie man es sehen will.
Und eine große apokalyptische Endschlacht zwischen Adam as Michael (Erzengel), Sam as Luzifer (Sporn des Bösen) und Deas as ... Dean (geile Sau;) ausgetragen als Prügelei zu alten Rock-Klassikern...man muss doch einfach zugeben, dass das eigentlich viel genialer ist, als alle Computer animierten Himmlischen Heerscharen zusammen, oder?!?;)
Was nicht bedeutet, dass ich keine Serien sehe oder gesehen habe, aber meistens fallen sie dann doch in 3 Kategorien: "Nicht mein Ding", "Seicht und Egal" oder "Murder of the Week"
Unter der ersten Kategorie laufen in Übereinstimmung mit der Anfangsbehauptung viele Serien von LOST, 24 oder solche Unsagbarkeiten wie Buffy, Vampire Diaries, oder so typische "Frauen"-Serien (Gilmore Girls, Desperate Housewifes, und alle diese Doktor-Spielchen in irgendwelchen Krankenhäusern;)
In der 2. Kategorie finden sich tatsächlich Serien, die ich an sich zwar witzig finde (Scrubs, Boston Legal, Two and a Half Men, Simpsons etc.), aber bei denen ich nie auf die Idee kommen würde mir die DVDs eine nach der anderen anzusehen, weil die Handlung dann doch irgendwie egal ist. Und in der 3. Kategorie (Criminal Intend, CSI, Law&Order...) gibt es meistens nicht mel eine irgendwie wichtige folgenübergreifende Handlung und daher kann man das immer kuken, ohne viel "Commitment".;)
Die meisten Serien, die ich versucht habe über einen längeren Zeitraum zu verfolgen, haben früher (2400, Fringe) oder später (X-Files) aufgehört mich zu interessieren, weil Folgen- und Staffelübergreifende Handlungsstränge scheinbar wirklich schwierig zu schreiben sind: Entweder man verwirrt sich in sovielen "offenen Fässern", das die Charaktere und Folgenhandlungen dem völlig zum Opfer fallen, oder beschränkt sich zu lange auf Folgengerechte kryptische Andeutungshäppchen und hat dann das Pech, dass ich nicht soviel Geduld habe.;) Wenn ich ein Buch lese, lege ich das auch wieder weg, wenn nach 100Seiten immer noch nichts interessantes passiert ist - so ist es auch, wenn ich 5 oder 6 Folgen einer Serie sehe und immer noch keine Ahnung habe, worum es eigentlich überhaupt gehen soll...
Daher möchte ich mal eine Lanze brechen für eine Serie, die wir jetzt bis zur (intendierten) letzten Folge gesehen haben und die es tatsächlich großteils geschafft hat, sogar meinen schwierigen Ansprüchen zu genügen.;) Supernatural startet als Monster of the Week und hat daher einen ähnlichen Einstieg wie X-Files und auch ähnliche Charakterdynamik (T. nennt es Harry&Sally Bickering;), was mich persönlich sofort angesprochen hat, auch wenn die "Welt" gleich zu Anfang eine ganze Ecke düsterer angelegt ist. Den Humor hat sich die Serie trotzdem zum Glück auch über die ganzen 5 Staffeln bewahrt, was mich tatsächlich bei der Stange gehalten hat, auch wenn ich mit einigen Handlungssträngen nicht wirklich glücklich war - bespielsweise den furchtbar dominanten Daddy-Issues in Staffel 2, oder dem alles-erdrückenden Engel-Krieg in Staffel 4.Es gab Momente, in denen ich doch sehr gemosert habe, weil ich befürchtete, dass die eigentlich sehr gelungene Familie vs. Individuum Charakter-Entwicklung von diesen vielen "kosmischen" Konflikten erdrückt werden würde - aber gleich darauf wurden wieder Folgen nachgeliefert, die so wunderschön bescheuert waren, dass man nicht anders konnte, als völlig versöhnt zu sein!;)
Gerade in Staffel 5 - der eigentlich letzten Staffel, da man Staffel 6 jetzt aus Erfolgsgründen anstückeln wird und der Handlungsbogen nach der letzten Folge eigentlich zuende ist - ist diese Mischung aus Konflikt und Comic Relief sehr gut gelungen und auch das Staffelübergreifende Thema hat eine sehr einfache, aber universelle Ausprägung - Gut gegen Böse ist ja schon ein alter Hut, aber Team Free Will gegen Team Destiny? Das hat soviel Humor, wie es ein interessantes philosophisches Thema ist!;)
Besonders lobend erwähnen möchte ich ausserdem noch, dass sich die letzte Folge (und ja, irgendwer zickt immer rum, weil ihm das Ende nicht gefällt;) verkneifen kann ein großes, dramatisches Action-Feuerwerk abzubrennen, in dem dann alle noch verbliebenen Nebenhandlungen auf Teufel komm raus (pun intended!;) aufgelöst werden müssen und auch nicht den lahmen Deus ex Machina Effekt (auch hier pun intended) bemühen mus. Statt dessen dominieren hier die sanften Töne und an Ende gewinnt eigentlich Niemand und Jeder - ganz wie man es sehen will.
Und eine große apokalyptische Endschlacht zwischen Adam as Michael (Erzengel), Sam as Luzifer (Sporn des Bösen) und Deas as ... Dean (geile Sau;) ausgetragen als Prügelei zu alten Rock-Klassikern...man muss doch einfach zugeben, dass das eigentlich viel genialer ist, als alle Computer animierten Himmlischen Heerscharen zusammen, oder?!?;)
04.02.2011
Mittagspause!
Normalerweise bin ich ja ein Freund vieler Worte, aber da mir heute nur 10 Minuten Mittagspause zwischen zwei Terminen gegönnt werden, hier kurz und knackig: Der Freitagsfüller!
1. Hallo liebes Wochenende! Du hast mir gefehlt.
2. Prinzipiell liebe ich Kaffee aber nur wenn ich dazu was Festes in den Magen bekomme...
3. Eigentlich könnte ich mal wieder meine Oma anrufen.
4. Heute hoffe ich auf gute Nachrichten.
5. Im Kino habe ich kürzlich gar nichts gesehen - irgendwie bin ich nicht so der Kinotyp.;)
6. Weinerliche Menschen finde ich ganz furchtbar! Wenn das Leben leicht wäre, könnte jeder eins haben, Freunde!
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein entspannendes Workout (ja, wirklich!;), morgen habe ich Hausputz geplant und Sonntag möchte ich ein bißchen Zeit mit netten Menschen verbringen!
Bis demnächst in diesem Theater und schon einmal ein schönes Wochenende!:) *wuschundweg*
1. Hallo liebes Wochenende! Du hast mir gefehlt.
2. Prinzipiell liebe ich Kaffee aber nur wenn ich dazu was Festes in den Magen bekomme...
3. Eigentlich könnte ich mal wieder meine Oma anrufen.
4. Heute hoffe ich auf gute Nachrichten.
5. Im Kino habe ich kürzlich gar nichts gesehen - irgendwie bin ich nicht so der Kinotyp.;)
6. Weinerliche Menschen finde ich ganz furchtbar! Wenn das Leben leicht wäre, könnte jeder eins haben, Freunde!
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein entspannendes Workout (ja, wirklich!;), morgen habe ich Hausputz geplant und Sonntag möchte ich ein bißchen Zeit mit netten Menschen verbringen!
Bis demnächst in diesem Theater und schon einmal ein schönes Wochenende!:) *wuschundweg*
31.01.2011
Ende und Anfang
Obwohl es bestimmt richtig ist, dass man immer mehr Dinge tun möchte, als tatsächlich in einen Tag - oder ein Leben - passen und es daher durchaus sinnvoll ist spontan und ehrlich zu tun, was gerade wichtig ist, manchmal kann es sehr befriedigend sein ein Projekt abzuschließen, oder ein neues anzufangen.
Und damit meine ich jetzt nicht einmal, dass man sofort hingehen muss und darüber bloggen.;)
Eigentlich geht es nicht darum Anderen mitzuteilen, dass man gerade für sich etwas abgeschlossen, oder angefangen hat, sondern um das eigene gute Gefühl.
Ich habe heute beispielsweise beschlossen, dass ich - zumindest vorerst - meine Literaturliste für meine Dissertation als abschließend betrachte und mein Schneeballbibliographieren zunächt einstellen werde. Ich weiss nicht, ob man das so einfach nachvollziehen kann, aber in einem gewissen Sinn, ist das furchtbar befriedigend.;)
Eine "fertige" Liste (ich sage das immer unter dem Vorbehalt, dass es natürlich immer mal wieder vorkommen kann, dass ich doch noch was mehr lesen muss;), die jetzt "nur" noch darauf wartet "abgelesen" zu werden ist in sich etwas Sinnvolles und Geordnetes, das aus dem Wust von Forschungsliteratur hervorgegangen ist, durch den man sich schon gegraben hat - und ich benutze die Worte wühlen und graben hier mit voller Absicht!;)
Natürlich trägt es auch zur allgemeinen Zufriedenheit bei, wenn man sich solche Meilensteine setzt - in der Promotion, wie auch im kreativen Prozess, sollte man nicht auf das finale Endergebnis warten müssen, um ein Erfolgserlebnis daraus zu ziehen, das kann Jahre dauern und wir haben nicht soviel Geduld!;)
Noch besser ist es natürlich, wenn man den Fortschritt seiner Arbeit sichtbar vor Augen hat - ich empfehle zu diesem Zweck übrigens farbcodierte Excel-Tabellen: Egal ob man Kapitel schreiben, oder Bücher lesen will "To Do" = weiss, "In Arbeit" = gelb und "Fertig" = grün funktioniert fast immer und es ist sooo ein gutes Gefühl, wenn immer mehr Felder gelb oder grün sind!;)
Um aber einen Projektfortschritt zu verzeichnen, muss man sich erst einmal darauf einigen, was man überhaupt will. Bei einem großen Projekt, wie einer Dissertation kann das schon einmal dauern - ich muss sagen, dass ich da noch ganz gut weggekommen bin "nur" 2 Semester (in denen ich allerdings auch an 30Stunden/Woche einer bezahlten Arbeit nachgehen musste;) für die Themeneingrenzung gebraucht und jetzt 9Monate später (und immer noch nur halbtags doktorierend) eine vorerst ausreichende Bibliographie zusammengetagen zu haben. Im kreativen Arbeiten ist das manchmal ein wenig leichter, was allerdings nicht bedeutet, dass es dadurch schneller geht...;)
Aber auch hier fängt alles mit der inneren Überzeugung an, dass man jetzt ein "neues Fass" aufmachen möchte. Ich habe das gestern mal für meine Kurzgeschichten beschlossen und ein vorläufiges Cover zusammengebastelt, unter dem die dann irgendwann mal als "Fertig" deklarierte Sammlung erscheinen kann - wie im wissenschaftlichen Arbeiten sollte man sich hier keine Zeitvorgaben machen, die allzu eng gefasst sind, aber allein der Entschluss "Ok, dann mach ich das jetzt!" ist an sich schon der erste wichtige Meilenstein!;)
Meine bisherigen Vorstellungen sind, dass ich wohl dieses Jahr (und wir haben erst Januar) bestimmt noch damit beschäftigt sein werde meine Literaturliste abzuarbeiten und vermutlich braucht man vor Ende 2011 auch nicht mit dem Erscheinen von Bruchstücken zu rechnen - aber es kommen Dinge in Bewegung!
Und auf den letzten Harry Potter haben ja auch alle 18Monate lang gewartet!;P
Und damit meine ich jetzt nicht einmal, dass man sofort hingehen muss und darüber bloggen.;)
Eigentlich geht es nicht darum Anderen mitzuteilen, dass man gerade für sich etwas abgeschlossen, oder angefangen hat, sondern um das eigene gute Gefühl.
Ich habe heute beispielsweise beschlossen, dass ich - zumindest vorerst - meine Literaturliste für meine Dissertation als abschließend betrachte und mein Schneeballbibliographieren zunächt einstellen werde. Ich weiss nicht, ob man das so einfach nachvollziehen kann, aber in einem gewissen Sinn, ist das furchtbar befriedigend.;)
Eine "fertige" Liste (ich sage das immer unter dem Vorbehalt, dass es natürlich immer mal wieder vorkommen kann, dass ich doch noch was mehr lesen muss;), die jetzt "nur" noch darauf wartet "abgelesen" zu werden ist in sich etwas Sinnvolles und Geordnetes, das aus dem Wust von Forschungsliteratur hervorgegangen ist, durch den man sich schon gegraben hat - und ich benutze die Worte wühlen und graben hier mit voller Absicht!;)
Natürlich trägt es auch zur allgemeinen Zufriedenheit bei, wenn man sich solche Meilensteine setzt - in der Promotion, wie auch im kreativen Prozess, sollte man nicht auf das finale Endergebnis warten müssen, um ein Erfolgserlebnis daraus zu ziehen, das kann Jahre dauern und wir haben nicht soviel Geduld!;)
Noch besser ist es natürlich, wenn man den Fortschritt seiner Arbeit sichtbar vor Augen hat - ich empfehle zu diesem Zweck übrigens farbcodierte Excel-Tabellen: Egal ob man Kapitel schreiben, oder Bücher lesen will "To Do" = weiss, "In Arbeit" = gelb und "Fertig" = grün funktioniert fast immer und es ist sooo ein gutes Gefühl, wenn immer mehr Felder gelb oder grün sind!;)
Um aber einen Projektfortschritt zu verzeichnen, muss man sich erst einmal darauf einigen, was man überhaupt will. Bei einem großen Projekt, wie einer Dissertation kann das schon einmal dauern - ich muss sagen, dass ich da noch ganz gut weggekommen bin "nur" 2 Semester (in denen ich allerdings auch an 30Stunden/Woche einer bezahlten Arbeit nachgehen musste;) für die Themeneingrenzung gebraucht und jetzt 9Monate später (und immer noch nur halbtags doktorierend) eine vorerst ausreichende Bibliographie zusammengetagen zu haben. Im kreativen Arbeiten ist das manchmal ein wenig leichter, was allerdings nicht bedeutet, dass es dadurch schneller geht...;)
Aber auch hier fängt alles mit der inneren Überzeugung an, dass man jetzt ein "neues Fass" aufmachen möchte. Ich habe das gestern mal für meine Kurzgeschichten beschlossen und ein vorläufiges Cover zusammengebastelt, unter dem die dann irgendwann mal als "Fertig" deklarierte Sammlung erscheinen kann - wie im wissenschaftlichen Arbeiten sollte man sich hier keine Zeitvorgaben machen, die allzu eng gefasst sind, aber allein der Entschluss "Ok, dann mach ich das jetzt!" ist an sich schon der erste wichtige Meilenstein!;)
Meine bisherigen Vorstellungen sind, dass ich wohl dieses Jahr (und wir haben erst Januar) bestimmt noch damit beschäftigt sein werde meine Literaturliste abzuarbeiten und vermutlich braucht man vor Ende 2011 auch nicht mit dem Erscheinen von Bruchstücken zu rechnen - aber es kommen Dinge in Bewegung!
Und auf den letzten Harry Potter haben ja auch alle 18Monate lang gewartet!;P
29.01.2011
Und noch was zum Lachen....
Gemäß des guten Vorsatzes, now for something completely different und was Lustiges dazu!:)
WTF Collective von MC(s) Jon Lajoie - großartig wie immer!;)
WTF Collective von MC(s) Jon Lajoie - großartig wie immer!;)
Wer war eigentlich...? Oder: Mata Hari
Ich weiss nicht, ob es vielen Menschen so geht, aber ich komme immer wieder an Büchern zu Themen vorbei, bei denen ich mir denke: Das sagt mir was, aber eigentlich habe ich keine Ahnung worum es geht...
So war es beispielsweise auch bei diesem Spontankauf, der aus dem fatalen Zeit-Totschlagen in der Mayerschen resultierte.;)
Mata Hari von Philippe Collas
Mata Hari ist eine der historischen Figuren, die jeder kennt, aber von denen niemand wirklich etwas weiss. Das war einer der Gründe, warum das Buch mich sofort angesporchen hat, auch wenn Neuzeit-Geschichte eigentlich nicht so mein Lieblingsfach ist.
Die Biographie von Collas hat trotzdem eine gewisse Faszination, da er sich hauptsächlich auf die gegensätzliche Charakterzüge konzentriert, die aus den überleiferten Quellen zu rekonstruieren sind und die Kriegswirren (WWI) nur am Rande hineinspielen lässt, wo sie für die persönliche Geschichte seiner Hauptfigur wichtig sind.
Das Ganze ergiebt unter dem Strich eine sehr interessante Charakterstudie einer sehr interesanten Frau in einer sehr komplizierten und schwierigen Situation und Zeit.
Manchmal hat mich die chronologische Abfolge der Kaptiel etwas irritiert - und auch die Tatsache, dass es sooo viele kurze Kapitel gibt, was aber für eine Bettlektüre eigentlich gut ist. Man möchte ja nicht mit nur 4Stunden Schlaf zur Arbeit wanken, nur weil man "das Kapitel noch zuende lesen wollte"...;)
Aber unter dem Strich war die Erzählweise - wenn auch etwas zu blumig für die rein wissenschaftliche Analyse;) - spannend und interessant und das Thema faszinierend. Ich werde das Buch bestimmt nochmal lesen und vergebe daher 5 von 5 Pelzstolas!
So war es beispielsweise auch bei diesem Spontankauf, der aus dem fatalen Zeit-Totschlagen in der Mayerschen resultierte.;)
Mata Hari von Philippe Collas
Mata Hari ist eine der historischen Figuren, die jeder kennt, aber von denen niemand wirklich etwas weiss. Das war einer der Gründe, warum das Buch mich sofort angesporchen hat, auch wenn Neuzeit-Geschichte eigentlich nicht so mein Lieblingsfach ist.
Die Biographie von Collas hat trotzdem eine gewisse Faszination, da er sich hauptsächlich auf die gegensätzliche Charakterzüge konzentriert, die aus den überleiferten Quellen zu rekonstruieren sind und die Kriegswirren (WWI) nur am Rande hineinspielen lässt, wo sie für die persönliche Geschichte seiner Hauptfigur wichtig sind.
Das Ganze ergiebt unter dem Strich eine sehr interessante Charakterstudie einer sehr interesanten Frau in einer sehr komplizierten und schwierigen Situation und Zeit.
Manchmal hat mich die chronologische Abfolge der Kaptiel etwas irritiert - und auch die Tatsache, dass es sooo viele kurze Kapitel gibt, was aber für eine Bettlektüre eigentlich gut ist. Man möchte ja nicht mit nur 4Stunden Schlaf zur Arbeit wanken, nur weil man "das Kapitel noch zuende lesen wollte"...;)
Aber unter dem Strich war die Erzählweise - wenn auch etwas zu blumig für die rein wissenschaftliche Analyse;) - spannend und interessant und das Thema faszinierend. Ich werde das Buch bestimmt nochmal lesen und vergebe daher 5 von 5 Pelzstolas!
Nachtrag!
Und schon wieder ist es irgendwie schon Samstag und man hat nicht wirklich viele Erinnerungen an den Freitag übrg behalten, außer, dass man kaum noch von Sofa aufstehen wollte...;)
Aber da ich ja letzte Woche schon den Freitagsfüller verpasst habe, wollte ich den dann doch heute nochmal nachreichen - letzte Woche ist es mir auh erst am Montag eingefallen, da wäre es dann doch ein wenig sehr spät gewesen!;)
1. Ich glaube heute die Notwendigkeit einzukaufen mit einem schönen Spaziergang in der Sonne verbunden!
2. Tappas esse ich am liebsten mit den Fingern - gibt's heute abend *mjam*.
3. Das Dschungelcamp bei RTL würde ich nicht mal uken, wenn man mich dafür bezahlte.
4. Eine heiße Badewanne tut mir immer gut, sogar in schlechten Zeiten.
5. Was Kaffee angeht, versuche ich mich ein wenig einzuschränken...mehr oder minder erfolgreich...;)
6. Heute habe ich zum ersten Mal diese Woche wirklich, wirklich gute Laune, das muss am Wetter liegen! Oder daran, dass endlich Wochenende ist...;)
7. Was das Wochenende angeht, heute Abendfreue habe ich mich auf rumgammeln vorm Fernseher gefreut, morgen heute habe ich viele spontane Entscheidungen geplant und Sonntag möchte ich einfach tun worauf ich gerade Lust habe!
Und jetzt wäre ein heißer Tee zum Aufwärmen sehr angezeigt!:)
Aber da ich ja letzte Woche schon den Freitagsfüller verpasst habe, wollte ich den dann doch heute nochmal nachreichen - letzte Woche ist es mir auh erst am Montag eingefallen, da wäre es dann doch ein wenig sehr spät gewesen!;)
1. Ich glaube heute die Notwendigkeit einzukaufen mit einem schönen Spaziergang in der Sonne verbunden!
2. Tappas esse ich am liebsten mit den Fingern - gibt's heute abend *mjam*.
3. Das Dschungelcamp bei RTL würde ich nicht mal uken, wenn man mich dafür bezahlte.
4. Eine heiße Badewanne tut mir immer gut, sogar in schlechten Zeiten.
5. Was Kaffee angeht, versuche ich mich ein wenig einzuschränken...mehr oder minder erfolgreich...;)
6. Heute habe ich zum ersten Mal diese Woche wirklich, wirklich gute Laune, das muss am Wetter liegen! Oder daran, dass endlich Wochenende ist...;)
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend
Und jetzt wäre ein heißer Tee zum Aufwärmen sehr angezeigt!:)
18.01.2011
Unterschätzte Musik. Oder: Score Soundtracks
Manchmal denke ich, wenn sich jemand mal wirklich meine Shopping History im iTunes Store ansieht, wird der auch glauben ich wäre mindestens 5 verschiedene Personen...
Normalerweise versuche ich ja dem Jobs Imperium so wenig Geld wie möglich in den Schlund zu stopfen, aber da Amazon die Download Lizenzen für Europa immer noch nicht auf die Reihe bekommen hat, bleibt mir für den schnellen, legalen Musikdownload zwischendurch kaum eine bequemere Alternative (das ganze muss ja dann auch schon wieder Apple kompatibel sein, aber lasst mich nicht wieder davon anfangen...;).
In letzter Zeit habe ich mich dabei vor allem auf Soundtracks spezialisiert - und dabei vor allem die Scores für mich entdeckt, da iTunes kaum Lizenzen für die OST hat. Prinzipiell mochte ich schon immer Filmsoundtracks, wenn ich Musik mit Bildern verbinden kann, empfinde ich das Bereicherung meiner musikalischen Erfahrung UND ausserdem bin ich schwierig und mir gefallen selten ganze Alben von nur einer Band!;)
Was aber oft vernachlässigt wird, sind die teilweise sehr schön arrangierten Score Soundtracks - die ja auch oft (leider) in der Gesamtstimmung einer Szene fast untergehen.
Wer länger mal von meiner Musik beschallt wurde, dürfte daher zum Beispiel den großartigen (wenn auch vielleicht leicht gewöhnungsbedürftigen;) Score von Hellsing schonmal gehört haben, oder auch die 2000&5 Score Stücke aus den HdR Filmen.
Heute durfte mir iTunes daher ein paar Score Eindrücke zu meinen alten, neuen momentanen Lieblingsserien liefern: Supernatural und Inspector Barnaby (seht ihr jetzt, was ich meinte mit den obskuren Mischungen?;)
Der Score von Supernatural ist ein gutes Beispiel für kaum wahrgenommene, aber bei näherem Hinhören sehr nett arrangierte Musik, die vor allem auch die verschiedenen Stimmungen der Serie sehr gut beschreibt (zu der Serie muss ich demnächst eh noch was schreiben, aber das ist noch zu unausgegoren und ich muss die 5. Staffel auch noch zuende sehen;):
Muss man einen Song nicht lieben, der Dean's Dirty Organ heißt?!?;)
Das Inspector Barnaby Theme mochte ich schon immer und suche auch schon ewig danach:
Diese Art von Score Musik schafft es ja nach Arrangement übrigens in meinen iTunes Listen oft auch durchaus in die "Klassik" Rubrik, wo sie dann friedlich neben Ravel und Beethoven existieren kann - es geht ja wie immer im Klang, nicht um Namen!;)
Normalerweise versuche ich ja dem Jobs Imperium so wenig Geld wie möglich in den Schlund zu stopfen, aber da Amazon die Download Lizenzen für Europa immer noch nicht auf die Reihe bekommen hat, bleibt mir für den schnellen, legalen Musikdownload zwischendurch kaum eine bequemere Alternative (das ganze muss ja dann auch schon wieder Apple kompatibel sein, aber lasst mich nicht wieder davon anfangen...;).
In letzter Zeit habe ich mich dabei vor allem auf Soundtracks spezialisiert - und dabei vor allem die Scores für mich entdeckt, da iTunes kaum Lizenzen für die OST hat. Prinzipiell mochte ich schon immer Filmsoundtracks, wenn ich Musik mit Bildern verbinden kann, empfinde ich das Bereicherung meiner musikalischen Erfahrung UND ausserdem bin ich schwierig und mir gefallen selten ganze Alben von nur einer Band!;)
Was aber oft vernachlässigt wird, sind die teilweise sehr schön arrangierten Score Soundtracks - die ja auch oft (leider) in der Gesamtstimmung einer Szene fast untergehen.
Wer länger mal von meiner Musik beschallt wurde, dürfte daher zum Beispiel den großartigen (wenn auch vielleicht leicht gewöhnungsbedürftigen;) Score von Hellsing schonmal gehört haben, oder auch die 2000&5 Score Stücke aus den HdR Filmen.
Heute durfte mir iTunes daher ein paar Score Eindrücke zu meinen alten, neuen momentanen Lieblingsserien liefern: Supernatural und Inspector Barnaby (seht ihr jetzt, was ich meinte mit den obskuren Mischungen?;)
Der Score von Supernatural ist ein gutes Beispiel für kaum wahrgenommene, aber bei näherem Hinhören sehr nett arrangierte Musik, die vor allem auch die verschiedenen Stimmungen der Serie sehr gut beschreibt (zu der Serie muss ich demnächst eh noch was schreiben, aber das ist noch zu unausgegoren und ich muss die 5. Staffel auch noch zuende sehen;):
Muss man einen Song nicht lieben, der Dean's Dirty Organ heißt?!?;)
Das Inspector Barnaby Theme mochte ich schon immer und suche auch schon ewig danach:
Diese Art von Score Musik schafft es ja nach Arrangement übrigens in meinen iTunes Listen oft auch durchaus in die "Klassik" Rubrik, wo sie dann friedlich neben Ravel und Beethoven existieren kann - es geht ja wie immer im Klang, nicht um Namen!;)
17.01.2011
Publikum, Schmublikum...
Bevor gleich jemand fragt: Ja, ich befinde mich mal wieder in einem akuten Schub von Arbeitsvermeidungsstrategien, weil ich es leider immer noch nicht schaffe The Rise and Decline of Urban Industries so wirklich spannend zu finden...
Man hat halt doch immer mal wieder so Tage, wo's einfach zäh ist!;) Aber da ich mir ja im Zweifel nur selber schade, wenn ich jetzt faul bin, weil dann schon wieder ein Samstag Nachmittag im A**** ist, hält sich mein schlechtes Gewissen in Grenzen (vielleicht hab ich doch so ein paar Masochistische Kerne, wer weiss?;).
Um also das Unvermeidliche "Öffnen des Buches" noch ein wenig herauszuschieben, wollte ich kurz ein paar Betrachtungen zur Publikumswirksamkeit ausbreiten, die mir schon seit letzter Woche im Kopf herumspuken.
Es mag dem einen oder der anderen nicht entgangen sein, dass mein literarischer Output noch etwas zu wünschen übrig lässt, wenn man bedenkt, dass ich vor ziemlich genau 12 Monaten mit dem Theater aufgehört habe, um mich mal wieder diesem schönen Hobby zu widmen - natürlich hatte das alles auch noch andere zeitlich bedingte Gründe, aber der Fakt bleibt leider bestehen, dass Schreiben und Theater gleichzeitig nicht in ein Leben passen, dafür sind 24 Stunden Tage einfach zu kurz.;)
Nachdem ich also erstmal noch etwas uninspiriert an Elysion rumgebastelt hatte und ganz viel genäht so zwischendurch, habe ich ja dann die Kurzgeschichten für mich entdeckt, die sich mir momentan als ideale Spielwiese auftun, um überhaupt mal wieder reinzukommen. Lustigerweise tauchte aber nur ca. eine Sekunde nach dem Gedanken "Man könnte ja Kurzgeschichten schreiben" der Gedanke auf "Cool, dafür gibt's doch bestimmt auch Wettbewerbe, oder?".
Ich finde das insofern interessant, als dass diese Gedankenkette die Frage aufwirft: Braucht man wirklich Publikum bzw. kann man nicht nur sein eigenes Publikum sein?
Diese Frage schließt ganz eng an die Frage an: Warum schreibe ich eigentlich? (Dass ich tatsächlich nicht alleine über sowas nachdenke, zeigt sich hier!;)
Prinzipiell hätte ich bei so einer Frage spontan geantwortet: Weil's Spaß macht! Aber so einfach ist es dann natürlich wie immer nicht...
Wenn man rein zum Spaß schreibt, dann müsste man ja seine gesammelten Ergüsse der größeren Öffentlichkeit gar nicht zugänglich machen wollen, sollte man denken, aber interessanterweise ist dann ganz so auch wieder nicht.
Und so wird man als Literaturschaffender zu einem teilweise paradoxen Mischwesen - zum einen macht eine Geschichte erzählen (und das ist ja nunmal die Essenz von Literatur, die ganze Metaphysische Kustkacke kann mich mal!;) nur dann Spaß, wenn man auch einen Zuhörer hat. Zum anderen ist aber schon Zielgruppenorientierung als Begriff allein etwas, dass mit sämtliche Nackenhaare zu Berge treibt...
Die Konzessionen an das erwünschte Publikum sind so teilweise recht eingeschränkt (ich gehe da jetzt mal von mir persönlich aus):
Ich würde z.B. keinem Verlag erlauben nach Belieben in meiner Geschichte rumzupfuschen - aus Gründen der besseren Vermarktbarkeit natürlich, um etwas Anderes geht es ja bei Verlagen heutzutage einfach nicht mehr, was ich auch rein wirtschaftlicher Sichtweise sogar nachvollziehen kann - und wäre auch glaube ich sehr schwierig was Eingriffe in Cover, Klappentext, Layout und sonstige Belange betrifft. (Nicht umsonst versuche ich ja daher auch gar nicht erst irgendwelche Verlage anzuschreiben, sondern verlege lieber selbst, falls sich jetzt jemand wundert, ob ich's vielleicht "einfach noch nicht geschafft hab'";)
Naütrlich soll man niemals nie sagen, aber ich bin bisher ziemlich davon überzeugt, dass man mir nicht genug Geld bieten könnte!;) Was Kurzgeschichten-Wettberwerbe angeht, mit denen ich mich ja nun etwas eingehender beschäftigt habe in letzter Zeit, stelle ich passend dazu fest, dass ich lieber Geschichten schreibe und dann sehen, ob ich dafür einen passenden Wettbewerb finde, als umgekehrt.
Und was die schon aufgeworfene Problematik mit der Länge der Geschichten angeht: Ich kann mich wirklich nicht damit anfreunden eine Geschiche zu kürzen, nur damit sie dann vielleicht in die engen Begriffe von KURZgeschichte passt, die von solchen Verstaltungen vorgeschrieben werden. Von Themenvorgaben möchte ich gar nicht erst reden, aber zum Gkück sind die meisten sowieso so unglaublich weit gefasst, dass man da auch gleich drauf verzichten könnte!;)
Übrigens irritieren mich auch Vorgaben, wie: Bitte Times New Roman in Schriftgröße 12 mir 1,5pt Zeilenabstand benutzen. Warum? Weil ich teilweise das 3fache der Zeit, die ich zum Schreiben brauche in solche Dinge wie Schriftarten, Layout und Seitengestaltung investiere, weil es für mich dazugehört UND außerdem in manchen Fällen essensiell sein kann, verschiedene Stilmittel zu unterstreichen...aber naja manche Jurys sind da scheinbar sehr einfach gestrickt!;)
Auf der einen Seite möchte ich also die Möglichkeit nutzen meine Geschichten öffentlich zu machen, da sie mir wenig bringen, wenn sie auf meiner Festplatte versauern - was ich als Verschwendung empfinde, man mag mich jetzt arrogant nennen;) - auf der anderen Seite nur und ausschließlich nach meinen Regeln mit sehr wenig Konsenzpotential bzgl. irgendwelcher Vorgaben und Einschränkungen und schonmal überhaupt nicht, wenn ich irgendwelche Rechte an meinem Text abtreten soll...und da wundert man sich noch, wenn Kreative alle ein wenig wunderlich werden mit den Jahren...?;)
Ich würde dieses Fazit gerne mal zur Disskusion freigeben, vielleicht gibt es ja Aspekte, die ich übersehen habe, die mir das Konundrum wieder erklärbar machen!;) Also immer her damit!
Um also das Unvermeidliche "Öffnen des Buches" noch ein wenig herauszuschieben, wollte ich kurz ein paar Betrachtungen zur Publikumswirksamkeit ausbreiten, die mir schon seit letzter Woche im Kopf herumspuken.
Es mag dem einen oder der anderen nicht entgangen sein, dass mein literarischer Output noch etwas zu wünschen übrig lässt, wenn man bedenkt, dass ich vor ziemlich genau 12 Monaten mit dem Theater aufgehört habe, um mich mal wieder diesem schönen Hobby zu widmen - natürlich hatte das alles auch noch andere zeitlich bedingte Gründe, aber der Fakt bleibt leider bestehen, dass Schreiben und Theater gleichzeitig nicht in ein Leben passen, dafür sind 24 Stunden Tage einfach zu kurz.;)
Nachdem ich also erstmal noch etwas uninspiriert an Elysion rumgebastelt hatte und ganz viel genäht so zwischendurch, habe ich ja dann die Kurzgeschichten für mich entdeckt, die sich mir momentan als ideale Spielwiese auftun, um überhaupt mal wieder reinzukommen. Lustigerweise tauchte aber nur ca. eine Sekunde nach dem Gedanken "Man könnte ja Kurzgeschichten schreiben" der Gedanke auf "Cool, dafür gibt's doch bestimmt auch Wettbewerbe, oder?".
Ich finde das insofern interessant, als dass diese Gedankenkette die Frage aufwirft: Braucht man wirklich Publikum bzw. kann man nicht nur sein eigenes Publikum sein?
Diese Frage schließt ganz eng an die Frage an: Warum schreibe ich eigentlich? (Dass ich tatsächlich nicht alleine über sowas nachdenke, zeigt sich hier!;)
Prinzipiell hätte ich bei so einer Frage spontan geantwortet: Weil's Spaß macht! Aber so einfach ist es dann natürlich wie immer nicht...
Wenn man rein zum Spaß schreibt, dann müsste man ja seine gesammelten Ergüsse der größeren Öffentlichkeit gar nicht zugänglich machen wollen, sollte man denken, aber interessanterweise ist dann ganz so auch wieder nicht.
Und so wird man als Literaturschaffender zu einem teilweise paradoxen Mischwesen - zum einen macht eine Geschichte erzählen (und das ist ja nunmal die Essenz von Literatur, die ganze Metaphysische Kustkacke kann mich mal!;) nur dann Spaß, wenn man auch einen Zuhörer hat. Zum anderen ist aber schon Zielgruppenorientierung als Begriff allein etwas, dass mit sämtliche Nackenhaare zu Berge treibt...
Die Konzessionen an das erwünschte Publikum sind so teilweise recht eingeschränkt (ich gehe da jetzt mal von mir persönlich aus):

Ich würde z.B. keinem Verlag erlauben nach Belieben in meiner Geschichte rumzupfuschen - aus Gründen der besseren Vermarktbarkeit natürlich, um etwas Anderes geht es ja bei Verlagen heutzutage einfach nicht mehr, was ich auch rein wirtschaftlicher Sichtweise sogar nachvollziehen kann - und wäre auch glaube ich sehr schwierig was Eingriffe in Cover, Klappentext, Layout und sonstige Belange betrifft. (Nicht umsonst versuche ich ja daher auch gar nicht erst irgendwelche Verlage anzuschreiben, sondern verlege lieber selbst, falls sich jetzt jemand wundert, ob ich's vielleicht "einfach noch nicht geschafft hab'";)
Naütrlich soll man niemals nie sagen, aber ich bin bisher ziemlich davon überzeugt, dass man mir nicht genug Geld bieten könnte!;) Was Kurzgeschichten-Wettberwerbe angeht, mit denen ich mich ja nun etwas eingehender beschäftigt habe in letzter Zeit, stelle ich passend dazu fest, dass ich lieber Geschichten schreibe und dann sehen, ob ich dafür einen passenden Wettbewerb finde, als umgekehrt.
Und was die schon aufgeworfene Problematik mit der Länge der Geschichten angeht: Ich kann mich wirklich nicht damit anfreunden eine Geschiche zu kürzen, nur damit sie dann vielleicht in die engen Begriffe von KURZgeschichte passt, die von solchen Verstaltungen vorgeschrieben werden. Von Themenvorgaben möchte ich gar nicht erst reden, aber zum Gkück sind die meisten sowieso so unglaublich weit gefasst, dass man da auch gleich drauf verzichten könnte!;)
Übrigens irritieren mich auch Vorgaben, wie: Bitte Times New Roman in Schriftgröße 12 mir 1,5pt Zeilenabstand benutzen. Warum? Weil ich teilweise das 3fache der Zeit, die ich zum Schreiben brauche in solche Dinge wie Schriftarten, Layout und Seitengestaltung investiere, weil es für mich dazugehört UND außerdem in manchen Fällen essensiell sein kann, verschiedene Stilmittel zu unterstreichen...aber naja manche Jurys sind da scheinbar sehr einfach gestrickt!;)
Auf der einen Seite möchte ich also die Möglichkeit nutzen meine Geschichten öffentlich zu machen, da sie mir wenig bringen, wenn sie auf meiner Festplatte versauern - was ich als Verschwendung empfinde, man mag mich jetzt arrogant nennen;) - auf der anderen Seite nur und ausschließlich nach meinen Regeln mit sehr wenig Konsenzpotential bzgl. irgendwelcher Vorgaben und Einschränkungen und schonmal überhaupt nicht, wenn ich irgendwelche Rechte an meinem Text abtreten soll...und da wundert man sich noch, wenn Kreative alle ein wenig wunderlich werden mit den Jahren...?;)
Ich würde dieses Fazit gerne mal zur Disskusion freigeben, vielleicht gibt es ja Aspekte, die ich übersehen habe, die mir das Konundrum wieder erklärbar machen!;) Also immer her damit!
14.01.2011
Schon wieder Freitag - endlich!;)
Manchmal können sich Wochen nicht entscheiden, ob sie zu schnell vorbei sein wollen (so von wegen, immer noch soviel zu tun...), oder ewig dauern möchten (so von wegen, schon so viel getan...)!
Aber so oder so, irgendwann geht alles (zum Glück) vorbei und so kann man aus vollem Herzen bloggen: ENDLICH WOCHENENDE!:)
1. Ich finde es blöd, dass ich soviel Schlaf brauche - was könnte man nicht alles machen mit 8 Stunden mehr Tag!;)
2. Ich habe so ein fieses Muskelzucken im Fuß auf der linken Seite.
3. Die besten Dinge im Leben sind gleichzeitig die einfachsten.
4. Eine schöne Tasse Tee wäre jetzt nicht schlecht.
5. Wenn ich nicht so ängstlich wäre, würde ich vielleicht das Skifahren anfangen.
6. Ich habe angefangen zu bloggen, und bin bis heute überrascht, das Menschen das lesen!;)
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Marathon-Lounging, morgen habe ich ganz viel Supernatural kuken geplant und Sonntag möchte ich meinen Kram nach Leverkusen (Kurzgeschichtewettbewerb) schicken!
Hier gehts zur Vorlage - Michtmachen, Mitlachen!;)
Aber so oder so, irgendwann geht alles (zum Glück) vorbei und so kann man aus vollem Herzen bloggen: ENDLICH WOCHENENDE!:)
1. Ich finde es blöd, dass ich soviel Schlaf brauche - was könnte man nicht alles machen mit 8 Stunden mehr Tag!;)
2. Ich habe so ein fieses Muskelzucken im Fuß auf der linken Seite.
3. Die besten Dinge im Leben sind gleichzeitig die einfachsten.
4. Eine schöne Tasse Tee wäre jetzt nicht schlecht.
5. Wenn ich nicht so ängstlich wäre, würde ich vielleicht das Skifahren anfangen.
6. Ich habe angefangen zu bloggen, und bin bis heute überrascht, das Menschen das lesen!;)
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Marathon-Lounging, morgen habe ich ganz viel Supernatural kuken geplant und Sonntag möchte ich meinen Kram nach Leverkusen (Kurzgeschichtewettbewerb) schicken!
Hier gehts zur Vorlage - Michtmachen, Mitlachen!;)
11.01.2011
Kaiserin Wider Willen
Ich glaube ich habe bisher in meinem Leben nur zwei zitierwürdige Sätze zustande gebracht, von denen leider nur einer eine tiefere Wahrheit kolportiert:
1. Jetzt wo's explodiert, hör' ich's auch.
und
2. Wenn das Leben leicht wäre, könnte ja jeder eins haben!
Ihr dürft jetzt darüber abstimmen welcher der mit der tieferen Wahrheit ist, während ich mir Mühe gebe noch einen dritten Zustande zu bringen. Ich dachte an sowas in der Art:
Die Erfindung der Psychoanalyse mag zwar nicht bedeuten, dass weniger Menschen unglücklich sind, aber immerhin sagt ihnen jetzt jemand warum sie unglücklich sind!
Hmmm...ich glaube das war noch nichts, aber ich kann ja noch ein paar Jahre üben, bis ich berühmt genug bin, um in famous quotations aufzutauchen!;)
Ich glaube, ich habe schon einmal erwähnt, dass ich Sachbücher mitunter ziemlich frustrierend finde und daher möchte ich das nächste mal unter Vorbehalt empfehlen: Elisabeth. Kaiserin wider Willen. von Brigitte Hamann (wenn ihr irgendwann mal was über irgendeinen Habsburger lesen wollt, einfach den Namen bei Amazon eingeben!;)
Man muss diesem dicken Wälzer lassen, dass er alles hat, was ein gut recherchiertes Buch braucht - Quellen, Referenzen, Bilder, das volle Programm. Und dabei ist es auch noch gut geschrieben und informativ.
So far so well - trotzdem muss ich bei meinem Vorbehalt bleiben, denn wer lieber die zuckersüße Romi Schneider Fassade und seinen Glauben an Jahrhundertwende Romantik um Siiisi und Frranz behalten möchte - oder sich von der Laune anderer einfach leicht runterziehen lässt - der sollte dieses Buch um Schrank lassen.;)
Wer sich davon nicht abschrecken lässt, wird eine gut erzählte Biographie für sein Geld bekommen, über eine missverstandene, kreative, kranke, eigenwillige, sehr unglückliche, schöne Frau, die leider Kaiserin werden musste.
Von mir gibt es dafür 4,5 von 5 Seemöwen! (Sorry, einen halben Punkt musste ich dann doch für den traurigen Realitätsschock abziehen;)
1. Jetzt wo's explodiert, hör' ich's auch.
und
2. Wenn das Leben leicht wäre, könnte ja jeder eins haben!
Ihr dürft jetzt darüber abstimmen welcher der mit der tieferen Wahrheit ist, während ich mir Mühe gebe noch einen dritten Zustande zu bringen. Ich dachte an sowas in der Art:
Die Erfindung der Psychoanalyse mag zwar nicht bedeuten, dass weniger Menschen unglücklich sind, aber immerhin sagt ihnen jetzt jemand warum sie unglücklich sind!
Hmmm...ich glaube das war noch nichts, aber ich kann ja noch ein paar Jahre üben, bis ich berühmt genug bin, um in famous quotations aufzutauchen!;)
Ich glaube, ich habe schon einmal erwähnt, dass ich Sachbücher mitunter ziemlich frustrierend finde und daher möchte ich das nächste mal unter Vorbehalt empfehlen: Elisabeth. Kaiserin wider Willen. von Brigitte Hamann (wenn ihr irgendwann mal was über irgendeinen Habsburger lesen wollt, einfach den Namen bei Amazon eingeben!;)
Man muss diesem dicken Wälzer lassen, dass er alles hat, was ein gut recherchiertes Buch braucht - Quellen, Referenzen, Bilder, das volle Programm. Und dabei ist es auch noch gut geschrieben und informativ.
So far so well - trotzdem muss ich bei meinem Vorbehalt bleiben, denn wer lieber die zuckersüße Romi Schneider Fassade und seinen Glauben an Jahrhundertwende Romantik um Siiisi und Frranz behalten möchte - oder sich von der Laune anderer einfach leicht runterziehen lässt - der sollte dieses Buch um Schrank lassen.;)
Wer sich davon nicht abschrecken lässt, wird eine gut erzählte Biographie für sein Geld bekommen, über eine missverstandene, kreative, kranke, eigenwillige, sehr unglückliche, schöne Frau, die leider Kaiserin werden musste.
Von mir gibt es dafür 4,5 von 5 Seemöwen! (Sorry, einen halben Punkt musste ich dann doch für den traurigen Realitätsschock abziehen;)
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