Kennt ihr dieses nervige Gefühl, wenn ihr etwas (Film, Buch, Spiel, whatever) wirklich, wirklich, wirklich mögen wollt und dann ist es nicht schlecht, sondern tatsächlich an einigen Stellen richtig gut, aber an anderen einfach frustrierend verschwendet for no reason?
Ok, weirdly specific maybe, aber dieser Film hat mich einen geruhsamen Nachtschlaf gekostet, weil ich so damit beschäftigt war mich darüber zu ärgern wie unnötig unlogisch der Plotaufhänger ist, obwohl man das so einfach hätte verhindern können. Also machen wir heute die Endgame Betalesung Redux Edition und sprechen in vielen Worten darüber, dass ich diesen Film sehr viel mehr lieben wollte, als ich es geschafft habe.
Da müssen wir jetzt gemeinsam durch, ok?!;-)
Ein schlaues Video habe ich dazu ausnahmsweise nicht, denn auch wenn viele Reviews ein paar ähnliche Punkte ansprechen, ärgern sich die meisten irgendwie über andere Dinge als ich, also machen wir einfach ein How It Should Have Ended, weil es ganz witzig ist und dann wird es evtl. sehr lang und sehr Spoilerlastig. You have been warned!
Heute machen wir ein wenig Sensitivity-Reading-Recherche und reden außerdem über Nach-Veröffentlichungslöcher, die Unnötigkeit von Hype und (überraschenderweise...) den Schreibprozess von George R.R. Martin. Es macht Sinn, wenn man weiß worum es geht ... ;-)
Vielleicht hat ja der Netflix Algorythm gedacht ich müsste mal wieder daran erinnert werden, warum ich True Crime (bzw. in diesem Fall eher die Verschwörungstheorie Seite der Dinge) manchmal so unfassbar deprimierend finde, aber es trotzdem nicht lassen kann. Jedenfalls wurde diese Marilyn Monroe Doku mir sehr nachdrücklich empfohlen von den Computer Overlords.;-)
Das Format von Tonaufnahmen-Dokus ist an sich ja nicht ganz uninteressant - er erinnerte mich sehr an die College Scandal Doku, auch hier werden die alten Aufnahmen von Darsteller:innen nachgesprochen, um die reinen Gesprächsfetzen ein wenig mit Kulisse zu versehen. Das funkioniert ganz gut, auch wenn dieser Fall natürlich ein wenig darunter leidet, dass die Aussagen Jahre und Jahrzehnte nach Marilyns Tod aufgenommen wurden und die Tonbänder ewig alt sind, was der Tonqualität nicht hilft.
Trotzdem ist der journalistische Ansatz von Anthony Summers ganz spannend, gerade für einen so alten "cold case", dessen "Protagonisten" schon größtenteils tot sind. Mehr oder weniger kocht es dazu ein: Wenn dir wichtige Person XY nicht sagen will oder kann wo sie zu einem bestimmten Zeitpunkt war, fragt doch mal den Taxifahrer, oder den Helikopterpiloten, oder das Hausmädchen, oder den Verkäufer an der Tankstelle. Es ist schier unmöglich, auch für die wichtigsten anzunehmenden Personen, sich zu 100% der Zeit mit NDAs abzusichern und wer denkt schon daran, dass der Sohn des Make-Up Assistenten unter dem Tisch spielt, oder die Putzfrau im Nebenraum staubwischt?
Die Netflix Doku hat also den Vorteil, dass man diesen Ansatz von "suche die Leute, die alles wissen, aber an die nie jemand denkt" in den Tonaufnahmen nachvollziehen kann - quasi mit den Originalaussagen auf dem Silbertablett. Aber der Umfang ist sehr begrenzt und wir beleuchten eigentlich mehr oder minder nur die Monroe-Kennedy connection und ihren Tod.
More than half a century after her death, Marilyn Monroe is
arguably still one of the most famous people in the world. Her life was a
contrast of public brilliance and private misery, her death a tragedy
suffused by dark questions - about her relations with President John F.
Kennedy and his brother Robert. Drawing on more than 600 first-hand
interviews, Anthony Summers offers the classic, definitive biography of a
woman who captivated the world. Marilyn's tragic story is clouded by
gossip-reporting more than almost any other. GODDESS, however, delivers
new, fully documented yet exciting fact.
Manchmal gibt es ja diese historischen Persönlichkeiten, von denen man zwar vage weiß, dass sie ein tragisches Leben hatten, aber nach so einer Biographie einsehen muss, dass man nur die "glorifizierte Tragik" kannte und nicht die chaotische, menschliche, ungeschönte Traurigkeit dahinter. Ich fühlte mich jedenfalls an "Sissi" erinnert, die ja immer noch gerne mal medial ausgeschlachtet wird und deren Biographie ähnlich deprimierend ist.
Ich weiß jetzt nicht, ob das eine gute Empfehlung ist, aber falls euch das Thema interessiert, könnt ihr ja mal mit der Netflix Doku anfangen und dann weitersehen.;-)
Sommer ist schwierig, aber der Juli ist eben ein Camp Monat, also
versuchen wir trotz dauermüdem Lebensstil dem Ganzen noch etwas
Produktives abzugewinnen ... wünscht mir Glück!
Enjoy!:-)
TIMESTAMPS
00:00 Intro
01:27 5. Juli - ein Wort vom Zukunfst-Ich
11:58 2. Juli - Zurück in die Vergangenheit
14:33 3. Juli - Ein erfolgreiches Müde
19:25 6. Juli - Innenstadtabenteuer & andere Probleme
Da wir ja letztlich - und auch demnächst wieder - relativ viel True Crime gemacht haben, lasst uns doch heute mal ausbrechen aus diesem Hass-Liebe Ding mit potentieller Frustrationsgefahr und etwas viel unterhaltsameres tun: über fiktive Giftmorde sprechen!
Wem das Cover (I love it!) bekannt vorkommt, könnte sich vielleich an Death by Shakespeare von derselben Autorin erinnern, bei dem wir ja auch schon beinahe unangemessen viel Spaß mit fiktiven Todesarten hatten.;-)
Bevor ich aber meine überschaubaren Gedanken zum Hörbuch vortrage, worum geht es eigentlich inA is for Arsenic. The Poisons of Agatha Christie geschrieben von Kathryn Harkup, gesprochen von Beth Chalmers?
Agatha Christie's detailed plotting is what
makes her books so compelling. Christie used poison to kill her
characters more often than any other murder method, with the poison
itself being a central part of the novel, and her choice of deadly
substances was far from random; the chemical and physiological
characteristics of each poison provide vital clues to the discovery of
the murderer. With gunshots or stabbings the cause of death is obvious,
but not so with poisons. How is it that some compounds prove so deadly
and in such tiny amounts?
Christie demonstrated her extensive
chemical knowledge (much of it gleaned from her working in a chemists
during both world wars) in many of her novels, but this is rarely
appreciated by the reader. A is for Arsenic celebrates the use of
science in Christie's work. Written by Christie fan and research
chemist Kathryn Harkup, each chapter takes a different novel and
investigates the poison (or poisons) the murderer used. A is for Arsenic
looks at why certain chemicals kill, how they interact with the body,
and the feasibility of obtaining, administering and detecting these
poisons both at the time the novel was written and today. This book is
published as part of the 125th anniversary celebration of Christie's
birth.
Wie baut man so eine "kritische Masse" an Worldbuilding auf, dass man sich mit seinen Charakteren und Geschichten erst einmal darin bewegen kann? Und wie könnte ein Blick in Rollenspiel-Regelwerke dabei helfen?
In dieser Companion-Folge zum Charaktere-Bauen-Mit-Rollenspielmethoden schauen wir uns das mal an - und das evtl. sogar sortierter als sonst, weil wir zum ersten Mal in 4 Jahren Podcast Geschichte eine ganze Folge zum 2. Mal aufnehmen mussten...danke liebe Technik! ;-)
Nachdem es ja wieder ein paar Gehirnzellen gab, die sich mit neuem Mediencontent beschäftigen konnten, mussten wir mal ein paar MCU Filme aufholen - ist ja irgendwie immer noch Disney, also ein logisches Upgrade zu Kinderfilmen. ;-)
Und ich muss sagen, auf Shang-Chi, habe ich mich aus verschiedenen Gründen sehr gefreut:
1. Ein Film mit Awkwafina, Ben Kingsley & einem Drachen? Yes please!!
und
2. Sahen das flirty fighting (und fighting in general) einfach sehr gut aus - wer das mal antesten, oder kommentiert sehen will, hier hätte ich ein informatives Video dazu.;-)
So sehr viel schlauen Kommentar zum Film habe ich auch eigentlich gar nicht abzugeben - was ja immer ein gutes Zeichen ist, wenn die Blogposts länger und länger werden, habe ich meistens was zu motzen gefunden... ;-)
Ich hatte ja schon über meine Hass-Liebe-Beziehung zu True Crime gesprochen, aber habe natürlich auch noch YouTube Empfehlungen für euch. Mag ja sein, dass der eine, oder die andere eher in die Liebe-Richtung des Spektrums tendiert und noch neue Unterhaltung braucht?
Mein regulärer Intake ist eher entspannt und daher ist mein go-to true crime content Casual Criminalist, also quasi dasselbe Format wie Decoding the Unkown, nur für Verbrechen. Und auch wenn es meistens um Mord und Totschlag geht (das will der Großteil des Publikums einfach hören...), gibt es auch großartige Folgen zu Raubzügen, obskuren Vermisstenfällen, oder wie hier, Gefängsnisausbrüchen. Das ist unterhaltsamer True Crime Content ohne zu viel blood & gore und we are here for it! ;-)
Und apropos Crime Content ohne blood & gore und außerdem very special interest things, falls euch weniger die CSI Seite von Verbrechen interessiert, sondern eher der Law&Order Apsekt könnte euch der YouTube Kanal von Emily D. Baker interessieren - oder auch die Facts not Fuckery (direktes Zitat;-) zu Ermittlungen und Gerichtsverhandlungen.
Wenn es euch also manchmal einfach interessiert wer gerade in der Popcultur wen verklagt, oder was die Anwaltsperspektive zu großen Newsstories (USA zentriert, aber was ist das nicht...) ist, dann könntet ihr hier mal reinschauen.
Mein erster Berührungspunkt war der Petito-Vermissten/Mordfall, ab und zu geht es also auch hier um schwer verdauliche Themen, die übliche True Crime Caution ist also angezeigt.
Ich spiele ein bisschen Match-Maker und stelle euch ein paar historische
Romane vor, die ich mochte und jeweils ein Sachbuch, das dazu passt,
falls man über die historischen Details noch etwas mehr wissen will.
Enjoy! :-)
TIMESTAMPS
00:00 Intro
03:35 Wolf Hall (Hillary Mantel) & Thomas Cromwell (Tracy Borman)
09:52 I, Elisabeth (Rosalind Miles) & The Tudors (G.J. Meyer)
14:34 The Oracle Glass (Judith Merkle-Riley) & Die Giftaffäre (Anne
Somerset)
18:13 Die Herzogin (Pamela Kaufmann) & Eleanor of Aquitaine (Alison
Weir)
22:22 Memoirs of a Geisha (Arthur Golden) & Geisha of Gion (Mineko
Iwasaki)
Wir unterhalten uns (immer noch, wieder mal?) über das Überarbeiten an sich, Buchsatz, Schriftarten-Geektum, was mit dem kreativen Ich so nach der Veröffentlichung passiert und andere kleine und große Erleuchtungen.
Manchmal kommt man ja von Hölzchen auf Stöckchen und entdeckt dabei eine unbekannte Ameisenart - so zumindest fühlte sich die Mitford Family an, eine Vorlage, die auf eine Drama-Serie wartet und die ich nur wahrgenommen habe, weil ich in meiner Suche nach milde interessanten Dokus über ein YouTube Video gestolpert war. Bevor ich jetzt aber noch weiter aushole, worum geht es erstmal in:
The eldest was a razor-sharp novelist of upper-class manners; the second was loved by John Betjeman; the third was a fascist who married Oswald Mosley; the fourth idolized Hitler and shot herself in the head when Britain declared war on Germany; the fifth was a member of the American Communist Party; the sixth became Duchess of Devonshire.
They were the Mitford sisters: Nancy, Pamela, Diana, Unity, Jessica, and Deborah. Born into country-house privilege in the early years of the 20th century, they became prominent as "bright young things" in the high society of interwar London. Then, as the shadows crept over 1930s Europe, the stark - and very public - differences in their outlooks came to symbolize the political polarities of a dangerous decade.
The intertwined stories of their stylish and scandalous lives - recounted in masterly fashion by Laura Thompson - hold up a revelatory mirror to upper-class English life before and after WWII.
Wir haben ja lange keine (halbwegs) neuen Filme, oder Serien besprochen und das lag natürlich zu 100% an meiner fehlenden Bandbreite im März und April, aber da wir das neue Buchbaby jetzt gewindelt und gefüttert in die Welt entlassen haben, konnte auch mal wieder ein bisschen Hollywood einziehen - zumindest in der Kategorie Spaß für den man nicht so viele Hirnzellen braucht (nicht abwertend gemeint, ich mag Spaß;-).
Ich mochte ja auch schon den 1. Film und ich schäme mich überhaupt nicht dafür, dass ich die Minions lustig finde, von daher war Sing 2 so ein guter Go-To Film für mich für einen entspannten Sofaabend.
Und ich würde sagen, wenn man den ersten Film mochte - bzw. die Mischung aus ein bisschen Story und ganz vielen Pop-Songs;-) - dann kann man de zweiten Teil auch sehr gut kuken. Ich war ein wenig enttäuscht, dass sie sich für die Hauptfiguren nicht ein paar neue Konflikte getraut haben - das schüchterne Mädchen ist wieder zu schüchtern, die Hausfrau muss wieder ihr Selbstvertrauen finden und der junge Mann sich wieder gegen eine toxische Authoritätsperson durchsetzen - aber stören tut es jetzt auch nicht in einem Kinderfilm. ;-)
Das Einzige, was ich sehr merkwürdig fand, war der Plotpunkt "Psychopathen Milliardär" als Bösewicht, der sehr drüber schien - wir haben uns die ganze Zeit gefragt, ob das Trump sein sollte, was vielleicht die Power Fantasy erklärt, dass er am Ende verhaftet wird, obwohl überhaupt nicht klar wird warum sein "ich bringe Leute um, die mir nicht passen" Ding jetzt plötzlich doch irgendwen stört...
Im 1. Teil war der "Bösewicht" Part ja mehr die Bank-Bürokratin, die weniger aus Bosheit handelt, sondern mehr oder weniger ihren Job macht. Das fand ich ein wenig verständlicher, auch weil es hier zwar nett ist, dass die verzogene Oligarchen-Tochter am Ende gar nicht so schrecklich ist, wie anfangs dargestellt, aber der Film hatte mit seinem gebrochenen Alt-Rock-Star, der wieder ins Leben und auf die Bühne zurückfinden muss eigentlich einen Konflikt, der den Plot auch ohne Trump-Standin getragen hätte...
So bleibt neben den ganzen persönlichen Problemen des Casts für alle diese Dinge sehr wenig Platz und am Ende füngt sich alles ein wenig sehr hastig zu einem Happy End zusammen (fand ich jetzt), ohne dass wir wirklich gezeigt bekommen warum jetzt plötzlich alle Freunde (oder im Knast) sind...
Anyway, es ist ein Kinderfilm und das ist nitpicking auf hohem Niveau (nicht weil Kinderfilme keine gute Story brauchen, sondern weil ich offensichtlich nicht die Zielgruppe bin) also vergebe ich einfach 4 von 5 Gitarren und hatte meinen Spaß für ungefähr 2 Stunden. Reicht ja, no?;-)
Ich konnte mir ja in meinem Vlog aus dem April nicht verkneifen darauf hinzuweisen, dass ich die Enden mag, die ich schreibe...Eigenlob stinkt, aber andererseits ist es ja auch ein wenig Duh, denn warum sollte man etwas schreiben, dass man nicht mag? Ich drüft mir natürlich trotzdem widersprechen, Kunst ist sujektiv und so.;-)
Trotzdem ist es ja nicht immer einfach ein Ende für Dinge zu finden, die alle Aspekte auf eine befriedigende Weise zusammenführt - und auch wenn man nicht in GoT Zugwrack Territorium abdrifted, kann man viele Abzweigungen nehmen, die das Publikum nicht mitmachen möchte.
Und wenn man sich erinnert, war ich von den "Mittelbüchern" immer eher so mittelmäßig begeistert, also lasst und mal sehen wie Timeless, das letzte Buch in der Parasol Protectorate Reihe von Gail Carriger die Dinge zu Ende bringt.
Alexia Tarabotti, Lady Maccon, has settled into domestic bliss. Of course, being Alexia, such bliss involves integrating werewolves into London High society, living in a vampire's second best closet, and coping with a precocious toddler who is prone to turning supernatural willy-nilly. Even Ivy Tunstell's acting troupe's latest play, disastrous to say the least, cannot put a dampener on Alexia's enjoyment of her new London lifestyle.
Until, that is, she receives a summons from Alexandria that cannot be ignored. With husband, child and Tunstells in tow, Alexia boards a steamer to cross the Mediterranean. But Egypt may hold more mysteries than even the indomitable Lady Maccon can handle. What does the vampire Queen of the Alexandria Hive really want from her? Why is the God-Breaker Plague suddenly expanding? And how has Ivy Tunstell suddenly become the most popular actress in all the British Empire?
Die Kunst sich kurz zu fassen, ist ja nicht jede/r/m in die Wiege gelegt - vor allem wenn es darum geht eine Geschichte, die man in- und auswendig kennt auf ihre wichtigsten Kernpunkte herunterzubrechen. Wir beleuchten also heute mal kurz die Frage. Wie soll ich meinen ellenlangen Roman denn nur jemals so zusammenfassen, dass ich die gefüchtete Frage "Und was schreibst du grade so?" beantworten kann?? ;-)
Und dann machen wir noch ein bisschen was Ernsthaftes zu Klappentexten, Exposés und Pitches, der hoffentlich auch weiterhilft!
Wir sind ja in dieser Woche schon in der "schreckliche Menschen tun schreckliche Dinge für Profit" Richtung unterwegs, also lasst uns mal richtig tief in schlechte Laune Territorium eintauchen. Ich habe ein paar konkrete Gedanken zum Buch und ein paar vage Verbindungen zum state of the world beizutragen, aber erstmal, worum geht es in:
Radium Girls, geschrieben & gesprochen von Kate Moore und man könnte den nicht besonders feel-good content schon am Untertitel ablesen: They Paid with Their Lives. Their Final Fight Was for Justice.
Ordinary women in 1920s America.
All they wanted was the chance to shine.
Be careful what you wish for.
"The first thing we asked was, 'Does this stuff hurt you?' And they said, 'No.' The company said that it wasn't dangerous, that we didn't need to be afraid."
In 1917, as a war raged across the world, young American women flocked to work, painting watches, clocks, and military dials with a special luminous substance made from radium. It was a fun job, lucrative and glamorous - the girls themselves shone brightly in the dark, covered head to toe in the dust from the paint. They were the radium girls.
As the years passed, the women began to suffer from mysterious and crippling illnesses. The very thing that had made them feel alive - their work - was in fact slowly killing them: They had been poisoned by the radium paint. Yet their employers denied all responsibility. And so, in the face of unimaginable suffering - in the face of death - these courageous women refused to accept their fate quietly and instead became determined to fight for justice.
Drawing on previously unpublished sources - including diaries, letters, and court transcripts as well as original interviews with the women's relatives - The Radium Girls is an intimate narrative account of an unforgettable true story. It is the powerful tale of a group of ordinary women from the Roaring Twenties who themselves learned how to roar.
True Crime (oder Corporate Crime) ist so eine Hassliebe von mir, wie man inzwischen vielleicht weiß - auf der einen Seite kann ich nicht wirklich was dagegen tun, dass es mich ab und zu einfach interessiert, aber andererseits ist es teilweise einfach so bleak und depressing, dass ich so ein wenig den Glauben an die Menschheit verliere. Das nächste Hörbuch, das wir besprechen werden, schlägt genau in diese Kerbe - einerseits weiß ich jetzt mehr über ein interessantes Thema, andererseits hatte ich tagelang schlechte Laune, weil manche Dinge/Umstände/Menschen (!) einfach so unfassbar sind.
Und da ich immer hart von mir auf andere schließe, weil ich davon ausgehe nicht besonders besonders zu sein, bin ich fast sicher, dass es auch anderen Menschen so geht. ;-)
Heute habe ich daher mal zwei Netflix Empfehlungen für die Schleifen der Hassliebe, in der man sowas gerne konsumieren möchte - CNs für Trauer, Tod und schreckliche Menschen, wie das immer so ist.
Die erste Doku, die man ganz "gemütlich" an einem Abend mal laufen lassen könnte, ist Downfall: The Case Against Boeing - falls man, so wie ich ist und sowieso schon Flugangst hat, sollte man aber eventuell vorsichtig sein. Ich fühle mich jedenfalls jetzt nicht unbedingt besser bei dem Gedanken wieder in Flugzeuge zu steigen, nicht (und das muss man natürlich auch festhalten), weil Fliegen eine inhärent unsichere Art der Fortbewegung ist, sondern weil dieser Fall einfach in all seinen Facetten demonstriert, wie der real gelebte Kapitalismus Profit über Menschenleben stellt und das nicht aus "Versehen", sondern mit Strategie und Überlegung.
Ich empfehle sich das mal zu geben, man lernt eine Menge dabei, auch wenn man glaubt man wüsste schon wie zynisch big money Manager sein können.
Die zweite Empfehlung ist dann wieder eher der "klassische" True Crime Kram, was uns der Titel Catching Killers vielleicht schonmal verrät.;-)
Hier muss ich mich auch nicht so weit aus dem Fenster lehnen, um festzustellen, dass wenn ihr True Crime mögt, werdet ihr diese Doku-Serie interessant finden. Ich mochte vor allem den Fakt, dass es sich auf die Ermittlungen konzentriert, auf die Ermittler und ihre Bemühungen und nicht in diese "geniale Serienkiller" Glorifizierung, oder Blut und Eingeweide Porn abdriftet. Beides kommt in True Crime viel zu oft vor.
Wen das also auch stört, hier findet man nichts bis sehr wenig davon.
Es gibt ein neues Buch-Baby im Regal und auch ansonsten hat sich seit
dem "Alle meine Bücher" Video so einiges ge- und verändert was die
Gesammelten Werke angeht. Zeit also, dass wir nochmal kurz Revue
passieren lassen was sich so getan und nicht getan hat.
Und das ganze machen wir als Glamour-Shooting, einfach nur weil wir es
können. ;-)
(Fast) alle Fotos und natürlich auch worum es in den Geschichten
überhaupt geht - ja, Marketing kann ich...nicht. I know!;-) - findet ihr unter Projekte & Publikationen.
Im Werstattgespräch diesen Monat beschäftigen wir uns - weil es grade so gut passte - vor allem mit den letzten Schritten einer Geschichte: Zeilenkorrektur, Titelfindung, Covergestaltung, Buchsatz und all diese Dinge, die noch anstehen, wenn der Text endlich steht...und natürlich #deathbeforemarketing... ;-)
Ich weiß leider nicht mehr wo ich den Begriff Kulturelle Osmose zum ersten Mal gehört habe, kann also entsprechend keinen Credit geben, wo er due wäre, aber das Konzept kennen wir alle, oder? Und ab und zu wollen wir doch auch alle irgendwie mal mitreden, bei Dingen, für die wir eigentlich nicht die Zeit hatten, oder?
Und was tut man dann, wenn man keine Lust hat 7 Staffeln GoT, oder alle Scream/Star Wars/whatever Filme zu kuken, aber trotzdem mitmotzen will - oder vielleicht auch mit fangirlen will? Richtig, man sieht sich ein paar YouTube Videos an, um zu wissen worum es geht, ohne zu wissen worum es geht - Kulturelle Osmose!;-)
Ich habe daher heute mal zwei Kanäle für euch mit jeder Menge content zu Filmen, Fandom, Bücher, Serien und andere seltsamen Kulturdingen, die ich außerhalb der Videos oft nicht wahrnehmen würde, aber die trotzdem oft genug furchtbar unterhaltsam sind.
Amada the Jedi dürfte man dabei in meinen Film-Serien Rezis schon öfter begegnet sein - inzwischen benutze ich ihren Kanal nicht nur dazu Infos zu Dingen zu sammeln, die ich nicht selber kuken will, sondern auch rauszufinden was ich vielleicht doch noch kuken will. Da ich zum Team Unspoilerbar gehöre, kann ich das relativ entspannt tun, wenn ihr da anders gepohlt seid, schaut vielleicht erst bei ihr vorbei, wenn ihr die Serie/Filme gesehen habt.;-)
Und was merkwürdige Fandom oder andere Kulturdinge, die ich sonst niemals wahrnehmen würde, angeht, kann ich nur Jenny Nicholson erwähnen. Creepy Pasta, The Purge Fanfiction, Bronies, Vampire Diaries, Star Wars...was ich hier schon gelernt habe über Dinge, die ich im Detail mit Sicherheit nicht selber konsumieren will...Heutzutage kommen nur noch sehr wenige neue Videos dazu, aber die alten sind teilweise immer noch recht unterhaltsam und altern auch nicht wirklich - The Purge Fanfiction wird nicht weniger strange auch in 2022. ;-)
Ok, ich brauchte eine kurze Pause von deprimierenden Sachbüchern, also machen wir das 2. später und für heute einen kleinen Ausflug nach London. You're welcome! ;-)
Das letzte Mal, hatte ich mich ja mit dem Rivers of London Ableger in Trier beschäftigt - ich finde immer noch Rivers of Germany eine interessante These, auch wenn Vater Rhein vermutlich ein ziemlich konservativer, unsymphatischer Geselle wäre #changemymind - aber hier sind wir wieder auf vertrautem Terrain. Und da Foxglove Summer ja letztlich noch prominent gefeatured war als nicht-so-mein-Fall-Eintrag in der Serie, ist die Companion-Novelle ja vielleicht die Antwort?;-)
Bevor ich jetzt aber noch mehr self-plugs in ein Intro zwänge, worum geht es in:What Abigail Did That Summer von Ben Aaronovitch, gesprochen von Shvorne Marks?
Ghost hunter, fox whisperer, troublemaker.
It
is the summer of 2013, and Abigail Kamara has been left to her own
devices. This might, by those who know her, be considered a mistake.
While her cousin, police constable and apprentice wizard Peter Grant, is
off in the sticks, chasing unicorns, Abigail is chasing her own
mystery. Teenagers around Hampstead Heath have been going missing but
before the police can get fully engaged, the teens return home -
unharmed but vague about where they've been.
Aided only by her
new friend Simon, her knowledge that magic is real, and a posse of
talking foxes that think they're spies, Abigail must venture into the
wilds of Hampstead to discover who is luring the teenagers and more
importantly - why?